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Risiko beim Sponsoring II                                                                                    27.01.2008

Sponsoring kann ins Auge gehen

In Rugbykreisen werden immer wieder die Forderungen nach mehr Sponsoren laut. Mit dem zugeführten Geld sollen die gesamten Bedingungen verbessert werden. Professionelle Spieler und Trainer sollen den gewünschten Erfolg einfahren und zu mehr Einnahmen verhelfen. Damit soll der Erfolg gesichert und möglichst verstärkt werden.

Bei vielen Vereinen geht dies gut. Aber es gibt auch andere Beispiele. Immer wieder kommen auch erfolgreiche Sportvereine in die Schlagzeilen, weil die Finanzströme von ihren Sponsoren ausbleiben oder zur Deckung der Ausgaben und Schulden nicht mehr reichen. Hier einige aktuelle Beispiele:

Basketball-Bundesliga:

Köln, Gießen und Leverkusen ...

... Für Marco Baldi, Vizepräsident von Alba Berlin, ist die Kölner Insolvenz in Verbindung mit den wirtschaftlichen Problemen, die auch andere Klubs haben, Anlass, über eine neue Strategie für die BBL nachzudenken. "Das muss radikal sein, auch wenn es den Vereinen weh tut. Die Liga muss ein Gesicht bekommen", sagte er. Neben Köln kämpfen derzeit die Gießen 46ers und die Bayer Giants Leverkusen um ihre Existenz.

Mehr dazu im Generalanzeiger aus Bonn: (http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=spor&itemid=10069&detailid=404346)

Auch im Fußball haben schon zahlreiche bekannte Vereine Insolvenz angemeldet, einige davon nicht zum ersten Mal. Wenige konnten sich kurz vor dem bitteren Ende noch einmal retten. Andere mussten den herben sportlichen Abstieg in die unterste Klasse antreten.

Viele vergessen, dass den beteiligten Vorstandsmitgliedern im Insolvenzfall ein Mitverschulden und Haftung mit dem eigenen Vermögen drohen kann.

Das Thema Sponsoring/Finanzen hat bekanntlich nicht nur seine Sonnenseiten, auch die Schattenseiten sollten beachtet werden.