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Kinostart 18.02.2010 13.02.2010 Ein
Superfilm über Südafrika, Nelson Mandela und Rugby |
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ÜBER DIE PRODUKTION |
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Die
Regenbogennation beginnt hier. Versöhnung beginnt hier. Vergebung beginnt
hier. Nelson Mandela in
„Invictus“ |
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Der Weg vom Buch zur Kinoversion „Invictus – Unbezwungen“
verlief nicht geradlinig. Vielmehr verfolgten etliche Filmemacher unabhängig
voneinander ganz ähnliche Ziele und stießen wie durch ein Wunder zur rechten
Zeit aufeinander. Morgan Freeman und seine Produktionspartnerin Lori McCreary
entwickelten bereits seit Jahren einen Film über Nelson Mandela. Sie hatten
versucht, Mandelas Autobiografie „A Long Walk to Freedom“ (Der lange Weg zur
Freiheit) für das Kino zu bearbeiten, doch es erwies sich als unmöglich,
seine gesamte Lebensgeschichte in einem Spielfilm unterzubringen. McCreary sagt: „Ich war ganz verzweifelt, aber Morgan
versicherte mir: ‚Lori, wenn sich eine Tür schließt, dann öffnet sich dafür
eine andere.‘ Und buchstäblich eine Woche später erhielt ich einen
vierseitigen Entwurf zu John Carlins Buch über die Weltmeisterschaft von 1995,
aus dem dann ‚Der Sieg des Nelson Mandela: Wie aus Feinden Freunde wurden‘
entstand. Wir erkannten sofort, wie wunderbar sich durch diese Geschichte,
die weniger als ein Jahr umfasst, Mandelas Seele und Charakter darstellen
lässt.“ Zufällig traf John Carlin Freeman später in
Clarksdale/Mississippi, wo der Autor, dessen „Brotjob“ der Journalismus ist,
für einen Report über die Armut im tiefen Süden recherchierte. Sein
Kontaktmann vor Ort entpuppte sich als ein persönlicher Freund von Freeman
und stellte die beiden einander vor. Der Autor erinnert sich: „Ich sagte:
‚Mr. Freeman, ich habe einen Filmstoff für sie.‘ Er fragte mich, worum McCreary berichtet, dass sie und Freeman vor Beginn ihrer
Arbeit zunächst persönlich bei Mandela vorsprachen, um sich seinen Segen für
das Projekt zu holen. In Südafrika wird Mandela „Madiba“ genannt. „Morgan
begann: ‚Madiba, wir haben bereits sehr viel Zeit in unser ursprüngliches Projekt investiert, aber jetzt haben wir gerade etwas
gelesen, das unserer Meinung nach Ihre Persönlichkeit sehr gut beschreibt …‘
Und bevor er seinen Satz beenden konnte, sagte Madiba: ‚Aha, die
Weltmeisterschaft.‘ In diesem Moment wussten wir, dass wir auf dem richtigen
Weg waren.“ Etwa zur gleichen Zeit erhielt auch Produzent Mace Neufeld
Carlins Entwurf. Er gibt zu: „Damals wusste ich überhaupt nichts von der
Rugby-Weltmeisterschaft 1995, aber ich kannte natürlich Mandelas weltweite
Bedeutung. Ich begeisterte mich sofort für diese Geschichte vor dem
Hintergrund eines mitreißenden Sportereignisses.“ Neufeld leitete die nächste Phase ein, indem er
Drehbuchautor Anthony Peckham bat, das Drehbuch zu schreiben, denn die beiden
hatten bereits zusammengearbeitet. „Ich habe keinen Moment gezögert“,
berichtet Peckham. „Was mich dazu bewog, war, dass außer den Südafrikanern
niemand diese Geschichte zu kennen scheint. Für mich geht es darin um
Führungsqualitäten – nicht nur Mandelas, sondern auch die der Springboks und
anderer. Echte Führungsqualitäten findet man selten – deshalb sollte man sie
feiern, wenn sie solche Wirkung haben.“ Peckham erzählt weiter, dass er persönlich in seiner Jugend
in Südafrika praktisch nichts über den Mann erfuhr, um den es in „Invictus“
geht: „In jenen Jahren war Nelson Mandela ein ‚Verbannter‘ – ich kannte nur
das, was die Apartheids-Regierung über ihn verlautbarte. Erst als ich das
Land verließ, hörte ich von seinen großartigen Taten. Für mich war die Arbeit
an diesem Drehbuch, meine intensiven Recherchen über Mandelas Leben ein ganz
persönlicher Befreiungsschlag – damit geht ein Traum in Erfüllung.“ Neufeld wusste nicht, dass McCreary und Freeman bereits
ebenfalls an diesem Stoff arbeiteten, als er McCreary eines Tages ansprach,
„denn Morgan Freeman war der Einzige, der für die Mandela-Rolle infrage kam.“ McCreary erinnert sich: „Mace rief mich an und meinte, er
habe da ein echt tolles Projekt und einen Spitzenautor. Er begann mir die
Story vorzustellen, und ich traute meinen Ohren nicht. Wir trafen uns mit ihm
und Tony, und ich war sofort davon überzeugt, dass Tony für dieses Drehbuch
genau der Richtige war. Er engagierte sich sehr leidenschaftlich für dieses
Projekt.“ „Als wir Tonys Drehbuch auf den Tisch bekamen, war uns
allen sofort klar, dass ihm ein echter Home-Run gelungen war“, sagt Neufeld.
„Jetzt ging es also um die Frage, wer die Regie übernehmen sollte.“ Darauf gab es nur eine Antwort. Morgan Freeman schickte das
Drehbuch an Clint Eastwood, der sagte, dass ihm der Stoff sofort gefiel: „Die
Story beflügelte meine Fantasie. Sie war als Filmstoff bestens geeignet, und
mir gefiel die Art, wie sie geschrieben war.“ Produzent Robert Lorenz fügt hinzu: „Clint und ich lasen
das Skript und waren uns auf der Stelle einig, dass wir den Film unbedingt
machen wollten. Eine mitreißende und auch sehr menschliche Geschichte in
Bezug auf die Beziehung, die sich zwischen Freeman ergänzt: „Das gesamte Projekt bestand aus Magneten,
die sich gegenseitig anzogen – die richtigen Leute zur richtigen Zeit am
richtigen Ort mit dem richtigen Thema. Alles passte perfekt zusammen, was
wirklich nicht oft vorkommt. Doch wenn es passiert, dann ist das Schicksal.“ |
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