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Kinostart 18.02.2010 13.02.2010 Ein
Superfilm über Südafrika, Nelson Mandela und Rugby |
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ÜBER DIE PRODUKTION |
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Wie inspirieren
wir uns selbst zu wahrer Größe, wenn es ohne sie nicht geht? Wie inspirieren
wir die Menschen in unserer Umgebung? Nelson Mandela in „Invictus“ |
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Schon lange vor Drehbeginn
von „Invictus – Unbezwungen“ war Morgan Freeman für die
Mandela-Rolle von jenem Mann ausgewählt worden, auf den es vor allem ankam.
Der Schauspieler verrät: „Madiba wurde einmal gefragt, wer ihn auf der
Leinwand darstellen sollte, und er antwortete: ‚Morgan Freeman‘. Als ich ihn
dann vor Jahren kennen lernte, betonte ich, dass ich es als große Ehre
empfand, von ihm in diesem Zusammenhang genannt zu werden.“ „Invictus – Unbezwungen“ ist bereits der dritte Film, den
Freeman mit Eastwood dreht. Dazu Lorenz: „Morgan und Clint sind in ihrer
Arbeitsweise derart aufeinander „Morgan ist wunderbar“, bestätigt Eastwood. „Ich könnte mir
niemand anderen in der Mandela-Rolle vorstellen. Sie haben das gleiche
Format, das gleiche Charisma. Morgan hat sogar eine ähnliche Stimme, und er
hat sich sehr bemüht, Mandelas Akzent nachzuahmen. Ich finde, er macht das
großartig.“ Freeman ist Mandela im Laufe der Jahre mehrfach begegnet
und bezeichnet ihn als Freund. Er sagt: „Das war mir ein wichtiges Anliegen:
Ich wollte seinen Akzent und seinen Sprechrhythmus hinbekommen. Ich habe ihn
oft sprechen gehört, und vor den Dreharbeiten habe ich mir einige Videos
angeschaut … und plötzlich hatte ich es drauf.“ Der Schauspieler weist darauf hin, dass er den wichtigsten
Teil seiner Darstellung nicht einüben konnte: „Ich wollte vermeiden, ihn
nachzuahmen – vielmehr wollte ich Mandela sein, und das war die größte
Herausforderung. Wenn man ihm begegnet, spürt man seine charismatische Aura –
er strahlt das einfach aus. Er verändert das Leben der Menschen zum Besseren,
das ist seine Lebensaufgabe. Manche nennen das den Madiba-Zauber. Ich glaube kaum, dass
man diesen Zauber erklären kann.“ Wie Freeman musste sich auch Matt Damon den
südafrikanischen Akzent antrainieren, um den Springbok-Mannschaftskapitän
Francois Pienaar darzustellen. Doch die Rolle forderte den Schauspieler auch
körperlich, was in diesem Fall nahe liegt: „Ich habe mich sofort online über
Francois informiert und merkte, dass er ziemlich groß ist. Ich sprach Clint
darauf an: ‚Weißt du, dass der Typ ein Riese ist?‘ Seine Antwort: ‚Verdammt,
darum musst du dich wirklich nicht kümmern. Lass’ das meine Sorge sein.‘“ „Matt ist zwar nicht so groß
wie Francois, aber er ist genauso zäh und dynamisch“, stellt Eastwood fest.
„Außerdem hat er eisern trainiert Als Damon Pienaar kennen lernte, waren allerdings keine
Kameras dabei. Der Schauspieler erzählt: „Francois lud mich zu sich nach
Hause ein und kochte für mich ein unglaubliches Gourmet-Diner. Als ich bei
ihm klingelte, kam er an die Tür, und ich musste buchstäblich zu ihm
aufschauen. Dadurch entstand eine Kunstpause, bis ich dann sagte: ‚Vor
der Kamera wirke ich deutlich größer.‘“ Damon hätte darüber wirklich nicht
nachdenken müssen, denn Pienaar berichtet, dass der Schauspieler ihn sofort
stark beeindruckte. „Er ist ein toller Typ. Mir gefallen seine Bescheidenheit
und sein schräger Humor. Er wollte absolut alles von mir wissen, meine
Philosophie als Kapitän und über unsere Situation 1995. Wir unterhielten uns
über Rugby, über die Trainingsabläufe und technische Aspekte. Das hat sehr
viel Spaß gemacht.“ „Francois hat mir enorm geholfen. Er hat sich viel Zeit
genommen, meine Fragen zu beantworten, die wirklich alle erdenklichen Themen
umfassten“, sagt Damon. „Ich spürte natürlich die große Verantwortung, ihm
und der Story gerecht zu werden, denn Francois ist ein sehr integrer Mann,
und Mandela halte ich für den weltweit größten Staatsmann unserer Zeit. Was
die beiden, was ihr Land geleistet hat, ist einfach unfassbar.“ |
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