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Spielsystem in
Deutschland 21.01.2012 Wird die 3. Liga Süd-West geopfert? Unter Ausschluss der
Landesverbände hat die BL-Kommission Entwürfe zur Neu-Strukturierung der
Ligen in Deutschland erarbeitet und der Trainerkonferenz vorgestellt. Die von
DRV-Präsident Götz berufene Kommission DRV: Herbert Lütge, Uwe Kaelcke,Marc Weber, Rolf-Dieter Schmitt, Torsten Schippe,
Peter Ianusevici Süden: Rudolf Finsterer,
Manuel Wilhelm, Jens Steinweg, Nord: Carsten
Segert, Thomas Schmidt, Horst Kemmling, Matthias
Hase, Osten: Ingo Goessgen tagte unter einem
schlechtem Stern: Ein Mitglied
(Carsten Segert, Hannover) wurde kurz nach der Berufung wieder ausgeladen,
drei andere (BL-Staffelleiter Uwe Kaelcke, Ex-Nationaltrainer Rudolf "Bazi" Finsterer und TotalRugby-Gründer Manuel
Wilhelm legten vor der ersten Tagung ihr Amt nieder. Einige der Berufenen
sind zudem nicht zur Tagung erschienen, dazu aber „Nichtberufene“. Mir wurden die
angeblichen Entwürfe der Kommission „inoffiziell“ zugespielt. Ob es sich um
die richtige Unterlage handelt muss noch geprüft werden. Hier der Ablaufplan: - Berufung der Kommission durch Präsident
Götz - bis 30.11.11 sollten die Kommissionsmitglieder
ihre Vorschlage bei Vizepräsident Herbert Lütge einreichen, - dieser fast zusammen und verteilt an alle
Kommissionsmitglieder - 07/08.01.2012 Tagung des BL-Kommission - 15.01.2012 Vorstellung bei der Tagung der
Trainer (BL) - 28.01.2012, neu 04.02.2012 Vorstellung
beim BL-Ausschuss (BL-Vereine) - Erstellung der Anträge zum DRT in
Hannover durch Kommission - Anfang Jun
2012i Verteilung der Anträge an alle Vereine und Landesverbände - 17.07.2011 Rugby-Tag in Hannover
Beschlussfassung oder Ablehnung Die meisten
Landesverbände und alle Regional-und Verbandsligavereine erhalten die
Entwürfe erst gar nicht! Ihnen wird
der fertige Antrag für den Rugby-Tag Anfang Juni zugestellt. Dann sind
Korrekturen kaum noch möglich, da diese als Änderungsantrag eingebracht und
bewillig werden müssen. Weiterhin ist die Zeit viel zu kurz für eine
ausführliche Diskussion in den Verbänden und regionalen Vereinen. Sollten gesunde
Zweifel an diesem „Werk des DRV‘s“ bestehen, dann
sollte der Antrag abgelehnt werden und mit allen Beteiligten vernünftig
diskutiert werden. Schade,
wenn es aufgrund der Überheblichkeit des Präsidiums erst so weit kommen muss
und gute Energien sinnlos vergeudet werden. |
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Vorschläge der
BL-Kommission |
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Der mir vorliegende erste
Vorschlag der BL-Kommission sieht eine - 6er Super-Liga - 10er 1. Bundesliga
(einteilig) = 10 Spiele/Saison) - 10er 2. Bundesliga
(zweiteilig) = 18 Spiele/Saison - DRT 2012 zur
Abstimmung gestellt werden. vor. Superliga Der Name ist
offensichtlich sehr hoch gegriffen, für eine drei-Städte-Liga, in der nur
Vereine aus Heidelberg, Frankfurt und Pforzheim spielen. Mit der Superliga
werden die sechs stärksten Vereine aus der bisherigen 1. Bundesliga
herausgenommen. Positiv bei dieser Trennung ist auf jedem Fall, dass damit
die großen Leistungsunterschiede innerhalb von einer Spielklasse bereinigt
werden. Ob den Superligisten jedoch eine 15er Saison mit nur 10 Spielen pro
Verein ausreicht, ist zweifelhaft. Weiterhin dürften die betroffenen Teams
durch den reduzierten Spielverkehr deutlich an Kosten und Aufwand sparen. Die ersten beiden
haben mit dem Nord-See-Cup, insofern dieser erhalten bleibt, weiteren
Spielverkehr. Wie es mit den restlichen vier Superligisten aussehen soll, ist
nicht im Konzept erhalten. 1. Bundesliga (eigentlich 2. Bundesliga) Die verbleibenden
vier Erstligisten werden durch sechs 2. Ligisten (drei aus dem Norden, drei
aus dem Süden) komplettiert. Hierüber dürften
sich besonders die Abstiegskandidaten der bisherigen Bundesliga sehr freuen.
Wird doch der Abstieg am grünen Tisch vermeiden. Durch den Abzug der sechs
Superligisten kommen sie ohne sportliche Leistungssteigerung in die
Spitzengruppe der Liga und erhalten sechs schwächere Konkurrenten als Gegner. Es gibt keine
Absteiger aus der 1. BL. 2. Bundesliga (eigentlich 3. Bundesliga) Die sechs bisherigen
2.Ligisten schaffen den Aufstieg in die 1. BL auch am grünen Tisch. Für sie
könnte der Klassenerhalt in der neu formierten 1. BL in dieser Konstellation
leichter fallen. Aufgefüllt wird mit
jeweils drei Vereinen aus den
Regionalligen Nord/Ost und der 3. Liga Süd-West. Es gibt keine
Absteiger aus der 2. BL. 3. Regionalligen Nord/Ost und 3. Liga Süd-West.
(eigentlich 4. Liga von oben) Die jeweils drei
Erstplatzierten steigen ebenfalls am grünen Tisch auf. Ob und wie das im
Norden verkraftet werden kann, entzieht sich meiner Kenntnis. Für die 3. Liga
Süd-West könnte dies unter Umständen fatale Folgen haben: Die Aufstockung der
2-geteilten 3. LSW auf jeweils acht Mannschaften dürfte leider platzen. Da
die bisherigen 12 Mannschaften, aufgrund der Strukturänderungen drei Teams
verlieren. Die Lücke von sieben Teams kann von den Regionalligen auf keinem
Fall aufgefüllt werden. Im glücklichsten Fall könnte es wieder für 2 Gruppen
mit jeweils sechs Teams reichen. Das bedeutet wieder (zu) wenig Spiele für
die leistungsorientierten Teams. Die Rückkehr zu
einer einteiligen Liga mit z.B. 10 Teams alternative könnte wiederum einige
Mannschaften zum Ausstieg zwingen, die nur angetreten sind, weil der
Spielverkehr für sie durch die Teilung überschaubar ist. Fazit: Dieses Modell bringt
vorwiegen nur „kosmetische“ Änderungen. Eine sportliche und
leistungsorientierte Verbesserung der Ligastrukturen kann nur durch eine
intensive Stärkung des Unterbaus und durch die Bildung weiterer „Profiteams“
erfolgen. Die Stärkung des Unterbaues braucht mindestens noch 2 Jahre,
weitere „Profiteams“ sind derzeit nicht in Sicht. |