„Glaube nicht, dass ein Ort zu weit entfernt ist –

gehe nur los und Du wirst ankommen;

denke nicht, es sei zu schwer – tu es einfach!“

Dschingis Chan

Kontakt: info@german-rugby.de

News aktuell (Deutschland und die Rugby-Welt) home (2019-2)

 

German-Rugby.de

11.06.19 Online-Team

Die Finanzen des deutschen Rugbysports

Jahr

DRV/EKS
in EUR von/bis

Oktoberfest 7s GmbH*

 

 

von

bis

2016

 

 

 

2017

 

Ca.-200.000*

2018

 

-379 000

-519 000*

2019

 

-379 000

-519 000*

2020

 

-379 000

-519 000*

2021

 

-379 000

-519 000*

2022

 

-379 000

-519 000*

Su

 

-1.895.000

-2.795.000*

*Quelle: sueddeutsche.de 07.12.18

+Quelle: Jahresberichte DRV u. Erich Kraft-stiftung 2016 u.17

Termine

Oktoberfest 7s in München 21.-22.09.19

Rugby World Cup 2019 in Japan 20.09.- 02.11.2019

Auszug aus

Frankfurter Allgemeine Zeitung

11.06.2019 Von Jörg Daniels

Rugby-Klub SC 1880 Frankfurt: „Wir sind der neue Thinktank“

Wie ist es aktuell um den Deutschen Rugby Verband (DRV) bestellt?

Ist Frankfurt das neue Kraftzentrum im deutschen Rugby?

Ich würde sagen: Wir sind der neue Thinktank. Auch viele andere Vereine wie der Berliner RC und der TSV Handschuhsheim betreiben eine sehr gu-te Jugendarbeit. Wir machen es nur konzentrierter und vielleicht perfektionistischer im letzten Detail, da wir von unten nach oben durchgängig gut sein wollen. Unser Konzept wird auch im Ausland beachtet und geachtet. Wir haben sicherlich in Deutschland eine Vorreiterrolle.

Wie ist es aktuell um den Deutschen Rugby Verband (DRV) bestellt?

Es gibt große finanzielle Sorgen, so dass sich die Frage stellt: Überlebt der DRV kurzfristig? Zwar hat man Herrn Wild verscheucht. Aber man hat den Wecker nicht gehört, dass mit ihm auch sein Geld gegangen ist. Deshalb hätte man mit beiden Füßen in die Bremse treten müssen, was die Kosten angeht. Weil die Zukunft des DRV im Hinblick auf die Kosten momentan nicht gesichert ist, könnte es sein, dass der Verband nicht nur in Schieflage kommt, sondern auch Schiffbruch erleidet. Das wäre ein Desaster für den deutschen Rugby-Sport.

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German-Rugby.de

26.06.19 Online-Team

fehlende Tischvorlagen (2018) zum DRV-Tag (3.)

(Erich Krafft Stiftung u. Deutschen Rugby Marketing GmbH)

Nach, wie vor fehlen den Vereinen und Verbänden zum DRT 2019 noch die Tischvorlagen der Erich Krafft Stiftung, sowie von ihrer Deutschen Rugby Marketing GmbH.

Laut Gerüchteküche sollen bei der DRM zahlreiche Verluste u. a. aus der Veranstaltung der vergangenen Länderspiele aufgelaufen sein.

Mittlerweile sprechen die Gerüchte von bis zu 700.00,00 EUR – eine gewaltige Summe für den kleinen DRV, falls der Betrag stimmt. Leider kommt hier der Verband, die Stiftung und die DRM nicht ihrer Informationspflicht nach und die Mitglieder bleiben im Ungewissen.

Trotz der eventuell drohenden juristischen Folgen ist nur ein „eisernes Schweigen“ zu vernehmen.

Den meisten Rugbyfans in Deutschland ist anscheinend nicht bewusst, dass im Falle einer eventuell drohenden Insolvenz, beziehungsweise Löschung des Verbandes aus dem Vereinsregister, allen finanziellen und sachlichen Unterstützungen der öffentlichen Hand und der Sportorganisation zur Disposition stehen können. Dies beträfe u. A. die finanziellen Zuwendungen (Zuschüsse), Sachleistungen (Sportstätten und Räumlichkeiten, ect.).

Der Rugby-Tag steht mit all seinen Überraschungen vor der Tür!

German-Rugby.de

18.06.19 Online-Team

fehlende Tischvorlagen zum DRV-Tag (2.)

Am 13.06.2019 veröffentlichte der Deutsche Rugby Verband seine Tischvorlagen für den Deutschen Rugby-Tag 2019. Leider waren die Unterlagen noch nicht komplett.

So fehlten wieder die wichtigen Berichte zu den Finanzen

- der Erich Krafft Stiftung 2018 und

- der Deutschen Rugby Marketing GmbH 2018.

Wegen des in den vergangenen Jahren entstandenen großen Defizits ist hier eine zeitnahe und exakte Information der Rugby-Gemeinde unabdingbar.

Im nun veröffentlichten Jahresabschluss zum Geschäftsjahr 2017, in dem sich die «Deutsche Rugby-Marketing GmbH» erstmals in der Ausrichtung von Rugby-Länderspielen auf eigene Rechnung und auf einem dem sportlichen Erfolg der deutschen Mannschaft international angemessenen Niveau versuchte, erwirtschaftete sie den in ihrer Geschichte bislang höchsten Kapitalverlust in Höhe von EUR 378‘114. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag beläuft sich per 31.12.2017 auf EUR 382‘945.

Aus: https://www.linkedin.com/pulse/erich-kraft-stiftung-des-deutschen-rugby-verbandes-juergen-schnabel/

Rugby in Brandenburg

18.06.19 Robby Lehmann

USV Potsdam Damen bei 7s Rugby DM 2019

in Karlsruhe

Deutsche Meisterschaft Ladies Team

Nach einer erfolgreichen Saison 2018/19 hatten sich die Damen des USV Potsdam für die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft 2019 im 7s Rugby qualifiziert. Diese fand am 15./16.6. 2019 auf dem Gelände des Karlsruher SV statt.

In der Vorrunde trafen die Potsdamer Ladies auf die Flying Wombats aus Mainz, den RK Würzburg und den Vorjahresmeister SC Neuenheim aus Heidelberg. Mit einer überzeugenden Teamleistung konnte man sich in allen drei Spielen durchsetzen und somit den ersten Spieltag als Gruppensieger abschließen.

Am Sonntag spielten die Potsdamerinnen im Viertelfinale gegen den TSV 1846 Nürnberg. Hier konnte man sich mit einem klaren 33:0 Sieg durchsetzen und somit den Einzug in die Runde der letzten Vier feiern. Im Halbfinale traf der USV Potsdam dann auf den Heidelberger RK. Zwar

gingen die Potsdamerinnen zu Beginn in Führung, wurden aber in der zweiten Halbzeit vom HRK bezwungen, sodass man letztendlich eine 14:33 Niederlage verbuchen musste.

Im Spiel um Platz 3 trafen die Potsdamerinnen ein zweites Mal auf den SC Neuenheim. In einem hart umkämpften und äußerst spannenden Spiel gelang es den Ladies des USV sich schließlich mit Geduld und Disziplin durchzusetzen, sie gewannen 21:7. Nach dem 10. Platz bei der DM 2018

und erst drei Jahre nach ihrer Gründung konnten die Ladies des USV Potsdam nun also den dritten Platz bei der Deutschen Meisterschaft 2019 bejubeln!

Die Ladies des USV Potsdam bedanken sich bei dem Ausrichter Karlsruher SV und gratulieren dem RSV Köln zum Gewinn der Deutschen Meisterschaft!

Robby Lehmann

Diplom Sportwissenschaftler &

Landesstützpunkttrainer Rugby in Brandenburg

Anbei ein Link zur freien Verfügung mit einem kurzen und einem langen Bericht plus Bilder:

https://1drv.ms/f/s!Apsjf_hHK0JBhrQvnfq0I6AKs7OW9A

Sportbuzzer:

Hannoversche Allgemeine / Neue Presse

17.06.19 Stefan Dinse

SG SV Odin/VfR 06 Döhren nach Derbysieg
über Victoria Linden erstklassig

Die SG SV Odin/VfR 06 Döhren setzte sich im engen Aufstiegsspiel zur 1. Bundesliga gegen Lokalrivalen TSV Victoria Linden mit 22:21 durch. Den Zebras bleibt nach der Niederlage noch eine weitere Chance, die ungeliebte 2. Bundesliga noch zu verlassen.

So ganz geheuer war Antonio de Carvalho die Sache mit dem Hochleben-Lassen nicht. Hätten die siegreichen Spieler der SG SV Odin/VfR 06 Döhren genauso energisch und kraftvoll zugepackt wie zuvor gegen den TSV Victoria Linden, wäre de Carvalho gefährlich hoch geworfen worden. Zumal er drahtig ist und nur 60 Kilogramm wiegt, in seiner aktiven Zeit brachte er 85 auf die Waage. „AJ“, wie er nur gerufen wird, landete aber wohlbehalten. Ganz im Gegensatz zu den Zebras. Sie mussten sich im Aufstiegsspiel zur 1. Bundesliga bei Odin mit 21:22 (0:11) geschlagen geben. Es war keine gute Partie vor knapp 1000 Zuschauern, packend war sie jedoch allemal. Lindens Coach Rainer Kumm erklärte sofort nach Abpfiff seinen Rücktritt, Nachfolger wird Jens Himmer.

Was ein Krimi, was eine Leistung! Die SG SV Odin/VfR 06 Döhren steigt mit einem Derby-Sieg über den TSV Victoria Linden in die 1. Liga Nord auf.

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Frankfurter Allgemeine Zeitung

16.06.2019 Von Jörg Daniels

Rugby am Abgrund: Vermutlich desolat

Die deutsche Rugby-Nationalmannschaft stürzt in die europäische Zweitklassigkeit – und dem Verband fehlt frisches Geld. Doch vieles deutet darauf hin, dass es alleine damit nicht getan sein wird.

Sein starrer Gesichtsausdruck sprach Bände. Mouritz Botha, ein durchtrainierter Hüne von imposanter Gestalt, war tief getroffen vom Absturz der deutschen 15er-Rugby-Nationalmannschaft in die Zweitklassigkeit. Wie ein Häufchen Elend saß der Sturmtrainer der „Schwarzen Adler“ am Samstag im Pressekonferenzraum auf der Anlage des SC 1880 Frankfurt. Trotzdem stand der ehemalige englische Nationalspieler nach dem 32:37 im Relegationsspiel gegen Portugal den Medien ausführlich Rede und Antwort. Und obwohl sein maßgebliches Mitwirken im deutschen Rugby wohl vor allem aus finanziellen Gründen schon bald der Vergangenheit angehören dürfte, blickte Botha in die Zukunft.

Am Ende seiner Ausführungen sprach er Klartext: In Deutschland müsse nun vermehrt an der Basis gearbeitet und die Bundesliga als Vorbereitung auf die Nationalmannschaft qualitativ verbessert werden, forderte er. Das Mäzenatentum des ehemaligen Rugby-Spitzensport-

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Stade Français Paris

15.06.19 Online

12. Ausgabe des Thierry Gilardi Turniers an diesem Sonntag

An diesem Sonntag, dem 16. Juni, organisiert der Verband des Stade Français Paris im Stadion Jean Bouin die 12. Auflage seines internationalen Rugby-Turniers, das für Jugendliche unter 14 Jahren geöffnet ist.

Ab 9:00 Uhr treten zwölf Teams an, um die Trophäe Thierry Gilardi, den Einsatz dieses Turniers, zu gewinnen. Zwei Teams von Französisch Paris Stade verpflichtet: eine in Gruppe 1 besteht aus US Bracieux und Warlingham, die andere in der Gruppe 2 bestand aus Marlborough College und Rugby Epernay Champagne.

Während der Mittagspause Jugend von 11.30 bis 13.30 Uhr, 1999 Reichel Team, Meister von Frankreich wird mit der Präsentation der Trikots „20 Jahre von 1999 Titeln“ Ex-Teamspieler geehrt.

Eine Übereinstimmung Gala wird dann zwischen einem Team von ehemaligem Club (OH und Voltigeurs) das Team der Freunde von Thierry Gilardi, bestehend aus ehemaligen Spielern Reichel Team 1999 und Französisch Stade Paris gespielt werden.

Sie werden bei einer Unterzeichnungssitzung anwesend sein, die auf dieses Treffen folgt. Der fiktive Auftakt des Treffens wird von einem Überraschungsgast gegeben! Viele Persönlichkeiten aus der Familie der Rugby wird an diesem Sonntag mit Max Guazzini, Nathalie Gilardi, Marc Lievremont, Christophe Dominici, Remy Martin, Alain Elias, Thomas Lombard anwesend sein.

Schließlich endet der Tag um 16:30 Uhr mit der Preisverleihung an die teilnehmenden Teams.

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Süddeutsche Zeitung

15.06.2019 dpa-Newskanal

Rugby:

Deutsche Auswahl steigt aus der Europe
Championship ab

Frankfurt/Main (dpa) - Deutschlands 15er-Rugby-Auswahl steigt aus der Europe Championship und damit der höchsten europäischen Spielklasse unterhalb der Six Nations ab.

Die Mannschaft von Headcoach Mike Ford verlor das Relegationsspiel gegen Portugal in Frankfurt/Main mit 32:37 (6:20) und muss im kommenden Spieljahr in der Europe Trophy antreten.

Die Auswahl des Deutschen Rugby-Verbandes hatte zuvor bereits alle fünf Matches der Europameisterschaftsserie verloren. 18:26 gegen Russland, 22:29 gegen Belgien, 10:38 gegen Rumänien, 3:52 gegen EM-Champion Georgien und 10:33 gegen Vize-Europameister Spanien lauteten die Ergebnisse, die Deutschland in die Relegation beförderten.

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Kölner Stadt-Anzeiger

15.06.19 Sportmix (dpa)

Rugby

Deutsche Auswahl steigt aus der Europe

Championship ab

Deutschlands 15er-Rugby-Auswahl steigt aus der Europe Championship und damit der höchsten europäischen Spielklasse unterhalb der Six Nations ab.

Die Mannschaft von Headcoach Mike Ford verlor das Relegationsspiel gegen Portugal in Frankfurt/Main mit 32:37 (6:20) und muss im kommenden Spieljahr in der Europe Trophy antreten.

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Allgemeine Zeitung

15.06.2019 Sportmix (dpa)

Rugby

Deutsche Auswahl steigt aus der Europe
Championship ab

Frankfurt/Main (dpa) - Deutschlands 15er-Rugby-Auswahl steigt aus der Europe Championship und damit der höchsten europäischen Spielklasse unterhalb der Six Nations ab.

Die Mannschaft von Headcoach Mike Ford verlor das Relegationsspiel gegen Portugal in Frankfurt/Main mit 32:37 (6:20) und muss im kommenden Spieljahr in der Europe Trophy antreten.

Die Auswahl des Deutschen Rugby-Verbandes hatte zuvor bereits alle fünf Matches der Europameisterschaftsserie verloren. 18:26 gegen Russland, 22:29 gegen Belgien, 10:38 gegen Rumänien, 3:52 gegen EM-Champion Georgien und 10:33 gegen Vize-Europameister Spanien lauteten die Ergebnisse, die Deutschland in die Relegation beförderten. Portugal hatte sich als Sieger der Rugby Europe Trophy die Aufstiegschance erkämpft.

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Bild

15.06.19 Sport dpa

Rugby:

Deutsche Auswahl steigt aus
der Europe Championship ab

Frankfurt/Main - Deutschlands 15er-Rugby-Auswahl steigt aus der Europe Championship und damit der höchsten europäischen Spielklasse unterhalb der Six Nations ab.

Die Mannschaft von Headcoach Mike Ford verlor das Relegationsspiel gegen Portugal in Frankfurt/Main mit 32:37 (6:20) und muss im kommenden Spieljahr in der Europe Trophy antreten.

Die Auswahl des Deutschen Rugby-Verbandes hatte zuvor bereits alle fünf Matches der Europameisterschaftsserie verloren. 18:26 gegen Russland, 22:29 gegen Belgien, 10:38 gegen Rumänien, 3:52 gegen EM-Champion Georgien und 10:33 gegen Vize-Europameister Spanien lauteten die Ergebnisse, die Deutschland in die Relegation beförderten. Portugal hatte sich als Sieger der Rugby Europe Trophy die Aufstiegschance erkämpft.

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German-Rugby.de

16.06.19 Online-Team

„Interessante“ Ergebnisse
vom Wochenende 15./16.06.19

Die deutsche 15-er Nationalmannschaft unterliegt in Frankfurt Portugal knapp mit 32:37. Damit hat sie ihr Ziel, den Aufstieg in die Weltklasse klar verpasst und ist sogar noch in die Europameisterschaftsrunde der Division 1B abgestiegen.

Die Mannschaft hat wie immer gut gekämpft, der Deutsche Rugby-Verband muss sich jedoch starke Gedanken um die Besetzung der zuständigen Vorstands- und Präsidiumsposten machen. Das gleiche gilt für die sportlichen, strukturellen und finanziellen Zielsetzungen. Schnelles, konkretes und fachliches Handeln muss angesagt werden.

REC

Deutschland-Portugal

32:37

RLnordostX

Berliner SC-Berliner RC III

0:50

CUPPLATE

DRC Hannover-RC Dresden

50:0

RLbayern

München RFC II-SG Regensburg/Raigering

93:7

RLnordostX

RK 03 Berlin II-RU Hohen Neuendorf

61:12

RLwestP

SG Hürth/Solingen-RC Mainz

7:61

FINBL

SC Neuenheim-RC Rottweil

24:5

FINBL

SG Odin/VfR Döhren-TSV Victoria Linden

22:21

CUPPLATE

SC Frankfurt 1880 II-StuSta München

45:12

VLbw

RBW Verbandsliga 13. Turnier

abgesagt

 

Rhein-Neckar-Zeitung

15.06.19 (CPB)

Rugby

SC Neuenheim spielt in Bestbesetzung um
den Bundesliga-Aufstieg

Trainer Alexander Widiker sieht dem Endspiel gegen den RC Rottweil mit Vorfreude entgegen

Heidelberg. "Bestbesetzung!", verkündete Alexander Widiker am Donnerstagabend nach dem Abschlusstraining des Sportclub Neuenheim. Der Trainer des unangefochtenen Meisters der 2. Rugby-Bundesliga Süd sieht dem Endspiel um den Bundesliga-Aufstieg am morgigen Sonntag um 15 Uhr gegen den RC Rottweil mit Vorfreude entgegen.

Widiker ist davon überzeugt, dass seine Mannschaft bei guter und konzentrierter Spielweise im 16. Saisonspiel den 16. Sieg feiern kann und auf direktem Weg nach einjähriger Abstinenz in die höchste Klasse zurückkehren wird.

"Die Rottweiler sind gut, aber wir werden gewinnen", sagte Widiker. Der SCN muss lediglich auf Außendreiviertel Manasah Sita verzichten, der bei einem EM-Vorbereitungslehrgang der Siebenerrugby-Nationalmannschaft weilt. Der 29-fache Nationalstürmer Benjamin Danso (35) nimmt am Sonntag an der Tiergartenstraße Abschied vom aktiven Rugby.

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Offenbach-Post

14.06.19 (CHRISTIAN DÜNCHER)

Rugby-Auswahl will in Frankfurt die Klasse halten

Frankfurt – Im Internetportal totalrugby. de ist schon von Frankfurter Festwochen die Rede. Bislang wurde jedoch erst Teil eins erfolgreich absolviert. Vergangenen Samstag gewann der SC Frankfurt 1880 auf eigener Anlage die deutsche Meisterschaft.

Am Samstag (14 Uhr) soll dort nun dem deutschen Nationalteam im Relegationsspiel gegen Portugal der Klassenerhalt in der höchsten EM-Division (Rugby Europe Championship) gelingen – mit Frankfurter Unterstützung. Im vorläufigen Kader stehen alleine sechs Akteure des SC 1880.

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Sportbuzzer:

Hannoversche Allgemeine / Neue Presse

13.06.19 Stefan Dinse

Feines Händchen: Sive Dubula will Odin/VfR 06 in
die Rugby-Bundesliga führen

Sive Dubula lebt für Rugby. Der Südafrikaner kam zu Saisonbeginn zum Zweitligisten SG SV Odin/VfR 06 Döhren und wurde sofort Leistungsträger. Am Sonntag will er mit seinem Team in die Rugby-Bundesliga aufsteigen - wie es danach für ihn weitergeht, ist noch offen.

Irgendwann ist es Sive Dubula leid gewesen. „Die großen Spieler glauben oft, sie könnten auf den kleinen herumtrampeln. Das darfst du dir nicht gefallen lassen“, sagt der Südafrikaner. Also hat der Spielmacher von Zweitligist SG SV Odin/VfR 06 Döhren gelernt, gnadenlos zu tackeln – und sich alle Dinge angeeignet, die im Rugby gefragt sind, nicht nur eine filigrane Technik. Er hat sich behauptet.

„Er ist ein wundervoll kompletter Athlet“, lobt Trainer Antonio de Carvalho Abreu. Das will Dubula am Sonntag um 15 Uhr (Platz des SV Odin, An der Graft) gegen den TSV Victoria Linden be­wei­sen, es geht um den di­rek­ten Aufstieg in die 1. Bundesliga.

    "Sive verkörpert alles, was diesen Sport auszeichnet"

Dubula ist zu Saisonbeginn durch das interkulturelle Austauschprogramm „weltwärts“ zu dem Absteiger gekommen, und der 1,68 Meter große Gedrängehalb aus East London machte als famoser Rugbyspieler schnell von sich reden. „Es ist wunderbar, ihm zuzuschauen. Es macht Freude, weil Sive mit Herz dabei ist und alles verkörpert, was diesen Sport auszeichnet“, sagt Stefan Mau, Kapitän von Erstligist Germania List. Dubula war sofort Leistungsträger und führte sein Team zum ersten Platz vor Victoria.

Nun soll der nächste, entscheidende Schritt getan werden. Weil die 2. Liga in der nächsten Saison wohl wieder nur fünf statt acht Vereine zählen wird, wollen Odin/VfR 06 und Victoria unbedingt aufsteigen (der Verlierer hat noch eine zweite Chance in der Relegation gegen den Erstligasiebten Hamburger RC am 6. Juli). „In der 1. Liga sind mehr Teams, und du wirst eben nur durch Spiele besser“, sagt Dubula, „das wäre wirklich wichtig.“

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Rhein-Neckar-Zeitung

14.06.19 (momo)

"Wir wollen unser Spiel durchbringen"

Deutschlands Rugby-Nationalteam vor wegweisender Partie gegen Portugal –

SC Neuenheim möchte die Saison perfekt beenden

Heidelberg. (momo) Am Samstag um 14 Uhr wird es ernst für die deutschen Rugby-Cracks: Im Spiel gegen Portugal ist verlieren verboten, denn das würde den Abstieg aus der Division 1A bedeuten - ein solcher würde den Rugbysport deutlich zurückwerfen. Vor dem Aufstieg steht derweil der SC Neuenheim, der seine Runde in der zweiten Liga mit der perfekten Saison beenden will.

Vor ziemlich genau einem Jahr trafen sich die beiden Nationalmannschaften von Deutschland und Portugal zuletzt auf dem Rugbyplatz. Im Heidelberger Fritz-Grunebaum-Sportpark setzte sich Deutschland nur knapp mit 16:13 durch und lag lange Zeit hinten. Die Mannschaften haben sich nun beide weiter entwickelt - aber welche Seite besser?

Die Portugiesen waren beim letzten Aufstiegsversuch klar an Rumänien gescheitert, doch mit einer verjüngten Truppe pflügten sie anschließend nur so durch die Europameisterschaftsrunde der Division 1B. Nach fünf Siegen aus fünf Spielen stehen "Os Lobos" nun erneut vor dem möglichen Aufstieg. Die Iberer haben einen Trainingskader vor drei Wochen in Lissabon zusammengezogen und brennen auf ihre Möglichkeit. Mit schnellen, wendigen Spielern sind sie im offenen Spiel nur schwer unter Kontrolle zu bringen, haben sich aber im Laufe der Europa-Runde aber auch an den Standards gesteigert.

Deutschland auf der anderen Seite verlor sämtliche Spiele in der Eliteklasse. Oft hatten die "Schwarzen Adler" gute Phasen und konnten - bis auf den schier übermächtigen Georgiern - allen Widersachern Paroli bieten. Doch über die ganzen 80 Spielminuten waren die Deutschen nicht tief genug gleich stark besetzt. In den Standards könnten die Deutschen überlegen sein, während sie klar die schnellen, vielfach vorgetragenen Phasen der Gäste unterbinden sollten.

Da kommt es gerade recht, dass mit Michael Poppmeier ein Routinier zurückkehrt, der sowohl stark in der Gasse agiert, als auch den jungen Mitspielern Ruhe geben kann. Sturmtrainer Mouritz Botha gibt eine klare Marschrichtung vor: "Es wird ein hartes Spiel, aber wir können gewinnen. Wir wollen unser Spiel durchbringen und den Portugiesen unser System aufzwingen."

Aus der Tatsache, dass zahlreiche Nationalspieler erst vor einer Woche das Meisterschaftsendspiel bestritten haben, soll aus der Not eine Tugend gemacht werden. Botha dazu: "Die Atmosphäre beim Finale war ganz stark. Wir hoffen erneut auf solche Stimmung und können daraus sicherlich Energie schöpfen."

Aufstieg in die 1. Bundesliga: SCN Heidelberg – RC Rottweil

Vor der Rückkehr ins Oberhaus steht der SC Neuenheim. Im Aufstiegsfinale gegen den RC Rottweil haben die "Königsblauen" Heimvorteil und sind klarer Favorit. Denn in der gesamten Runde hat der SCN all seine 14 Spiele mit Bonuspunkt gewonnen. Die Kaderqualität Neuenheims ist deutlich stärker als der der restlichen Liga, nur einer Mannschaft gelang es, die Heidelberger ernsthaft unter Druck zu setzten - doch dieses Team war Rottweil.

Die Schwarzwälder haben ihrem ohnehin starken Sturmspiel eine spielerisch feine Komponente verliehen und lagen im Rückrundenspiel zur Halbzeit sogar vorne. Dennoch: Der Weg in die erste Liga führt nur über Neuenheim.

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Deutscher Rugby-Verband

13.06.2019 Posted by Jens Beeskow

Tischvorlagen zum Deutschen Rugby-Tag

Die Geschäftsstelle hat fristgerecht am 13. Juni 2019 die Tischvorlagen für den Deutschen Rugby-Tag, den Deutschen Rugby-Frauen-Tag sowie den Deutschen Rugby-Jugend-Tag am 6. beziehungsweise am 7. Juli 2019 in Hannover veröffentlicht.

Die Dokumente sind zudem im Menü „Downloads >> Aufnahmeanträge & Protokolle“ hinterlegt.

> Direkt zur Tischvorlage für den DRT 2019

> Direkt zur Tischvorlage für den DRFT 2019

> Direkt zur Tischvorlage für den DRJT 2019

Anmerkung: Die sorgfältige Lektüre der Berichte und Anträge wird wärmstens empfohlen.

German-Rugby.de

13.06.19 Online-Team

Satire und Humor

Ausflug zum Amtsgericht

Der Meister zum Stift (Auszubildenden): „Nach der Mittagspause ziehst Du bitte Deinen normalen Klamotten an, wir gehen zum Amtsgericht.“

Der Stift: „Was machen wir dort?“ – „Wir melden Konkurs an, damit Du das auch einmal lernst!“ antwortet der Meister.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

11.06.2019 Von Jörg Daniels

Rugby-Klub SC 1880 Frankfurt: „Wir sind der neue Thinktank“

Der SC 1880 Frankfurt ist in allen Altersklassen die deutsche Rugby-Macht. Uli Byszio, der starke Mann des Klubs, erklärt die Gründe des Erfolgs – und wieso die Liga nur als Amateursport angesehen werden kann.

Der SC 1880 Frankfurt ist nach zehn Jahren zum siebten Mal deutscher Meister geworden. Davor holte der Klub auch alle vier Titel in den Nachwuchsklassen. Ist der SC 1880 im Rugby das neue Bayern München?

Nein, denn bei den Bayern wird wahrscheinlich nicht ganz so auf die Nachwuchsarbeit gesetzt wie bei uns. Wir haben sicherlich mehr finanzielle Mittel als andere Rugby-Vereine, weil wir durch unsere gute Jugendarbeit mehr und mehr Sponsoren für uns gewinnen. Diese Entwicklung hat zum großen Teil das Mäzenatentum bei uns abgelöst. Und wir sind auch deshalb nicht die Bayern, ist es doch unser Ziel, mit dem Transfer von vereinseigenen Talenten nach oben irgendwann in der Bundesliga fast ausschließlich mit bei uns ausgebildeten Spielern an den Start gehen zu können.

Wie hoch war das Budget für die abgelaufene Erstliga-Saison?

Wir haben keinen einzigen bezahlten Spieler. Vielen haben wir stattdessen Jobs besorgt, andere arbeiten bei uns als Nachwuchstrainer. Das Budget liegt bei etwa 40.000 bis 50.000 Euro. Das Teure ist bei uns die Jugend. In den Nachwuchs investieren wir rund 250.000 Euro pro Saison. Da ist dann alles mit drin wie zum Beispiel die vielen Reisen ins Ausland. Mit dem mittlerweile in Frankfurt in der Jugend erreichten hohen Leistungsniveau müssen wir sehr viel gegen europäische Gegner antreten.

Ist Frankfurt das neue Kraftzentrum im deutschen Rugby?

Ich würde sagen: Wir sind der neue Thinktank. Auch viele andere Vereine wie der Berliner RC und der TSV Handschuhsheim betreiben eine sehr gute Jugendarbeit. Wir machen es nur konzentrierter und vielleicht perfektionistischer im letzten Detail, da wir von unten nach oben durchgängig gut sein wollen. Unser Konzept wird auch im Ausland beachtet und geachtet. Wir haben sicherlich in Deutschland eine Vorreiterrolle.

Droht der Bundesliga in den kommenden Jahren wieder Langeweile wie in der Ära des Heidelberger RK (HRK) mit acht Titeln in neun Jahren?

Nein. Wir sind nicht übermächtig, die Bundesliga wird spannend bleiben. Wir wollen uns die Siege nicht wie vor zehn Jahren erkaufen, sondern sie uns hart erarbeiten. In den kommenden Jahren können wir immer mehr auf von außen geholten Spielern verzichten.

Pro Saison werden aus unserem Nachwuchs bis zu 20 Spieler nach oben kommen. Das könnte sogar bedeuten, dass unsere erste Mannschaft zwischendurch ein bisschen schwächer wird, denn wir haben ja nicht viele erfahrene Spieler aus den eigenen Reihen. Außerdem wird es sich die Hochburg Heidelberg nicht gefallen lassen, dass wir bei der Jugend so davonmarschieren. Bisher hat man in Heidelberg versucht, sich mit Spielgemeinschaften zur Wehr zu setzen.

In Heidelberg, Berlin und Hannover wird man sich jetzt zusammensetzen und überlegen, was man sich von uns abschauen kann. Und ich habe gehört, dass der SC Neuenheim und der TV Pforzheim wieder in externe Spieler investieren wollen. Auch das begrüße ich aus Konkurrenzgründen an der Spitze. Ich denke aber nicht, dass deren Taschen so voll sein werden wie die von Hans-Peter Wild.

Der Unternehmer und Milliardär Wild hatte in den vergangenen Jahren sehr viel in das deutsche Rugby investiert und den HRK mit seiner Förderung zum deutschen Serienmeister gemacht. Ist dessen Rückzug ein Glücksfall für den SC 1880?

Die Bundesliga ist wieder spannender geworden, in dem Punkt, ja. Und in der Nationalmannschaft werden wieder Plätze für sehr ambitionierte Amateursportler frei werden. Trotzdem wünschte ich mir Herrn Wild, zu dem ich ein sehr gutes Verhältnis habe, im deutschen Rugby zurück, weil er auf dem obersten Leistungsniveau sehr viel für unseren Sport gemacht hat und noch hätte machen können. Sein Weggang vom deutschen Rugby ist ein Drama für uns.

Warum?

In der oberen Leistungsklasse können wir nicht mehr richtig mithalten. Damit meine ich: Deutschland ist eine der Top-Rugby-Nationen in der Amateurwelt. Im Vergleich zu anderen Ländern, in denen es nur in ganz begrenztem Maße bezahlte Spieler in den oberen Ligen gibt, sind wir vielleicht sogar die Besten. Wir können uns jedoch nicht mit Nationen vergleichen, die ihre Spieler aus Vereinen mit einem Jahresbudget von 30 Millionen Euro und mehr rekrutieren. Insofern hätte man Herrn Wild im Hinblick auf die oberste Leistungsklasse alles zu Füßen legen müssen. Die einzige Forderung wäre dabei gewesen, zwanzig Prozent seines Gesamtbudgets in die Jugendförderung in der Breite zu stecken. Diese Chance haben wir leider vergeben. Herr Wild will nicht mehr zurückkommen. Nach dem Geschehenen kann ich das sehr gut nachvollziehen: Keiner gibt gerne sein Geld in der Freizeit für Dinge aus, über die er sich dann nur ärgern muss.

Wie ist es aktuell um den Deutschen Rugby Verband (DRV) bestellt?

Es gibt große finanzielle Sorgen, so dass sich die Frage stellt: Überlebt der DRV kurzfristig? Zwar hat man Herrn Wild verscheucht. Aber man hat den Wecker nicht gehört, dass mit ihm auch sein Geld gegangen ist. Deshalb hätte man mit beiden Füßen in die Bremse treten müssen, was die Kosten angeht. Weil die Zukunft des DRV im Hinblick auf die Kosten momentan nicht gesichert ist, könnte es sein, dass der Verband nicht nur in Schieflage kommt, sondern auch Schiffbruch erleidet. Das wäre ein Desaster für den deutschen Rugby-Sport.

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Sportbuzzer:

Märkische Allgemeine Zeitung

10.06.19 Peter Stein

Großer Erfolg: Rund 500 Kinder beim 17. Sanssouci-Pokal (mit Galerie)

Rugby: Beim traditionellen Rugby-Turnier des USV Potsdam sind insgesamt 60 Teams aus 23 Vereinen am Start. Die U8 des Vereins landet auf Platz zwei.

Beim 17. Sanssouci-Pokal des USV Potsdam im Rugby ging es am Pfingstwochenende auf dem Uni-Sportplatz am Neuen Palais wieder hoch her. Denn über 60 Mannschaften aus 23 Vereinen aus Brandenburg, Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Hamburg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen kämpften in den Altersklassen U6 bis U16 wortwörtlich bis zum Umfallen. Rund 500 Kinder waren dabei und besondere Gäste aus dem Land des kommenden Gastgebers der Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio.

Japanische Mannschaft zu Gast

Im Rahmen eines deutsch-japanischen Jugendaustausches war auf Einladung der Brandenburgischen Sportjugend und des Rugby-Verbandes Brandenburg eine japanische Rugby-Mannschaft der Universität Toyo zu Gast. Die Spieler führten Workshops und Trainingseinheiten mit den Kindern durch. Der Austausch, der auf einer Partnerschaft Brandenburgs mit der Präfektur Saitama, nördlich der Hauptstadt Tokio gelegen, basiert, wird im September anlässlich der Rugby-Weltmeisterschaften in Japan zu einem Gegenbesuch von jungen Rugby-Spielern aus Brandenburg führen, wie Friedemann Landsberg vom USV informierte.

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Rhein-Neckar-Zeitung

11.06.19 (momo)

Frankfurt gewinnt im Finale gegen Handschuhsheim

Trotz der 12:22-Niederlage im Finale um die deutsche Rugby-Meisterschaft gegen Frankfurt kann der TSV Handschuhsheim stolz sein

Frankfurt. Es zeugte vom positiven Geist des Rugbysports, dass die beiden Manager der Finalteilnehmer zuerst von den Leistungen des Gegners sprachen, als sie zu ihrer Einschätzung zum 22:12 befragt wurden. Das bessere Ende konnte Uli Byszio vom SC Frankfurt 1880 bejubeln: Der siebte Titel im Herrenbereich war das Sahnehäubchen auf einer grandiose Saison der Hessen, die nicht nur sämtliche Titel im Jugendbereich holten, sondern sich nun auch bei den Erwachsenen zur besten Mannschaft der Saison krönten.

Dennoch begann Byszio sein Statement mit einem Lob für den Finalgegner TSV Handschuhsheim. "Ich habe in der Halbzeit gesagt ’Wer die Löwen unterschätzt, hat schon verloren.’ Ein großartiger Verein, bei dem ich mir einiges abgeschaut habe", sagte Byszio, "heute haben wir das dritte Aufeinandertreffen der Saison gewonnen und trotzdem sind wir als befreundete Vereine näher zusammengerückt." Dass der Frankfurter Meistermacher diesen Erfolg feiern konnte, schien bereits zur Halbzeit klar, da führte der SC 1880 mit 22:0 - und doch blieb es bis zum Schluss spannend.

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Offenbach-Post

11.06.19 (CHRISTIAN DÜNCHER)

Rugby-Titel für SC Frankfurt 1880 nur erste Station

Frankfurt – Als Spielmacher Raynor Parkinson das Rugby-Ei nach Ablauf der Spielzeit per Kick ins Aus beförderte und damit die Partie beendete, entlud sich die Freude in einem Platzsturm.

Vor allem die jungen Fans des SC Frankfurt 1880 unter den knapp 2000 Zuschauern rannten auf den Rasen, um mit den Spielern den Gewinn der Deutschen Meisterschaft zu feiern.

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Frankfurter Allgemeine Zeitung

09.06.2019 Von Jörg Daniels

SC 1880 gewinnt Rugbyfinale:
Krönung auf höchstem Niveau

Am Ende der Frankfurter Festwochen im Rugby sichern sich die Männer des SC 1880 den Meistertitel gegen Handschuhsheim. Es war ein Kräftemessen der Stärksten.

Die Frankfurter Rugbyspieler von der Bank stürmten vor Begeisterung laut schreiend auf den Platz. Ihre aktiven Mannschaftskollegen auf dem Feld hingegen sanken teilweise wie vom Blitz getroffen zu Boden, als das umkämpfte Meisterschaftsfinale gegen den TSV Handschuhsheim beim Stand von 22:12 für den SC 1880 erfolgreich beendet war. „Kaputt und ausgepowert“ habe er sich in diesem Moment gefühlt, sagte der Frankfurter Nationalspieler Michael Poppmeier. „Ich wiege 120 Kilo. Aber jetzt kam es mir vor, als wären es nur noch 20.“ Die Kraftprotze aus Frankfurt mussten kürzlich vor rund 3000 Zuschauern einen besonderen Kraftakt bewältigen, um auch im finalen Saisonspiel ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. Nach einer 22:0-Pausenführung startete der Heidelberger Stadtteilklub, der von mehreren hundert Anhängern, die in vier Bussen anreisten, unterstützt wurde, eine Aufholjagd.

Frankfurt wankte, aber der neue Titelträger fiel nicht. „Das Spiel stand ein bisschen auf der Kippe, es war ein richtig gutes Finale“, sagte Poppmeier,

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SWR Sport

08.06.19 Online

Rugby | Bundesliga:
Handschuhsheimer Aufholjagd kommt zu spät

Der TSV Handschuhsheim verliert das Finale um die Deutsche Rugby-Meisterschaft gegen 1880 Frankfurt mit 12:22. Die Heidelberger kamen erst in der zweiten Halbzeit wirklich in Schwung.

Von Beginn an lief der TSV Handschuhsheim im Finale um die Deutsche Rugby-Meisterschaft hinterher. Und es dauerte nur 103 Sekunden, bis der Klub aus dem Heidelberger Norden den ersten Versuch der Frankfurter hinnehmen musste. Auch in der Folge tat sich das von Gordon Hanlon trainierte Team schwer, machte zu viele Fehler und lag zur Halbzeit deutlich mit 0:22 zurück.

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Offenbach-Post

08.06.19 (CHRISTIAN DÜNCHER)

Rugby

Werte wichtiger als siebte Meisterschaft -
Frankfurt im Finale gegen „Löwen“

Uli Byszio lag mit seiner Prognose aus dem Oktober 2018 richtig. „Die Chancen stehen gut, dass wir ins Finale kommen“, hatte der große Rugby-Förderer des SC Frankfurt 1880 gesagt.

Frankfurt – Sieben Monate später ist es so weit: Die Achtziger stehen im Endspiel und haben dort als Ausrichter am Samstag (15 Uhr) den TSV Handschuhsheim zu Gast. Mit einem Sieg gegen die „Löwen“ aus der Rugby-Hochburg Heidelberg würde der SC 1880 zum siebten Mal in seiner Geschichte den nationalen Titel gewinnen.

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Rhein-Neckar-Zeitung

07.06.19 (momo)

Rugby

Ganz Handschuhsheim sehnt den Rugby-Titel herbei

Der TSV steht beim SC Frankfurt 1880 erstmals seit 14 Jahren wieder im Endspiel

Heidelberg. In der Jugend kennt man das. Der TSV Handschuhsheim hat die Möglichkeit, eine deutsche Meisterschaft zu feiern. Doch dieser Samstag könnte ein historischer werden für den nördlichsten Stadtteil Heidelbergs. Denn die Herrenmannschaft steht um 15 Uhr im Finale beim SC Frankfurt 1880. Bei den "Löwen" ist die Vorfreude groß.

Den letzten und bisher einzigen Meisterkranz durften die Handschuhsheimer im Jahre 1957 in Empfang nehmen. Dazu kommen eine Reihe Vizemeisterschaften, aber der große Wurf blieb ihnen bislang verwehrt. Das soll sich nun ändern, aber die Herausforderung könnte kaum größer sein: Mit dem SC Frankfurt 1880 wartet die Übermannschaft der Runde auf die Heidelberger. In zwei Saisonspielen hieß es 10:13 und 26:42 aus Sicht der "Löwen".

Doch nach der laut Trainer Gordon Hanlon "schlechtesten Saisonleistung" zeigte der TSV beim Halbfinale bei Hannover 78 ein anderes Gesicht und spielte die Niedersachsen mit 57:3 an die Wand. Frankfurt siegte zu Hause ebenfalls klar mit 59:13 gegen den Berliner RC. Man kann also ein spannendes Endspiel erwarten. Frankfurt spielt ein extrem fehlerarmes, klar strukturiertes Rugby. Der TSV zeigte während der regulären Saison mehr Risikofreude, was teils zu furiosen Auftritten führte, aber eben auch etwas fehleranfälliger war.

Der Unterstützung sämtlicher Fans können Hanlon und die Mannschaft sich sicher sein. Schon nach wenigen Tagen waren nicht nur einer, sondern zwei Fanbusse komplett ausgebucht. Die stimmungsvolle Atmosphäre in Frankfurt wird dank zahlreicher "Löwenfans" sicher großartig.

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Frankfurter Allgemeine Zeitung

08.06.2019 Von Jörg Daniels

Marcel Becker über Rugby:
„Wie vom Auto überfahren“

Wie wird sich Rugby-Nationalspieler Marcel Becker vom SC 1880 Frankfurt nach dem großen Finale fühlen? Als Hakler agiert er auf einer gefährlichen Position. Und das kann weh tun!

Wie stimmen Sie sich auf das große Meisterschaftsfinale gegen Handschuhsheim an diesem Samstag ein, um auf dem Platz die nötige Aggressivität zu haben?

Da ist jeder Spieler sehr speziell. Manche hören Musik. Andere wiederum trinken sehr viel Kaffee und ballern sich viel Koffein rein, um wach zu sein. Ich achte schon zu Beginn der Woche darauf, gut zu essen, viel Wasser zu trinken und irgendwelchen Blödsinn zu vermeiden. Außerdem haben mein Mannschaftskollege Emil Rupf und ich ein Ritual. Am Morgen vor einem Spiel gehen wir immer in das gleiche Café in Frankfurt und trinken einen doppelten Espresso. Als wir das einmal nicht gemacht haben, haben wir prompt unser einziges Saisonspiel verloren.

Sie sind 1,83 Meter groß und wiegen 116 Kilo. Wie stärkt sich ein Kraftprotz wie Sie?

Ich versuche viele Kohlenhydrate und Proteine zu mir zu nehmen. Aber es gehört zum Beispiel auch Gemüse dazu. Es muss ein guter Mix sein, um viel Kraft im Tank zu haben. Am Spieltag gibt es für alle um 11.30 Uhr ein schönes Mittagessen mit Nudeln.

Darf ein Rugbyspieler ein sensibles Gemüt haben?

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Le Parisien

06.06.19 David Opoczynski mit Sandrine Lefèvre

Stade Français: neues Management, Kunstrasen und Namensgebung für das Jean-Bouin-Stadion

Der nächste Rat von Paris (11.-14. Juni) wird über die Zukunft der Einfriedung der Porte d'Auteuil beraten. Der Club der Top 14 sollte das Management zurückerhalten. Das Eigentum der Stadt Paris, das hauptsächlich vom Stade Français Paris-Stadion Jean-Bouin (Paris XVI) bewohnt wird, wird sich in den kommenden Tagen grundlegend ändern. Über das historische Gehege, das von 2010 bis 2013 von dem Architekten Rudy Ricciotti wieder aufgebaut wurde, wird vom 11. bis 14. Juni auf der nächsten Tagung in Paris abgestimmt.

Der Top 14 Club will das Management bekommen. Dies "muss es ihm ermöglichen, die finanziellen Voraussetzungen für Flexibilität und Autonomie zu gewährleisten, die für die Schaffung eines ausgewogeneren Wirtschafts- und Sportmodells erforderlich sind", wie es in einem Dokument dargelegt wird, das wir konsultieren konnten. Hans-Peter Wild, der Eigentümer, plant, Stade Français bis 2023 zu einem der größten Clubs der Welt zu machen.

Wenn am nächsten Tag ein medizinisches Zentrum neben dem offiziellen Geschäft eröffnet wird, gibt es ein Restaurant und ein Fitnessstudio auch erwartet. Der Club würde mehr als 3 Millionen Euro investieren.

Zwei wichtige Änderungen könnten mit der Übertragung von Verantwortlichkeiten einhergehen, die für 10 Jahre ab dem 1. Juli gewährt werden. Erstens sollte der Rasen mit Naturrasen durch eine synthetische Oberfläche ersetzt werden, die es Spielern, die häufig nach Saut du Loup verbannt werden, ermöglicht, häufiger in Jean-Bouin zu trainieren.

Dann könnte der Pariser Rat eine Namensgenehmigung erteilen. Das Stade Français würde mehr als 3 Millionen Euro in die Hospitality-Bereiche, Lodges und Lounges sowie in die Installation des neuen Rasens investieren.

Die Stadt respektiert immer das spezifische Arbeitsprogramm von 4,2 Mio. €, das für Rugby 7 während der Olympischen Spiele 2024 vorgesehen ist.

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Heidelberger Ruderklub 1872 e.V. (Rugby)

06.06.19 Steffen Liebig

HRK veranstaltet:
7er Landesverbandsmeisterschaften der Frauen

HRK veranstaltet 7er Landesverbandsmeisterschaften der Frauen

Am kommenden Samstag finden die 7er Landesverbandsmeisterschaften der Frauen und der U18 Mädchen auf dem HRK-Platz sowie im Fritz-Grunebaum-Sportpark statt. Los geht es um 13 Uhr mit der Partie RBW vs. SG Berlin/ Niedersachsen.

Teams aus Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen haben sich für die Titelkämpfe angemeldet und möchten den begehrten Pokal mit in ihr Bundesland nehmen. Die Vorrundenspiele starten um 13 Uhr, die Finalspiele sind für 16:40 Uhr terminiert.

Im Rahmenprogramm findet das alljährliche Sommerfest des Heidelberger RK, die Klubkerwe, mit dem Motto-Hawaii statt und wird die jungen und älteren Gäste mit Live DJ, Kinderhüpfburg, Wasserrutschbahn und diversen Verköstigungsangeboten unterhalten.

Außerdem werden die HRK Oldies gegen die italienischen Rugger aus Catania ihre sportlichen Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Steffen Liebig

Bereichsleiter Öffentlichkeitsarbeit Rugby

Heidelberger Ruderklub 1872 e.V.

Heidelberger Ruderklub 1872 e.V. (Rugby)

05.06.19 Steffen Liebig

Rugby: HRK-Unternehmensnetzwerk

Gesundheitsunternehmen adViva wird
neuer HRK-Partnerbetrieb des Rugbysports

Gesundheitsunternehmen adViva wird neuer HRK-Partnerbetrieb des Rugbysports

Nur wenige Wochen nach dem Start des HRK-Unternehmensnetzwerkes, freut sich der Heidelberger Ruderklub, mit dem Gesundheitsunternehmen adViva einen weiteren langjährigen Unterstützer als Partner des Rugbysports präsentieren zu können.

Holger Xandry, Abteilungsleiter der HRK-Rugbyabteilung, heißt mit adViva einen weiteren starken und in Heidelberg verwurzelten Partner im HRK-Unternehmensnetzwerk herzlich willkommen. „Unser klarer Fokus war es zunächst mit unseren aktuellen Sponsoren das Gespräch zu suchen und gemeinsam einen Weg zu finden, um auf beiden Seiten einen Mehrwert in der dualen Ausbildung unserer Mitglieder schaffen zu können. Umso mehr ist es für uns gut und wichtig, dass uns mit adViva ein mit dem HRK eng verbundenes Unternehmen in diesem Projekt unterstützen wird.“

Klaus Happes, Geschäftsführer von adViva, begrüßt die weitere Vertiefung der seit vier Jahren bestehenden Partnerschaft ebenfalls. „Wir sind sehr daran interessiert, unsere Partnerschaften für beide Seiten lebendig zu gestalten und sind überzeugt, dass wir als HRK-Partnerbetrieb des Rugbysports den Vereinsmitgliedern attraktive Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten bieten können. Mit unserem Ausbildungsverantwortlichen Hans Brauner, der seit Jahren sowohl bei adViva als auch im HRK die Partnerschaft aktiv fördert, haben wir eine enge Bindung zum Verein aufbauen können, die wir als Unterstützer des HRK-Unternehmensnetzwerkes weiter stärken möchten.“

Über das HRK-Unternehmensnetzwerk

Ziel des im Jahr 2019 ins Leben gerufenen HRK-Unternehmensnetzwerkes ist es, die Partner des Heidelberger Ruderklubs auf der Suche nach qualifiziertem Nachwuchspersonal zu unterstützen und so die Partnerschaften für beide Seiten noch lebendiger zu gestalten. Der Klub möchte dabei vorrangig seine Jugendlichen unterstützen, die die Schule beenden und eine Ausbildung beginnen wollen. Schüler und Studenten, die Pflichtpraktika absolvieren möchten, gehören ebenfalls zur Zielgruppe.

Federführend geleitet wird das Projekt vom langjährigen Klubmitglied und ehemaligen Nationalspieler Andreas Götz, der in seiner Tätigkeit als Berufseinstiegsbegleiter die entsprechende Expertise nachweisen kann und direkter Ansprechpartner für Partnerunternehmen und Vereinsmitglieder ist.

Steffen Liebig

Bereichsleiter Öffentlichkeitsarbeit Rugby

Deutscher Rugby-Verband

03.06.2019 Posted by Jens Beeskow

An die DRV-Mitglieder

Rücktritt von Kieran Lees und Benjamin Heine
als CEO und CFO
(mit Wirkung zum 30. Juni 2019)

DRV-Präsident Robin J. Stalker:

Liebe Rugby-Gemeinschaft,

Mit Enttäuschung muss ich euch hiermit mitteilen, dass Kieran Lees und Benjamin Heine mir ihren Rücktritt als CEO und CFO mit Wirkung zum 30. Juni 2019 schriftlich mitgeteilt haben.

Obwohl ich es bevorzuge, interne DRV-Themen nicht in einem öffentlichen Forum zu diskutieren, habe ich auch die Pflicht, euch als Rugby-Community Transparenz über die Gründe für die Kündigung unserer Vorstandsmitglieder zu verschaffen.

Wie ihr aus meiner Mitteilung an euch vom 6. Mai wisst, ist die Professionalisierung des DRV für mich – und ich denke für uns alle – von entscheidender Bedeutung. Die Ernennung unseres neuen Vorstands war für diese Bestrebung von grundlegender Bedeutung. Kieran und Benjamin haben mir nun einen detaillierten Bericht über ihre Einschätzung der Situation von DRV und DRM zur Verfügung gestellt, der spezifische Themen wie Finanzstatus und Liquidität, Potenzial zur Erzielung zukünftiger Einnahmen, Leistungssportstatus (nach Einschätzung von World Rugby), rechtliche Governance und Compliance, Buchhaltungsprozesse, Merchandising- und Sponsoringverträge sowie Beobachtungen zu Führungskräften unseres Verbandes und deren Verhaltensweisen umfasst. Der Bericht der beiden liest sich sehr unangenehm. Die in ihm getroffenen Feststellungen und Beobachtungen stellen die Gründe für ihren Rücktritt dar.

Besonders gravierend ist aus ihrer Sicht die Kombination aus dem anhaltenden und als schädigend empfundenen Verhalten einzelner Führungskräfte und den Auswirkungen, die dies auf das Funktionieren und die finanzielle Tragfähigkeit des DRV hatte und hat. Um es klar zu sagen: Die mangelnde Bereitschaft verschiedener Personen zum gemeinsamen und langfristigen Nutzen von Rugby in Deutschland zusammenzuarbeiten, macht es Kieran und Benjamin nach ihrer Aussage unmöglich, die Professionalisierungsaufgaben zu erfüllen, die meiner Meinung nach durchgeführt werden müssen.

Wenn man diese Beobachtungen sowohl objektiv über die Organisation als auch subjektiv über bestimmte Verhaltensweisen betrachtet, ist es entscheidend, dass wir bestimmte Änderungen vornehmen. Das Präsidium trat heute telefonisch zusammen, um diese Beobachtungen zu reflektieren sowie sie zu adressieren. Darüber hinaus haben wir den Prozess zur Wahl eines neuen Vorstands diskutiert. Kurzfristig bleiben Kieran und Benjamin bis zum 30. Juni 2019 amtierender Vorstand und werden ihre Aufgaben und Verantwortlichkeiten weiterhin mit der uneingeschränkten Autorität und Verantwortlichkeit dieser Rollen wahrnehmen.

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Offenbach-Post

03.06.19 (CHRISTIAN DÜNCHER)

RUGBY: Hausen verpasst wieder den Aufstieg

Kurzfristige Absagen führen zum Aus

Obertshausen – Auch im dritten Anlauf ist er wieder geplatzt, der Traum der Rugby-Löwen der TGS Hausen vom Aufstieg in die Erste Bundesliga. Gleich im ersten Spiel der Play-offs, dem Halbfinale gegen den RC Rottweil, kam das Aus mit einer 13:25 Niederlage.

Und dass trotz einer 10:0-Halbzeitführung. Auch der Heimvorteil hat dem Meister der 2. Bundesliga West nichts genutzt.

„Wir waren einfach zu dünn besetzt“, sagte Tobias Apelt, der Spielertrainer der TGS Hausen, „besonders ärgerlich waren zwei kurzfristige Absagen von zwei Leistungsträgern.“ David Schild teilte mit, dass er nach einer gegen Köln erlittenen Verletzung doch noch nicht wieder einsatzfähig sei. „Und dann bekam ich von Bill Sokoveta eine SMS, dass er nach Fidschi müsse, um dort in seiner Heimat etwas zu klären“, sagte Apelt, „solche Absagen sind schon ärgerlich.“ Hinzu kam, das in Erste-Reihe-Stürmer Petar Simeunovic ein weiterer Leistungsträger seit Wochen nicht trainiert hat, weil er derzeit ein Haus baut, Robert Haase noch bei der Siebener-Nationalmannschaft weilte und der zweite Fidschi der Hausener für sechs Wochen für die britische Armee im Irak weilt.

Trotzdem gingen die Hausener gegen den Vizemeister der 2. Bundesliga Süd mit 10:0 in Führung durch einen Versuch von Nichita Macaria sowie eine Erhöhung und einen erfolgreichen Straftritt von Joaquin Rayces. Ein Versuch der Gäste aus Baden-Württemberg wurde nicht anerkannt. „Die hatten einen regelwidrigen Pass nach vorne gespielt“, erklärte Apelt. Ein weiterer Versuch von Macaria wurde auch aberkannt. „Das war etwas unübersichtlich, kann aber korrekt sein“, so Apelt. So blieb es zur Halbzeit beim 10:0.

Nach der Pause gelang Hausen noch ein erfolgreicher Straftritt zum 13:0, danach ging aber nichts mehr und es punktete nur noch Rottweil bis zum 13:25. „Rottweil war schon stark. Die hatten zwei Tongaer und zwei Samoaner, die für die das Spiel gemacht haben. Vor allem aber waren sie in der Breite besser besetzt“, sagte Apelt, „normalerweise wechselst du etwa in der 60. Minute die komplette erste Reihe aus. Wenn diese 110-, 120-Kilo-Männer die vollen 80 Minuten gehen müssen wie bei uns, gehen die irgendwann ein, vor allem bei der Hitze, die wir hier am Samstag hatten.“ Zwischendurch ging auch noch Hausens Spielmacher Sale Ibarra kurzfristig k.o., so dass mehrfach umgestellt werden musste. Auch das nutzten die Gäste aus Rottweil gnadenlos aus. Die treffen nun im Play-off-Finale am Sonntag, 16. Juni, auf den großen Favoriten SC Neuenheim, der im zweiten Halbfinale den RC Aachen mit 120:0 abfertigte.

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Frankfurter Allgemeine Zeitung

03.06.2019 Von Jörg Daniels

Rugby: Wild entschlossen und bärenstark

EM-Relegation gegen Portugal

Die Rugby-Spieler des SC Frankfurt 1880 sind derzeit das Maß der Dinge in der Bundesliga und haben das Finale um die deutsche Meisterschaft erreicht. Dort sind sie Favorit.

Die kleine Stahlrohrtribüne direkt hinter der Bank der Frankfurter Rugby-Bundesligaspieler bietet nur Sitzplätze an. Aber am Samstag beim mit 59:13 gewonnenen Meisterschafts-Halbfinale der „Achtziger“ gegen den Berliner RC standen die jungen hessischen Anhänger buchstäblich hinter ihrer Mannschaft. Mit großer Begeisterung und reichlich Ausdauer schwenkten sie selbstzusammengestellte rot-schwarze Fahnen, die die Tribüne in ein eindrucksvolles Farbenmeer tauchten. Und gehörigen Lärm machten die Fans auch: mit Trommeln und dem langgezogenen Geheul einer Sirene. Beides machte den Bereich zum akustischen Hotspot auf der Anlage an der Feldgerichtstraße. Ein allzu enthusiastischer Fan zündete sogar Pyrotechnik in der ersten Halbzeit.

Zu diesem Zeitpunkt riss das wuchtige Frankfurter Spiel alle mit – wie eine Lawine aus wild entschlossenen und bärenstarken Männern überrollte der Favorit das Team aus der Bundeshauptstadt Spielzug um Spielzug und führte folgerichtig schon nach 40 Minuten mit 40:6 Punkten. Bis zum bitteren Ende für die Berliner waren die Kräfteverhältnisse unter den kräftigen Männern klar verteilt, auch wenn die Frankfurter nach dem Seitenwechsel nicht mehr ganz so konsequent zur Sache gingen.

Die Überlegenheit des Gegners räumte Matthias Dold unumwunden ein, als sich beide Mannschaften nach dem Abpfiff in Reih und Glied noch einmal in gegenseitigem Respekt gegenüberstanden. „Ihr wart die Stärkeren“, sagte der Berliner Kapitän als fairer Verlierer und wagte gleich eine Prognose. „Ich denke, Frankfurt gewinnt das Finale.“

Finalgegner kommt aus der Süd/West-Sektion

Doch so leicht wird das für das Rugby-Schwergewicht aus der Mainmetropole nicht, darin sind sich die Spieler des SC 1880 einig. Mark Sztyndera hätte lieber Hannover 78 als Endspielgegner bekommen, das sei „mal was anderes“, meinte er. Jetzt wartet mit dem TSV Handschuhsheim, der auswärts dem Gewinner der Nord/Ost-Staffel beim 57:3 keine Chance ließ, aber ein sehr vertrauter Widersacher aus der Süd/West-Sektion auf die Frankfurter. In der Hauptrunde trennten die beiden besten deutschen Mannschaften am Ende sechs Zähler in der Tabelle.

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Rhein-Neckar-Zeitung

03.06.19 (momo)

Rugby

TSV und SCN siegen im Gleichschritt

Heidelberger Rugbyteams ziehen dank hoher Siege
jeweils ins Finale ein

Heidelberg. (momo) Mit souveränen Leistungen haben der TSV Handschuhsheim und der SC Neuenheim ihre Hausaufgaben gemeistert und stehen nun im Endspiel um die Deutsche Meisterschaft, beziehungsweise der zweiten Liga. Sie fuhren dabei in Hannover (TSV, 57:3) und gegen Aachen (SCN, 120:0) überdeutliche Siege ein und bewiesen einmal mehr, dass die Süd-Gruppen der Bundesligen derzeit das Maß aller Dinge sind.

Beim hoch gehandelten Spitzenreiter der Nordost-Bundesliga, Hannover 78, traf der TSV Handschuhsheim zunächst auf den erwartet harten Widersacher. Die Gastgeber sicherten sich die ersten Punkte des Spiel durch einen Straftritt. Doch mehr und mehr kamen die "Löwen" in ihre gewünschten Strukturen und erhöhten den Druck. Zunächst besorgte Marcel Coetzee den Ausgleich, danach brach Sturmtank Jaco Otto den Bann und legte den ersten Versuch des Spiels. Noch vor der Pause legte der überragende Flanker nach und bescherte Handschuhsheim die 17:3-Führung zur Pause.

In der zweiten Halbzeit zog der TSV den Niedersachsen schnell den Zahn, die eingewechselten Spieler brachten den erhofften Input und nach zwei zügigen Versuchen war klar: Der TSV bekommt die Möglichkeit zur Revanche gegen den SC Frankfurt 1880, gegen den sie vor zwei Wochen noch 26:42 verloren hatten. Die Hessen selbst setzten sich im Halbfinale zu Hause ebenfalls klar mit 59:13 gegen den Berliner RC durch und zeigten dabei, dass der Titel nur über sie führen wird. Dennoch werden die Handschuhsheimer im ersten Finale seit 2005 alles daransetzen, die Vorzeichen diesmal umzukehren.

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Sportbuzzer:

Hannoversche Allgemeine - Neue Presse Hannover

01.06.19 Stefan Dinse

Herbe Reibe und Verdacht auf Knochenbruch: Hannover 78 scheitert im Meisterschafts-Halbfinale 3:57

Die Saison ist für Rugby-Nordmeister Hannover 78 gelaufen. Im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft gegen den TSV Handschuhsheim waren die 78er chancenlos, unterlagen mit 3:57. Überschattet wurde die Begegnung von einem möglichen Schlüsselbeinbruch eines Hannoveraners.

Sie sind mit 3:0 in Führung gegangen und haben den Löwen eine halbe Stunde einen großen Kampf geboten. Wirklich gefährlich wurde Rugby-Nordmeister Hannover 78 dem TSV Handschuhsheim im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft aber nicht. Die Heidelberger waren einfach zu stark und behielten mit 57:3 die Oberhand. „Was soll man sagen, das ist absolut verdient“, stellte 78-Coach Benjamin Krause fest.

Verdacht auf Schlüsselbeinbruch bei Tobias Haase

Die Platzherren hatten in den Standards und im offenen Spiel große Probleme, gingen ständig nach hinten. So kam nach dem Führungskick von Jan Piosik in der 6. Minute offensiv nicht mehr viel, eine klare Chance zum Durchbruch hatte 78 in der gesamten Partie nicht. Nach einer halben Stunde musste Stürmer Tobias Haase mit Verdacht auf Schlüsselbeinbruch vom Feld, er hatte zuvor eine sehr gute Partie gemacht. Die Blau-Weißen warfen im Wortsinn alles rein. „Wir haben nervös begonnen, hatten dann aber einen dominierenden und fantastischen Sturm“, sagte Handschuhsheims überragender Nationalspieler Jacobus Otto, der auf Position Nummer acht drei Versuche legte. In den ersten 10 Minuten leistete sich der Gast vier Vorbälle (technische Fehler) und konnte seine Möglichkeiten daher nicht nutzen. „Bei uns hat nichts richtig geklappt. Und so stark hatte ich die Handschuhsheimer nicht erwartet“, räumte 78-Kapitän Christopher Kopp ein.

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Offenbach-Post

31.05.19 (CHRISTIAN DÜNCHER)

Aller guten (Aufstiegs-) Dinge sind drei

Zweitliga-Meister TGS Hausen erwartet zum Play-off-Halbfinale RC Rottweil

Mit dieser Konstellation könnte sich Tobias Apelt problemlos anfreunden: Im 20. Jahr des Bestehens zum ersten Mal ins Oberhaus aufsteigen.

Hausen – „Das wäre natürlich geil, passend, auf den Punkt“, meint der Spielertrainer des Rugby-Zweitligisten TGS Hausen, warnt jedoch zugleich: „Immer Schritt für Schritt.“ Denn der Weg ist weit und steinig zugleich.

Erst mal müssen sich die „Löwen“ am Samstag (15 Uhr) als Titelträger der 2. Bundesliga West zu Hause im Halbfinale der Play-offs gegen den Süd-Vizemeister RC Rottweil behaupten. Dann wartet aller Voraussicht nach im Endspiel der haushohe Favorit SC Neuenheim und bei einer Niederlage die Relegation gegen den Vorletzten der 1. Bundesliga Süd/West, SG Pforzheim.

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Sportbuzzer:

Hannoversche Allgemeine - Neue Presse Hannover

29.05.19 Stefan Dinse

Hannover 78 bereit für Abnutzungsschlacht gegen TSV Handschuhsheim

Sie wollen mit den Löwen tanzen, die Rugby-Nordmeister von Hannover 78. Und das soll ein rasantes Tänzchen werden, denn nur so dürften die bulligen Gäste vom TSV Handschuhsheim zu schlagen sein. Im Halbfinale um den deutschen Titel erwartet 78 die Heidelberger am Samstag um 15Uhr. Wir haben eine schnelle Truppe, das ist unser großes Plus, sagt Trainer Steven Bouajila.

Den Gegner permanent bewegen und zermürben, darum wird es gehen – eine Abnutzungsschlacht. Dass es richtig heiß werden dürfte mit bis zu 30 Grad, spielt 78 dabei noch in die Karten. „Wir machen unser Ding, und das bedeutet viel Tempo“, unterstreicht Bouajila, der mit Benjamin Krause ein Trainergespann bildet. Beide machen in der nächsten Saison auf jeden Fall weiter.

Nur eine Partie hat 78 in dieser Spielzeit verloren, nach dem 23:27 im September bei Vize Berliner RC raufte sich das Team zusammen. „Wir sind daran gewachsen, haben unsere Anstrengungen intensiviert. Der Konkurrenzkampf hat zugenommen und uns beflügelt“, so Bouajila.

Ein Problem haben die Gastgeber frühzeitig angepackt: Als sich abzeichnete, dass es in Sturmreihe eins eng werden könnte, holte 78 mit Mathias Rojas und Cesar De Brix Mendoza massige Hilfe aus Paraguay. Sie sorgen für Stabilität und dafür, dass die Blau-Weißen im Wortsinn breiter aufgestellt sind. „Wir haben wichtige Positionen doppelt besetzt“, sagt Bouajila.

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German-Rugby.de

02.06.19 Online-Team

Interessante Ergebnisse vom Wochenende 31.05./02.06.19

FBL

SC Neuenheim-RSV Köln

15:22

RLnordostX

SG Halle/Leipzig II-SC Siemensstadt

50:0

VLbayern

RC Innsbruck-TSV 1846 Nürnberg II

50:0

BL CUPPLATE

SC Frankfurt 1880 II-RC Unterföhring

50:0

RLnordostX

BSC Bruisers-RV Leipzig Scorpions

0:50

RLwestC

RC Paderborn-RSV Köln II

0:50

FINBL

TGS Hausen-RC Rottweil (15:00)

13:25

BL CUPPLATE

Bremen 1860-USV Jena

97:12

FINBL

SC Frankfurt 1880-Berliner Rugby Club

59:13

RLbayern

RFC Bad Reichenhall-BTS 1861 Bayreuth

75:18

FINBL

Hannover 78-TSV Handschuhsheim

3:57

FINBL

SG Odin/Döhren-Veltener RC

71:3

FINBL

Berliner SV 92-TSV Victoria Linden

12:22

FINBL

SC Neuenheim-RC Aachen

120:0

RLwestP

SG 2018 Hochspeyer-RC Mainz

45:26

 

 

 

 

WILD Rugby Academy

30. Mai 2019 admin

Vorschlag für gemeinsame Jugendförderung

Heidelberg,– Um den Rugbysport weiter voranzubringen, hat die WILD Rugby Academy dem Deutschen Rugby-Verband die Entwicklung eines gemeinsamen Jugendförderprogrammes vorgeschlagen.

Wie die Stiftung mitteilt, möchte der Stiftungsvorstand die Zusammenarbeit auf gezielte Projekte fokussieren. Diese können in der Qualifizierung jugendlicher deutscher Rugby-Schiedsrichter für den internationalen Einsatz liegen, aus der Förderung von Lehrgangsteilnahmen weiblicher Trainerinnen und Schiedsrichterinnen zur Verbesserung des Spielbetriebes von Mädchenmannschaften bestehen oder auch in der Schaffung eines gemeinsamen deutsch-französischen Jugendturnieres, aus dem sich nach den Vorstellungen der Stiftung mittelfristig ein regelmäßiger deutsch-französischer Jugendspielbetrieb entwickeln sollte.

Je nach Partnerorganisation auf beiden Seiten des Rheins kann dieses deutsch-französische Kooperationsprojekt auf binatio­naler Ebene oder im grenznahen Bereich stattfinden.

Als Vorbild für Letzteres kann, wie das Stiftungsvorstandsmitglied Jürgen Schnabel ausführt,

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Welt kmpkt

31.05./07.05.19 Julia Haase Redakteurin

Die Briten kommen

Bierknappheit während Rugby-WM in Japan befürchtet

Zum ersten Mal überhaupt ist Japan Gastgeber der Rugby-Weltmeisterschaft. Dabei sehen sich die Organisatoren vor allem mit einem Problem konfrontiert: zu wenig Bier. Die Vorräte seien offenbar viel zu knapp einberechnet worden. Jetzt droht Biernot.

Japan ist im Rugby-Fieber. In diesem Jahr findet die 9. Rugby-Union-Weltmeisterschaft erstmals dort statt. Vom 20. September bis 2. November kämpfen Rugby-Teams aus der ganzen Welt um den begehrten Titel. Natürlich werden zahlreiche Fans zu dem Ereignis erwartet, immerhin zählt die Rugby-WM neben der Fußball-WM und den Olympischen Sommerspielen zu den größten internationalen Sportturnieren der Welt. Doch die Stimmung der Fans könnte sich gerade trüben.

Die Organisatoren der Weltmeisterschaft haben Befürchtungen geäußert, dass den Bars und Restaurants in den Austragungsstätten während des Turniers ziemlich bald das Bier ausgehen könnte!

Das Komitee verwies auf die Rugby-WM 2015 in England, bei der der Bierkonsum an den Spielstätten mehr als sechsmal so hoch wie bei Fußballspielen an den gleichen Spielorten war. Der gesamte Bierkonsum lag damals bei 1,9 Millionen Litern, davon seien 1,3 Millionen Liter direkt an den Spielstätten verbraucht worden. Eine japanische Zeitung wies in dem Zusammenhang besonders auf das Trinkverhalten der „irischen und englischen Fans“ hin.

Das Organisationskomitee appellierte an alle Restaurant- und Hotelbetreiber, Bier in entsprechenden Mengen vorzubestellen.

Die Organisatoren warnten daher besonders die Gastronomiebetreiber an den Veranstaltungsorten, dass ein möglicher Bier-Engpass zu Geschäftseinbußen und zu schlechter Presse führen könnte, so die japanische „Jiji Press“.

Man riet den Bar- und Restaurant-Besitzern, mindestens vier- bis fünfmal mehr Bier und Wein als normal vorrätig zu haben.

Die Sorge um das Bier scheint nicht ganz unberechtigt. Auch „The Sun“ und „The Irish Times“ wiesen in früheren Artikeln auf Rugby-Spiele in Japan hin, bei denen der Biervorrat teilweise schon vor Beginn des Spieles aufgebraucht war.

Im Artikel der „Sun“ wird ein Mitarbeiter des Yokohama-Stadions zitiert, der angab, ein Japaner würde während eines Rugby-Spiels ein Glas Bier trinken, ausländische Fans im Schnitt hingegen vier bis sechs Gläser. Weil es bei einem Rugby-Spiel im November letzten Jahres kein Bier mehr im Stadion gab, seien Fans teilweise schon vor dem Schlusspfiff gegangen.

Die Präfektur Oita im Südwesten Japans hat bereits auf die Warnung reagiert. Immerhin finden im dortigen Stadion drei Vorrundenspiele statt – Wales gegen Fidschi, Neuseeland gegen Kanada und Australien gegen Uruguay – sowie zwei Viertelfinalspiele. Oita forderte die großen Bierbrauereien auf, ihre Versorgungsregelungen zu verbessern und ihre Öffnungszeiten zu verlängern. Ein offizieller Sprecher von Oita erklärte gegenüber „Jiji Press“, die Restaurants und Großhändler der Region hätten nach der Erklärung des Organisationskomitees den Biermangel als „realistisches Problem“ eingestuft.

Das Thema Bier war nur eines von mehreren Punkten, die im Rahmen von Vorbesprechungen in den Städten Sapporo, Hokkaido und Oita zur Sprache kamen. Dabei gaben die Organisatoren den Gastronomiebetreibern, aber auch der Politik Tipps im Umgang mit Touristen. Die Veranstalter rechnen damit, dass mehr als 400.000 ausländische Fans zu den Weltmeisterschaften reisen werden.

So sollen Bar- oder Restaurantbesitzer betrunkene Gäste im Zweifelsfall zunächst warnen, wenn sie beispielsweise anfangen würden zu strippen, ehe sie die Polizei alarmieren. Japan hat strenge Gesetze, wenn es darum geht, sich in der Öffentlichkeit zu entblößen.

Gleiches gilt für tätowierte Personen, die in Japan vorrangig mit der heimischen Mafia, der Yakuza, in Verbindung gebracht werden. Seit einigen Jahren ist Tätowierten vielerorts der Besuch von öffentlichen Bädern und den berühmten heißen Badequellen, den Onsen, untersagt. Auch dieses Verbot soll vonseiten der Politik für die Rugby-WM gelockert werden.

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Pforzheimer Zeitung.de

31.05.19/24.06.14 Autor: DPA

Deutsche trinken doppelt so viel Alkohol wie andere Nationen

Die Deutschen trinken doppelt so viel Alkohol wie andere Nationen. Sie zahlen dafür einen hohen Preis: Etwa 15 000 Menschen sterben jährlich daran. Experten meinen: Es würde gar nicht so viel Mühe kosten, den Konsum zu reduzieren.

Das Saufen fordert in Deutschland fast viermal so viele Opfer wie der Straßenverkehr. 2012 starben hierzulande 14 551 Menschen an den Folgen übermäßigen Alkoholkonsums. Das hat das Statistische Bundesamt anlässlich des Internationalen Weltdrogentages an diesem Donnerstag (26. Juni) ausgerechnet. Bei Verkehrsunfällen kamen im selben Jahr 3827 Menschen zu Tode, wie die Statistiker am Dienstag mitteilten.

Die Zahl der Alkoholtoten aus der Todesursachenstatistik herauszufinden, ist gar nicht so leicht. Die Wiesbadener mussten sich für ihre «Zahl der Woche» Rat bei einem Expertengremium holen. Das listet mehr als zwei Dutzend alkoholbedingte Todesursachen auf - von Alkoholgastritis bis Zirrhose.

Leberschädigungen sind mit 7812 Fällen die häufigste Todesursache bei Alkoholikern. Am zweithäufigsten ist die Bauchspeicheldrüse betroffen. Aber auch Herzmuskel, Lunge oder Nervensystem können so stark geschädigt werden, bis sie versagen. Bei knapp 4000 Toten wird schlicht und einfach «Abhängigkeitssyndrom» als Ursache genannt - eine Diagnoseziffer, in der unspezifisch alle möglichen Alkohol-Folgeschäden verschlüsselt werden - bis hin zum Suizid.

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Frankfurter Allgemeine Zeitung

31./07.05.19 von aeh./sid

Aufgestöbert:

Angst vor Rugby-WM: Geht Japan das Bier aus?

Weil Rugbyfans als äußerst trinkfest gelten, fürchten die Organisatoren der WM in Japan eine Bierknappheit. Deshalb fordern sie die Gastgeberstädte nun dazu auf, entsprechend vorbereitet zu sein.

Um auf den Ansturm der trinkfesten Rugby-Fans vorbereitet zu sein, haben die Organisatoren der WM 2019 in Japan die Gastgeberstädte aufgefordert, sich einen ausreichenden Vorrat an Bier anzulegen. Weil „die Rugby-Kultur in Japan nicht weitläufig bekannt“ sei, wurde eine entsprechende Mitteilung versandt, bestätigte ein Sprecher des Organisationskomitees.

Wie durstig die Anhänger des Sports mit dem Ei sein können, war auch bei der vergangenen WM sicht- und messbar geworden. Beim Turnier 2015 in England wurden in den Stadien und im Umfeld zwei Millionen Liter Bier konsumiert. In der australischen Stadt Adelaide hatten einheimische und irische Fans durch ihren Durst einst für einen „Notstand“ gesorgt, der Lieferungen aus anderen Städten zur Folge hatte.

Die für das Turnier offiziell zuständige Brauerei will anhand der Ticketverkäufe und „anderer Daten“ dafür sorgen, dass genug Bier vorhanden ist. Die WM 2019 wird vom 20. September bis 2. November in insgesamt zwölf japanischen Städten ausgetragen.

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Rhein-Neckar-Zeitung

31.05.19 (eb)

Rekord beim Rugby

22 Mannschaften bei den Stadtschulmeisterschaften

250 Kinder und Jugendliche nahmen am Landesfinale Baden-Württemberg im Wettkampf "Jugend trainiert für Olympia" teil.

Heidelberg. Auf den Rugbyplätzen des TSV Handschuhsheim und des Sportclub Neuenheim am Zoo haben rund 250 Kinder und Jugendliche um die Rugby-Stadtschulmeisterschaft und die Teilnahme am Landesfinale Baden-Württemberg im Wettkampf "Jugend trainiert für Olympia" gekämpft. Organisiert von der Rugby-Jugendabteilung des TSV Handschuhsheim, spielten die 22 Schulteams in fünf Altersklassen anspruchsvolles Siebenerrugby, die olympische Variante des englischen Kampfspiels. Elf der teilnehmenden Teams wurden als Kooperationspartner des TSV Handschuhsheim von Trainern des Vereins betreut, zwei der teilnehmenden Schulen sind Kooperationspartner des SCN.

Stadtschulmeister wurde in der jüngsten Altersklasse U 8 die Tiefburgschule vor der Heiligenbergschule und der Neubergschule Dossenheim. Fünf Grundschulen kämpften in der Altersklasse U 10 um die Medaillen. Hier siegte die Heiligenbergschule vor der Fröbelschule. Platz drei belegten punktgleich die Tiefburgschule und die Kurpfalzschule, Fünfter wurde die Emmertsgrund-Schule. In den Altersklassen U 12, U 14 und U 16 wurden die Stadtschulmeister und Teilnehmer im Wettkampf "Jugend trainiert für Olympia" mit folgenden Ergebnisse ausgespielt: In der Altersklasse U 12 fahren das Elisabeth-von-Thadden-Gymnasium als Sieger und das Bunsen-Gymnasium als Zweitplatzierter am 5. Juni nach Pforzheim zum Landesfinale, die Bronzemedaille holte das St. Raphael-Gymnasium. Das Bunsen-Gymnasium ist als Landessieger von 2018 Titelverteidiger.

Bei einem Rekord-Teilnehmerfeld von sieben Schulen in der Altersklasse U 14 hatte das Heidelberg College die Nase vorn und nimmt mit dem Helmholtz-Gymnasium am Landesfinale teil. Die weiteren Plätze errangen das St. Raphael-Gymnasium als Dritter, das Bunsen-Gymnasium als Vierter, und den fünften Platz belegten punktgleich das Englische Institut, das Elisabeth-von-Thadden-Gymnasium und das Lieselotte-Gymnasium Mannheim. In der ältesten Klasse U 16 hat das Thadden-Gymnasium mit zwei Teams teilgenommen und den zweiten und vierten Platz belegt. Sieger wurde das Englische Institut, den dritten Platz errang das Bunsen-Gymnasium, das 2018 auch Dritter im Landesfinale gewesen war.

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Rhein-Neckar-Zeitung

31.05.19 (Moritz Bayer)

Rugbymeisterschaft der Frauen

Neuenheim entthront

SCN verlor nach der Pause gegen furiose
Kölnerinnen den Faden

Hürth. Überraschend endete das Finale der Rugby-Frauenbundesliga: Der Favorit SC Neuenheim verlor gegen die "Heimmannschaft" vom RSV Köln mit 15:22 und musste die Heimreise ohne Siegerkranz antreten. Dabei hatte bis zur Halbzeit alles nach dem erwarteten Erfolg der "Königsblauen" ausgesehen. "Wir wollten loslegen wie die Feuerwehr und anfangs hat das auch gut geklappt." Die Aussage von SCN-Trainer Marcus Trick beschreibt präzise, wie die Partie begann.

Denn Tricks Schützlinge bauten schnell hohen Druck auf und es war nur eine Frage der Zeit, wann dies in Punkten münden würde. Nach einem heraus gefangenen Ball war es Lea Predikant, die einen schönen Sololauf mit dem ersten Versuch des Endspiels krönte. Die Erhöhung von Laura Schwinn segelte am Ziel vorbei. Dennoch waren es weiter nur die Heidelbergerinnen, die dem Spiel ihren Stempel aufdrückten. Nach 17 Minuten war Lisa Bohrmann mit Schwung nicht mehr zu halten, wieder misslang aber, dem Versuch eine erfolgreiche Erhöhung beizufügen.

Köln hatte die passende Antwort parat: Über eine schöne Gasse wurde Lisa Naumann in die Lücke geschickt und sprintete unter lautem Jubel der erfreulich zahlreichen Zuschauer zwischen die Neuenheimer Malstangen. Die quirlige Kölner Spielmacherin Dana Kleine-Grefe erhöhte sicher und brachte den RSV auf drei Zähler heran. Wütend fiel die SCN-Reaktion aus, nach zahlreichen Pick-and-Go Phasen wuchtete sich Kapitänin Elisa Trick über die Linie, den Versuch gab der souveräne Schiedsrichter Conrad Riepe nach kurzer Überlegung. Dass auch die dritte mögliche SCN-Erhöhung nicht ihr Ziel fand, sorgte für ein mulmiges Bauchgefühl auf Heidelberger Seite. Es sollte sich bewahrheiten. Denn es dauerte keine Minute nach der Halbzeitpause, ehe die Kölnerinnen mit einem perfekt herausgespielten Versuch von Sylvia Kling zu einem Sturmlauf ansetzten. In den zweiten 40 Minuten kam der SCN kaum noch aus der eigenen Hälfte heraus. Aus einem furiosen Kollektiv ragten Kleine-Grefe und Carola Gleixner heraus. Kleine-Grefe lenkte das Spiel und verteilte jeden Angriffsball an die richtige Adresse, Gleixner sorgte mit unfassbarem Lauf- und Tackle Pensum für zahlreiche Strafkicks. Der SCN versuchte viel, aber es gelang wenig.

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Rhein-Neckar-Zeitung

31.05.19 (momo)

"Löwen" winkt Endspiel

SCN kommt dem Aufstieg näher

Mit einem Sieg am Wochenende bei Hannover 78 könnten die "Löwen" ins Meisterschaftsfinale einziehen

Heidelberg. Während sich der Heidelberger RK und die RG Heidelberg der wohl verdienten Sommerpause im Fünfzehnerrugby widmen, geht es für den TSV Handschuhsheim und den SC Neuenheim mit den entscheidenden Spielen erst richtig los. Denn mit einem Sieg am Wochenende bei Hannover 78 könnten die "Löwen" ins Meisterschaftsfinale einziehen, welches sie zuletzt 2005 gegen den DRC Hannover erreicht haben. Der SC Neuenheim hingegen will mit einem Heimerfolg über den RC Aachen den vorletzten Schritt zur Rückkehr ins Oberhaus perfekt machen.

Der SC Frankfurt hat - bis auf einen Ausrutscher beim HRK - eine komplett überzeugende Runde gespielt und sich damit das Heimrecht im ersten Halbfinale gesichert. Nun wollen die Hessen ins Endspiel einziehen, in welchem sie am 8. Juni Heimvorteil hätten. Gegen den Berliner RC sind die Mainstädter klar favorisiert, auch wenn Trainer Byron Schmidt tiefstapelt: "Wir verschwenden keinen Gedanken ans Finale, für uns zählt nur der Samstag!" Gänzlich offen ist dagegen das zweite Halbfinale zwischen Hannover 78 und den Handschuhsheimer "Löwen". Der TSV fährt in ein ungewisses Spiel zum Nordprimus, denn auf der einen Seite fehlt den 78ern sicherlich die Matchhärte im Vergleich zur klar stärkeren Südgruppe der regulären Saison, auf der anderen Seite konnten sich die Gastgeber dadurch auch etwas schonen, seit der Einzug in die Vorschlussrunde sicher war.

Um 16 Uhr am Samstag wird der SC Neuenheim in womöglich vorletzten Zweitligaspiel auf dem Museumsplatz gefordert. Gegen den RC Aachen können die "Königsblauen" sich eigentlich nur selbst schlagen. Als hochwahrscheinlicher Sieger wird der SCN dann im Aufstiegsfinale am Sonntag, dem 16. Juni, auf den Gewinner der Paarung TGS Hausen gegen RC Rottweil treffen, dort ist der Ausgang völlig offen.

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Frankfurter Neue Presse

29.05.19 Frankfurt

EU-Beschluss

Kunstrasenplätze könnten bald verboten werden –

das würde Stadt Frankfurt hart treffen

Plötzlich gelten Kunstrasenplätze als gefährlich. Der Abrieb ist laut einem Forschungsbericht für sehr viel Mikroplastik in der Umwelt verantwortlich.

Frankfurt - Auf das Sportamt der Stadt Frankfurt kommt reichlich Arbeit zu. Nach einem Bericht des Hessischen Rundfunks (hr) plant die EU, Kunstrasenplätze mit Gummigranulat zu verbieten. Das Granulat sei ein Hauptverursacher für Mikroplastik in der Umwelt. Die Stadt Frankfurt hat derzeit 40 Kunstrasenplätze. Auf denen werde teilweise auch das nun als schädlich eingestufte Granulat eingesetzt, räumte die Leiterin des Sportamts, Angelika Strötz, auf Nachfrage dieser Zeitung ein.

"Wir sind gerade dabei, uns einen Überblick zu verschaffen, wie viele Plätze betroffen sind", so Strötz. Das sei nicht ganz einfach, denn die Qualität und Zusammensetzung der Materialien hätten sich im Laufe der Jahre geändert.

Europäische Chemikalienagentur empfiehlt ein Verbot der Plastikpartikel bis 2022 – Das Ende für Kunstrasenplätze?

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik hatten dem hr-Bericht zufolge in einer Studie festgestellt, dass Kunstrasenplätze in Deutschland für jährlich bis zu 10 000 Tonnen Mikroplastik in der Umwelt verantwortlich seien. Das Gummigranulat, das auf den Kunstrasen aufgetragen wird, hat eine ähnliche Funktion wie Erde bei Naturrasen.

Das Granulat gelangt aber durch Wind, Regen und Reinigungsmaschinen in die Umwelt und wird auf den Kunstrasenplätzen regelmäßig erneuert. Die von der EU-Kommission beauftragte Europäische Chemikalienagentur empfiehlt ein Verbot der Plastikpartikel bis 2022. Die Lebensdauer eines Kunstrasenplatzes liegt laut Strötz bei etwa zehn bis 13 Jahren.

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Offenbach-Post

29.05.19 (CHRISTIAN DÜNCHER)

Rugby

Rainger erneut verletzt: Aus für Olympia-Quali

Bei der Siegerehrung stemmte Sam Rainger (RK Heusenstamm) freudig den Pokal in die Höhe, das Finale des Howard Hinton Sevens in Tours (Frankreich) hatte der Kapitän der Siebener-Auswahl des Deutschen Rugby-Verbandes aber nur als Zuschauer verfolgt.

Offenbach – „Mein Fuß fühlte sich etwas instabil an, wir wollten nichts riskieren“, so der 28-Jährige. Nach der Rückkehr nach Deutschland dann die bittere Diagnose: Syndesmosebandriss und daher eine monatelange Pause. Die anstehende Grand Prix Series (EM), bei der es auch um das Ticket für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio geht, findet ohne den Heusenstammer statt, der damit der große Pechvogel bleibt.

Auch ohne Rainger gewann das Team, dem auch Robert Haase (TGS Hausen) angehörte (Raingers Klubkamerad Tim Biniak fiel angeschlagen aus)

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German-Rugby.de

25.05.19 Online-Team

Ältestes deutsches 7-er Turnier in Hürth abgesagt

Nach 54 erfolgreichen Jahren zu wenige Teammeldungen!

Lässt das Interesse am 7-er- Rugby nach?

Der RC Hürth (Nordrhein-Westfalen) richtete sei 54 Jahren an Pfingsten sein internationales 7-er Turnier aus. Zahlreiche Herren- und Frauenmannschaften aus dem In- und Ausland kämpften in Hürth um das Rugby-Ei.

Das Hürth Sevens wurden im nationalen und internationalen Rugby ein Begriff! Jetzt kam vor dem 55. Turnier unerwartet das AUS. Nach unseren Informationen hatten sich nur drei (!) Mannschaften angemeldet.

Schade für den RC Hürth, der sich die vergangenen Jahre immer wieder als Ausrichter mächtig ins Zeug gelegt hatte. Vielleicht kann der diesjährige Aussetzer als „Denkpause“ genutzt werden, um die Hintergründe und Ursachen zu durchleuchten.

Muss eventuell die Organisation auf den Prüfstand oder hat das 7-er Rugby seine Anziehungskraft verloren?

Wir hoffen, dass es nächstes Jahr zu einem neuen Anlauf für das 55. Hürth Sevens kommt, und wünschen viel Erfolg für eine Neustart!

RUGBYRAMA

26.05.19 Par Rugbyrama

Frankreich TOP14 – 25. Spieltag am So. 19.05.19 12h30

SF Paris bietet Pau für die letzten Arien (31:17)

Die Pariser können mit einem etwas leichteren Geist in den Urlaub fahren. Trotz einer überarbeiteten Mannschaft und einem wenig gefüllten Jean Bouin hat das französische Stadion seine letzte Saison zu Hause nicht überstrapaziert und mit einem Vorsprung gegen Pau (31-17) gewonnen. In der Pause (17: 7) konnten die Männer von Heyneke Meyer dank eines hervorragenden Starts, der durch Tests von Arias (2.) und Lapègue (16.) belohnt wurde, ihre Führung in der zweiten Halbzeit durch zwei neue verbessern Tests von Gabrillagues (55.) und Macalou (75.).

Es ist vorbei an Jean Bouin. Paris beendet seine Top 14-Version 2018.19 auf dem achten Platz. Das Wichtige war heute woanders. Laurent Sempéré und Julien Arias traten unter der Ovation des Pariser Publikums hervor ... Forever Rose & Blue

Das französische Stadion bietet Pau für die letzten Arien Von Anthony Tallieu vor 14 StundenAktualisiert vor 13 Stunden Top 14 - Pariser können mit einem etwas leichteren Geist in den Urlaub fahren. Trotz einer überarbeiteten Mannschaft und einem wenig gefüllten Jean Bouin hat das französische Stadion seine letzte Saison zu Hause nicht überstrapaziert und mit einem Vorsprung gegen Pau (31-17) gewonnen. In der Pause (17: 7) konnten die Männer von Heyneke Meyer dank eines hervorragenden Starts, der durch Tests von Arias (2.) und Lapègue (16.) belohnt wurde, ihre Führung in der zweiten Halbzeit durch zwei neue verbessern Tests von Gabrillagues (55.) und Macalou (75.).

Weit entfernt von den extremen Spannungen in Castres oder Clermont war die Atmosphäre in Jean-Bouin viel kindgerechter. Da die Pariser die Erwartungen in dieser Saison nicht erfüllt hatten, wollten sie zumindest eine gute Note abschließen, bevor sie diese neue schwierige Seite schließen und an einigen himmlischen Stränden der Welt abreisen. Die Mission wurde also erfüllt, als man sich einem Pau-Team gegenübersah, das ebenfalls nichts zu spielen hatte, aber dennoch bestrebt war, zum Abschluss seiner enttäuschenden Saison ein schönes Gesicht zu zeigen.

Teilweise gelang es ihm auch mit drei erzielten Versuchen und der Bereitschaft, den Ball nach dem Vorbild seiner jungen Flügelspieler Bastien Pourailly und Marvin Lestremau in Umlauf zu bringen. Der 100. Test für Arias In diesem Vorweihnachtsduft wurde auch von Nostalgie in den Buchten von Jean-Bouin gesprochen, als er sich von den Vorspeisen verabschiedete.

Der Club hatte seine Kommunikation den ganzen Tag über auf diesen Punkt konzentriert. Unter ihnen hatte Julien Arias, seit 2004 Doppelmeister in Frankreich (2007 und 2015) und Gewinner der European Challenge (2017), ein kleines persönliches Ziel vor Augen: den hundertsten Test seiner Karriere im Stade Français anzumelden. Er brauchte weniger als zwei Minuten, um sich dieses schöne Vergnügen zu leisten und durch die sehr große Tür zu gehen.

Als Laurent Sempéré, der seit 2007 mehr als 200 Spiele in der Hauptstadt bestritt, und Alexandre Flanquart im Stade Français ausschied, wurde er logischerweise begrüßt und zur Party eingeladen. Mit ihnen ist dies ein Teil des Pariser Clubs, der diesen Samstag gedreht hat

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German-Rugby.de

25.05.19 Online-Team - Kommentar

Stade Français Paris beendet T14 Saison 18/19 auf achtem Platz!

Die TOP14 Mannschaft von Stade Français Paris beendet die T14 Saison 18/19 auf dem achten Platz. Das ist für die Verantwortlichen um Hanns-Peter Wild und Cheftrainer Heyneke Meyer ein respektables Ergebnis.

Gestartet sind die Pariser wohl mit dem Ziel in die Meisterschaftsgruppe vorzustoßen. Nach einem anfänglich guten Start, gab es jedoch große Meinungsdifferenzen, die zu einem starken personellen Umbruch führten.

Dennoch konnte sich Stade Paris vom Abstiegsplatzt auf den achten Tabellenplatz verbessern!

Gratulation aus Deutschland und alles Gute für die neue Saison, ein Platz in der Spitzengruppe wartet 2019/20 auf euch!

Stade Français Paris

25.05.19 Online

Frankreich TOP14 – 26. Spieltag

SF Paris gewinnt am letzten Spieltag klar mit 31:17 gegen Section Paloise (PAU) - Paris endet mit einer guten Nachricht

Paris gewinnt gegen die Paloise Section und beendet ihre Top 14 Version 2018. 19. Die Pariser feierten die Starter wie sie sollten mit dem 100. Versuch der Legende Julien Arias und dem Applaus von Laurent Sempéré und unserem besten Torschützen. Das Stade Français Paris wird Achter in der Meisterschaft und kann sich bereits auf die nächste Saison freuen. Es ist Zeit für die Feiertage.

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Rhein-Neckar-Zeitung

24.05.19 (CPB) Printausgabe

Deutsche 15er-Rugby-Auswahl

Dieses Spiel muss die Rugby-Fünfzehn unbedingt gewinnen

Im Relegationsmatch der Europameisterschaft geht es am 15. Juni in Frankfurt in Bestbesetzung gegen Division-2-Sieger Portugal

Heidelberg. Nach den fünf Europameisterschaftsspielen im Februar und März liegt die deutsche Rugby-Nationalmannschaft auf dem sechsten und letzten Platz der EM-Division 1 und ist in höchster Abstiegsgefahr.

Die Deutschen hatten großes Glück, dass der kontinentale Verband (Rugby Europe) vor zwei Jahren den direkten Abstieg des Tabellenletzten abgeschafft und durch ein Relegationsspiel zwischen dem Letzten und dem Meister der Division 2 ersetzt hat.

Deutschland gegen Portugal heißt es deshalb am 15. Juni um 14 Uhr im Stadion des Bundesliga-Südmeisters SC Frankfurt 1880, und es ist keine leichte Aufgabe wie die 2.400 Zuschauer wissen, die im Juni 2018 im Heidelberger Fitz-Grunebaum-Sportpark den hauchdünnen 16:13-Sieg der „Schwarzen Adler“ im WM-Qualifikationsspiel gegen die Iberer erlebt hatten.

Damals spielte die deutsche Mannschaft in Bestbesetzung und hatte die - letztlich knapp verpasste – erstmalige WM-Teilnahme 2019 in Japan vor Augen, doch auch diesmal sind alle guten Spieler dabei- sieht man einmal von den im Siebenerrugby-Projekt gebundenen Nationalspielern ab, die zwar im großen Rugbyspiel dringend gebraucht würden, sich aber am Olympiastützpunkt Rhein-Neckar zeitgleich auf die EM-Turniere des Sommers und die Olympia-Qualifikation in Coulommiers im Westen von Toulouse vorbereiten.

Trotz der angespannten Finanzsituation ist es dem neuen Vorstand (DRV), dem Engländer Kieran Lees, gelungen, die beiden Spitzentrainer Mike Ford (England) und Mouritz Botha (Südafrika) wenigstens noch für dieses Spiel zu binden.

Der Heusenstammer Erik Schulze, der sich bislang als kompetenter Stadionsprecher bewährt hat, ist der neue Teammanager.

Die Trainer haben vorläufig 33 Spieler nominiert, zum Relegationsspiel wird der Kader vorschriftsmäßig auf 23 Aktive reduziert.

Deutschland: Jörn Schröder, Dasch Barber, Sean Armstrong, Felix Lammers (Heidelberger RK), Jarrod Saul (Hannover 78), Johannes Schreieck (RG Heidelberg), Marcel Becker, Samy Füchsel, Emil Rumpf, Michael Poppmeier, Marcel Henn, Raynor Parkinson (SC Frankfurt 1880), Oliver Paine (SCN Heidelberg), Paul Schüle, Jacobus Otto, Eden Syme, Nicolai Klewinghaus, Marcel Coetze (TSV Handschuhsheim), Julius Nostadt(Stade Aurillac), Mikael Tyumenev (Stade Nicois), Zani Dembélé (Racing Paris), Tim Menzel , Christopher Hilsenbeck (RC Vannes), Eric Marks (Stade Rochelais-Atlantique), Sebastian Ferreira (Kapitän/SO Chambery), Claude Brechenmacher (US Macon), Mark Fairhurst (Hamilton RC), Cameron Lindsay (Lockheath Pumas RFC), Jamie Murphy (Bridgend Ravens), Tobias Williams (Doncaster RFC), Jonathon Dawe (Worthing Raiders), Kurt Haupt, Antony Dickinson (ohne Verein).

Im Vereinsrugby …

…sind die Halbfinals terminiert:

Um die deutsche Meisterschaft spielen am 01. Juni der SC Frankfurt 1880 gegen den Berliner RC (14 h) und Hannover 78 gegen den TSV Handschuhsheim (15 h). Die Sieger bestreiten das Endspiel am 08.06. um 15 h in Frankfurt.

Um den Aufstieg in die Bundesliga spielen am 01. Juni der SCN Heidelberg gegen den RC Aachen (16 Uhr) und die TGS Hausen gegen den RC Rottweil (15 Uhr)

Das Endspiel der beiden Sieger findet am 16. Juni um 15 Uhr statt, wie der Bundesliga-Ausschuss nun festgelegt hat.

Der Endspielgewinner steigt in die Bundesliga auf und ersetzt die Neckarsulmer Sportunion, der Endspiel-Verlierer bestreitet am 06. Juni ein Relegationsspiel gegen den Bundesliga-Siebten SG Pforzheim.

German-Rugby.de

25.05.19 Online-Team

Interessante Ergebnisse vom Wochenende 25./26.05.19

VLbayern

TV 1848 Coburg-TV Kempten

50:0

VLbayern

FC Eintracht Bamberg-Fürstenfeldbruck/TeamMünchen

50:0

VLbayern

VfB Ulm-SG Gröbenzell/Landsberg

50:0

VLnordW

SG Odin/Döhren II-SG Bremen/Bethen

50:0

VLnordW

TSV Karlshöfen-SV 08 Ricklingen

50:0

 

Stade Français Paris

23.05.19 Online

Frankreich TOP14 – 26. Spieltag (Sa 25.05.19 um 16:30 h)

SF Paris am letzten Spieltag gegen Section Paloise (PAU)

Nach der 42:15 Niederlage in Montpellier, ist Stade aus dem Wettkampf um einen Platz in der Endrunde ausgeschieden. So bleibt nur noch das Spiel gegen PAU um sich sportlich mit einem guten Auftritt von der Saison zu verabschieden.

Immerhin haben es die Pariser von einem Abstiegsplatz auf den 8. Platz geschafft.

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German-Rugby.de

23.05./25.04.19 Online-Team

Deutsche 15-er Nationalmannschaft (Wiederholung)

Relegationsspiel am Sa. 15. Juni 2019

Wird die DRV 15-er Mannschaft still und leise auf schwächstes Niveau heruntergefahren?

Relegationsspiel am 15. Juni 2019:

Laut Mitteilung des DRV wird das Relegationsspiel der deutschen 15er-Rugbynationalmannschaft um den Verbleib in der Rugby Europe Championship gegen Trophy-Sieger Portugal am Samstag, den 15. Juni stattfinden.

Der Austragungsort wird noch bekannt gegeben.

(ergänzt) 14.00 h, SC Frankfurt 1880

Eintrittspreise

(ergänzt 26.05.) Sitzplatz 10,00 €, Stehplatz 5,00 E

Zuschauer Fassungsvermögen: keine offiziellen Angaben,

(geschätzt) 3.000 Personen

Wer managt das Team und stellt die Mannschaft zusammen?

(ergänzt 24.05.) Erik Schulze

Wer trainiert die 15-er Nationalmannschaft?

(ergänzt 24.05.) Mike Ford und Mouritz Botha

Welche Vorbereitungen sind geplant?

(ergänzt 26.05.) ab Mo. 10.06.19 Frankfurt

Alles Fragen, die eigentlich schon geklärt sein könnten…

Oder wird die DRV 15-er Mannschaft still und leise auf schwächstes Niveau heruntergefahren?

Zur Erinnerung:

Im November 2018 wurde die 15-er Nationalmannschaft noch als Helden von Marseille gefeiert. Das anschließende Rugby Europe Championship sollte den heißersehnten Aufstieg bringen.

Doch zur Überraschung vieler Experten kassierte das deutsche Team fünf klare Niederlagen!

Belgien - Deutschland

29:22

Rumänien - Deutschland

38:10

Deutschland -Russland

18:26

Georgien - Deutschland

52:3

Deutschland -Spanien

10:33

Danach wurde wohl „gekonnt“ über die Fehler des Teams berichtet aber über die Fehler des Organisators wurde kaum ein Wort in den DRV-lastigen Medien verloren.

In seiner Pressemitteilung schnitt der Ex-(?) Nationaltrainer Mike Ford einige der Probleme an, mit denen er und sein Team zu kämpfen hatten.

Wird das Hauptproblem bleiben?

 

Stade Français Paris

22./20.05.19 Online

Frankreich: Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft der U20

Julien Delbouis (Stade Français) für die U20-WM vorselektiert

Das französische Team hat die Liste der 37 Spieler bekannt gegeben, die für die beiden Trainingslager zur Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft der unter 20-Jährigen im Nationalen Rugbyzentrum ausgewählt wurden. Julien Delbouis, der während des ersten Praktikums im Club blieb, wird am kommenden Mittwoch für das zweite Praktikum in die französische Gruppe aufgenommen. Am Ende des letzteren werden 28 Spieler definitiv für den Wettbewerb ausgewählt.

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Rhein-Neckar-Zeitung

20.05.19 (dpa)

Deutsche 15er-Rugby-Auswahl

EM-Relegation am 15. Juni in Frankfurt

DRV-Auswahl spielt gegen Portugal – Es geht um den Verbleib in der höchsten europäischen Spielklasse

Frankfurt/Main. Termin und Veranstaltungsort für das EM-Relegationsspiel des deutschen 15er-Rugby-Nationalteams der Männer stehen fest.

Wie der Deutsche Rugby-Verband am Montag mitteilte, tritt die DRV-Auswahl am 15. Juni (14 Uhr) in Frankfurt/Main gegen Portugal an. Dabei geht es um den Verbleib in der höchsten europäischen Spielklasse unterhalb der Six Nations.

Die Mannschaft von Headcoach Mike Ford hatte alle fünf Matches der Europameisterschaftsserie verloren. 18:26 gegen Russland, 22:29 gegen Belgien, 10:38 gegen Rumänien, 3:52 gegen EM-Champion Georgien und 10:33 gegen Vize-Europameister Spanien lauteten die Ergebnisse, die Deutschland in die Relegation beförderten.

Portugal hat sich als Sieger der Rugby Europe Trophy die Aufstiegschance erkämpft.

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Kölner Stadt-Anzeiger

20.05.19 (dpa/lhe)

Deutsche 15er-Rugby-Auswahl:

EM-Relegation am 15. Juni

Frankfurt/Main -

Termin und Veranstaltungsort für das EM-Relegationsspiel des deutschen 15er-Rugby-Nationalteams der Männer stehen fest. Wie der Deutsche Rugby-Verband am Montag mitteilte, tritt die DRV-Auswahl am 15. Juni (14.00 Uhr) in Frankfurt/Main gegen Portugal an. Dabei geht es um den Verbleib in der höchsten europäischen Spielklasse unterhalb der Six Nations.

Die Mannschaft von Headcoach Mike Ford hatte alle fünf Matches der Europameisterschaftsserie verloren. 18:26 gegen Russland, 22:29 gegen Belgien, 10:38 gegen Rumänien, 3:52 gegen EM-Champion Georgien und 10:33 gegen Vize-Europameister Spanien lauteten die Ergebnisse, die Deutschland in die Relegation beförderten. Portugal hat sich als Sieger der Rugby Europe Trophy die Aufstiegschance erkämpft. (dpa/lhe)

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Sportbuzzer:

Hannoversche Allgemeine - Neue Presse Hannover

19.05.19 Stefan Dinse

Odin/VfR (Hannover) besiegt in einem Rugby-Fest

die Zebras von Victoria Linden

Die Tacklings waren so laut, dass sie auf dem Radweg in der angrenzenden Eilenriede zu hören waren. Es hat permanent gescheppert bei diesem sehens- und hörenswerten Topspiel der 2. Rugby-Bundesliga. Am Ende jubelten die Spieler der SG SV Odin/VfR 06 Döhren.

Sie schlugen Victoria Linden nach einer furiosen Aufholjagd mit 39:22 (3:5) und gehen als Erster in die Aufstiegs-Play-offs. „Das war ein Rugbyfest“, sagte SG-Coach Antonio de Carvalho Abreu.

Die Gäste führten nach starkem Beginn in Hälfte zwei mit 17:3. Dann leisteten sie sich aber eine Schwächephase, Odin/VfR glich aus. Viel lief bei den Platzherren über die Zentrale mit den sehr starken Südafrikanern Sive Dubala und Lovemore Mophosa.

Der Knackpunkt waren anschließend zwei Zeitstrafen: Zebra-Kapitän René Winkler und Laurin Sander mussten mit Gelb für zehn Minuten vom Platz, und das nutzten die Platzherren gnadenlos aus. „Das war etwas kleinlich gepfiffen“, bemerkte Winkler angesichts der Tatsache, dass die SG in Hälfte eins bei vergleichbaren Regelverstößen ungeschoren davongekommen war.

Victoria verpasst zweiten Bonuspunkt knapp

Odin/VfR setzte sich mit zwei Durchbrüchen und einem verwandelten Strafkick auf 32:17 ab.

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Stade Français Paris

19.05.19 Online

Frankreich TOP14 – 25. Spieltag

Montpellier besiegt SF Paris 42:25

Paris verliert in Montpellier und wird nicht

in der Endphase spielen.

Paris verlor im GGL-Stadion und verließ offiziell das Rennen um die Finalphasen. Wir sehen uns nächsten Samstag bei Jean Bouin für das letzte Spiel der Saison 18./19.

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Heidelberger Ruderklub 1872 e.V. (Rugby)

19.05.19 Steffen Liebig

1. Rugbybundesliga

Heidelberger RK bezwingt RC Luxemburg 111:7

und beendet Saison auf Platz 3

Der Heidelberger Ruderklub konnte zum Abschluss der Saison noch einmal groß auftrumpfen und sorgte gegen den RC Luxemburg mit 111:7 für den höchsten Sieg der Bundesligasaison 18/19, was den HRK am Saisonende den 3. Tabellenplatz sicherte.

Beide Mannschaften machten von Beginn an deutlich, dass sie an diesem Tag nicht viel von Taktik halten und griffen pausenlos aus allen möglichen Lagen an.

Nachdem der Klub trotz drückender Überlegenheit in den ersten 20 Minuten nur zwei Versuche erzielten konnte, verringerte der HRK daraufhin seine Fehler und lief im Minutentakt ins Luxemburger Malfeld ein.

Auch in der 2. Halbzeit dominierte der HRK in seinem letzten Spiel als amtierender Deutscher Meister, musste jedoch dem hohen Anfangstempo ein wenig Tribut zollen.

So erzielte der Klub insgesamt 17 Versuche, zu denen Steffen Liebig 11 und der an diesem Tag als Kapitän auflaufende Julio Rodriguez zwei erfolgreiche Erhöhungen beisteuern konnten.

Vor allem die Hintermannschaft präsentierte sich nochmals in großer Spiellaune und konnte durch Steffen Liebig (5 Versuche) und Felix Lammers (4 Versuche) ein ums andere Mal die Angriffe erfolgreich abschließen.

Den verdienten Schlusspunkt setzte dann aber Julio Rodriguez, der von seinen Teamkollegen nach mehreren Phasen in Position gebracht werden konnte, um in der letzten Aktion seiner Karriere nochmals in gegnerisches Malfeld einzutauchen. Der HRK bedankt sich bei Julio Rodriguez, Timo Vollenkemper und Team Manager Heiko Satzke, die sich mit diesem Sieg in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedeten.

So spielte der Klub

1 Schröder 2 Biskupek (51. Kleebauer) 3 Zeiler (51. Schliwa) 4 Rodriguez 5 Michels (58. Keuper) 6 Ulka (58. Aydin) 7 Fraser (58. Laidig) 8 Vollenkemper 9 Armstrong 10 M. Liebig 11 Vassiliadis (51. Kerber) 12 L. Malaizier 13 S. Liebig 14 Lammers 15 J. Malaizier

16 Kleebauer 17 Schliwa 18 Aydin 19 Keuper 20 Laidig 21 Kerber

The Dubliner Men of the Match

Julio Rodriguez, Timo Vollenkemper, Heiko Satzke

Punkte für den Klub

S. Liebig (47) Lammers (20) Armstrong (10) Rodriguez (9) Michels (5) Vassiliadis (5) J. Malaizier (5) Vollenkemper (5) L. Malaizier (5)

Steffen Liebig

Bereichsleiter Öffentlichkeitsarbeit Rugby

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Pforzheimer Zeitung.de

19.05.19 Sport regional Autor: uh

Rugby-Bundesliga:

„Rhinos“ freuen sich über Sieg im letzten Saisonspiel: Jetzt warten auf die Relegation

Pforzheim. Es ging eigentlich um nichts mehr in diesem letzten Saisonspiel für die SG TV/CfR Pforzheim im SüdwestEnergie-Stadion in Eutingen. Der Gast, die Neckarsulmer SU, war als Tabellenletzter sicher abgestiegen, die SG muss als Siebter in die Relegation. Und doch wollten beide Teams ihren Fans noch einmal einen Sieg bescheren. Und daraus entwickelte sich ein spannendes und überaus unterhaltsames Rugby-Match, in dem am Ende die Pforzheimer „Rhinos“ knapp mit 50:45 die Oberhand behielten.

„Ich bin recht glücklich mit diesem Sieg, denn es war ein harter Kampf gegen ein stark dagegenhaltendes NSU-Team. Aber wir schafften es, den letzten, entscheidenden Versuch zu legen und hielten in den letzten Minuten unsere Verteidigungslinie zusammen“, sagte SG-Coach John Willis.

Es war auch ein nervenaufreibendes Spiel, denn sobald die SG in Führung ging, legte die NSU nach. Freudenschreie und Aufstöhnen lagen bei den Zuschauern die ganzen 80 Minuten eng beieinander. Kein Team wollte nachgeben. Jede Mannschaft suchte bis zur letzten Minute ihre Chance und die NSU stand kurz vor einer Überraschung.

Am Ende konnten die Pforzheimer noch einmal alle Kräfte mobilisieren, um sich dem Ansturm der Neckarsulmer zu erwehren. „Ein schöner Saisonabschluss. So macht Rugby Spaß“, freute sich Willis.

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Offenbach-Post

19.05.19 (CHRISTIAN DÜNCHER)

Rugby

2. BL soll für BSC Offenbach nur „Zwischenziel“ sein

Auf dem Weg zurück ins Oberhaus haben die Rugbyspieler des BSC Offenbach ihr erstes "Zwischenziel" erreicht. „Wir sind nun sportlich für die 2. Liga qualifiziert“, sagt BSC-Sprecher Peter Schäfer.

Offenbach – Auf dem Weg zurück ins Oberhaus haben die Rugbyspieler des BSC Offenbach ihr erstes Etappenziel mit geradezu erschreckender Leichtigkeit erreicht. „Wir sind nun sportlich für die 2. Liga qualifiziert“, stellte BSC-Sprecher Peter Schäfer nach dem 161:0-Heimsieg im letzten Play-off-Spiel der Regionalliga Hessen gegen den bis dahin ärgsten Verfolger TG Darmstadt mit einer gewissen Genugtuung fest.

Bereits in der Punktrunde hatte der BSC die Darmstädter 123:14 geschlagen. Gegen die anderen Teams gab es ebenfalls ausnahmslos Kantersiege. Die Offenbacher waren eine Klasse für sich, weil sie gar nicht für diese Klasse geplant hatten. „Unser Kader war bereits vor der Saison für die 2. Liga zusammengestellt worden“, erklärt Schäfer. Der hessische Verband legte aber sein Veto ein, da der BSC aus seiner Sicht nach dem Neustart in der Saison 2017/18 nicht in der inzwischen abgeschafften 3. Liga hätte spielen dürfen. Also mussten die Offenbacher noch eine Ehrenrunde in der Regionalliga drehen.

Die Folge waren Ergebnisse, wie nun gegen Darmstadt, das vom BSC förmlich überrollt wurde. „Wir haben in 80 Minuten 25 Versuche gelegt“, so Schäfer. Der ohnehin chancenlose Gegner war nur mit 14 Mann angereist, trat also in Unterzahl an und beendete die Partie mit lediglich 13 Spielern. Darmstadt habe echten „Sportsgeist“ gezeigt, lobten die Offenbacher und dankten ihrem Gegner für „das faire und freundliche Spiel“.

Durch den Sieg steht der BSC laut Schäfer bereits als Aufsteiger fest. Denn: In der 2. Liga West sind zwei Plätze frei. Einen spielen die Vertreter der Regionalligen Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen aus, den anderen erhält der Meister der Regionalliga Hessen, sofern ihm die Lizenz erteilt wird. „Da sehe ich diesmal aber kein Problem, wir haben alles erfüllt“, meint Schäfer. Der BSC habe einen lizenzierten Trainer sowie Schiedsrichter und verfüge zudem über die nötigen Nachwuchsteams.

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Offenbach-Post

19.05.19 (CHRISTIAN DÜNCHER)

Rugby

Heusenstamm beendet Erstliga-Saison
mit Kantersieg

Rugbyspieler sind harte, aber auch lustige Kerle. So kann es etwa in unteren Klassen passieren, dass Spieler nach ihrem Debüt eine Platzrunde laufen: nackt. Auch einige Akteure des Erstligisten RK Heusenstamm zogen am Samstagabend blank, allerdings nur oben herum.

Heusenstamm – Nach dem letzten Spiel der Saison feierten sie in einem Frankfurter Pub und ließen dabei bestens gelaunt mit freiem Oberkörper die Muskeln spielen: hüllenlos durch die Nacht.

„Da war einiges los, aber wir haben den Laden übernommen“, scherzte Mickey Ferraris vom Trainerteam des RKH. Grund zum Feiern hatten die „Füchse“ allemal. Das von Ferraris formulierte Ziel, nicht bloß „Best of the rest“ sein zu wollen, wurde als Tabellenfünfter der acht Teams umfassenden Süd/West-Gruppe zwar verpasst.

Dafür setzte Heusenstamm zum Saisonabschluss noch mal ein Ausrufezeichen. „Wir haben die RG Heidelberg mit leeren Händen nach Hause geschickt“, sagte Ferraris nach dem überraschend klaren 41:17 (24:5)- Sieg gegen den schwächelnden Tabellenvierten, für den es die fünfte Niederlage in Serie war.

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German-Rugby.de

17.05.19 Online-Team

Interessante Ergebnisse vom Wochenende 18./19.05.19

RLwestC

RC Luxemburg II-RC Paderborn

50:0

RLwestP

RC Aachen II-SG 2018 Hochspeyer

0:50

RLnord

Hannover 78 II-FC St. Pauli II

50:0

VLnordW

Union 60 Bremen-TSV Victoria Linden II

50:0

RLbw

TSV Hirschau-Tübingen - RG Heidelberg II

50:0

RLwestB

TuS Düsseldorf II-FSV Trier-Tarforst

??

RLnordostA

Berliner RC III-BSC Bruisers

89:5

VLbayern

TV Kempten-SG Gröbenzell/Landsberg

112:7

VLbayern

Fürstenfeldbruck/TeamMünchen-VfB Ulm

10:93

VLbayern

RC Innsbruck - FC Eintracht Bamberg

87:19

BL1N

Hamburger RC-Berliner Rugby Club

12:17

BL1N

RK 03 Berlin-RC Leipzig

22:19

BL1N

Hannover 78-FC St. Pauli

75:0

BL1S

TSV Handschuhsheim-SC Frankfurt 1880

26:42

BL1S

SG TV/CFR Pforzheim-Neckarsulmer SU

50:45

BL1S

Heidelberger RK-RC Luxemburg

111:7

BL1S

RK Heusenstamm-RG Heidelberg

41:17

FBL

RSV Köln-Heidelberger RK

19:12

FBL

SC Neuenheim-FC St. Pauli

78:5

BL2N

DRC Hannover-Bremen 1860

22:19

BL2S

Heidelberger TV-München RFC

31:22

BL2S

RC Rottweil-RC Unterföhring

67:0

BL2S

SC Neuenheim-TSV 1846 Nürnberg

57:0

VLnordW

Verbandsliga Nord Nord-West Absagen/k’los -Wertungen bisher

14

 

Pforzheimer Zeitung.de

17.05.19 Sport regional Autor: ok

Rugby-Bundesliga:

SG Pforzheimer Rugby-Team:

Letztes Heimspiel vor der Relegation

Pforzheim. Die Luft ist raus –

zumindest was die reguläre Saison in der Rugby-Bundesliga anbetrifft. Wenn am Samstag um 14.00 Uhr auf dem Rattach-Sportplatz in Eutingen die SG TV/CfR Pforzheim die Neckarsulmer SU empfängt, kann keine Entscheidung mehr fallen. Neckarsulm steht bereits als Absteiger fest und die Pforzheimer Rhinos können den vorletzten Tabellenplatz nicht mehr verlassen, stehen damit als Teilnehmer an der Relegation fest.

Die Konstanz fehlte

Natürlich wollen die Pforzheimer ihren Fans im letzten Heimspiel der Saison noch einmal etwas bieten. Ob es vorerst auch das letzte Spiel in der Bundesliga ist, entscheidet sich allerdings erst in sieben Wochen, wenn im letzten Spiel der Relegation der letzte freie Platz im deutschen Rugby-Oberhaus vergeben wird.

Pforzheims Trainer John Willis ist überzeugt, dass sein Team das Potenzial für die Bundesliga hat. Zuletzt hat die Mannschaft das aber nie konstant abrufen können. In kaum einer Partie agierten die Rhinos 80 Minuten auf Top-Niveau. Dabei hielten die Goldstädter immer zwei oder drei Drittel gut mit, aber das reichte am Ende meist nicht für das dringend nötige Erfolgserlebnis.

Heute gilt es nun, das letzte Spiel zu gewinnen, um mit einem Erfolgserlebnis im Hinterkopf in die entscheidende Partie um den Klassenerhalt zu gehen. Gleichzeitig sollte man aber auch Verletzungen vermeiden. Da wiederum könnte es hilfreich sein, dass es auch beim Gegner Neckarsulm um nichts mehr geht.

Gegen wen die Pforzheimer in der Relegation ranmüssen, ist noch offen. Zunächst ermitteln die beiden Meister und Vizemeister aus den Zweitliga-Staffeln Süd und West einen Aufsteiger und einen Herausforderer. Allgemein wird damit gerechnet, dass Süd-Meister SC Neuenheim stark genug ist, um in den Aufstiegsspielen im Halbfinale gegen den West-Vizemeister RC Aachen ebenso zu gewinnen wie im Finale gegen den Sieger der Partie TSG Hausen – RC Rottweil. Der Finalverlierer ist dann im entscheidenden Relegationsspiel am 6. Juli Pforzheims Gegner.

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RUGBYRAMA

17.05.19 Par Rugbyrama

Frankreich TOP14 – 25. Spieltag am So. 19.05.19 12h30

Montpellier fährt fort, Pau bestätigt seine Unterstützung ... Unsere Vorhersagen für den 25. Tag

TOP 14 - Castres nach Armandie erhoben werden, LOU bietet Hause Damm, Bordeaux mit einem erfolgreichen Chaban endete ...

Hier sind unsere Prognosen für dieses vorletzten Tag der Top 14.

Montpellier - Französisch Bühne Dies ist das große Plakat der Woche- Wochenende, sieben und acht in der Gesamtwertung und drei Punkte hinter dem ersten qualifizierten, Montpellier und das Französisch Stade hat große dieses Wochenende zu spielen. Nach einer Saison glanzlos, beiden Vereine wurden im Rennen um die Qualifikation in der letzten Woche neu aufgelegt.

So das Ergebnis dieses Spiels ist es entscheidend für die Zukunft von Montpellier und Parisern in dem Rest der Saison.

Also das Programm von Unterhaltung und Spannung bei diesem Treffen erwartet.

Die aktuellen Prognosen und den Originaltext findet Ihr hier

Frankfurter Allgemeine Zeitung

16.05.19 von Jürgen Kalwa, New York

Rugby in Amerika: Rauhbeine und Träumer

Dem American Football zum Trotz: Das amerikanische Rugby will wachsen – mit Stars aus dem Ausland.
Aber es gibt auch große Spannungen.

Wie man Ideen zu Geld macht, hat der amerikanische Geschäftsmann Jon Prusmack mehr als einmal vorgeführt.

Zum Beispiel vor einigen Jahren, als er den Bedarf für großräumige Zelte entdeckte, die sich mit einfachen Mitteln aufstellen lassen und die er dem Militär verkaufte.

Doch mit nichts war er so erfolgreich wie mit seiner Begeisterung für eine Sportart, die in seinem Heimatland ein Randdasein führt. Das Verhältnis begann als Spieler in den sechziger Jahren eher unschuldig, aber entwickelte sich zu einer festen Beziehung, in deren Rahmen er sich unersetzlich machte.

Prusmack wurde Trainer, Schiedsrichter, Gründer eines Fachmagazins und schließlich Autor eines Buches, das zum Standardwerk wurde: „Rugby: A Guide for Players, Coaches and Spectators.“ 2006 kaufte er dem überforderten Verband auch noch die Rechte an einem Turnierformat ab, dessen Regeln kurz darauf die Grundlage für die Rückkehr der Sportart ins Olympische Programm wurden. Auf die Weise entstand die Veranstaltung „USA Sevens World Series“.

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Offenbach-Post

17.05.19 (CHRISTIAN DÜNCHER)

Rugby

Heusenstamm: Liebevoller Herzensbrecher
verabschiedet sich vom RKH

Jakob Seifert hat im Rugby eine Doppelfunktion. Er spielt nicht nur für den Erstligisten RK Heusenstamm, sondern ist auch der Gründer der Hobby-Truppe Bataillon d’Amour. Quasi ein Liebesbotschafter.

Heusenstamm – Dieser will allerdings am Samstag (14 Uhr) zum Herzensbrecher werden, wenn seine „Füchse“ (5. Platz, 25 Punkte) im letzten Saisonspiel die „Orange Hearts“ der RG Heidelberg (4. /43) empfangen. „Ich werde einfach liebevoll die Herzen brechen“, scherzt Seifert, für den die abschließende Partie der Saison zugleich die letzte im Trikot des RKH sein wird. Er wechselt wie Mitspieler Benedikt Sabinarz zum RC Mainz (Regionalliga), lässt es aus beruflichen Gründen also sportlich etwas ruhiger angehen.

In der Tabelle kann sich Heusenstamm im letzten Saisonspiel nicht mehr verbessern. Locker angehen werden es die „Füchse“ deshalb aber nicht. „Wir wollen den Fans für die Unterstützung danken. Es wäre schön, wenn wir das mit einem Sieg machen könnten“, so Mickey Ferraris vom Trainerteam des RKH.

Die Chancen dafür stehen nicht schlecht. Zwar hat die RG Heidelberg 18 Punkte mehr auf dem Konto, die vergangenen vier Spiele jedoch alle verloren – zum Teil deutlich. „Es ist schwer zu sagen, mit was für einer Mannschaft die RGH kommt“, meint Ferraris. Zumindest werden die Siebener-Nationalspieler fehlen. Das gilt aber auch für den RK Heusenstamm, der Sam Rainger, Tim Biniak sowie die Brüder Leon und Zinzan Hees abstellen muss. Ferraris findet das „etwas schade“, denn: „Hätten beide ihre Siebener-Nationalspieler dabei, wäre es ein Spektakel geworden. Für die Fans wäre es toll gewesen. Das fühlt sich ein bisschen an wie eine verpasste Gelegenheit.“

Verzichten muss der RKH zudem auf Sturmtank Chris Howells. „Seine Art, zu spielen, wird uns fehlen“, meint Ferraris.

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Heidelberger Ruderklub 1872 e.V. (Rugby)

15.05.19 Steffen Liebig

1. Rugbybundesliga Vorschau:
HRK vs. RC Luxemburg

Für den HRK gilt es am kommenden Samstag um 14 Uhr gegen den RC Luxemburg den frisch eroberten 3. Tabellenplatz zu verteidigen und mit einem Bonuspunktsieg die reguläre Saison zu beenden. Dass dieses Unterfangen keine leichte Aufgabe wird, zeigt nicht zuletzt die stark ansteigende Formkurve der Luxemburger.

Nach dem dominanten 62:14 Erfolg über die RG Heidelberg erwartet den Ruderklub mit dem RC Luxemburg, der sich vergangene Woche mit einem Sieg über den TV Pforzheim aller Abstiegssorgen entledigen konnte, ein ganz anderer Gegner. Der hart erkämpfte 36:32 Erfolg in der Hinrunde ist vielen Spielern noch präsent, als man erst durch eine starke Leistungssteigerung in Halbzeit 2 eine Niederlage gerade noch so abwenden konnte. Die Luxemburger sind ein sehr physischer Gegner, der dem Ruderklub zum Abschluss der regulären Spielrunde noch einmal alles abverlangen wird.

„Wir können mit der Saison sehr zufrieden sein und haben angesichts des chaotischen Sommers das Maximum aus der Saison geholt. Wir haben in der Rückrunde gezeigt, dass wir jedes Team in Deutschland schlagen können und das nehmen wir als Anspruch mit in die neue Saison. Wir wissen aber auch, dass wir noch nicht die Konstanz vergangener Tage haben. Deshalb werden wir gegen Luxemburg wieder hart arbeiten müssen, um dann Step by Step unser Angriffsspiel aufzuziehen“ so Pieter Jordaan über seine Mannschaft, die am Dienstag mit Nationaltrainer Mouritz Botha nochmals an den Gassen feilen konnte.

Zurück im Kader ist mit Timo Vollenkemper ein Leistungsträger im Sturm. Dasch Barber, der zeitgleich in Köln die HRK-Frauen als Trainer ins DM-Finale führen möchte, wird dem Ruderklub hingegen nicht zur Verfügung stehen.

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German-Rugby.de

15.05.19 Online-Team

Frankreich TOP14 – 25. Spieltag am So. 19.05.19 12h30

Montpellier empfängt SF Paris zum Duell

Das wird für Stade Français ein sehr schwerer Gang. Gastgeber Montpellier rangiert auf dem 7. und Stade auf dem 8. Tabellenplatz. Beide Teams müssen im vorletzten Spiel gewinnen um am Ball zu bleiben.

Hoffen wir, das SF Paris trotz aller Umbrüche einen klaren Kopf behält und gewinnt. Dies wäre insbesondere Herrn Dr, Hans-Peter Wild zu gönnen, der den Mut aufbrachte und den damals angeschlagenen Verein übernahm. Die Sanierung war und ist nicht einfach. Alleine die bisher investierten ca. 30 Millionen und weitere für die nächsten fünf Jahre eingeplanten 100 Millionen nötigen einen gehörigen Respekt ab.

Wir wünschen aus der fernen „Rugby-Wüste“ mit den meist auf „Augenhöhe“ verlierenden deutschen Nationalmannschaften, viel Erfolg!

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Offenbach-Post

14.05.19 (CHRISTIAN DÜNCHER)

Rugby

Hausen

Perfekte Punktrunde nur ein Zwischenziel

TGS Hausen bereit für Play-offs zur 1.Liga

Bei den „Löwen“ der TGS Hausen ist man mächtig stolz auf die perfekte Punktrunde. „Zehn Spiele, zehn Siege – das muss uns erst mal einer nachmachen“, titelte der Meister der 2. Rugby-Bundesliga West auf seiner Facebook-Seite, nachdem er auch das – allerdings bedeutungslose – Gipfeltreffen mit dem Tabellenzweiten RC Aachen klar mit 43:8 (26:3) gewonnen hatte.

Offenbach – Doch dieser Titel ist nur ein Zwischenziel. 20 Jahre nach der Gründung wollen die „Löwen“ erstmals den Sprung in das Oberhaus schaffen: „Jetzt geht’s in die Aufstiegsrunde. “ Und in der erwartet man am 1. /2. Juni den Vizemeister der 2. Bundesliga Süd, RC Rottweil. Der Sieger dieses Duells trifft im Aufstiegsfinale (16. Juni) aller Voraussicht nach auf den haushohen Favoriten SC Neuenheim. Der Endspiel-Gewinner steigt direkt auf, der Verlierer erhält gegen den Vorletzten der 1. Bundesliga Süd/West eine zweite Chance.

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Frankfurter Rundschau

13.05.2019 Von Clemens Dörrenberg

Rugby:

Frankfurt-Dornbusch

Jagd nach dem Ei beim Rugby-Jugendfestival

25 Klubs beteiligen sich am Wochenende am Rugby-Jugendfestival - darunter auch Spieler aus Belgien, England und Polen.

Über das Spielfeld jagen, kämpfen, rangeln und das Ei über die Linie tragen. Bei der zehnten Ausgabe des „Rugby-Jugendfestivals“ auf dem Sportgelände des Sportclubs 1880 hinterm Hessischen Rundfunk wurde am Wochenende um jeden Zentimeter Rasen geackert.

Lautstark wurde auf den Klein- und Großfeldern um den ovalen Ball gekämpft. Schon die Kleinsten, im Alter von sieben bis acht Jahren, wurden von Eltern, Trainern, Mitspielern angefeuert, und das in mindestens sieben verschiedenen Sprachen. Denn die rund 1000 teilnehmenden Sportler waren, neben Vereinen aus der Region, aus sieben Ländern zum Sportgelände angereist. Insgesamt 25 Klubs stellten Teams, darunter aus Berlin, Heidelberg, London, Luxemburg, Mainz, Prag und Worms. In mehreren der von Jungen dominierten Teams spielten auch Mädchen mit.

Am Samstagabend, zum Ende des ersten Spieltages, trafen die U14-Teams vom Veranstalter sowie aus Boitsfort, einem Stadtteils Brüssels, aufeinander. Es war ein umkämpftes Spiel auf Kunstrasen und gehobenem Niveau. Honoriert wurde das durch jüngere Spieler beider Vereine, die am Spielfeldrand saßen und Sprechchöre anstimmten.

„Dass man sich schön prügeln, sich richtig austoben und tackeln kann“, also den Gegner umstoßen, das bereite Emma aus Obertshausen den größten Spaß an dem Sport, zu dem sie durch ihren großen Bruder gekommen sei, berichtete die Achtjährige. Mit ihrer Zwillingsschwester trug sie das blau-weiß gestreifte Trikot des Sportclubs (SC) Riedberg, der mit Obertshausen eine Spielgemeinschaft bildete. Emmas Schwester Judith reize das „Dreckig machen“ und gemeinsam mit anderen in einem Team zu spielen. Der zehnjährige Oskar findet dagegen „das Rennen mit dem Ball“ am besten, sagte der Spieler des SC Riedberg.

Lucas Franke-Wolff, Jugendtrainer beim SC, bei dem erst seit drei Jahren Rugby gespielt wird, sagte: „Es ist eine tolle Möglichkeit für die Kids andere Kulturen kennen zu lernen.“ Der 25-Jährige schaute sich gerade das Spiel von Prag gegen den Heidelberger Stadtteil Handschuhsheim an. Tschechien kenne man nicht als Rugby-Nation, sagte Franke-Wolff. Dabei gehöre die Mannschaft aus Prag zu einer der besten des Turniers. „Dobry“, also „gut“, rief dann auch mehrmals Prags Trainer, der mit dem Spiel seiner Truppe offenbar zufrieden war.

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RUGBYRAMA

13./08.05.19 Vincent Péré-Lahaille

Frankreich TOP14 – 25. Spieltag am So. 19.05.19 um 12:30 h

Das Stade Français bereitet sich auf eine

große Wäscherei vor.

TOP 14 - Als Hans-Peter Wild bis Heyneke Meyer verlängert im Jahr 2022, hat der Besitzer des Stade Français die Spieler, die mit ihrem Schicksal unzufrieden sind, eindeutig zum Verlassen eingeladen.

Was ist ein hektisches Saisonende vorherzusagen? Hans-Peter Wild spricht wenig, aber in Bezug auf die Pointe, der Besitzer der Französisch Bühne hat nichts Mourad Boudjellal zu beneiden.

Am Sonntag, am Mikrofon von Canal +, hat sich der deutsche Milliardär nicht geschämt, Handschuhe anzuziehen, wenn er über die sportliche und finanzielle Situation seines Clubs spricht. Was für kühlt recht eine Verschiebung Spieler mit der Methode. Zwar gibt es Stimmen in dem eigentlichen Paris gegen das Management der die Verlängerung des ehemaligen Trainers des Springboks bis 2022 bestätigten Sportdirektors Heyneke Meyer, Wild sind Meyer. "Es ist inakzeptabel, sich in der Öffentlichkeit zu beschweren."

Während sich mehrere Führungskräfte des Pariser Trainings durch die Medien ihrer geringen Spielzeit bewegt hatten, hat der deutsche Unternehmer die Debatte eindeutig beendet: sie nicht aus gutem Grund spielen. Wenn sie mit dem Trainer nicht einverstanden sind, sie einen anderen Verein finden gehen, dass der erste Punkt. Zweitens ist es nicht akzeptabel in der Öffentlichkeit beklagt, durch die Presse.

Dies ist eine professionelle Sportart, die teuer ist, sie als Profis verhalten müssen. "Wenn Alexandre Flanquart, der in der nächsten Saison zur UBB wechseln wird, Djibril Camara oder sogar Jules Plisson als besonders ernannt erscheinen, ist der Fall Sergio Parisse noch komplexer. Parisse geopfert, um dem Verein eine neue Orientierung zu geben?

Der legendäre Kapitän des französischen Stadions, der Italiener mit der Nummer 8, hat kürzlich seine Enttäuschung über interne Entscheidungen wie die Streichung von Robert Mohr und Julien Dupuy anvertraut. "All die Dinge, die wir über den Verein hören, helfen der Mannschaft sicher nicht, einige Dinge sind seit Beginn der Saison widerlich, alle Entscheidungen, die für dieses Projekt getroffen wurden." kommt einen Tag zu führen?“, in Frage gestellt und für einen schmerzhaften Knie aus dem letzten Derby gegen Racing 92, offiziell seit 2005 rosafarbenen Kittel ein trägt, ist Parisse noch für eine Saison unter Vertrag.

Aber die Pariseren Führer scheinen alles hinter den Kulissen zu tun, um das Ende der Spieler-Karriere im Alter von 35, deren Bezahlung zu beschleunigen würde, entlastet die Finanzen des Vereins (Parisse Gehalt ist 650.000 Euro brutto jährlich, Hrsg.) Sergio Parisse (Stade Französisch) Sergio Parisse (Stade Französisch) Icon Sport.

Wenn Paris ein Defizit von 17 Millionen Euro, Hans-Peter Wild hat setzen auch darauf hin, die Dinge aus, mit Nachdruck und eindeutig. Jetzt „Wir haben interne Probleme. Die Französisch Bühne hat interne Probleme immer hatte.

Thomas Savare hatte den Club zu retten! Er blieb sechs Jahren tat, was er konnte, aber er hat das Geld nicht haben. Ich bin an der Reihe, wir müssen den Verein professionalisieren.

Ich glaube, ich spritze in fünf Jahren immer noch 100 Millionen Euro ", sagte Wild mit überraschender Gelassenheit. 100 Millionen? Mit einer solchen Hauptstadt kann das französische Stadion tatsächlich in (sehr) großen Dimensionen träumen.

Es bleibt abzuwarten, was die DNA des Clubs werden wird, sein Charme erregt Aufsehen, seine Einzigartigkeit in naher Zukunft.

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Rhein-Neckar-Zeitung

13.05.19 (momo)

Rugby-Bundesliga

Die "Hendsemer Löwen" sind bereit für große Taten

Nach einem hohen Sieg in Neckarsulm herrscht Vorfreude auf das Spitzenspiel gegen Frankfurt –

Heidelberger RK schlägt RG Heidelberg 62:14

RCU Unterföhring - Heidelberger TV 20:16

Heidelberg. Mit Volldampf überholte der Heidelberger Ruderklub seinen Nachbarn Rudergesellschaft Heidelberg in der Tabelle der Rugby-Bundesliga Südwest und wird sich den dritten Platz nicht mehr nehmen lassen. Den mit 14:62 unterlegenen "Orange Hearts" bleibt der vierte Rang. Sicher ist nach dem vorletzten Spieltag auch der Abstieg der Neckarsulmer SU, die gegen den TSV Handschuhsheim mit 17:70 verlor. Die SG Pforzheim muss den Gang in die Relegation antreten. Spannend wird am Samstag das Spitzenspiel beim TSV Handschuhsheim: Die "Löwen" könnten mit einem Heimsieg den SC Frankfurt überholen und Erster werden.

Nach kaum 20 Minuten hatte der HRK dank vier Versuchen den offensiven Bonuspunkt sicher. Wer auf eine Reaktion der RGH gewartet hatte, wurde enttäuscht, Die Partie war beim 38:0-Halbzeitstand entschieden. In der zweiten Hälfte schaffte Nationalspieler Felix Lammers einen Hattrick nach sehenswerten Spielzügen. Der RGH merkte man die Abwesenheit der Siebenerrugby-Nationalspieler an, den "Orange Hearts" kommt die nahe Sommerpause gerade recht.

Ohne Mühe meisterten die "Hendsemer Löwen" die Pflichtaufgabe in Neckarsulm. Beim Tabellenletzten, der die letzte Chance auf den Klassenverbleib verspielt hat, benötigten die Handschuhsheimer keine Anlaufzeit, sondern feuerten sofort aus sämtlichen Rohren. Sebastian Kößler eröffnete den Versuchereigen, zu dem vor allem Flankenstürmer Jacobus Otto beitrug. Vier Versuche erzielte der Unaufhaltsame, nach der Pause ließ er sogar den fünften folgen. Hinzu kam, dass Marcel Coetzee erneut ohne Fehl und Tadel vom Setzhütchen agierte und sämtlichen zehn Versuchen die Erhöhung folgen ließ. Das Zwischenhoch der tapfer kämpfenden, aber insgesamt chancenlosen Sportunion ging im Löwengebrüll unter. Der TSV ist bereit für den SC Frankfurt 1880.

Bitter endete für den Zweitligisten Heidelberger TV das Spiel in Unterföhring. Beim RCU führte die Mannschaft von Thomas Kurzer in der Nachspielzeit noch mit 16:13, um nach einer gelben Karte und einem Versuch mit 16:20 vom Platz zu gehen. In Abwesenheit von Nicolas Kurzer und Benedikt Scherrer übernahm Jan Cleary die Kapitänsbinde und zeigte eine vorzügliche Leistung. Mit lediglich vier Spielern auf der Ersatzbank und einer Verletzung von Lukas Mack fehlte die Kadertiefe, um den Sieg aus Bayern entführen zu können.

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Heidelberger Ruderklub 1872 e.V. (Rugby)

12.05.19 Steffen Liebig

HRK Herren erobern 3. Tabellenplatz -
dank Kantersieg über RG Heidelberg

Der Heidelberger Ruderklub präsentierte sich im Harbigweg-Derby gegen die RG Heidelberg von seiner besten Seite und konnte eines 62:14 Sieges auf den 3. Tabellenplatz der Rugby-Bundesliga Süd/West klettern. Diesen gilt es im letzten Spiel gegen den RC Luxemburg am kommenden Samstag zu verteidigen.

Pünktlich zum Ankick öffnete der Himmel seine Schleusen, wovon sich der HRK aber vollkommen unbeeindruckt zeigte. Von Beginn an dominierte der Klub die Partie und konnte bereits nach 19 Minuten den offensiven Bonuspunkt eintüten. Versuche von Zeiler, Liebig, Lammers, Vassiliadis, Schröder und Barber schraubten den Punktestand bereits zur Halbzeitpause auf 38:0.

In der 2. Halbzeit ließ der Klub dann ein wenig die Zügel schleifen und war aufgrund leichtsinniger Fehler ein ums andere Mal in der Verteidigung gefordert, die die RGH aber nicht überwinden konnte. Im Gegenzug zeigte Außen Felix Lammers seine Finisherqualitäten und schnürte nach sehenswerten Spielzügen einen Hattrick in der 2.Halbzeit. Julio Rodriguez krönte seine starke Leistung ebenfalls mit einem Versuch. Die restlichen Punkte besorgte Kapitän Steffen Liebig, der drei seiner Erhöhungen aus schwierigem Winkel an die Malstange setzte aber dennoch insgesamt 6 Erhöhungen zum 62:14 Endstand beisteuerte.

Für den Klub gilt es nun im letzten Spiel der Saison den stark verbesserten RC Luxemburg in die Schranken zu weisen. Mit einem Bonuspunktsieg wäre der 3. Platz dem HRK nicht mehr zu nehmen, was nach dem Verlust einer nahezu vollständigen Mannschaft in der Sommerpause als großer Erfolg und als Indiz für den starken Zusammenhalt innerhalb des Vereins gewertet werden darf.

So spielte der Klub:

1 Schröder 2 Barber (51. Biskupek) 3 Zeiler (65. Schliwa) 4 Rodriguez (78. Aydin) 5 Michels 6 Ovchinnikov (40. Ulka) Laidig (55. Keuper) 8 Fraser (65. Kerber) 9 Armstrong 10 M. Liebig 11 Vassiliadis (55. Ruthenberg) 12 L. Malaizier 13 S. Liebig 14 Lammers 15 J. Malaizier

16 Biskupek 17 Schliwa 18 Aydin 19 Ulka 20 Keuper 21 Ruthenberg
22 Kerber

The Dubliner Man of the Match: Julio Rodriguez

Punkte für den Klub:

S. Liebig (17) Lammers (20) Schröder (5) Barber (5) Rodriguez (5) Zeiler (5) Vassiliadis (5)

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Sportbuzzer:

Hannoversche Allgemeine - Neue Presse Hannover

12.05.19 Stefan Dinse

Wiederholungstäter: Hannover 78 sichert sich die Nordmeisterschaft - und feiert!

Eine klare Sache: Hannover 78 hat das Derby gegen Germania List locker gewonnen - und hofft nach dem Titel in der 1. Liga Nord nun auf den deutschen Meistertitel.

Über den Haufen gerannt haben sie den ersatzgeschwächten Gegner nicht, sie haben sich zunächst sogar reichlich schwergetan. Am Ende feierten die Rugby-Männer von Hannover 78 aber die erneute Nordmeisterschaft, und das taten sie ausgiebig. Sie sangen bis spät in die Nacht vor einer Feuertonne und labten sich an einer Fleischplatte.

Kapitän Christopher Kopp stimmte mehrfach das 78-Lied an, Geburtstagskind Jarrod Saul (26) führte die ausdauerndsten 78er hinterher noch in die Altstadt. Im Derby vor rund 400 Zuschauern hatte 78 gegen Germania List mit 71:3 die Oberhand behalten. 78 hat am 1. Juni im Play-off-Halbfinale den Zweiten der Süd/West-Staffel zu Gast.

Germania hält ordentlich mit

„Wir waren zuerst genervt von unseren vielen kleinen Fehlern“, räumte 78-Coach Benjamin Krause ein. 20 Minuten hielten die Gäste ordentlich mit, was Kapitän Stefan Mau stolz machte: „Wir haben 78 die Stirn geboten, so gut es mit dem arg dezimierten Kader eben ging.“

Beispielhaft dafür war Patrick Wolters, der eigentlich in der zweiten Mannschaft am Ball ist. „Es war ein großer Wunsch von ihm, einmal für die Erste zu spielen. Obwohl jedem vorher klar war, dass es wehtun würde“, so Mau. Der Graffiti-Künstler hatte beruflich in Südafrika zu tun gehabt und war quasi vom Flughafen zum Platz gekommen und eingewechselt worden.

    "Wir hätten gern eine härtere Partie gehabt vor dem Halbfinale"

Weil 78 nicht vor Spielwitz sprühte, hielten die Gäste das Resultat bis in die zweite Hälfte in Grenzen.

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Pforzheimer Zeitung.de

12.05.19 Sport regional Autor: uh

Rugby-Bundesliga:

Rugby-Bundesliga: SG TV/CfR Pforzheim muss in die Relegation

Mit etwas mehr Disziplin in der zweiten Spielhälfte gegen den RC Luxemburg hätten sich die Pforzheimer Rugbyspieler jetzt deutlich entspannter aufs letzte Saisonspiel daheim im SüdwestEnergie-Stadion in Eutingen vorbereiten können. Dann hätte es nämlich vielleicht zum Sieg gelangt und dann wäre die SG TV/CfR Pforzheim eventuell noch am Ende auf dem rettenden sechsten Tabellenplatz in der Rugby-Bundesliga Süd/West gelandet. Doch nach der 24:31-Niederlage beim RCL ist trotz der zwei erreichten Bonuspunkte klar: Die Pforzheimer müssen in die Abstiegsrelegation.

Bei einem Sieg mit Bonuspunkt hätten die Pforzheimer „Rhinos“ die Luxemburger überholt und wären auf einem sicheren Nicht-Abstiegsplatz gelandet. Doch die ehemalige Fahrstuhlmannschaft der Bundesliga konnte das Spiel in der zweiten Hälfte für sich entscheiden. Die Rote Karte für Ben Bailey rund fünf Minuten nach Wiederanpfiff schwächte die SG, die sich bis dahin engagiert gegen die Attacken der Luxemburger gewehrt hatte und sogar mit einer 19:18-Führung in die Pause ging. Mit einem Mann weniger hatten die „Rhinos“ den gefährlichen Kicks der Luxemburger nicht mehr viel entgegenzusetzen. „Der Wille und der Kampfgeist waren bis zur letzten Minute zu spüren“, so SG-Coach John Willis zu seinem Team, doch am Ende hätte der RCL zu großem Druck aufbauen können.

Dabei sah es zunächst gut aus für die SG. Mit zwei schön herausgespielten Versuchen und phasenweise gutem Kombinationsspiel hatten die „Rhinos“ gezeigt, dass sie in Luxemburg gewinnen wollten. Doch dann schlichen sich, so Willis, Undiszipliniertheiten und unnötige Fehler ein, was den RCL stark gemacht habe.

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German-Rugby.de

11.05.19 Online-Team

Kommentar zu:

„Interessante Ergebnisse v. Wochenende 11./12.05.19“

Der vom Hessischen Rugby-Verband benachteiligte BSC Offenbach setzte im letzten Spiel gegen die TG 75 Darmstadt mit seinem gewaltigen 161:0 Sieg nochmals einen überaus deftigen Schlusspunkt unter eine unrühmliche Entscheidung des Verbandsvorstandes.

Zur Erinnerung: Der Hessische Verband verweigerte den Offenbachern den sportlich in der 3. Liga Süd/West errungenen Aufstieg in die 2. Bundesliga.

Die Offenbacher mussten mit einen überstarken Mannschaft in der neu zusammen geschüttelten Hessischen Regionalliga antreten.

Dort erzielten die BSC’ler heftige Ergebnisse, w. z.B.:

Hinrunde:

RK Heusenstamm II-BSC Offenbach 0:88

TG 75 Darmstadt- BSC Offenbach14:123

Pokalrunde:

RK Heusenstamm II 50:0 (n. angetreten)

URC Gießen 01 0:87

RU Marburg 5:140

Die Tabelle weist weitere deftige Ergebnisse von anderen Teams auf. Diese hohen Ergebnisse zeugen von einer total unausgewogenen Liga-Struktur. Die schwächeren Teams bekamen die sportlichen Prügel für das Versagen des Vorstandes. Die „reformierte Liga“ war sportlich ein Desaster.

Der BSC Offenbach hat sich jetzt zum zweiten Male für den Aufstieg/die Aufstiegsspiele in die 2, Bundesliga qualifiziert.

Herzlichen Glückwunsch nach Offenbach!

Sportbuzzer:

Hannoversche Allgemeine - Neue Presse Hannover

10.05.19 Stefan Dinse

Mit bulligem Sturm: Hannover 78 will im Derby Germanen List aus dem Weg räumen

Sie werden den Gegner wohl vor sich herschieben im großen Rugby-Derby. Und zwar im Wortsinn. Die Jungs von Hannover 78 gehen mit ihrem bulligen Sturm als hoher Favorit in das Heimspiel am Sonnabend (14 Uhr) gegen das ersatzgeschwächte Team von Germania List.

Während Hannover 78 nur Nationalspieler Phil Szczesny für das Siebener-Turnier in Nancy abstellt, fallen beim SC Germania List fünf Stützen der Hintermannschaft aus: Daniel und Niklas Koch, Henrik Meyer, Felix Hufnagel und Moritz Claasen. „Der Verband nimmt sie uns weg, und tschüs, wir hätten die Partie verlegen sollen“, schimpft Germanias Trainer Daniel Stephens, „wir sind vom DRV enttäuscht, ich kann es nicht anders sagen.“

Nicht auf Augenhöhe

Darüber hinaus haben die Germanen etliche Verletzte, zumindest Kapitän Stefan Mau könnte im Sturm aber sein Comeback nach einer Knöchelverletzung geben. „Unter diesen Umständen können wir kein Derby auf Augenhöhe bieten, aber wir werden mit Herz kämpfen“, kündigt Stephens an.

Das Hinspiel gegen 78 hatten die Lister nur mit 20:24 verloren, zuletzt setzte es aber zwei hohe Pleiten, der Einzug ins Halbfinale ist verpasst. „Das ist uns natürlich nicht verborgen geblieben“, so Bouajila, „wir hätten uns einen Gegner in voller Stärke gewünscht.“ 78 hat in dieser Saison nur ein Punktspiel verloren, in der vergangenen keins.

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German-Rugby.de

08.05.19 Online-Team

Interessante Ergebnisse vom Wochenende 11./12.05.19

RLwestB

FSV Trier-Tarforst-RC Bielefeld

50:0

VLnordW

SV 08 Ricklingen-SG Odin/Döhren II

50:0

RLnord

Hannover 78 II-SC Germania List II

50:0

VLnordW

SG Bremen/Bethen-SG Royals/Ilsede

50:0

BL2S

SC Neuenheim-StuSta München

50:0

BL1S

RC Luxemburg-SG TV/CFR Pforzheim

31:24

BL1S

Neckarsulmer SU-SV Handschuhsheim

17:72

BL1S

Heidelberger RK-RG Heidelberg

62:14

BL1N

Hannover 78-SC Germania List

71:3

BL1N

RC Leipzig-Hamburger RC

31:26

BL1N

Berliner Rugby Club -RC Berlin Grizzlies

71:5

BL1N

FC St. Pauli-RK 03 Berlin

15:38

RLhP

BSC Offenbach-TG 75 Darmstadt

161:0

RLwestP

FC Dortmund-RC Mainz

Ausgef.

BL2W

TGS Hausen-RC Aachen

43:8

BL2S

TSV 1846 Nürnberg-RC Rottweil

10:41

BL2S

RC Unterföhring-Heidelberger TV

20:16

RL West Play-Off - Plate

SCW Göttingen zurückgezogen/ausgeschieden

ex

VLnordW

Verbandsliga Nord Nord-West Absagen/k’los -Wertungen bisher

14

Süddeutsche Zeitung

9. Mai 2019 Von Fabian Huber, Milbertshofen

Rugby:

Platz da!

Beim Sportgespräch für den Münchner Norden finden sich Vereinsvertreter aus der ganzen Stadt ein. Viele treibt das gleiche Problem um: Es mangelt eklatant an Übungsflächen

Wenn im Winter die Sonne früh hinter dem Horizont verschwindet, spielt sich im Westen des Englischen Gartens ein sonderbares Ritual ab: Breitschultrige Männer kurbeln dann zwei mobile Flutlichtmasten aus. An Torpfosten montieren sie Bauleuchten - damit sie einen eierförmigen Ball über einen Rasen tragen können, der mit seinen Dellen, einem granitharten Untergrund und dem ganzen Split für ihren Sport absolut untauglich ist.

Gut eine Stunde dauern die Auf- und Abbauarbeiten der Abteilung "Studentenstadt Rugby München" des SV Studentenstadt Freimann vor jedem Wintertraining. Weil sich der Sportplatz in einem Schutzgebiet befindet, darf darauf nicht gebaut werden. Kein Zaun. Und auch keine Flutlichtanlage. "Unser Rasen ist in der Liga nicht sehr beliebt", sagt Georges Besenius, Abteilungsleiter des Rugby-Zweitligisten.

Also sitzt er an diesem Abend im schmucklosen Seminarraum des TSV Milbertshofen, um zu erzählen, wo seine Rugbyspieler der Schuh drückt. Großes Hallo und Händeschütteln - Diana Stachowitz, sportpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, hat zum Sportgespräch für den Münchner Norden eingeladen und fachliche Unterstützung mitgebracht: Verena Dietl, sportpolitische Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion, und Beatrix Zurek, Münchner Bildungs- und Sportreferentin.

Es ist die 17. Auflage des Bürgergesprächs. Das Format scheint mittlerweile eine Strahlkraft weit über den Münchner Norden hinaus entwickelt zu haben. Unter die rund 70 Vereinsvertreter haben sich auch viele neue Gesichter gemischt. Es sollte an diesem Abend also um Probleme aus ganz verschiedenen Stadtbezirken gehen. Und die, wirft Dietl zu Beginn ein, lägen ja oft nicht am Geld - immerhin habe die Stadt München vergangenes Jahr 72 Millionen Euro für Sport ausgegeben - sondern "manchmal an den kleinen Tücken".

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Pforzheimer Zeitung.de

09.05.19 Sport regional Autor: uh

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