„Glaube nicht, dass ein Ort zu weit entfernt ist –

gehe nur los und Du wirst ankommen;

denke nicht, es sei zu schwer – tu es einfach!“

Dschingis Chan

Kontakt: info@german-rugby.de

News aktuell (Deutschland und die Rugby-Welt)

(08.-10.2019 (3)

 

Offenbach-Post

25.10.19 VON CHRSTIAN DÜNCHER

1. Rugby-Bundesliga:

Heusenstamm 31:31 gegen Pforzheim

Führungs-Fluch der „Füchse“ hält an

Heusenstamm – Die Rollenverteilung im Trainerteam des Rugby-Erstligisten RK Heusenstamm erinnert etwas ans bekannte Filmklischee „Guter Bulle, böser Bulle“. Markus Walger, zugleich Vereinspräsident, ist der Gute, der die Spieler lobt. VON CHRISTIAN DÜNCHER

So sprach er nach dem 31:31 (22:19) davon, dass die Mannschaft „gegen starke Pforzheimer“ zwei Punkte im Abstiegskampf errungen habe. Cheftrainer Mikey Ferraris, quasi der Böse, äußerte sich hingegen deutlich kritischer. „Es ist immer noch Mist, dass wir Führungen wegwerfen“, ärgerte sich der Südafrikaner.

Bereits in den vorangegangenen Kellerduellen mit dem Heidelberger RK (17:48 nach 17:4) und dem RC Luxemburg (31:36 nach 26:10) hatte der RKH ein Vorsprung verspielt. Gegen die SG Pforzheim, die man mit einem Sieg überholt hätte, führten die Gastgeber 22:0 (37.), mussten sich aber mit einem Remis begnügen, wobei beide Teams die Chance zum Sieg hatten.

So traf der RKH kurz vor Schluss bei einem Straftritt nur das Aluminium. In einer anderen Szene fehlten nur Zentimeter zum vierten Versuch, der einen Offensiv-Bonuspunkt bedeutet hätte. Den holten sich stattdessen die Gäste – trotz dreier Zehn-Minuten-Strafen.

Die ohnehin arg vom Verletzungspech geplagten Heusenstammer mussten derweil zwei weitere Ausfälle hinnehmen. Lucas Schmitt (Nasenbeinbruch) sowie Jan Iding (Bänderriss im Fuß) werden in den letzten zwei Spielen des Jahres ebenfalls fehlen. „Das macht es für uns nicht einfacher“, gab Ferraris zu.

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Heidelberger Ruderklub 1872 e.V. (Rugby)

27.10.19 Steffen Liebig

1. Rugby-Bundesliga Süd:

HRK mit wichtigem Bonuspunktsieg über Luxemburg

Der HRK konnte im Sonntagsspiel der Rugbybundesliga den RC Luxemburg mit 35:25 bezwingen und den wichtigen Offensivbonuspunkt für mindestens vier erzielte Versuche bereits in der 1. Halbzeit klar machen.

Der Klub startete druckvoll und ließ den Luxemburgern in der 1. Halbzeit nahezu keine Chance. Vier Versuche von Hohl, Kleebauer, Lammers und Schröder sowie drei Erhöhungen von Liebig brachten den HRK zur Halbzeit mit 26:7 in Führung.

Die Entscheidung schien in der 2. Halbzeit früh gefallen als Liebig mit einem Straftritt den RC Luxemburg außer Reichweite von drei erhöhten Versuchen brachte. Doch der Klub agierte darauffolgend zu leichtsinnig und ließ zwei klare Einlaufchancen in zwei-gegen-eins Situationen vor dem Malfeld liegen.

Nach der Herausnahme von Nationalspieler Jörn Schröder, um diesen für das Länderspiel gegen Polen zu schonen und Patrick Schliwa geriet der Klubmotor jedoch ins Stottern. Die Luxemburger bestraften den Klub mit sehenswerten Angriffen und kamen kurz vor Schluss nochmal in Schlagdistanz, ehe Loris Geibel in der Schlussminute den Deckel für den Klub draufmachte.

Für den HRK geht es nun in die Länderspielpause, bevor in zwei Wochen das Gastspiel beim TV Pforzheim auf dem Programm steht. Bleibt zu hoffen, dass die Nationalspieler Schröder, Lammers und Mathurin ohne Verletzungen aus Polen zurückkommen, damit gegen die Pforzheimer der nächste Sieg gelingen kann.

So spielte der Klub

1 Schröder 2 Kleebauer 3 Zeiler 4 Ovchinnikov 5 Michels 6 Ulka 7 Biskupek 8 Barber 9 Mathurin 10 Hohl 11 Murphy 12 Neureuther 13 S. Liebig 14 Vassiliadis 15 Lammers. Reserve: 16 Kessel 17 Geibel

Punkte für den Klub

Liebig (9) Hohl, Lammers, Geibel, Kleebauer, Schröder (je 5)

The Dubliner-Man-of-the-Match:

Markus Ulka

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Pforzheimer Zeitung.de

27.10.19 Online/Sport/UH

1. Rugby-Bundesliga:

SG TV/CfR Pforzheim:

SG TV/CfR Pforzheim zurück in der Erfolgsspur

Pforzheim. Mit einem in letzter Minute noch gefährdeten Remis in der Rugby-Bundesliga Süd/West hat die SG TV/CfR Pforzheim im Kellerduell beim RK Heusenstamm ein Ausrufezeichen gesetzt. Mit etwas Disziplin wäre sogar mehr drin gewesen als ein hart erkämpftes 31:31. Die „Rhinos“ scheinen den Weg in die Erfolgsspur zurückzufinden.

Während die Hessen gleich Druck machten, wirkten die Badener noch etwas verhalten. Folgerichtig ging der RKH nach einer Viertelstunde durch einen erhöhten Versuch mit 7:0 in Führung. Dann folgten zwei Versuche im Drei-Minuten-Takt und ein Straftritt zum 22:0. Da sah es so aus, als müssten die Pforzheimer die nächste Niederlage verdauen. Doch angetrieben durch Spielertrainer Fabian Broughton zogen die „Rhinos“ das Tempo an. Und plötzlich lief es.

Der erste von drei späten Pforzheimer Versuchen in der ersten Halbzeit fiel in der 31. Minute. Bis zum Pausenpfiff hatte die SG auf 19:22 verkürzt und den mitgereisten Pforzheimer Fans wieder Hoffnung gemacht.

Broughton hatte vor dem ersten von drei Kellerduellen in Folge bis zur Winterpause erklärt, dass die Gedränge nach einigen Übungseinheiten jetzt bundesligatauglich seien. Er sollte Recht behalten. Die Schwachstelle der SG, die dem Gegner immer wieder zu Punkten verhalf, war in Heusenstamm keine mehr.

Dafür haben sich erneut wieder Disziplinlosigkeiten eingeschlichen. Zwei Gelbe Karten (zehnminütiger Platzverweis) schwächten die „Rhinos“, die plötzlich nach zwei RKH-Straftritten 19:28 zurücklagen. Doch die Pforzheimer bewiesen Moral, legten einen Versuch in Unterzahl, glichen in der 71. Minute zum 31:31 aus …

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Pforzheimer Zeitung.de

25.10.19 Online/Sport/UH

1. Rugby-Bundesliga:

SG TV/CfR Pforzheim:

„Wochen der Wahrheit“ für die Rugbyspieler der
SG TV/CfR Pforzheim

Pforzheim. „Jetzt kommen die Wochen der Wahrheit“, sagt Jens Poff, Marketing-Beauftragter von Pforzheim Rugby. Noch drei Spiele muss die SG TV/CfR Pforzheim bis zur Winterpause in der Rugby-Bundesliga Süd/West absolvieren – und alle drei Spiele sind gegen Teams, die wie die Pforzheimer „Rhinos“ gerade im Tabellenkeller stecken. „Drei Siege sind möglich“, gibt Poff als Ziel aus. Der erste davon muss an diesem Samstag, 14 Uhr, beim RK Heusenstamm geholt werden. Und das wird schwierig.

Die Hessen liegen nur deshalb auf dem letzten Tabellenplatz, weil sie nicht wie die SG ein Spiel am grünen Tisch gewonnen haben. Durch die Spielabsage vom RC Luxemburg am ersten Spieltag hatten die Pforzheimer fünf Punkte (ein Sieg mit Bonuspunkt) erhalten. Zwei Bonuspunkte holte sich der RKH am vergangenen Wochenende bei einer Heimniederlage gegen die Luxemburger. Ganz so einfach sind die Heusenstammer also nicht zu knacken, zumal sie über einen kräftigen Sturm verfügen.

Und genau das war bislang die Achillesferse der Pforzheimer.

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Offenbach-Post

25.10.19 VON CHRSTIAN DÜNCHER

1. Rugby-Bundesliga: (Sa. 26.10.19 -14 h)

Heusenstamm spielt geschwächt gegen Pforzheim

„Füchse“ finden vor Kellerduell per Annonce neuen Stürmer

Heusenstamm – Rugby ist ein Sport für jedermann. Egal, ob groß oder klein, schlank oder dick – es gibt für alle eine Position. Aber nicht jeder darf überall spielen. In der ersten Sturmreihe sind nur Spezialisten erlaubt – aus gutem Grund. VON CHRISTIAN DÜNCHER

Im Gedränge, bei dem von jeder Seite acht Spieler schieben, stehen sie ganz vorne, müssen also den größten Druck kompensieren. Das erfordert ein besonderes Training – vor allem für die Nackenmuskeln. Und wer das Gedränge dominiert, dominiert auch das Spiel, heißt es.

Da kommt es aus Sicht des Rugby-Erstligisten RK Heusenstamm natürlich alles andere als gelegen, dass ausgerechnet vor dem dritten Kellerduell in Folge in der ersten Sturmreihe die Personalnot besonders groß ist. So groß, dass die „Füchse“ per Annonce auf einer englisch-sprachigen Facebook-Seite nach Ersatz gesucht haben – bevorzugt nach in Europa lebenden Spielern. Mit Erfolg.

Für das wichtige Heimspiel am Samstag (14 Uhr) gegen den nur drei Punkte besseren Drittletzten SG Pforzheim ist sich das Schlusslicht mit einem Spieler einig. Sofern er sich in dieser Partie bewährt, wird man über ein längeres Engagement verhandeln. Die ungewöhnliche Maßnahme war nötig geworden, da sich die ohnehin angespannte Situation im jüngsten Kellerduell mit dem RC Luxemburg (31:36) zugespitzt hatte. In dieser Partie hatten sich Max Weber, Markus Otterbein sowie Kapitän Benni Krimer so schwer verletzt, dass sie länger ausfallen werden. Zuvor hatte es bereits Gino Gennaro und Fredi Eckert erwischt. Zu allem Überfluss weilt Benjamin Polheim noch bis 5. November als Zuschauer bei der WM in Japan.

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Heidelberger Ruderklub 1872 e.V. (Rugby)

23.10.19 Steffen Liebig

1. Rugby-Bundesliga Süd:

HRK Herren möchten aufsteigende Form gegen
Luxemburg bestätigen

Am ungewohnten Sonntagnachmittag empfängt der HRK um 14 Uhr den RC Luxemburg am Harbigweg und möchte mit einem Sieg die zuletzt guten Leistungen bestätigen.

Nach dem harten Auftaktprogramm erwartet den HRK mit dem RC Luxemburg und dem TV Pforzheim zwei vermeintlich schwächere Gegner, gegen die der Klub sein Punktepolster deutlich aufstocken möchte. Doch gerade die Gäste aus dem Großherzogtum Luxemburg sind diese Saison vor allem Auswärts sehr stark aufgetreten und werden dem HRK erheblich mehr Gegenwehr bieten als beim 111:7 Kantersieg zum Ende der vergangenen Saison.

„Wir haben im letzten Spiel gegen den amtierenden Meister Frankfurt unsere bisher stärkste Saisonleistung abgerufen und hatten bis zur Mitte der 2. Halbzeit das Spiel komplett offen gestaltet. Gegen Luxemburg werden wir eine ähnlich konzentrierte Leistung abrufen müssen, denn die Luxemburger sind vor allem an den Kontaktpunkten sehr stark und werden hier alles tun, um unser schnelles Spiel zu verhindern“ so Pieter Jordaan vor dem Spiel.

Verzichten muss der Klub dabei weiterhin auf Sean Armstrong, Manuel Ballarin, Matthias Liebig, Simon Trebbin, Georg Ruthenberg und den zuletzt so überzeugenden Ersin Aydin. Zurück im Kader werden mit Patrick Schliwa und Jonas Malaizier hingegen gleich zwei wichtige Leistungsträger sein. Der Einsatz von Artur Zeiler, dem bisher eifrigsten Versucheleger, ist noch fraglich.

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Stade Français Paris

22.10.19 Online

Rückkehr der sechs WM-Teilnehmer von SF Paris,
drei weitere folgen

Das SFP-Team muss erst seine Köpfe freimachen
und danach wieder hart an die Arbeit gehen

Der erste Block der Top 14 geht zu Ende und damit die erste Bewertung. Am dritten Spieltag der Saison liegen unsere Pariser auf einem mehr als enttäuschenden letzten Platz. Ein paar Tage Ruhe, um sich zu regenerieren und den Kopf vor der Wiederstart freizumachen.

Die für die nächste Woche geplante Erholung wird zweifellos sehr intensiv sein. Zum ersten Mal in dieser Saison wird die Profi-Gruppe fast vollständig sein, da sie die Rückkehr von sechs Nationalspielern verzeichnen wird:

unsere beiden Franzosen Gaël Fickou und Paul Gabrillagues,

den Pumas; Platzanweiser Nicolas Sanchez, die beiden samoanischen und

georgischen Säulen Paul Alo-Emile und Giorgi Melikidze sowie

die fidschianische Dreivierteltaille Nayacalevu.

Alle bewerben sich für das Derby in Jean Bouin, das für Sonntag, den 10. November, geplant ist.

Unsere beiden australischen Spieler, der Nachfolger Tolu Latu und die starke Flügelspielerin Sefanaia Naivalu, werden einige Tage später erwartet.

Schließlich wird Pablo Matera, 3. Reihe und Kapitän der Pumas, Mitte November dort sein.

Die Pariser haben die Pflicht, schnell den Kopf zu heben und brauchen Sie für den nächsten Heimtermin, einen bereits elektrischen.

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Stade Français Paris

16.10.19 Online

TOP 14:

SF Paris unterliegt im Duell mit SU Agenais 27-14

Schlechte Organisation

Die zu ungeschickten Stadistes verneigen sich in diesem letzten Spiel des Blocks vor SU Agenais 27-14. Die Pariser führen die falsche Operation des Tages durch, indem sie sich verbeugen und vor dem Waffenstillstand auf den Grund der Rangliste sinken.

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Heidelberger Ruderklub 1872 e.V. (Rugby)

20.10.19 Steffen Liebig

1. Rugby-Bundesliga Süd:

Heidelberger RK unterliegt amtierendem Meister
nach starkem Kampf

HRK unterliegt amtierendem Meister nach starkem Kampf

Nach starkem Kampf und zwischenzeitlicher Führung unterlag der Heidelberger Ruderklub dem amtierenden Deutschen Meister SC 1880 Frankfurt mit 33:13. Überschattet wurde die starke Leistung des Klubs durch die Kopfverletzung von 2. Reihe Stürmer Ersin Aydin.

Der HRK erwischte einen guten Start und konnte in einer nahezu über die komplette Spieldistanz ausgeglichenen Partie in der 16. Minute durch einen Straftritt von Liebig sogar mit 3:0 in Führung. In der Folge unterliefen dem Klub auf dem tiefen Frankfurter Geläuf gleich drei einfache Fangfehler nach Kicks, was diese gnadenlos effektiv zur 19:6 Pausenführung nutzen. Liebig konnte zwischenzeitlich auf 15:6 verkürzen.

In der 2. Halbzeit präsentierte sich der Klub weiterhin von seiner besten Seite und schnürte die Frankfurter ein ums andere Mal tief in der eigenen Hälfte ein. Ein Versuch an der Eckfahne von Artur Zeiler und die erfolgreiche Erhöhung von Kapitän Liebig ließen den Klub auf 19:13 herankommen.

Das Spiel drohte nun zu kippen und der Klub griff weiter beherzt an. Nachdem die Frankfurter zuvor bereits mehrfach durch Tacklings ohne Armeinsatz an den Kontaktpunkten auffielen, war es dann ein unglückliches Tackle gegen Ersin Aydin, was zu einer längeren Spielunterbrechung führte. Aydin konnte zwar mit Unterstützung das Spielfeld eigenständig verlassen, blieb aber als Vorsichtsmaßnahme für eine Nacht in einer Frankfurter Klinik.

Das folgende Gedränge verlor der Ruderklub dann, was von den Frankfurter postwendend zum spielentscheidenden Versuch ausgenutzt wurde. Der Ruderklub griff im Anschluss weiter aus allen Lagen an, um zumindest noch einen Bonuspunkt zu ergattern – letztendlich aber ohne Erfolg.

Nach der besten Saisonleistung empfängt der HRK am kommenden Sonntag den RC Luxemburg, der in dieser Saison besonders auswärts starke Leistungen zeigen konnte.

So spielte der Klub

1 Schröder (65. Kleebauer) 2 Biskupek 3 Zeiler 4 Aydin (53. Keuper) 5 Michels 6 Laidig Ulka 7 Ovchinnikov 8 Barber 9 Mathurin 10 Hohl 11 Murphy 12 Ayachi 13 S. Liebig 14 Vassiliadis (65. Neureuther) 15 Lammers

16 Kleebauer 17 Geibel 18 Keuper 19 Kessel 20 Neureuther

Punkte für den Klub

S. Liebig (8) Zeiler (5)

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German-Rugby.de

19./20.10.19 Online-Team

Interessante Ergebnisse der Rugbyligen

K’los od. verlegt: 9 Spiel/e

Hohe Ergebnisse: 6 Spiel/e

 

RLh

SG Krofdorf/Riedberg-URC Gießen 01

7:92

RLnord

TuS Lübeck 93-FC St. Pauli II

74:13

VLbayernS

SV StuSta Freimann III-RC Innsbruck

0:52

BL1S

SC Frankfurt 1880-Heidelberger RK

33:13

BL2W

BSC Offenbach-RSV Köln

46:8

RLnord

TuS Lübeck 93-FC St. Pauli II

74:13

BL2W

SC Frankfurt 1880 II-TuS 95 Düsseldorf

51:0

BL2N

Hannover 78 II-Wiedenbrücker TV

67:0

BL1S

RG Heidelberg-TSV Handschuhsheim

23:7

 

 

 

TOP 14

SU Agen - SF Paris

27:14

 

Stade Français Paris

16.10.19 Online

TOP 14 (8): Sa., den 19.10.2019 um 18 h

SU Agen (12.) empfängt SF Paris (14.) zum Duell

Nach ihrem letzten Sieg gegen RCT treten die Pariser bei SU Agen an!

Die Trainer des Kampfes Pieter De Villiers, Quentin Bethune und Morné Steyn kehren zum aktuellen Kontext und zum nächsten Treffen zurück.

Schauen Sie sich die Pressekonferenz vor diesem achten Tag der Top 14 an!

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Rhein-Neckar-Zeitung

18.10.19 (momo)

Bleibt die RGH an den "Löwen" dran?

Der TSV Handschuhsheim kann wohl nur mit einem Sieg seine Tabellenführung verteidigen

Weitere Meldungen

Heidelberg. (momo) Zum hochbrisanten Spitzenspiel der Rugby-Bundesliga kommt es am Samstag in Kirchheim: Die RG Heidelberg empfängt den TSV Handschuhsheim. Der SC Neuenheim könnte sich als Aufsteiger mit einem Sieg in Pforzheim in der Spitzengruppe etablieren und bei einem Sieg der Handschuhsheimer die RGH sogar überholen.

Bundesliga Südwest Männer, Samstag, 13 Uhr: SC Frankfurt 1880 - Heidelberger RK; 14 Uhr: SG Pforzheim - SC Neuenheim; 16 Uhr: RG Heidelberg - TSV Handschuhsheim (Harbigweg).

2. Bundesliga Süd Männer, Samstag, 17 Uhr: Heidelberger TV - TSV Nürnberg (Carl-Bosch-Straße).

Bundesliga Frauen, Samstag, 17.30 Uhr: Heidelberger RK - RSV Köln; 13 Uhr: SC Neuenheim - SG Rhein-Main (Tiergartenstraße).

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Le Parisien

17.10.19 Von David Charpentier

Stade Français:

Thomas Lombard zum General Manager ernannt

Der ehemalige Spieler des Pariser Clubs und Ex-Nationalspieler ist für die Wiederherstellung der Ordnung in dem Club verantwortlich, der derzeit den letzten Platz in den Top 14 einnimmt.

Hans-Peter Wild hat sich entschieden.

Der Präsident von Stade Français hat gerade eine Neuorganisation des Pariser Clubs vorgenommen, die derzeitige Spitze der französischen Meisterschaft unter den Top 14.

Nach der Säuberung der Belegschaft trennten sich in der Nebensaison unter anderem der historische Sergio Parisse und Djibril Camara, hat der deutsche Unternehmer einen weiteren ehemaligen Thomas Lombard zum General Manager befördert, wie wir Anfang des Monats angekündigt hatten.

Der ehemalige Dreiviertel des Pariser Clubs von 1997 bis 2004, der seit seiner Pensionierung eine glänzende Karriere als Berater bei Canal + begonnen hatte, wird am 3. November sein Amt antreten. "Thomas bringt ein großes Wissen und Erfahrung in Rugby und Kommunikation mit. Ich bin zuversichtlich, dass Heyneke (Anmerkung: Meyer, Sportdirektor und Cheftrainer) den Verein mit seiner Hilfe zu Sieg und Erfolg führen wird", sagte Hans-Peter Wild in einer Mitteilung.

Lombard tritt an die Stelle von Fabien Grobon, der sich "einvernehmlich" vom Pariser Club trennte.

Die Mission des ehemaligen Nationalspielers ist es, einen Club in Ordnung zu bringen und das Wappen der größten Top 14 Budget wiederherzustellen, aber der vegetiert auf dem letzten Platz trotz seines Erfolgs gegen Toulon am vergangenen Sonntag (33-30).

Erneutes Vertrauen in Heyneke Meyer

Die andere wichtige Information der Reorganisation war das Vertrauen, das dem Sportdirektor und Cheftrainer, der Südafrikanerin Heyneke Meyer, gewahrt und erneuert wurde. Die schlechten Ergebnisse zu Beginn der Saison (fünf Niederlagen für zwei Erfolge) haben seine Position stark geschwächt.

Während es Berichte über Kontakte mit dem Argentinier Gonzalo Quesada oder dem neuseeländischen Vern Cotter gab, arbeitete der Präsident die Dinge aus. "Ich habe nie andere Trainer kontaktiert, um ihn zu ersetzen; Ich kenne Vern Cotter oder Gonzalo Quesada nicht, also habe ich sie nie getroffen. »

Das neue Organigramm von Stade Français:

Vorsitz: Hans-Peter Wild.

Geschäftsführer: Thomas Lombard.

Finanzvorstand: Dominique Martin

Juristischer Direktor: Camille Perittaz

Direktor für Öffentlichkeitsarbeit: Ines Fourny

Sportdirektor und Cheftrainer: Heyneke Meyer.

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Stade Français Paris

17.10.19 Online

Dr. Hans-Peter Wild, Präsident und Eigentümer des Clubs, gibt Änderungen bekannt

Dr. Hans-Peter Wild, Präsident und Eigentümer des Stade Français Paris, gibt die folgenden Änderungen in der Organisation des Clubs bekannt: «

1 / Fabien Grobon, Chief Executive Officer, und Stade Français Paris haben vereinbart, ihre Zusammenarbeit zu beenden. Er wird den Club am 3. November verlassen, um sich der Entwicklung seiner anderen Aktivitäten zu widmen. Ich danke Fabien für die positive Arbeit, die er seit meinem Amtsantritt im Juni 2017 geleistet hat.

2 / Thomas Lombard wird nach der WM den Posten des Geschäftsführers antreten und ab dem 4. November ganztägig im Stade Français Paris anwesend sein. Der ehemalige Nationalspieler und Spieler der französischen Bühne von 1997 bis 2004 gewann 4 Shields of Brennus mit dem Club der Hauptstadt (1998, 2000, 2003 und 2004). Thomas bringt große Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich Rugby und Kommunikation mit.

Ich bin zuversichtlich, dass Heyneke mit seiner Hilfe den Verein zu Siegen und Erfolg führen wird.

3 / Dominique Martin wird am Donnerstag, den 17. Oktober, die Funktion des Verwaltungs- und Finanzdirektors übernehmen.

Jean-Romain Sintes verlässt den Verein am 18. Oktober. Ich danke Jean-Romain, dass er alle notwendigen Finanzinstrumente eingerichtet und die Verwaltungsratssitzungen mit großer Professionalität vorbereitet hat.

Dominique Martin bringt 25 Jahre Erfahrung im Bereich Finanzen in Frankreich und im Ausland mit, insbesondere innerhalb der Sanofi-Gruppe, in der er verschiedene hochrangige Positionen innehatte. Er ist seit vielen Jahren Mitglied des Stade Français Triathlon und war auch ein Spitzensportler im Bereich Fechtschwert mit dem Titel eines französischen Meisters.

4 / Camille Perritaz, 11 Jahre im Stade Français Paris, wird unter der Verantwortung von Dominique Martin zum Legal Director befördert.

5 / Inès Fourny, 14 Jahre im Stade Français Paris, wird zum Director of Public Relations befördert und verweist direkt auf Thomas Lombard.

6 / Heyneke Meyer ist und bleibt Sportdirektor und Cheftrainer. Ich habe noch nie andere Trainer kontaktiert, um ihn zu ersetzen. Ich kenne Vern Cotter oder Gonzalo Quesada nicht, also habe ich sie nie getroffen.

Ich werde den Verein weiterhin finanzieren und leiten, um ihn zu einer der besten Mannschaften in Frankreich und im Ausland zu machen.

Weitere Einzelheiten werden wir auf der Pressekonferenz am 31. Oktober bekannt geben.

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RUGBYRAMA

16.10.19 Vincent Péré-Lahaille

TOP 14 (8):

Wird SF Paris gegen Agen weiter siegen?

In Tombs RC Toulon (33-30):

Die Spieler des französischen Stadions zeigten sich beruhigt. Was lässt den Pariser Club, immer die letzten Top 14, vor einer gefährlichen Reise nach Agen wiederaufleben?

Der Horizont des französischen Stadions ist noch lange nicht klar. Der Sieg bei Jean-Bouin gegen RC Toulon (33-30) belebte den Pariser Klub jedoch nach einer schwachen Serie von fünf Niederlagen in sechs Tagen. Die Spieler von Pieter de Villiers, die mit 9 Punkten immer unter den Top 14 waren, haben mobilisiert, um der Niederlage zu entkommen.

"Dies ist ein wichtiger Sieg für den Verein, Zweifel sind auf hohem Niveau nie leicht zu bewältigen", räumt der Trainer der Pariser Front ein. Wenig Hut vor den Spielern, die viel gegeben haben. Wir haben in schwierigen Zeiten Punkte gesammelt Aber die Spieler haben nie zurückgeschaut, sie sind sofort zurückgekommen, und bis zum Schluss sind alle reingekommen. Das ist das Erste in einer Spitzensportart. " „Es wird bis zum Ende sehr schwer werden, wir dürfen nicht loslassen.“ Am Ende der ersten Phase und nach der Genesung wurde Teamkollege Yoann Maestri von den Toulonnais geschubst.

Ein Grund zur Hoffnung, sich langfristig zu beleben. "Dieser Sieg ist wirklich gut, weil wir in Schwierigkeiten sind, aber wir haben es geschafft, unsere Köpfe gegen eine sehr große Mannschaft aus Toulon zu heben. Wir haben den Kurs gehalten und nicht losgelassen." "Es wird bis zum Ende sehr schwer, wir dürfen nicht loslassen", betont die dritte Zeile Sekou Macalou, Autor eines Doppelpacks. "Es ist ein paar Wochen her, seitdem jeder seinen Kopf auf den Lenker legt."

Während die Zukunft von Sportdirektor Heyneke Meyer ungewiss ist und ein Präsident noch wartet, haben die Pariser die Zeit eines Spiels gekehrt. Vorstellung, dass die Garderobe am Rande der Implosion stand. "Die Arbeit wird belohnt, es sind ein paar Wochen vergangen, seitdem die Stimmung da ist, jeder arbeitet sehr, sehr hart, legt den Kopf auf den Lenker, diejenigen, die auf dem Feld sind und diejenigen, die draußen sind.

Leider hatten wir keine Ergebnisse, wurden uns der Dringlichkeit bewusst, aber wir waren nicht unbedingt damit vertraut, es fehlte an Erfahrung, es ist normal, dass junge Spieler Fehler machen. spät ", sagt Pieter de Villiers.

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Heidelberger Ruderklub 1872 e.V. (Rugby)

16.10.19 Steffen Liebig

1. Rugby-Bundesliga Süd:

Heidelberger RK reist zum Deutschen Meister nach Frankfurt

Mit dem 1. Saisonsieg und einer fast zweiwöchigen Bundesligapause im Rücken tritt der HRK am kommenden Samstag um 13 Uhr beim amtierenden Deutschen Meister SC 1880 Frankfurt an.

Nach dem klaren 48:17 Erfolg über den RK Heusenstamm, nutzt der HRK die letzten beiden Wochen um weiter am Spielsystem zu feilen. Dazu bestritt man zum wiederholten Male ein gemeinsames Training inklusive Spielsequenzen mit dem Heidelberger TV. Zudem testeten die Stürmer am Dienstag noch in einer separaten Stürmereinheit mit der RGH ihre aktuelle Form in Gedränge & Gasse, um am Samstag optimal vorbereitet in die Partie gehen zu können.

Verzichten muss der Klub dabei auf Wirbelwind Sean Armstrong, der mit einer Schulterverletzung den Rest des Jahres ausfallen wird. Zudem sind mit Manuel Ballarin, Simon Trebbin (beide Schulter), Jonas Malaizier (Schulter) sowie Matthias Liebig und Sascha Fraser (private Gründe) fünf weitere Spieler nicht verfügbar – mit Pierre Mathurin und Markus Ulka kehren hingegen aber zwei wichtige Spieler zurück in den Kader.

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German-Rugby.de

15./16.10.19 Online-Team

TOP 14 (8): Samstag, den 19.10.19 um 18 h

Schafft SF Paris in Agen den dritten Sieg?

Nach ihrem letzten Sieg gegen RCT wechseln die Pariser zu SU Agen! Die Trainer des Kampfes Pieter De Villiers, Quentin Bethune und Morné Steyn kehren zum aktuellen Kontext und zum nächsten Treffen zurück. Schauen Sie sich die Pressekonferenz vor diesem achten Tag der Top 14 an!

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Stade Français Paris

14.10.19 Online

TOP 14 (7):

SF Paris holt gegen Siebten Toulon einen umkämpften, knappen aber verdienten Sieg

gestern haben die Männer von Heyneke Meyer im Stadion Jean Bouin (33-30) gegen Rugby Club Toulonnais mit sehr viel Kampfgeist knapp gewonnen. Hier einige interessante Spielszenen.

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Süddeutsche-Zeitung

13.10.19 Direkt aus dem dpa-Newskanal

Harald Hees neuer Rugby-Verbandspräsident

Der 61-Jährige aus Heusenstamm wurde auf dem Außerordentlichen Deutschen Rugby-Tag in seiner Heimatstadt zum Nachfolger von Robin J. Stalker gewählt, der das Amt im Juli niedergelegt hatte. Wie der DRV weiter mitteilte, wurde von den Mitgliedern der Wahl-Münchner Mathias Entenmann als neuer Vize-Präsident für Finanzen gewählt.

"Ich freue mich natürlich, dass mir die klare Mehrheit der Mitglieder des DRV das Vertrauen ausgesprochen hat", sagte der neue DRV-Chef. "Ich bin überzeugt, dass das Potenzial da ist, den Verband wieder in ruhigeres Fahrwasser bringen zu können", fügte Hees hinzu.

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Rhein-Neckar-Zeitung

14.10.19 (CPB)

Rugby

Deutscher Rugby-Verband

Hees ist der neue Präsident

Verbandstag in Heusenstamm wählte den ex-Lufthansa-Kapitän

Heusenstamm. Harald Hees, ehemaliger Nationalspieler im Rugby und Siebenerrugby aus dem südhessischen Spessart, wurde am Sonntag in Heusenstamm von einem Außerordentlichen Deutschen Rugby-Tag zum 23. Verbandspräsidenten seit der DRV-Gründung im Jahr 1900 gewählt. Der 61-jährige Lufthansa-Flugkapitän im Ruhestand trat die Nachfolge des Neuseeländers Robin Stalker (Oberreichenbach) an, der das Amt nach nur einjähriger Tätigkeit nach permanenten Streitigkeiten im Präsidium am 7. Juli hingeworfen und haushohe Schulden hinterlassen hatte.

Die Delegierten aus den 131 Vereinen und 13 Landesverbänden des DRV, die 481 Stimmen hatten, brachten Harald Hees, der ein Topspieler des RK Heusenstamm war und ein besonnener Mann mit klaren Vorstellungen ist und damit dem neuen Fußball-Präsidenten Fritz Keller sehr ähnelt, allerdings einige Skepsis entgegen. Hees wurde mit nur 286 Stimmen gewählt und hatte ein wesentliches schwächeres Ergebnis als der neue Finanz-Vizepräsident Mathias Entenmann (München). Der ehemalige Kapitän der deutschen Nationalmannschaft und der Rudergesellschaft Heidelberg erhielt 432 Delegiertenstimmen. Von ihm erhofft sich die deutsche Rugby-Gemeinde gute Initiativen zur Bewältigung der aktuellen Finanzprobleme, die aber wohl schmerzhafte Einschnitte in der Finanzierung der Nationalteams erfordern.

"Wir können nur das Geld investieren, das wir haben", sagte Harald Hees in seiner Vorstellungsrede. Vorgänger Stalker, ein Aufsichtsrat der Commerzbank AG, hatte den englischen Trainer Mike Ford mit 5000 Euro pro Woche entlohnt, worauf die Nationalmannschaft das entscheidende WM-Qualifikationsspiel gegen Kanada in Marseille und alle sechs EM-Spiele kläglich verloren hat.

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Offenbach-Post

14.10.19 VON CHRSTIAN DÜNCHER

1. Rugby-Bundesliga:

Heusenstamm nach Pleite gegen Luxemburg Letzter / Hees neuer DRV-Präsident

Ohne den Kapitän Schiffbruch erlitten

Heusenstamm – Am Tag zuvor hatten die „Füchse“ vom RK Heusenstamm beim gemeinsamen Bowlingabend ordentlich abgeräumt. Aber im Kellerduell der 1. Rugby-Bundesliga Süd/West mit dem bisherigen Letzten RC Luxemburg ließen sie einiges liegen.

Anstatt die sich bietende Chance zu nutzen, im fünften Saisonspiel den ersten Sieg einzufahren, verloren sie auf eigenem Platz nach komfortabler Führung mit 31:36 (26:10) und sind nun Schlusslicht.

„Das ist wirklich enttäuschend“, gab Cheftrainer Mikey Ferraris zu. „Wir haben drei Punkte verloren. Das war einfach nicht gut genug.“ Besonders ärgerte sich der Südafrikaner darüber, dass sein Team „zum zweiten Mal in Folge ein Spiel weggeworfen“ hatte. „Das ist auf diesem Level nicht zu akzeptieren. Ein Sieg wäre wirklich wichtig für unser sportliches Überleben gewesen.“ Bereits in der Woche zuvor hatten die Heusenstammer gegen den Heidelberger RK nach 35 Minuten 17:4 geführt, aber letztlich 17:48 verloren.

Dabei war Ferraris diesmal voller Zuversicht gewesen, auch weil Benni Krimer wieder dabei war. „Er ist echter Leader und wird die Jungs anführen“, hatte der Coach gesagt. Bis kurz nach der Pause war das auch der Fall. 26:10 führten die „Füchse“ zu diesem Zeitpunkt nach starker erster Hälfte. Dann verletzte sich Krimer, musste ausgewechselt und nach der Partie von einem Mitspieler huckepack in die Kabine getragen werden. Ohne seinen Kapitän erlitt der RKH Schiffbruch, gab die Führung her. 26:36 hieß es zwischenzeitlich. Mit der letzten Aktion verkürzten die „Füchse“ immerhin noch und holten sich somit zumindest zwei Bonuspunkte: einen für vier gelegte Versuche, einen für eine Niederlage mit weniger als acht Zählern Differenz.

In der Tabelle liegt Heusenstamm als Schlusslicht nun einen Punkt hinter Luxemburg und drei hinter der SG Pforzheim, die am 26. Oktober der nächste Gegner sein wird. Allerdings muss der RK Heusenstamm dann ohne seinen Anführer auskommen. Krimer hat sich schwer am Knöchel verletzt. „Die Saison ist für ihn gelaufen“, sagt Ferraris, der zudem um den Einsatz von Max Weber und Markus Otterbein bangt. „Wir müssen die Mannschaft nun wiederaufrichten.“

Es passte zu diesem Tag, dass die zweite Mannschaft in der Regionalliga den Black Lions (Spielgemeinschaft aus Hausen, Offenbach und Götzenhain) 26:66 unterlag.

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RUGBYRAMA

13.10.19 von Julien Veyre

TOP 14: Stade français Paris:

Paris am Ende der Spannung vor Toulon 33:30

Es war schwierig und wir haben lange an einen Toulon-Exploit in Paris geglaubt. Aber ein teuflischer opportunistischer Test von Kylan Hamdaoui am Ende des Spiels (33-30) entlastete das Stade Français mitten in einer sportlichen und internen Krise.

Mit einem Atemzug! Das französische Stadion bietet einen Sieg vor Toulon (33-30). In einem atemlosen Match gewinnen die Pariser einen kurzen Kopf gegen den Var.

Jede Mannschaft ging nacheinander auf und Mourne Steyns Partner gewannen nach einem Spiel, bei dem jede Mannschaft dem Anzeiger zu entkommen schien. Zweiter Saisonsieg für Pariser unbedingt etwas erleichtert. Was für eine Frequenzweiche!

Die Pariser - rote Laternen Top 14 - zeigten sich zu Beginn ihres Spiels gegen die Toulonnais zweifellos etwas besorgt. Sie machen außerdem die ganze erste Viertelstunde durch.

Das Stade Français ist dann Opfer des Stiefels von Anthony Belleau (3-9). Aber die Pariser wachen als nächstes auf. Erstens, indem Sie umständlich sind und ihre Höhepunkte nicht bestätigen. Dann ergreift er endlich diesen Teil an Steyns Fuß und der Macht von Macalou (16.-9., 28.).

In diesem Match ändert sich der Trend schnell. Während die Pariser dieses Ende des ersten Aktes dominieren, sind die Var opportunistisch. Und nach einem Schuss von Savea erlaubt Smaili Toulon, in der Pause (16-16) zum Unentschieden zurückzukehren.

Der Neuseeländer Savea feiert im zweiten Durchgang noch ein Comeback auf dem Feld. Ein wohlmeinendes Abfangen, gleichbedeutend mit einem Test (16-23).

Neuer Führungswechsel in diesem Teil also ... und Selbstlosigkeit der Pariser, wieder auf Kurs zu kommen. Dies ist wieder ein Test von Macalou und Boot Sonntag Steyn (26-23, 62) fast tadellos.

Das Jean-Bouin-Stadion sieht dann am ersten Augustwochenende aus wie die Ferienautobahn: Die Frequenzweiche verschärft sich. Die Varois können sich durch einen Elfmeter von Webb, der Lakafia (26.-30., 69.) konkretisiert, schnell von ihren Gegnern befreien.

Die Geschichte wäre für die Pariser furchtbar symbolisch gewesen, wenn sie sie von einem ihrer Alten fassungslos gesehen hätten ... Aber auch hier sind sie mental und heben den Kopf. Mit ein bisschen Erfolg auch. Denn mit 4 Punkten Vorsprung versucht Steyn ... einen Tropfen, der per Post zurückgeschickt wird. Wenn Villière den Ball zurückerobert, ein Scraping von Godener und ein Macalou weiter passen, ist es Hamdaoui, der nach einem Riesenslalom (33-30, 74.) abschließt.

An diesem atemberaubenden Ende des Spiels erwarten wir fast einen endgültigen Kick des Var. Aber die dritte Linie Chapuis legt seine Hände auf den Ball in der Abwehr und kratzt einen Strafstoß.

Das Stade Français ist 33-30 und gewinnt einen zweiten Sieg in dieser Saison. Sehr wertvoll. Macalou / Savea: Individuen im Visier Bei dieser ungezügelten Begegnung werden die Trainer die Defensivfehler ihrer Truppen zwangsläufig beibehalten. So wurde Toulon am Stadtrand überfüllt, als das französische Stadion darum kämpfte, die Meisterschaft aufrechtzuerhalten, die zum Spielstand führte. Wir können aber auch einige Individualitäten hervorheben.

Side Var, Julian Savea, war beeindruckend für den Test von Smaili und schickte Walzer Hamdaoui und dann Steyn zu dieser Aktion. Bevor man sich zum Abfangen auch mit einem Test zu Beginn des zweiten Aktes einlädt. Sekou Macalou war seinerseits überall! Die dritte Linie von Paris, die im Kampf anwesend ist, hat zweimal Flügelspieler gedreht. Und jedes Mal, wenn er sein Duell gewann, sei es auf der Seite von Masivesi Dakuwaqa oder Daniel Ikepfan.

Und beim letzten Versuch ist es immer noch er, der an sein hinteres Hamdaoui weitergereicht wird, um den Sieg zu erringen.

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13.10.19 Online-Team

TOP 14 (7):

SF Paris erkämpft 33:30 gegen Toulon

SF Paris zeigt großartigen Kampfgeist gegen Siebten

In einer äußerst knappen Partie, mit ständig wechselnder Führung, behielt Stade français die Nerven und gewann knapp mit 33:30 gegen den Tabellensiebten.

Mit diesem Erfolg dürfe das Selbstvertrauen der Pariser wieder wachsen und das Team seine Form steigern.

Dass Potential ist vorhanden! Gratulation!

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13.10.19 Online-Team

Interessante Ergebnisse der Rugbyligen

K’los od. verlegt: 2 Spiel/e

Hohe Ergebnisse: 2 Spiel/e

 

BL1S

RK Heusenstamm-RC Luxemburg

31:36

BL2O

RC Dresden -Berliner RC II

8:26

BL2S

RC Rottweil-TSV 1846 Nürnberg

44:24

RLh

SC Frankfurt 1880 III-Eintracht Frankfurt

85:12

VLbayernS

Fürstenfeldbruck/TeamMünchen-TV Kempten

0:50

RLh

RU Marburg – TG 75 Darmstadt

22:36

RLwRLP

SG 2018 Hochspeyer-RC Mainz

27:12

RLh

RK Heusenstamm II-Black Lions (SG H/O/G)

26:66

TOP 14

SF Paris-Toulon

33:30

 

Offenbach-Post

11.10.19 VON CHRSTIAN DÜNCHER

1. Rugby-Bundesliga:

Heusenstamm verstärkt sich fürs Spiel gegen Schlusslicht Luxemburg

Der Blick auf die Tabelle der 1. Rugby-Bundesliga Süd/West bereitet den „Füchsen“ Schmerzen. „Uns allen tut das weh“, sagt Cheftrainer Mikey Ferraris, der mit seinem Team nach vier Spielen punktloser Vorletzter ist.

Heusenstamm – Lediglich der RC Luxemburg, der wegen der Nichterfüllung von Lizenzkriterien mit dem Abzug von zwei Zählern bestraft wurde, steht aktuell noch schlechter da. Am Samstag (14 Uhr) treffen beide im Sportzentrum Martinsee aufeinander – ein richtungsweisendes Duell.

„Wir müssen schnell auf die Beine kommen, denn diese Partie ist ein Schlüsselspiel“, weiß Ferraris. Da trifft es sich gut, dass die jüngsten Personalsorgen quasi mit einem Schlag verflogen sind. „Es ist das erste Mal seit langer Zeit, dass wir die Wahl zwischen zu vielen Spielern haben“, freut sich der Trainer. „Wir werden einen enormen Kader haben.“

Zwar fallen Zinzan Hees sowie Zugang Joshua Beaufort aus, weil sie sich aktuell für einen Kader im „Wolfpack“ bewerben und daher bei einem Lehrgang des deutschen Siebener-Nationalteams weilen. Dafür steht Nationalspieler Leon Hees zu Verfügung, der eigentlich ein Praktikum in München absolviert, aber extra für das Spiel anreist. Zudem wird Zugang Daniel Fubel (SC Frankfurt 1880 II) debütieren. Fraglich ist der Einsatz von Lucas Schmitt (Gehirnerschütterung), ansonsten stehen alle Spieler aus der Hintermannschaft zur Verfügung. Und im zuletzt arg dezimierten Sturm hat Ferraris diesmal sogar im wahrsten Sinne die Qual der Wahl, vor allem in vorderster Front.

„Wir haben mehr als genug Erste-Reihe-Stürmer“, betont der Coach. „Es kommen viele Spieler zurück, die um einen Kampf in der Startformation kämpfen. Das sorgt für positive Impulse.“ Vor allem freut sich Ferraris darüber, dass Kapitän Benni Krimer wieder zur Verfügung steht. „Er ist echter Leader und wird die Jungs anführen.“ Ex-Kapitän Jordi Pfeifer ist ebenfalls wieder an Bord. Und Florian Frede sei nach seinem guten Debüt „hungrig“, sagt der Trainer, der zudem noch einen Joker in der Hinterhand hat. Sein südafrikanischer Landsmann Ryan Howell wird das Team kurzfristig gegen Luxemburg verstärken. Er sollte eigentlich erst 2020 für ein Jahr kommen, reist aber nun schon früher an.

„Er spielt in unseren Plänen eine Rolle und wird etwas Spielzeit bekommen“, so Ferraris. „Wichtiger als er ist aber das Spiel gegen Luxemburg. Die werden sich sicherlich Chancen auf einen Sieg bei uns ausrechnen.“ Der RK Heusenstamm will das mit aller Macht verhindern. „Wir wollen dieses Spiel nutzen, um wieder zurück in die Spur zu kommen. Eigentlich müssen wir nur auf den Platz gehen und unsere Arbeit machen …“

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11.10.19 Online-Team

Außerordentlicher Rugby-Tag 2019

Am So., den 13.10.2019 um 11 h in Heusenstamm

Ziemlich still und leise wurde für Samstag zum außerordentlichen Rugby-Tag 2019 nach Heusenstamm eingeladen.

Wen es interessiert, hier die Links zur offiziellen Einladung:

-      Offizielles Einladungsschreiben & Tagesordnung

-      Antrag des DRV-Präsidiums auf Satzungsänderung (§16, Absatz 2)

Kommentar:

Es müssten die schlimmen Fehler der Vergangenheit ausgebügelt werden:

-     gute unabhängige Kandidaten mindestens für die offenen Posten.

-     Klärung der Finanzen, wo steht der DRV, die Erich Kraftstiftung und die Marketing Firma? 

-     Die neue Satzung muss in vielen Bereichen geändert werden, nicht nur der vorliegende Antrag.

-     Die Reform der Bundes- und Regionalligen

-     und Vieles mehr …

Stade Français Paris

10.10.19 Online

WM in Japan – französische Nationalmannschaft

Rückkehr der ersten Globalisten am 28. Oktober

Gaël Fickou, Paul Gabrillagues und Tolu Latu sind alle für das Viertelfinale der Weltmeisterschaft qualifiziert, unsere fünf anderen Globalisten werden Ende Oktober wieder ins Training zurückfinden.

Alle Poolspiele sind noch nicht vorbei, aber die Würfel werden geworfen. Paul Alo-Emile, Pablo Matera, Nicolas Sanchez, Giorgi Melikidze und Waisea Nayacalevu werden das Viertelfinale der Weltmeisterschaft nicht erreichen.

Unsere fünf Stadisten werden ein paar Urlaubstage verbringen, bevor es in die Hauptstadt geht.

Sie werden ihrer Profimannschaft bereits am Montag, den 28. Oktober morgens, zur Verfügung stehen.

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Stade Français Paris

08.10.19 Online

TOP 14 (7):

SF Paris (14.) empfängt Toulon (7.)

Sonntag 13.10.19 um 16:50 h im Stade B

Zur WM ein starkes Rahmenprogramm:

„Das japanische Programm von Paris“

Stade français Paris erwartet am Wochenende den Tabellensiebten Toulon zum Wettkampf. Während die Gäste aus Toulon weitere Punkte einsammeln wollen, geht es für Paris um den zweiten Sieg.

Die Pariser hoffen, dass der Knoten endlich platzt und sich der Erfolg einstellt. Das Potential ist vorhanden, es muss auf dem Platz nur erfolgreich umgesetzt werden.

Anlässlich der WM in Japan bietet Stade français ein vielfältiges und spannendes Rahmenprogramm unter dem Motto:

„Das japanische Programm von Paris“

zur zusätzlichen Unterhaltung des Publikums an.

Viel Erfolg!

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Stade Français Paris

08.10.19 Online

Sione Anga'aelangi springt als medizinscher Joker

für Rémi Bonfils ein

Der Ersatzspieler Sione Anga'aelangi wechselt für mindestens drei Monate zu Stade Français Paris als Medical Joker für Rémi Bonfils.

Der Tonganer verstärken das Rudel von Rose und Blau, um das momentane Fehlen unseres verletzten Spielers zu kompensieren. Der fast 31-jährige ehemalige Pro D2-Akteurs hat die letzten drei Spielzeiten in Frankreich bestritten (29 Einsätze in Vannes und Biarritz).

Sione Anga'aelangi steht nun der SFP-Profimannschaft zur Verfügung.

Der ganze Club heißt Sione willkommen!

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RUGBYRAMA

06.10.19 von Pierre-Laurent Gou über Midi Olympique

Stade français Paris:

Lombard wird zum General Manager ernannt

Das internationale Dreiviertel-Zentrum, Thomas Lombard, wird in den nächsten Stunden zum General Manager des französischen Stadions ernannt.

Er wird der Chef des täglichen Clubs sein, der für die Stärkung des Athleten und die Strukturierung der Verwaltung zuständig ist. Seit seiner Pensionierung war er der Rugby-Berater Nummer eins im Radio (RMC) oder Fernsehen (Canal +).

Mit 44 Jahren wurde Thomas Lombard vom Besitzer des französischen Stadions, dem Deutschen Hans Pieter Wild, zum Chef des Clubs gewählt. Lombard wird in den nächsten Stunden zum General Manager des französischen Stadions ernannt.

Rote Laterne der Top 14, der Verein kennt eine tiefe Strukturkrise. Lombards Mission wird vielfältig sein. Starten Sie den Club sportlich, aber auch wirtschaftlich und administrativ neu. Als ehemaliges Mitglied des Clubs, mit dem er vier französische Meisterschaften gewann, war Lombard Teil einer Liste von vier oder fünf Persönlichkeiten (einschließlich Mathieu Blin, Pierre Rabadan und Philippe Saint-André), von denen erwartet wird, dass sie der rechte Mann des Präsidenten werden.

Wild, der sich vor ein paar Wochen entschlossen hat, die Geschäftsführung zu wechseln. Nach Angaben von Midi-Olympique wurde Thomas Lombard ausgewählt.

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Stade Français Paris

08.10.19 Online

Neuer Partner für SF Paris
CIC und Club stärken ihre Partnerschaft

Stade Français Paris freut sich, die Stärkung seiner Partnerschaft mit CIC für die kommende Saison bekannt zu geben.

Der Club ist stolz auf die Unterstützung des CIC: Partner, mit dem er starke Werte wie hohe Standards, Respekt, Mut und Teamgeist teilt. Gemeinsam werden wir innovative neue Geräte für alle Mitglieder des CIC x SFP-Ökosystems bereitstellen. Raphaël Rebert, Direktor des CIC-Netzwerks für den öffentlichen Einzelhandel in Île-de-France: "Dies ist eine Partnerschaft, die wir im Laufe der Zeit gemeinsam aufbauen. Aus diesem Grund haben wir uns für den Club entschieden beleben, um ihm eine neue Dynamik zu verleihen.

Das Stade Français Paris hat ein sehr gutes Image in der Ile-de-France, ein Image, das zu uns passt. Ziel ist es, den Athleten nahe zu sein, all ihre Erwartungen (Training, Banking, Begleitung bei der Umstellung), Unterstützern, Freiwilligen und Mitarbeitern des Stade Français Paris erfüllen zu können.

Wir sind stolz und hoffen sehr auf eine verstärkte Zusammenarbeit. "

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Offenbach-Post

08.10.19 VON CHRSTIAN DÜNCHER

2. Rugby-Bundesliga:

Offenbach besiegt auch den SC 1880 II

Cameron-Dow: „Wir sind allen Teams der 2. Liga voraus“

Die Gegner werden stärker und die Ergebnisse knapper, aber der BSC Offenbach ist in der 2. Rugby-Bundesliga West weiterhin eine Klasse für sich. Auch der SC Frankfurt 1880 II schaffte es nicht, den ambitionierten Aufsteiger zu besiegen.

Offenbach – Obwohl sich die Reserve des Deutschen Meisters mit Akteuren aus der ersten Mannschaft verstärkt hatte, war sie chancenlos. 32:7 hieß es am Ende für den BSC, der damit im vierten Spiel den vierten Bonuspunktsieg einfuhr und die Tabelle weiter anführt.

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Pforzheimer Zeitung.de

06.10.19 Online/Sport/UH

1. Rugby-Bundesliga:

SG TV/CfR Pforzheim hält nur eine Halbzeit gegen den Spitzenreiter mit

Heidelberg/Pforzheim. Es war die erwartet schwere Aufgabe gegen den Vizemeister und aktuellen Tabellenführer der Rugby-Bundesliga Süd/West. Große Hoffnungen durften sich die am Samstagnachmittag nach Heidelberg zum TSV Handschuhsheim mitgereisten Fans der SG TV/CfR Pforzheim nicht machen. Die bisher sieglosen Pforzheimer, die ihre fünf Punkte durch eine Spielabsage des RC Luxemburg erhielten, waren gegen den TSV klarer Außenseiter. Doch nach der ersten Halbzeit sah es viel enger aus als befürchtet. Der große Einbruch kam erst nach dem Wiederanpfiff – und dann hagelte es sieben TSV-Versuche zum 57:3-Sieg der Gastgeber.

Die Pforzheimer Rhinos wehrten sich nach besten Kräften, waren durch taktische Kicks und daraus resultierende Sololäufe der schnellen Sprinter in der ersten Halbzeit immer wieder gefährlich nahe ans Handschuhsheimer Malfeld gekommen. Vorteile verschenkten sie einmal mehr durch schwache Gedränge, in denen sie entweder den Ball verloren haben oder wertvolle Meter zurückweichen mussten.

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Offenbach-Post

07.10.19 VON CHRSTIAN DÜNCHER

1. Rugby-Bundesliga:

Rugby-Klub Heusenstamm

„Füchse“ auch nach Kellerduell noch ohne Punkt

Heusenstamm – Mikey Ferraris ist eigentlich ein lustiger Zeitgenosse. Aber nach dem Kellerduell mit dem Heidelberger RK war dem Cheftrainer des Rugby-Erstligisten RK Heusenstamm alles andere als zum Lachen zumute.

Er habe „nichts Positives“ gesehen, ärgerte sich der Südafrikaner noch Stunden nach dem Abpfiff. „Die Jungs haben sich hängen lassen. Man kann sich nicht in eine solche Position bringen und es dann wegwerfen. In dieser Liga muss man seine Chancen nutzen. “

Und die Chance auf den ersten Punktgewinn der Saison war durchaus da. 17:5 führte der RKH nach 35. Minuten. Auch knapp 20 Minuten vor Schluss war beim Stand von 17:17 noch alles möglich. Am Ende stand jedoch eine 17:48 (17:12) -Pleite. Heusenstamm ist damit nach dem vierten Spieltag weiterhin punktloser Vorletzter. Nur der RC Luxemburg (zwei Zähler Abzug wegen Nichterfüllung von Lizenzkriterien) steht in der Tabelle noch schlechter da.

Bis zum 17:17 sei es ein „ausgeglichenes Spiel“ gewesen, sagte RKH-Präsident Markus Walger. Danach habe der Heidelberger RK seine Vorteile im Sturm genutzt. Während die „Füchse“ in diesem Mannschaftsteil stark ersatzgeschwächt waren, brachten die Gäste laut Walger „frische Stürmer, vor allem in der ersten Reihe“. Damit habe der 13-fache Meister den RKH „zermürbt“, so der Präsident.

Ferraris sprach von „fehlender Erfahrung“, wollte die Personalsorgen und das junge Durchschnittsalter jedoch nicht als Argument gelten lassen.

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Heidelberger Ruderklub 1872 e.V. (Rugby)

05.10.19 Steffen Liebig

1. Rugby-Bundesliga:

Heidelberger RK feiert Bonuspunktsieg gegen

RK Heusenstamm (48:17)

Der Heidelberger Ruderklub kommt nach einem schwachen Saisonstart langsam in Form und konnte mit einem 48:17 Sieg über den Vorjahresvierten RK Heusenstamm den ersten Bonuspunktsieg der neuen Saison verbuchen.

Der HRK kann doch noch siegen. Nach einer großen Leistungssteigerung in der 2. Halbzeit konnte der HRK einen letztendlich auch in der Höhe verdienten Sieg feiern.

Der HRK erwischte einen starken Start und konnte durch den an diesem Tage sehr starken Ersin Aydin früh mit 5:0 in Führung gehen. Anschließend präsentierte sich der HRK dominant, ließ den Gastgeber aufgrund eigener Fehler aber unnötig ins Spiel kommen.

Ein herausgefangener Pass und ein schnell angespielter Straftritt ließen den RK Heusenstamm mit 14:5 in Führung. Doch der Klub konnte der vor der Halbzeit noch einmal kontern und den Rückstand, nach einem zwischenzeitlichen weiteren Straftritt für Heusenstamm, auf 12:17 verkürzen.

In der 2. Halbzeit präsentierte sich der Klub dann in starker Verfassung und konnte seine Überlegenheit im offenen Spiel, trotz zwischenzeitlicher Unterzahl, auch in Punkte ummünzen. Die Folge waren fünf weitere schön herausgespielte Versuche, von denen Kapitän Steffen Liebig vier erhöhen konnte und mit einem weiteren Straftritt die Kräfteverhältnisse zurechtrückte.

Auf Seiten des Klubs war eine weitere Leistungssteigerung: zu erkennen. Nun gilt es in der zweiwöchigen Bundesligapause konzentriert weiterzuarbeiten, denn bereits im nächsten Spiel wartet der amtierende Deutsche Meister SC 1880 Frankfurt, den der HRK in der Vorsaison als einzige Mannschaft bezwingen konnte. Einzig die Schulterverletzung von Sean Armstrong, der bereits früh in der 1. Halbzeit ausgewechselt werden musste, trübte den Auswärtssieg ein wenig.

So spielte der Klub

1 Schröder 2 Kleebauer 3 Zeiler (60. Geibel) 4 Aydin 5 Michels 6 Laidig (60. Keuper) 7 Biskupek 8 Ovchinnikov 9 Armstrong (25. Vassiliadis) 10 Hohl 11 Murphy 12 Ayachi 13 S. Liebig 14 Lammers 15 M. Liebig

16 Barber 17 Geibel 18 Keuper 19 Vassiliadis

Punkte für den Klub

S. Liebig (13) Aydin (10) Zeiler (10) Kleebauer (5) Barber (5) Schröder (5)

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Le Parisien

30.09.19 Par D.C

Stade Français:

Besorgnis erregend - Verzweifelte

Stade Français kassierte diesen Samstag in Castres eine Niederlage, die Spuren hinterlassen wird (46-16).

Dies ist der fünfte Rückschlag in sechs Spielen für die rote Laterne der Top 14, die am unteren Ende de Tabelle stagniert und seine Gegner in der Gesamtwertung in den Startlöchern sieht.

Der Pariser Kader, von dem erwartet wurde, dass er auf die französische Meisterschaft 2018 reagiert, hat derzeit einen statistischen Rekord, der einem offiziellen Kandidaten für den Pro D2 würdig ist, weit entfernt von den Forderungen seines Präsidenten.

Wir können uns nicht vorstellen, dass Hans-Peter Wild im Leerlauf steht, ohne starke Maßnahmen zu ergreifen. Aber welche? In Castres, ineffektiv in Angriff zu weich in der Abwehr, und sehr widerspenstig, Mitspieler von Kapitän Yoann Maestri zeigte offen ihre Mängel und Bedenken des Moments vier Versuche mit kassiert und ein einziger von Combrinck zu registrieren (66th).

Die Partitur wurde dann aber lange für die Einheimischen erarbeitet.

LESEN SIE AUCH> Stade Français: Der Meyer-Fall trennt die Umkleidekabine

Verfügt der südafrikanische Manager Heyneke Meyer, der die Unterstützung seines Präsidenten hat, noch über die Ressourcen, um eine von Zweifeln geplagte Gruppe wiederzubeleben?

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Stade Français Paris

05.10.19 Online

TOP 14 (6):
Castres bezwingt SF Paris mit 46:16

Verpasste Reise

Auf dem Rasen der Olympiaschlösser verlieren die Stadistes 4 zu 1. Die Pariser müssen sich zusammenreißen, bevor sie am kommenden Wochenende den Besuch vom RC Toulon erhalten.

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German-Rugby.de

06.10.19 Online-Team

Interessante Ergebnisse der Rugby-Bundes-
und Regionalligen

K’los od. verlegt: 4 Spiel/e

Hohe Ergebnisse: 8 Spiel/e

 

FBL

RSV Köln-SG Rhein-Main

102:3

FBL

SC Neuenheim-SG Dortmund/Aachen

118:0

FBL

FC St. Pauli-Heidelberger RK

17:41

BL2S

RC Unterföhring-SV StuSta Freimann

0:110

BL2O

Veltener RC-USV Jena

47:0

BL1N

Hamburger RC-SG Odin/VfR Döhren

38:33

RLbayern

RFC Bad Reichenhall-SG Bayreuth/Bamberg

50:0

RLwRLP

RC Mainz-RC Worms

verlegt

BL2W

BSC Offenbach-SC Frankfurt 1880 II

32:7

RLh

SG Krofdorf/Riedberg-TG 75 Darmstadt

19:128

BL1S

RK Heusenstamm-Heidelberger RK

17:48

BL1S

RG Heidelberg-SC Frankfurt 1880

6:16

BL1S

TSV Handschuhsheim-SG TV/CFR Pforzheim

57:3

BL1S

SC Neuenheim-RC Luxemburg

38:0

TOP 14 (F)

Castres Olympique - SF Paris

46:16

 

Süddeutsche-Zeitung

03.10.19 Direkt aus dem dpa-Newskanal

Rugby WM in Japan

Irland mit deutlichem Sieg gegen Russland (35:0)

Kobe (dpa) - Der Weltranglisten-Vierte Irland hat seine Pflichtaufgabe bei der Rugby-WM in Japan erfolgreich gemeistert.

Der Mitfavorit gewann in der Vorrundengruppe A in Kobe mit 35:0 gegen Russland, das damit als erstes Team keine Chance mehr auf ein Weiterkommen bei der Endrunde hat, und übernahm mit einem Spiel mehr als die Verfolger Japan und Schottland die Spitzenposition in der Gruppe A. In der Gruppe D feierte Fidschi zuvor in Higashiosaka einen klaren 45:10-Sieg gegen Georgien und rückte zumindest vorübergehend auf Platz zwei vor, der wie der Gruppensieg zum Einzug ins Viertelfinale berechtigt.

Der Weltranglisten-Spitzenreiter Neuseeland kam bereits am Vortag in Oita gegen Außenseiter Kanada zu einem 63:0 (28:0) und verzeichnete damit den bislang höchsten Sieg des Turniers. Gegen die Kanadier, die sich im November in einem Viererturnier unter anderem mit einem Sieg gegen Deutschland für die Weltmeisterschaft qualifiziert hatten, hätte der Sieg der All Blacks noch deutlicher ausfallen können. Der Weltmeister von 2011 und 2015 leistete sich aber zu viele Nachlässigkeiten in der Schlussphase. In der Vorrundengruppe B liegen die Neuseeländer mit neun Punkten auf Rang zwei hinter Italien.

In einer lange Zeit offenen Begegnung mit den USA setzten sich die Franzosen in Fukuoka mit 33:9 (12:6) durch. Sie stehen in Gruppe C ebenfalls mit neun Punkten auf dem zweiten Platz hinter England.

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Offenbach-Post

04.10.19 VON CHRSTIAN DÜNCHER

1. Rugby-Bundesliga:

Erstligist Heusenstamm - Ausgerechnet jetzt fällt die halbe Mannschaft aus

Der Zeitpunkt ist denkbar ungünstig. Ausgerechnet vor dem bisher wichtigsten Spiel der Saison hat sich die ohnehin schon angespannte Personalsituation bei Rugby-Erstligist RK Heusenstamm zugespitzt.

Heusenstamm - „Das Team zu managen und dabei positiv zu bleiben, ist momentan nicht einfach. Aber wir müssen die Jungs zusammenhalten“, sagt Trainer Mikey Ferraris vor dem Heimspiel gegen Tabellennachbar Heidelberger RK (Samstag, 15 Uhr).

Den letzten seiner 13 Meistertitel holte das Team vom Neckar 2018, doch seit dem Rückzug von Milliardär Hans-Peter Wild als Sponsor muss der ältestes noch bestehende deutsche Rugbyverein kleinere Brötchen backen.

Zuletzt wurde das Derby gegen Aufsteiger SC Neuenheim 21:25 verloren. Der dabei errungene Defensiv-Bonuspunkt (für eine Niederlage mit sieben oder weniger Zählern Differenz) ist der einzige, den die Heidelberger bislang auf ihrem Konto haben.

Bei Heusenstamm, das nächste Woche Schlusslicht RC Luxemburg empfängt, steht sogar noch die Null. Kein Wunder, dass RKH-Präsident Markus Walger betont, dass nun die Spiele kommen, in denen man punkten sollte. Aber die Ausgangslage ist alles andere als rosig. Die „Füchse“ gehen in personeller Hinsicht auf dem Zahnfleisch.

Nachdem gegen Titelverteidiger SC Frankfurt 1880 zuletzt bei der 7:62-Pleite unter anderem eine komplette erste Sturmreihe ausgefallen war, werden gegen den Heidelberger RK weitere Akteure fehlen. Max Weber, Chris Howells und Zinzan Hees fallen aus privaten Gründen aus, Kapitän Benni Krimer, Daniel Fubel und Leon Hees aus beruflichen. Frederick Eckert, Sam Rainger sowie Markus Otterbein sind verletzt. Immerhin: Bei Benni Polheim deutet sich für Samstag das Comeback an.

Den Gegner beschreibt Ferraris als ein „gut gecoachtes Team, das ein paar herausragende Spieler in seinen Reihen hat“.

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Stade Français Paris

02.10.19 Online

TOP 14 (6):
Castres (5.) empfängt SF Paris (14.)

Lester Etien: "Öffnen Sie unser Spiel"

Wird Paris Castres bändigen?

Die Rose und Blue ziehen nächstes Wochenende nach Castres! Abwehrtrainer John McFarland, Lester Etien und Willem Alberts blicken auf das letzte und das nächste Spiel zurück. Schauen Sie sich die Pressekonferenz vor diesem 15. Tag der Top 14 an!

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Süddeutsche-Zeitung

02.10.19 Direkt aus dem dpa-Newskanal

Rugby in Japan

Neuseeland schlägt Kanada bei Rugby-WM mit 63:0

Frankreich besiegt die USA mit 33:9

Oita (dpa) - Neuseeland kommt bei der Rugby-WM in Fahrt. Der Weltranglisten-Erste setzte sich im japanischen Oita gegen Außenseiter Kanada mit 63:0 (28:0) durch und kam damit zum höchsten Sieg des Turniers.

Gegen die Kanadier, die sich im November in einem Viererturnier unter anderem mit einem Sieg gegen Deutschland für die Weltmeisterschaft qualifiziert hatten, hätte der Sieg der All Blacks noch deutlicher ausfallen können. Der Weltmeister von 2011 und 2015 leistete sich aber zu viele Nachlässigkeiten in der Schlussphase. In der Vorrundengruppe B liegen die Neuseeländer mit neun Punkten auf Rang zwei hinter Italien.

In einer lange Zeit offenen Begegnung mit den USA setzten sich die Franzosen in Fukuoka mit 33:9 (12:6) durch. Sie stehen in Gruppe C ebenfalls mit neun Punkten auf dem zweiten Platz hinter England.

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Heidelberger Ruderklub 1872 e.V. (Rugby)

02.10.19 Steffen Liebig

1. Rugby-Bundesliga:

Heidelberger RK tritt beim RK Heusenstamm an

Für den Heidelberger RK gilt es nach dem verpatzten Saisonstart am kommenden Samstag um 15 Uhr gegen den ebenfalls noch sieglosen RK Heusenstamm den ersten Saisonsieg einzufahren, um zum Mittelfeld der 1.Bundesliga aufschließen zu können.

Es war eine unnötige Niederlage, die man am vergangenen Wochenende gegen den SC Neuenheim kassierte. Trotz einem deutlichen Übergewicht im offenen Spiel war die Chancenverwertung das große Manko auf Seitens des Klubs. Um auch diese letzten kleinen Fehler im Angriffsspiel auszusortieren, bat der HRK-Trainer Pieter Jordaan die Mannschaft in der kurzen Arbeitswoche zu drei intensiven Trainingseinheiten.

„Wir haben gegen den SC Neuenheim eine klare Leistungssteigerung gezeigt, letztendlich haben sich aber kleine Fehler in den entscheidenden Situationen summiert und uns das Spiel gekostet. Gegen den RK Heusenstamm werden wir uns weiter steigern und den ersten Saisonsieg einfahren. Die Jungs sind gut vorbereitet und wollen nun den nächsten Schritt machen“ so Pieter Jordaan.

Im Vorfeld der Partie steht der Klub jedoch vor einigen personell bedingten Umstellungen. Während 7er Nationalspieler Niklas Hohl und Paul Vassiliadis ihr Comeback feiern werden, steht der Einsatz von Hakler Dasch Barber noch nicht fest. Manuel Ballarin (Wade), Simon Trebbin (Knöchel), Patrick Schliwa (Rippe) Pierre Mathurin, Jonas Malaizier, Markus Ulka und Sascha Fraser (alle private Gründe) werden hingegen definitiv nicht mit nach Heusenstamm reisen.

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Heidelberger Ruderklub 1872 e.V. (Rugby)

02.10.19 Steffen Liebig

HRK und Becker GmbH Garten-, Landschafts-, und Sportplatzbau geben Partnerschaft bekannt

Kurz nach dem Start in die neue Rugbysaison freut sich der Heidelberger Ruderklub mit der Becker GmbH Garten-, Landschafts-, und Sportplatzbau einen neuen starken Partner an seiner Seite begrüßen zu dürfen.

Die Becker GmbH Garten-, Landschafts-, und Sportplatzbau, die unter anderem den Bau des hochmodernen Kunstrasenplatzes auf dem Klubgelände durchführte, ist ein mittelständisches Familienunternehmen in der 3. Generation. Seit über 50 Jahren gestaltet, baut und pflegt die Firma Becker sämtliche Arten von Außenanlagen und Sportplätze im gesamten Rhein-Neckar-Kreis und darüber hinaus.

 „Wir freuen uns mit der Becker GmbH Garten-, Landschafts-, und Sportplatzbau einen neuen starken und in der Region verwurzelten Partner an unserer Seite willkommen zu heißen“ so der Bereichsleiter Sponsoring Peter Ulrik Kessel bei der gemeinsamen Vertragsunterzeichnung mit Joachim und Werner Becker, den beiden Geschäftsführern der Becker GmbH Garten-, Landschafts-, und Sportplatzbau.

Der HRK bedankt sich auf diesem Wege für die Unterstützung und freut sich auf eine starke Partnerschaft.

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Rhein-Neckar-Zeitung

02.10.19 (RNZ)

Rugby in Japan

Baden-Württembergs U16-Auswahl spielt in Japan

Am Samstag geht es gegen Kumamoto und

am Montag gegen Kyushu

Heidelberg. Kurz vor Beginn der entscheidenden Spiele in der Vorrunde der IX. Rugby-Weltmeisterschaft fliegt die U16-Auswahl des Rugby-Verbandes Baden-Württemberg (RBW) am Donnerstag nach Japan, um auf Einladung von Heidelbergs Partnerstadt Kumamoto zwei Spiele gegen japanische Auswahlen zu bestreiten.

Der deutsche Meister der Landesauswahlen spielt am Samstag gegen die Präfektur-Auswahl von Kumamoto und am Montag gegen die Insel-Auswahl von Kyushu. Am Sonntag sind die Baden-Württemberger Ehrengäste beim WM-Spiel zwischen Frankreich und Tonga, in dem die Franzosen ins Viertelfinale einziehen können.

Die RBW-Delegation:

Hintere Reihe v.l.n.r.: Teammanager Ben Merdes (Heidelberg), Fotograf Gernot Noll (SC Neuenheim), Sebastian Schmidt (RC Worms), Max Schmitt (Heidelberger RK), Jaden Gliatis (HRK), Leon Everts (HRK), Nao Krüger (HRK), Fabian May (TV Pforzheim), Luis Reutner (TSV Handschuhsheim), Maurice Falcone (RG Heidelberg), Michael Piccolo (HRK), Jonas Brauner (HRK), Cedric Eichholz (RGH), Delegationsleiterin Stephanie Krüger (Heidelberg) und Landestrainer Jan Ceselka (Heidelberg); vordere Reihe v.l.n.r.: Linus Meng (HRK), Robin Wilk (SCN), Tim Kryzanowski (Worms), Linus Müller (HRK), Aris Smyslowski (SCN), Leonard Christensen (TSV Handschuhsheim), Ben Surblys (TSV Handschuhsheim), Moritz Noll (SCN), Leopold Schendel (HRK), Felix Hornig (TSV Handschuhsheim), Elio Rumori (Stuttgarter RC) und Nils Seeberger (Karlsruher SV)

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Süddeutsche-Zeitung

01.10.19 Direkt aus dem dpa-Newskanal

Südafrika setzt auf Strahlkraft eines

Rugby-WM-Triumphs

Johannesburg (dpa) - Südafrika und den Rugby-Sport eint eine 127-jährige, wechselhaft-turbulente Liebesbeziehung. Einst ein verhasstes Symbol der Spaltung wurde der Sport später von Nelson Mandela als wichtiges Element beim Aufbau einer neuen Gesellschaft genutzt.

Bei der Rugby-WM in Japan sendet das nationale Springbok-Team bereits trotz der Auftakt-Niederlage gegen Neuseelands "All Blacks" ganz besondere Signale aus. Denn die alte Gleichung Fußball gleich Schwarz, Rugby gleich Weiß gilt nicht mehr.

Erstmals wurden die "Springböcke" mit Siya Kolisi von einem schwarzen Kapitän in die Weltmeisterschaft geführt - ein dritter WM-Titel hätte da besondere Strahlkraft. Er liegt im Bereich des Machbaren: Südafrikas Rugby-Recken waren in der Vergangenheit immer wieder für Überraschungen gut und gelten wie die "All Blacks" aus Neuseeland als sportliche Supermacht. Beim Nachbarschafts-Derby gegen Namibias Welwitschias - so der einer Wüstenpflanze nachempfundene Spitzname des Nationalteams - zeigte das Team vom Kap jedenfalls wieder alte Größe (57:3).

Neben Fußball und dem vor allem bei der indischstämmigen Bevölkerung populären Cricket ist Rugby die beliebteste Sportart im Lande. Zu Apartheidzeiten waren die "Bokke" - so die liebevolle Kurz-Bezeichnung - wegen der Rassentrennung international geächtet. Das änderte sich nach der demokratischen Wende am Kap, als Südafrika wieder auf der Weltbühne mitspielen durfte.

Direkt zum Auftakt gab es dabei einen wichtigen WM-Triumph, dessen symbolische Bedeutung für den jungen Nach-Apartheid-Staat sogar Hollywood inspirierte. Wie nachempfunden im Film "Invictus - Unbezwungen" übergab Nelson Mandela als erster schwarzer Präsident des Landes dem weißen Kapitän Francois Pienaar 1995 den Siegerpokal - demonstrativ gekleidet in ein grün-goldenes Springbok-Shirt.

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Stade Français Paris

01.10-19 Online

Es passiert mit Jean Bouin…

Ein Abend zum Vergessen für unsere Pariser gegen Clermont, aber dennoch ein Lächeln während des Treffens ... Hier sind die besten Bilder von unseren Ständen und Ihnen, Unterstützern!

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Le Parisien

30.09.19 von Octave Odola

Stade Français:

Der Fall Meyer teilt die Umkleidekabine

Mit ihrer neuen Niederlage am Sonntag gegen Clermont
(32: 18) haben die Pariser Spieler ihren Trainer Heyneke Meyer geschwächt, von dem sich einige bereits abgewandt haben.

Da sind die Bilder. Der Milliardär Hans-Peter Wild bewaffnet sich mit Heyneke Meyer am Rande des Rasens. Die Spieler saßen wieder als Uhren in ihrer Umkleidekabine und schrien ihren Kriegsschrei. In ihrer Mitte ist Meyer immer noch genauso entfesselt.

Stellen Sie das Feld dann auf, und dort ist der Film, der dort stattfindet, schon etwas anders. Wir sehen oft verzweifelte, zerstreute rosarote Soldaten, die einen Ballon passieren, ohne zu wissen, was sie tun sollen, es zum Gegner schaffen und ausnahmslos mit der Nase im Gras landen.

Am Sonntag gewann Clermont, staubig und ungeschickt, die Porte d'Auteuil im Stade Jean-Bouin, als ob es offensichtlich wäre (32-18). Die vierte Niederlage in fünf Spielen für die Pariser, zuletzt gut in den Top 14, die bereits 182 Punkte gesammelt haben. Ihr schlechtester Start seit fünfzehn Jahren.

Und diese Worte, die Meyer, dem damaligen ehemaligen Springbok-Trainer, folgten, um seine Beziehung zu seinem Chef zu besprechen, der vor zwei Wochen als Nachfolger von Hubert Patricot den Präsidenten bombardiert hatte: "Er unterstützt das System, er unterstützt uns und er unterstützt mich.

Er weiß, dass es ein Prozess ist und wir auf dem richtigen Weg sind. Manchmal wird er nicht angezeigt, aber ich bin mir sicher. Der Manager riskiert bei jeder Niederlage den Kopf

Nun, es zeigt sich in der Tat nicht, und im Übrigen bleiben die Bilder nicht genau bei dem, was sich hinter den Kulissen eines Clubs abspielt, der anscheinend seine kulturelle Revolution versäumt hat.

Die Spieler haben zwar nicht jede Woche ein bisschen mehr auf dem Kunstrasen einer Muschel abgedankt, aber ein paar Tage zuvor haben sie bei einem Treffen, das sie hatten, ihre Tasche geleert.

Gleiches provozierte mit ihren Mitarbeitern Meyer an der Spitze. Die Pink Soldiers hatten sich auf die autoritären Methoden gestürzt und das Spielprojekt für zu restriktiv befunden. Der Austausch zwischen den beiden Parteien war direkt ...

Und nicht jeder kam überzeugt heraus. Die Fraktur ist noch vorhanden und stellt Hans-Peter Wild vor ein Dilemma. Meyer zu behalten, kostet das Risiko, zum Pro D2 zu fliegen oder die Maschine neu zu starten, um einen neuen Anführer zu finden. In der Öffentlichkeit behauptet der Schweizer Geschäftsmann, der die Verweigerungen nicht unterstützt, seinen Trainer zu unterstützen.

Privat ist die Geschichte nicht ganz dieselbe. Wild beriet sich wochenlang und wandte sich an Club-Alumni wie Rabadan, Marconnet, Blin, Dominici oder Lombard, die sogar dazu neigten, Aufgaben außerhalb des Sportsektors zu übernehmen, um sich wieder mit dem Sport zu verbinden. Historischer Faden, der seit seiner Ankunft vor zwei Jahren nicht aufgehört hat, gehackt und gebrochen zu werden.

Meyer riskiert jetzt bei jeder Niederlage den Kopf. Der Ausflug nach Castres am Sonntag ist für ihn schon unerträglich.

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Süddeutsche-Zeitung

30.09.19 Direkt aus dem dpa-Newskanal

Rugby-WM in Japan

Schottland bei Rugby-WM mit klarem Sieg gegen Samoa

Kobe - Schottland hat bei der Rugby-WM in Japan in der starken Vorrundengruppe A die kleine Chance auf das Erreichen des Viertelfinales gewahrt.

Die Bravehearts setzten sich in Kobe mit 34:0 (20:0) gegen Samoa durch und stehen nun mit fünf Zählern punktgleich hinter dem Team aus Ozeanien auf Gruppenplatz vier. Die beiden Gruppenersten gelangen in die Runde der letzten acht.

Die Schotten waren mit einer 3:27-Niederlage gegen Mitfavorit Irland ins Turnier gestartet und treffen noch auf Russland und die überraschend starken Japaner. Samoa hatte die Russen zuvor mit 34:9 geschlagen.

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Süddeutsche-Zeitung

29.09.19 Von Thomas Hahn, Tokio

Rugby-WM in Japan

Wenn Rivalen aus dem Boden wachsen

Bei der Rugby-WM schlägt Japan die hoch favorisierten Iren mit Herz, Verstand und Tempo - doch im Viertelfinale ist das Team damit noch nicht.

Am nächsten Tag gewann Wales in Tokio gegen Australien 29:25. Das war ein weiterer Höhepunkt der Rugby-WM. Zwei Favoriten prallten krachend aufeinander, und am Ende bewahrten die Briten ihren früh erkämpften Vorsprung. Wales-Coach Warren Gatland war angetan, es läuft für sein Team. Da konnte er auch über jenen WM-Höhepunkt sprechen, der sich 24 Stunden zuvor in Shizuoka ereignet hatte und der die Leute im Gastgeberland sehr viel mehr gerührt hatte als die Energieleistung seiner Männer: das 19:12 Japans gegen den Weltranglistenzweiten Irland also. "Fantastisch für die WM", sagte Warren Gatland höflich, "gut für das Turnier und für Japan als Land."

In der Tat hat Japans Mannschaft ihre Mission schon fast erfüllt bei dieser Heim-WM nach ihrem gar nicht mal so knappen Erfolg über den Mitfavoriten Irland. Sie soll das Spiel Rugby in die Seelen der Japanerinnen und Japaner tragen, auf dass es in der Sumo-Nation eine nachhaltige Beliebtheit erlange. Und mit dem Erfolg vom Samstag ist sie dabei ein gutes Stück weitergekommen.

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Rhein-Neckar-Zeitung

30.09.19 (momo)

Rugby-1.BL

SCN gewinnt Nervenkrimi

Im Rugby-Derby siegt Neuenheim 25:21 beim Heidelberger RK

Heidelberger TV unterliegt in München 15:28

Die Heidelberger Frauenteams gewannen jeweils klar und ohne Probleme: - -    Vizemeister SC Neuenheim siegte mit 35:7 in St. Pauli,

-           Heidelberger RK beim 82:0 über die SG Rhein-Main

Heidelberg. Das war nichts für schwache Nerven: Nach einer 18-Punkte-Führung und dem vermeintlich sicheren Sieg vor Augen kam der Sportclub Neuenheim in der Rugby-Bundesliga beim Heidelberger RK noch gehörig ins Schwitzen, holte am Ende aber verdient den Fünf-Punkte-Sieg. Der TSV Handschuhsheim machte in Luxemburg beim 66:0 kurzen Prozess mit den Großherzögen. Auch die RG Heidelberg war mit 35:19 beim TV Pforzheim erfolgreich.

Der Ruderklub startete gut und überzeugte mit viel Ballbesitz. Punkte gewannen die "Zebras" aber nicht, stattdessen gingen die "Gäste" durch einen Kick des flinken Verbinders Mondli Nkosi in Führung. Trotz teils doppelter Überzahl belohnte sich der HRK erst kurz vor der Halbzeitpause, als Yassin Ayachi zum Versuch ablegte und Steffen Liebig erhöhte.

Der SCN kam perfekt aus der Pause: Dem Versuch direkt mit dem Wiederbeginn durch André Viviers ließen die "Königsblauen" drei weitere durch Nikolas Rinklin, Luca Hoffmann und abermals Viviers folgen. Dabei zeigte der SCN seine ganze Offensivkraft in sehenswerten Ballstafetten und schien beim Stande von 7:25 gewonnen zu haben. Doch angeführt vom starken Sean Armstrong als Verbinder kam der Ruderklub zurück und war nach Versuchen von Felix Lammers und Sascha Fraser auf vier Zähler heran. Trotz erneuter Unterzahl fingen sich die Neuenheimer und retteten den Sieg durch beherzte Verteidigung ins Ziel. Für den Aufsteiger kann der Blick bald von "Klassenerhalt" zu neuen Zielen gerichtet werden, während der HRK dringend einen Sieg benötigt.

Einen Galaauftritt feierte der TSV Handschuhsheim in Luxemburg.

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Pforzheimer Zeitung.de

29.09.19 Online/Sport/UH

Rugby-Bundesliga:

Pforzheimer Rugby-„Rhinos“ verlieren Heimspiel gegen RG Heidelberg

Pforzheim. Die Schwachstelle im ersten Heimspiel der neuen Rugby-Bundesligasaison gegen Meister SC Frankfurt 1880 war auch am vergangenen Samstag im zweiten Match im heimischen SüdwestEnergie-Stadion in Eutingen ein wichtiger Grund für die Niederlage der SG TV/CfR Pforzheim. Die RG Heidelberg dominierte die Gedränge, schob die Pforzheimer auch im Paket ein ums andere Mal über den Platz. Am Ende gab es eine 19:35-Niederlage für den Meister von 2016, der mit seinem grundlegend neu formierten Team noch nicht richtig rund läuft.

Die Pforzheimer Spieler besitzen durchaus individuelle Klasse und darunter finden sich auch etliche massereiche Kraftpakete, doch im Gedränge, wenn es gilt, den Gegner in gebeugter Haltung im Pulk vor sich her zu schieben, ist der Wurm drin.

So erhielt die RGH einen Strafversuch, weil das Pforzheimer Gedränge eingebrochen war, dann gab es eine doppelte Gelbe Karte (zehnminütiger Platzverweis) für die SG, unter anderem weil ein Spieler ein Gedränge kollabieren ließ. Und im letzten Versuch schoben die zu den Titelfavoriten zählenden Heidelberger ein Paket ins Pforzheimer Malfeld. Eigentlich soll ein Gedränge für die Mannschaft einen Vorteil bilden, die im Ballbesitz ist, doch die SG konnte nichts Verwertbares daraus erzwingen, eher schon war es die RGH, die von Pforzheimer Ballverlusten profitierte.

Ideen und Genauigkeit fehlen

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Offenbach-Post

30.09.19 VON CHRSTIAN DÜNCHER

Rugby-2. Bundesliga:

BSC-Rugger bei 48:8 erst nach der Pause souverän

Offenbach – Auch ein Routinier wie Tobias Apelt kann sich mal täuschen. „Das wird unser erstes hartes Spiel“, hatte der erstliga-erfahrene Spieler des ambitionierten Rugby-Zweitligisten BSC Offenbach vor der Partie gegen den RC Aachen gesagt.

Doch wirklich hart war es für Apelt und Co. auch diesmal nicht. 48:8 (19:3) hieß es am Ende aus Sicht der Offenbacher, die damit im dritten Saisonspiel den dritten Sieg verbuchten und die Tabellenführung festigten. Aachen kann sich immerhin damit trösten, nicht so hoch gegen den BSC verloren zu haben wie der RC Walferdange (7:71) und der RC Bonn Rhein-Sieg (6:90). Dass es diesmal etwas enger zuging, lag aber hauptsächlich an den Offenbachern, denen vor allem in der ersten Hälfte einige Fehler unterliefen. Der BSC legte acht Versuche, drei davon durch Matevz Kadunc.

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Offenbach-Post

30.09.19 VON CHRSTIAN DÜNCHER

Rugby-1. Bundesliga: Erstligist Heusenstamm verliert bei Meister Frankfurt klar mit 7:62 -„Amateure gegen Profis“ ohne Chance

Frankfurt – Patrick Weber ist der schnellste Spieler des RK Heusenstamm und einer der schnellsten in der 1. Rugby-Bundesliga. Lässt man ihm etwas Platz, ist er kaum zu halten. So auch im Derby beim SC Frankfurt 1880.

In der eigenen Hälfte fing Weber den Ball ab und reckte noch vor der Mittellinie jubelnd seinen linken Arm in die Luft. Kurz darauf wiederholte er diese Geste und legte den Ball direkt zwischen den Malstangen ab, sodass Lucas Schmitt kein Problem hatte, den Versuch zu erhöhen. Es waren jedoch die einzigen Punkte für die „Füchse“ – zum 7:24-Zwischenstand. Letztlich unterlagen sie beim Titelverteidiger klar – 7:62, für den RKH die dritte Pleite im dritten Spiel.

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Frankfurter Rundschau

29.09.2019 von Sissi Stein-Abel

Rugby-WM in Japan

Die geplante Rugby-Sensation

als Shota Horie als Spieler des Abends ausgezeichnet wurde, passte die Sprache zu der Stimmung, einer Mischung aus blühendem Nationalstolz, überschäumender Euphorie und begeisterten Freudentänzen. „Sag doch mal etwas auf Japanisch zum Publikum“, forderte der Reporter mit dem Stadionmikrophon den schwergewichtigen Hakler der japanischen Rugby-Nationalmannschaft nach dem sensationellen 19:12 (9:12)-Sieg bei der Heim-Weltmeisterschaft gegen Irland auf, und der bärtige Rastamann bedankte sich brav bei den fast 50.000 Zuschauern in Shizuoka, die mit ihrer heißblütigen Leidenschaft das Klischee von den reservierten Japanern konterkariert hatten.

Lasche Wechselregel hilft

Die rot-weiß gekleideten Leute auf den Rängen hatten für eine Hexenkessel-Atmosphäre gesorgt und die „Brave Blossoms“, die früher „Cherry Blossoms“ (Kirschblüten) hießen, nach einem 3:12-Rückstand zum Triumph gegen den WM-Mitfavoriten getrieben. „Danke für die Anfeuerungsrufe, das hat mir Beine gemacht“, sagte der Schrank von einem Mann, „ich bin so glücklich, aber es ist noch nicht vorbei, das Turnier geht weiter. Lasst uns gemeinsam kämpfen.“ Auf dem Platz wie auf den Rängen: einer für alle, alle für einen.

Das Team offenbarte gegen die Truppe von der grünen Insel, die als Weltranglisten-Erster zur ersten WM in Asien angereist war und nach der Pleite nur noch Vierter ist, sämtliche Tugenden, mit denen das Adjektiv „brave“ in ihrem Namen übersetzt werden kann: mutig, tapfer, tüchtig.

Obwohl den alteingesessenen und neuen Japanern bei ihrer Jubeltour das ungläubige Staunen über das, was sie auf dem Rasenrechteck vollbracht hatten, ins Gesicht geschrieben stand, war der Triumph kein Wunder, sondern das Ergebnis eines generalstabsmäßig umgesetzten Plans.

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Le Parisien

29.09.19 von Octave Odola

Top 14: Clermont überwältigt Stade Français.

Die Auvergnats gewannen am Sonntag in Paris (18-32)

Mit vier Niederlagen in fünf Spielen belegt Stade Français den letzten Platz in der Meisterschaft.

Stade Français, Clermont, zwei große Namen zu Beginn der Meisterschaft. Effizienter und disziplinierter haben sich die "Jaunards", die den Clermont-Spielern den Spitznamen gegeben haben, wie schon im vergangenen Jahr am Sonntag, dem 29. September, im Jean-Bouin-Stadion in Paris durchgesetzt und die Pariser ein wenig mehr in die Krise gestürzt. 32).

Was Sie zu beachten haben das Stade Français hatte an diesem Sonntag in Jean-Bouin zwei Affronten zu waschen: Erholen Sie sich nach der Demütigung gegen Bordeaux-Bègles (52-3) und verlassen Sie den Platz der roten Laterne.

Was gibt es Schöneres als einen Schock gegen Clermont, der ebenfalls zu Beginn der Übung (12.) darum kämpft, wiederzubeleben? Von Beginn an dominierend, wurden die Pariser durch ihre Disziplin besiegelt: Acht Fouls, darunter eine Gelbe Karte in der ersten halben Stunde, die es dem Clermont-Stürmer McIntyre ermöglichten, Punkte zu sammeln (12-6, 32.). Stade Français, der nicht demobilisierte, sah seine offensiven Absichten kurz vor der Pause belohnt. Hamdaoui wurde von Segonds nach dem Tragen eines Ballons gefunden und erzielte seinen vierten Versuch in dieser Saison, damit sein Team in der Pause die Führung übernehmen konnte (13-12, 40.).

Ein Test, der das Verdienst hatte, bis dahin ein geschlossenes Match auszulösen.

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German-Rugby.de

29.09.19 Online-Team

Interessante Ergebnisse der Rugby-Bundes-
und Regionalligen

K’los od. verlegt: 3 Spiel/e

Hohe Ergebnisse: 5 Spiel/e

 

FBL

Heidelberger RK-SG Rhein-Main

82:0

FBL

FC St. Pauli-SC Neuenheim

7:34

BL2W

BSC Offenbach-RC Aachen

48:8

BL1S

SC Frankfurt 1880-RK Heusenstamm

62:7

RLwRLP

RC Luxemburg II-RC Mainz

7:5

BL2S

RC Rottweil-RC Unterföhring

124:0

RLh

TG 75 Darmstadt-RK Heusenstamm II

34:15

BL1S

RC Luxemburg-TSV Handschuhsheim

0:66

BL1S

SG TV/CFR Pforzheim-RG Heidelberg

19:35

BL1S

Heidelberger RK-SC Neuenheim

21:25

TOP 14 (F)

SF Paris – ASM Clermont

18:32

 

Stade Français Paris

29.09.19 Online

TOP 14 (5):
SF Paris – ASM Clermont 18:32

Zu unbändig

Die Stadistes verloren gegen ASM Clermont Auvergne mit 18 zu 32. Auch die Pariser litten unter dem Rhythmus der Auvergnats und kassierten im zweiten Akt 5 zu 20.

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Sportbuzzer:

Hannoversche Allgemeine / Neue Presse

29.09.19 Stefan Dinse

Pascal Fischer feiert überragendes Comeback bei 78-Sieg über Germania List

Sie haben sich teuer verkauft, selbst der beste Spieler der Partie gab zu Protokoll, dass sich Germania List an diesem Tage als Sieger fühlen könne. Doch trotz tollen Kampfes setzte sich Bundesliga-Nord/Ost-Spitzenreiter Hannover 78 schließlich gegen den Lokalrivalen mit 24:17 (14:17) durch.

Zum Jubeln sind sie zu erschöpft gewesen, die Rugby-Spieler von Hannover 78. Und obendrein mit sich selbst unzufrieden. Beim 24:17 (14:17)-Sieg über Germania List verpassten die Gäste nur knapp eine Überraschung. "Es hat nicht viel geklappt. Wir haben Fehler über Fehler gemacht", sagte 78-Coach Benjamin Krause.

Aufseiten der Lister war Trainer Daniel Stephens absolut einverstanden mit dem Auftritt seines Teams: "Mit etwas mehr Cleverness hätten wir mehr als nur den defensiven Bonuspunkt mitnehmen können." Den Extrazähler erhielten die Germanen für eine Niederlage mit nur sieben Punkten Differenz.

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Heidelberger Ruderklub 1872 e.V. (Rugby)

29.09.19 Steffen Liebig

Heidelberger RK verpasst 1. Saisonsieg knapp

Der Heidelberger Ruderklub muss, trotz einer klaren Leistungssteigerung, weiter auf den 1. Saisonsieg warten. Am Ende stand stand nach der 21:25 Niederlage gegen den SC Neuenheim immerhin ein Bonuspunkt zu Buche.

Der HRK war in der 1. Halbzeit die dominante Mannschaft und die ersten 20 Minuten nahezu ausschließlich tief in der gegnerischen Hälfte in Ballbesitz. Für das druckvolle Spiel konnte sicher der Klub allerdings nicht belohnen. Ganz im Gegenteil war es der SCN, der mit einem Strafkick in Führung gehen konnte. Im Anschluss war es wieder der Klub der Phase um Phase aufbaute, letztendlich aber an kleinen aber entscheidenden Fehlern kurz vor der Mallinie scheiterte.

Umso ärgerlich war diese Phase, da der HRK nach einem gefährlichen Spear Tackle und einem Tackle gegen den Kopf eines HRK-Spielers, Vergehen für die heutzutage oftmals eine rote Karte als Konsequenz folgt, in doppelter Überzahl keine Punkte mitnehmen konnte. Die Entscheidung das Spiel über die Gasse zu spielen, die auch in diesem Spiel ein Schwachpunkt im Klubspiel war, sollte sich nicht bezahlt machen. Dennoch ging der HRK durch einen Versuch vom starken Neuzugang Yassin Ayachi mit 7:3 zur Halbzeit in Führung.

Den Start in die 2. Halbzeit verschlief der Klub dann völlig. Ein geschenkter Versuch direkt nach Wiederankick brachte den SCN zurück ins Spiel.  In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes und äußert attraktives Spiel, bei dem der SCN dem Ruderklub zeigte, wie man seine Chancen in der gegnerischen Hälfte eiskalt nutzt.

Drei weitere Versuche vom Neuenheim schienen das Spiel zu entscheiden, doch der Klub konterte in der Schlussviertelstunde mit wütenden Angriffen aus allen Lagen. Versuche von Fraser und Lammers ließen den Klub in Schlagdistanz zurückkommen und den HRK wieder an den Sieg glauben. In der Schlussminute arbeitete sich der Klub dann über 80m bis kurz vor die gegnerische Mallinie vor, ehe der SCN über einen siegbringenden Straftritt zurück in Ballbesitz kommen konnte und das Spiel beendete.

Auf Seiten des Klubs war eine klare Leistungssteigerung zu erkennen, die schwache Chancenauswertung war an diesem Tag gegen einen clever agierenden SC Neuenheim jedoch nicht genug. Am kommenden Samstag gilt es nun gegen den bis dato ebenso sieglosen RK Heusenstamm den 1. Saisonsieg zu erzielen, um zum Mittelfeld der Liga aufzuschließen.

So spielte der Klub:1 Schröder 2 Biskupek (65. Kleebauer) 3 Zeiler (51. Ovchinnikov) 4 Aydin 5 Michels 6 Ulka (70. Keuper) 7 Schliwa 8 Fraser 9 Mathurin 10 Armstrong 11 M. Liebig 12 S. Liebig 13 Lammers 14 Trebbin (16. Ayachi) 15 J. Malaizier (67. Laidig)

16 Kleebauer 17 Geibel 18 Laidig 19 Keuper 21 Ayachi 22 Ovchinnikov 23 Murphy

Punkte für den Klub: S. Liebig (6) Ayachi (5) Fraser (5) Lammers (5) 

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Süddeutsche-Zeitung

28.09.19 Von Thomas Hahn, Tokio

Rugby-WM in Japan

Schritt Richtung Seele

Die Gastgeber haben eine Mission: ihre Landsleute das Spiel zu lieben lehren. Der Sieg gegen Mitfavorit Irland lässt ihr Potenzial erahnen.

Aus den grünen Reihen fiel am Ende noch ein schlechter Pass. Kenki Fukuoka nahm ihn auf und rannte. Er rannte mit durchgedrücktem Kreuz, wie einer der Angst vor seinen Verfolgern hat. Zwei Iren setzten ihm nach, Keith Earls stellte ihn schließlich mit einem Tackle, der bestimmt ins irische Rekordbuch der besten Rugby-Rettungstaten kommen würde, wenn nicht längst alles verloren gewesen wäre für Irlands Mannschaft gegen Fukuoka und die anderen entfesselten Japaner.

Wenig später war es aus, und die Weltmeisterschaft in Japan hatte ihren ersten großen Aufreger. 19:12 (9:12) für Japan. Irland, Mitfavorit und als Weltranglistenerster ins Turnier gestartet, sah sich zu Boden gedrückt vom Gastgeber aus dem Nicht-Rugby-Land der aufgehenden Sonne. Auf den Tribünen des Stadions in Shizuoka jubelten fassungslose Einheimische, und Japans Gedrängehalb Yutaka Nagare sagte: "Das bedeutet viel, wir haben es geschafft, Japan Freude zu bereiten."

Japans Rugbyspieler haben eine Mission bei diesem Heim-Turnier. Sie sollen als erste asiatische Mannschaft das Viertelfinale einer Rugby-WM erreichen und dabei ihr Spiel in die Seele der Landsleute tragen. Sie versuchen das mit einem Team, das diverse Zugewanderte aus Rugby-Nationen verstärken, mit Leidenschaft und körperlicher Präsenz, und wenn man ihre Leistung vom Samstag zum Maßstab nimmt, dann gelingt das Vorhaben auch. Denn der Sieg gegen Irland war nicht ein irgendwie herbeigekämpfter Außenseitererfolg. Er zeigte, dass der neuseeländische Chefcoach Jamie Joseph eine Athletengruppe hinter sich versammelt hat, die das Zeug zum Strahlen hat.

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Rhein-Neckar-Zeitung

28.09.19 (CPB)

Rugby-WM in Japan

Wales ist bereit für Australien

Am Sonntag ein Knüller bei der Rugby-WM

Heidelberg. (CPB) Das Match des zweimaligen Weltmeisters Australien gegen den Sechs-Nationen-Turniersieger Wales in der Vorrundengruppe D ist am morgigen Sonntag um 9.45 Uhr (MESZ) der sportliche Höhepunkt am zweiten Wochenende der IX. Rugby-Weltmeisterschaft in Japan. Beide Teams haben sich in den ersten Spielen nicht besonders anstrengen müssen, um klar zu gewinnen. Australien schlug Fidschi mit 39:21, Wales siegte gegen Europameister Georgien mit 43:14. Warren Gatland, der aus Neuseeland stammende Erfolgstrainer des kleinen Wales, sagte: "Wir sind bereit, die Wallabies zu schlagen."

Brisant ist freilich auch das zweite Spiel der Gruppe D zwischen Georgien und Uruguay, das die Rugbywelt am Mittwoch mit einem 30:27-Sieg über Olympiasieger Fidschi überrascht hat. Sollten die "Urus" von Trainer Esteban Meneses auch die "Lelos" vom Kaukasus schlagen, wären sie sichere Gruppendritte und damit direkt für die WM 2023 in Frankreich qualifiziert.

Dieses nicht unwichtige, weil finanziell lukrative Zwischenziel haben England in der Gruppe B und Italien in der Gruppe C mit ihren Wochentagssiegen über Kanada und die USA bereits erreicht. US-Flankenstürmer John Quill, der beim 7:45 wegen Hochhaltens eines Engländers (verbotener Griff zum Hals oder Kopf) die erste rote Karte dieser WM gesehen hatte, wird die restlichen drei Vorrundenspiele seines Teams gegen Frankreich, Argentinien und Tonga verpassen, denn er wurde von der Disziplinarkommission der WM für drei Spiele gesperrt.

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German-Rugby.de

28.09.19 Online-Team

Kommentar: Rugby-Bundesligist Germania List fühlt sich vom Verband ausgenutzt

Germania List Hannover fühlt sich von der 7-er „Abteilung“ des Deutschen Rugby-Verbandes ausgenutzt.

Dafür, dass sie ihre ausgezeichneten Talente für die 7-er Nationalmannschaft abstellen, würden sie sportlich ausgenutzt und bestraft:

„Der Verband nimmt unsere Leute und sperrt sie für die meiste Zeit des Jahres. Wir bekommen nichts zurück dafür, fühlen uns ausgenutzt“, so Stephens.

Da ist der vorbildlich arbeitende Verein aus Hannover nicht alleine. Die für die 7-er Nationalmannschaft abstellenden Teams werden durch den sehr weitgehenden Entzug ihrer Spieler sportlich klar benachteilig. Nur wenige der „7-er Vereine“ können den Entzug ihrer Spieler ganz gut verkraften, wie z.B. die RG Heidelberg. Mit ihren zahlreichen Nationalspielern fällt es da leichter auf den einen oder anderen zu verzichten.

Den kleineren Vereinen bleibt nur eine verdeckte Gegenwehr übrig, wenn sie im Liga-Betrieb nicht permanent benachteilig werden wollen:

-      am besten keiner 7-er Spieler ausbilden und

-      hat man sie schon, dann sollten diese Spieler schnellsten zu den bevorzugten 7-er Vereinen wechseln.

Für die kleinen 7-er Vereine kommt noch das erhöhte Verletzungs-Risiko in der 7-er Nationalmannschaft hinzu.

Wer nur wenige oder gar keine Nationalspieler hat, reduziert damit die Ausfälle in seinem eigenem wichtigen Vorzeige Team. Nur über einen positiven regionalen Wert der 1. Mannschaft kann sich der Verein gut vermarkten und mit seiner Stärke zum Wachstum des deutschen Rugbysports beitragen.

Es ist schade, dass die abstellenden Vereine zu solchen Maßnahmen gedrängt werden. Die angeblich Tiefe des Kaders der 7-er Nationalmannschaft wird permanent betont, wo ist sie aber? Hier versagt der DRV in seiner Fürsorge Pflicht für die Vereine und Spieler!

Sportbuzzer:

Hannoversche Allgemeine / Neue Presse

27.09.19 Stefan Dinse

Vor Derby mit 78: Rugby-Bundesligist Germania List fühlt sich vom Verband ausgenutzt

Derby-Zeit in der Rugby-Bundesliga: Hannover 78 gegen Germania List. Die Lage könnte unterschiedlicher nicht sein. 78 strotzt nach zwei Siegen vor Selbstbewusstsein. Währenddessen fühlt sich die Germania vom Verband ausgenutzt.

Die Frage stellt sich früh in der Saison: Wer kann Rugby-Nordmeister Hannover 78 überhaupt stoppen? Die Konkurrenz hat bereits geschwächelt, es gab knappe Resultate, nur 78 siegte jeweils überlegen. Die Blau-Weißen gehen favorisiert in das Stadtduell mit Germania List am Samstag (14 Uhr). „Wir sind sehr gut gestartet. Aber gegen Germania müssen wir uns immer auf etwas gefasst machen“, sagt Coach Steven Bouajila.

Pech bei 78

Zwei neue Südafrikaner sollten bereits am Dienstag eintreffen und mittrainieren, ihr Flug fiel aber aus. Daher werden sie gegen Germania noch nicht dabei sein, sondern sollen sich erst im Sturm in der zweiten Mannschaft beweisen. Pech hat zudem Tobias Haase gehabt, der zuverlässige Stürmer fällt mit einem Bänderriss im Knie für die Hinrunde aus. Haase trägt eine Schiene, operiert werden muss er nicht.

    "Wir stehen prima da"

Dafür steht Nationalspieler Pascal Fischer nach Wadenbeinbruch aus der vergangenen Spielzeit vor seinem Comeback. Fischer war bereits für 78 II in der 2. Liga erfolgreich, der Neuling schlug Absteiger FC St. Pauli deutlich. „Wir stehen prima da, auch der Sieg unserer Zweiten hat uns gutgetan“, so Bouajila. 78 hat einen fast 50 Mann starken Kader, mit dem beide Teams bestückt werden.

Germania muss auf die starken Gebrüder Daniel und Niklas Koch, die zum Kader des Siebener-Nationalteams gehören, verzichten. Sie sind mit dem Club der Besten der Deutschen Sporthilfe auf Fuerteventura, das ist der Lohn für ihre hervorragenden Leistungen. Deutschland gewann im Juli erstmals die EM im Siebener-Rugby (von 78 sind Phil Szczesny und Jarrod Saul zum Club der Besten eingeladen). „Das ist schade und schlechtes Timing“, sagt Lists Trainer Daniel Stephens.

    "Wir bekommen nichts zurück dafür"

Germania stellt mit Henrik Meyer einen weiteren Europameister, der für Fuerteventura aber abgesagt hat. „Der Verband nimmt unsere Leute und sperrt sie für die meiste Zeit des Jahres. Wir bekommen nichts zurück dafür, fühlen uns ausgenutzt“, so Stephens. Die Lister sind dabei, sich von ihren Auswahlspielern zu emanzipieren. „Wir lernen das gerade, und es funktioniert schon besser. Aber das ist alles unglücklich“, betont Stephens. Den Listern fehlt auch Felix Hufnagel (Hüftprobleme).

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Rhein-Neckar-Zeitung

27.09.19 (momo)

Rugby-Bundesliga:

Der HRK will zeigen, wie stark er wirklich ist

Im Lokalderby gegen den Aufsteiger SC Neuenheim suchen die "Zebras" den Anschluss an die Tabellenspitze

Heidelberg. Altmeister gegen Aufsteiger, RG Heidelberg und TSV Handschuhsheim mit schweren Auswärtsspielen - die Rugby-Bundesliga hat auch am Wochenende spannende Begegnungen zu bieten. Am Kirchheimer Harbigweg, wo der Heidelberger Ruderklub am Samstag um 15 Uhr den Sportclub Neuenheim empfängt, entscheidet sich für beide Mannschaften die Richtung, wohin es in der Tabelle gehen wird. Der sieglose Ruderklub steht vor diesem Match unter Druck.

"Die Schwachstellen in den ersten beiden Spielen waren offensichtlich, daher kam uns die zweiwöchige Pause gerade Recht, um daran zu arbeiten", gibt HRK-Coach Pieter Jordaan zu. Das gewünschte Spielsystem konnte in einem Testspiel gegen den Zweitligisten Heidelberger Turnverein geprobt werden. Mit Sean Armstrong und Loris Geibel kehren zwei starke Akteure in den Kader zurück.

Auf den SC Neuenheim wartet eine hohe Hürde, welche die "Königsblauen" aber mit Selbstvertrauen anlaufen: "Wir haben Rückenwind aus dem überzeugenden Sieg gegen Heusenstamm mitgenommen. Die zweite Halbzeit war stark. Daran wollen wir anknüpfen und den HRK im Stadtderby schlagen", ist Clemens von Grumbkow angriffslustig. Der SCN-Trainer weiß, dass der Druck aufseiten des HRK liegt, der sich nach zwei Auftaktniederlagen keinen Ausrutscher mehr erlauben darf, wenn der Anschluss an die vorderen Tabellenplätze nicht früh abreißen soll. Am Sonntag kehrt der SCN zu einer alten Tradition zurück und stellt beim Bürstadter Stadtlauf eine 4 x 2,5-Kilometer-Staffel.

In Pforzheim erwartet die Rudergesellschaft Heidelberg ein unbekannter Gegner. Trotz namhafter Abgänge zeigten sich die "Rhinos" nicht als Fallobst und bereiteten Meister Frankfurt phasenweise Probleme. Tim Kasten bleibt seiner Linie treu: "Wir wollen in jedem Spiel einen Schritt nach vorne machen und gewinnen. In der Pause konnten wir an Kleinigkeiten arbeiten und werden eine gut vorbereitete Mannschaft auf den Platz schicken", gibt der Trainer der "Orange Hearts" die Marschroute vor.

Nicht zuletzt wegen der Tatsache, dass mit Erste-Reihe-Stürmer Gogo und Hintermannschaftsspieler Soteras-Merz zwei Pforzheimer den Weg zur RGH gefunden haben, reisen die Heidelberger favorisiert in die Goldstadt.

Enger könnte es im Spiel zwischen dem TSV Handschuhsheim und dem RC Luxemburg zugehen. Die heimstarken "Rugger" aus dem Großherzogtum werden den "Löwen" die Punkte nicht freiwillig in Handschuhsheim übergeben. Ihre Stärke zeigten sie bei der RGH, wo sie mehr als eine Halbzeit lang nahezu gleichauf waren. TSV-Trainer Mark Kuhlmann fordert angesichts einiger Ausfälle "eine konzentrierte Leistung des gesamten Teams."

Nur der Gewinner der Partie zwischen dem München RFC und dem Heidelberger TV bleibt in der Tabelle der 2. Liga Süd oben dabei. Entsprechend viel steht für die "Turner" auf dem Spiel. Der Ausgang ist vollkommen offen.

Zum Saisonbeginn der Frauen-Bundesliga sind der HRK gegen die SG Rhein-Main und der SCN beim St. Pauli favorisiert. Deutliche Siege wären normal.

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German-Rugby.de

27.09.19 Online-Team

DRV 15er-Nationalmannschaft:

Rugby Europe Trophy: Startschuss

Polen - Deutschland in Polen Sa. 02.11.19 um 15 h

In gut vier Wochen startet die deutsche 15-er Nationalmannschaft in Rugby Europe Trophy. Nach dem Abstieg wäre für das deutsche Team der direkt Aufstieg ein erstrebenswertes Ziel.

Doch wie sehen die Vorbereitungen beim DRV aus? Bis jetzt wurden nur die Übergangstrainer (?) Mark Kuhlmann und Alexander Widiker ernannt, nach einer „dauerhaften Lösung auf der Trainerposition“ wird noch gesucht.

Während die 7er-Nationalmannschaft einen neuen international renommierten ausländischen Kandidaten mit vier-Jahres-Vertrag präsentiert, wird das 15-er Team mit einer Übergangslösung abgespeist. Interessant sind hierzu die „Anmerkungen“ von „unten neu aufbauen, darf „nichts“ kosten.

Das bedeutet wohl, die 15-er Nationalmannschaft wird die nächsten Jahre auf unterstem Niveau „eingefroren“ – während die 7-er „Kollegen“ in „üppigen“ Verhältnissen leben und arbeiten.

Da liegt es nahe, dass die 15-er Herren mit der Bahn (Holzbank) in Polen anreisen dürfen und, wenn sie Glück haben, kurz vor dem Spiel ein gemeinsames Training absolvieren dürfen.

Oder täuschen wir uns?

p.s.: Wo wird das Spiel ausgetragen?

Pforzheimer Zeitung.de

26.09.19 Online/Sport/UH

Rugby-Bundesliga:

Teamgeist soll Pforzheimer Rugby-Rhinos

gegen Favoriten helfen

Pforzheim. Zweites Heimspiel, zweite Herkulesaufgabe: Nach dem Meister SC Frankfurt 1880 kommt nun die RG Heidelberg an diesem Samstag, 15 Uhr, zur SG TV/CfR Pforzheim ins SüdwestEnergie-Stadion nach Eutingen.

Die vor der Saison enorm verstärkte RGH, die vor allem mit einer langen Reihe von 7er-Rugby-Nationalspielern aufwartet und dementsprechend ein extrem schnelles, lauffreudiges Spiel bieten wird, liegt aktuell punktgleich mit dem SCF auf Rang zwei.

Für den Gastgeber wird entscheidend sein, wie gut das neu formierte Team sich schon mannschaftlich geschlossen gegen den Titelfavoriten präsentieren kann. Nach einer deutlichen Auswärtspleite in der vergangenen Saison gab es im Rückspiel eine knappe 42:43-Niederlage. Jens Poff von „Pforzheim Rugby“ glaubt an ein erneut enges Match gegen den schon eingespielten Favoriten, denn aktuell würden sich die „Rhinos“ im Training als Einheit zeigen. Die Stimmung unter Spielertrainer Fabian Broughton sei gut. Am Samstag könnte sich, so Poff, eine überaus spannende Rugby-Schlacht entwickeln.

Chance ist da

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Offenbach-Post

27.09.19 VON CHRSTIAN DÜNCHER

Rugby-2. Bundesliga:

RUGBY Zugang Tobias Apelt schwärmt von Zweitligist BSC

Offenbach / Gegen Aachen nachlegen

„Sehe uns vom Niveau her im Mittelfeld der 1.Liga“

Offenbach – Mit seinem Wechsel zum Rugby-Zweitligisten BSC Offenbach sorgte Tobias Apelt vor der Saison für ein Novum. Dessen ist er sich bewusst. „Ja, es stimmt. Ich bin der einzige, der für alle drei Klubs gespielt hat“, sagt der 29-Jährige. VON CHRISTIAN DÜNCHER

Angefangen hatte er bei der TGS Hausen. Beim RK Heusenstamm spielte er in der 1. Liga, Anfang 2018 folgte die Rückkehr zum Heimatklub. Mit Hausen klopfte Apelt als Meister der 2. Liga West ans Tor zum Oberhaus, scheiterte aber. Aus Verärgerung über die schwache Trainingsbeteiligung zog es ihn mit einigen Mitspielern nach Offenbach – zum ambitionierten Aufsteiger.

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FRANKFURTER NEUE PRESSE

25.09.19 Sport online (dpa)

Rugby WM: Sieg gegen Fidschi

Uruguays Rugby-Amateuren gelingt WM-Sensation

Kamaishi - Der Rugby-Außenseiter aus Uruguay hat bei der Weltmeisterschaft in Japan für die erste große Überraschung gesorgt. Die zum Teil aus Amateuren bestehende Auswahl aus Südamerika bezwang Fidschi mit 30:27 und feierte den größten Erfolg ihrer Geschichte.

"Das ist unreal, das ist überragend", sagte Felipe Berchesi, der in Kamaishi 15 Punkte erzielte und zum Spieler des Spiels gewählt wurde. "Das ist ein guter Tag für Uruguays Rugby." Der Weltranglisten-19. hatte noch bei keiner WM so viele Punkte erzielt.

Fidschi, aktuell die Nummer zehn in der Welt, kassierte nach dem Auftakt gegen Australien bereits die zweite Niederlage bei dieser WM und droht damit den Einzug in das Viertelfinale zu verpassen.

Die Partie wurde im Kamaishi Recovery Memorial Stadium ausgetragen, das für die WM erbaut wurde und trotz provisorischer Tribünen nur gut 16.000 Zuschauern Platz bietet. In der kleinen Küstenstadt der Präfektur Iwate soll es an das verheerende Erdbeben und den Tsunami im März 2011 erinnern.

Die Flutwelle tötete 1145 der rund 35.000 Einwohner in dem Fischerort und zerstörte tausende Häuser, Geschäfte sowie den Großteil der Hafen- und
Fischereinanlagen.

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Heidelberger Ruderklub 1872 e.V. (Rugby)

25.09.19 Steffen Liebig

Heidelberger RK empfängt Aufsteiger SC Neuenheim

Damen des Heidelberger RK empfangen um 13 Uhr die SG Rhein-Main zum Saisonstart

Im für den HRK richtungsweisenden Spiel empfängt der Ruderklub am Samstag um 15 Uhr den starken Aufsteiger SC Neuenheim zum dritten Heidelberger Stadtderby in Folge. Ein Sieg ist für das Team von Trainer Pieter Jordaan Pflicht, will man den Anschluss an die vorderen Tabellenplätze nicht verlieren.

Der HRK erwischte mit dem schweren Auftaktprogramm gegen die RG Heidelberg und den TSV Handschuhsheim einen schlechten Saisonstart und möchte gegen den SC Neuenheim nun den ersten Saisonsieg einfahren. Die zweiwöchige Bundesligapause kam dem HRK also gerade recht, konnte man doch in Ruhe an den offensichtlichen Schwachstellen der ersten beiden Spiele arbeiten und mit einem Trainingsspiel gegen Zweitligist Heidelberger TV unter Wettkampfbedingungen proben.

Mit Sean Armstrong und Loris Geibel gleich zwei wichtige Spieler wieder im Kader stehen, die gegen den TSV Handschuhsheim zuletzt noch gefehlt hatten. Während sich der Einsatz von Manuel Ballarin, Simon Trebbin und Patrick Schliwa erst am Spieltag entscheiden wird, stehen Urgestein Andreas Kerber und 7er Europameister Niklas Hohl dem Klub gegen Neuenheim nicht zur Verfügung.

„Wir haben in den letzten beiden Wochen hart an unserem Angriffsspiel in Drucksituationen gearbeitet, damit wir besser in unser Spielsystem kommen, was uns den ersten beiden Spielen aufgrund technischer Fehler nie wirklich gelungen ist. Ich bin zuversichtlich, dass wir gegen Neuenheim den nächsten Schritt nach vorne machen und die ersten Punkte der Saison einfahren werden“ so Klubtrainer Pieter Jordaan.

Bereits im Vorfeld der Partie empfangen die Damen des Heidelberger RK um 13 Uhr die SG Rhein-Main zu ihrem Saisonauftakt.

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Stade Français Paris

25.09.19 Online

TOP 14 (5):
SF Paris – ASM Clermont am
So. 29.09.19 (16.50 h)

„den Blitz wecken“ - Oktoberfest im Stade Jean Bouin

Das Programm Ihrer Animationen für Sonntag

Die Pariser vor dem Vize-Europameister

Zum ersten Saisonkampf in der Hauptstadt empfängt das Stade Français Paris Clermont, Vize-Europameister und Gewinner des Challenge Cup.

JEAN BOUIN IM OKTOBERFEST-MODUS

Für dieses zweite Poster an Jean Bouin in diesen letzten Septembertagen können Sie den ganzen Sonntag über eine festliche Atmosphäre zum Thema Oktoberfest genießen! Die Bühne wird verwandelt, um Sie mit Familie oder Freunden in das Herz dieses deutschen Festivals zu entführen. Auf dem Programm: Ein 300 m2 großes Festzelt, das vollständig in den Farben des Oktoberfestes dekoriert ist, eine bayerische Fanfare, ein riesiges Sauerkraut, Ihre Kellner in Oktoberfest-Outfits, Holzspiele, Süßigkeiten und andere Überraschungen!

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Stade Français Paris

24.09.19 Online

Zurück zur Einweihung des Health Sport Medical Institute in Jean Bouin

Zurück zur Einweihung des Medical Institute Sport Health, das im Herzen von Jean Bouin seine Pforten öffnete. Ein hochmodernes, für alle offenes Zentrum mit privilegiertem und unverzichtbarem Zugang für unsere Spieler.

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Frankfurter Allgemeine Zeitung

23.09.19 mehr Sport online

Irland bei der Rugby-WM:

Eine Insel, ein Team – zwei Missionen

Irland bestätigt beim WM-Auftakt seine Rolle als Mitfavorit. Doch für die „Men in Green“ geht es nicht nur um den Titel, sondern auch um Politik: für die Einheit der Insel – gegen den Brexit.

Boris Johnson dürfte die Aussagen des Rugbyspielers Rory Best als hartes verbales Tackling empfunden haben. In Zeiten, in denen die Heimat über nichts hitziger diskutiert als über den Brexit, sei die WM in Japan „eine großartige Gelegenheit“ um die Welt zu zeigen, dass es auch zusammen geht, sagte der 37-Jährige Best kurz vor Turnierbeginn. Best ist Nordire – und stolzer Kapitän der irischen Nationalmannschaft, die als „All-Island-Team“ die gesamte Insel vertritt.

Die „Men in Green“ führen seit zwei Wochen sogar die Weltrangliste an. Und auch wenn deren Aussagekraft unter Experten umstritten ist, gehört Irland beim Weltturnier zu den Favoriten. Doch Best und Co. jagen mehr als einem sportlichen Traum hinterher – sie verfolgen auch eine politische Agenda.

„Es ging immer um den Sport“

Best bekleidet die Position des Haklers, eine der gefährlichsten im Rugby, und er traut sich auch abseits des Platzes was: Bei der Brexit-Abstimmung 2016 setzte sich der studierte Landwirt für den EU-Verbleib ein, in Japan warb er für Einigkeit. „Das Problem mit dem Brexit ist, dass keiner mehr so genau weiß, was eigentlich Sache ist. Wir haben noch nicht einmal ein Datum für den Ausstieg“, sagte er.

Die irische Auswahl aber, betonte Best, habe sich schon zu Zeiten des Nordirlandkonflikts (1969-1998) über politische Probleme hinweggesetzt: „Es ging immer um den Sport und darum, dass eine Insel zusammen spielt und an einem Strang zieht.“ Als der „Government of Ireland Act“ die Insel 1920 in Nord und Süd teilte, machte der Rugby-Verband – wie übrigens auch die Kollegen vom Hockey – die Spaltung einfach nicht mit.

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Frankfurter Rundschau

22.09.2019 Sport A-Z

Rugby-WM in Japan

All Blacks starten souverän

Titelverteidiger Neuseeland besiegt Südafrika.

Die irische Rugby-Nationalmannschaft hat bei der Weltmeisterschaft in Japan einen deutlichen Auftakterfolg gefeiert. Im britischen Duell besiegte der Weltranglisten-Zweite am Sonntag in Yokohama Schottland mit 27:3 (19:3). Mit fünf Punkten setzte sich Irland vor Japan an die Spitze der Gruppe A. Der Gastgeber hatte zu Beginn der Titelkämpfe Russland mit 30:10 besiegt. Das aus Nordiren und Iren zusammengesetzte Team erkämpfte sich gegen die enttäuschenden Schotten mit vier erfolgreichen Versuchen den Bonuspunkt. Bei weniger als vier Versuchen gibt es sonst lediglich vier Zähler für einen Sieg.

Im ersten Spiel des Tages kam Italien zu einem 47:22 (21:7)-Sieg über Namibia. Mit fünf Punkten übernahmen die Südeuropäer damit die Führung in der Gruppe B vor Neuseeland. Der Titelverteidiger und Weltranglistenerste hatte bereits am Samstag im Duell der Weltmeister der letzten drei Turniere Südafrika mit 23:13 bezwungen. Nach einem deutlichen Vorsprung im ersten Spielabschnitt, ließ der Weltmeister von 2015 und 2011 in der zweiten Halbzeit etwas nach, sodass die „Springböcke“ aus Südafrika auf 13:17 verkürzen konnten. Doch zwei Penalties in der Schlussviertelstunde ebenten dem Titelverteidiger den Weg zum Sieg.

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Frankfurter Allgemeine Zeitung

22.09.19 Sport online/ad./dpa/sid

Rugby-WM: Klare Siege für Iren und Engländer

Das aus Nordiren und Iren zusammengesetzte Team von Irland nimmt seine Auftakthürde bei der Rugby-WM gegen Schottland souverän. Auch England gewinnt deutlich.

Der irischen Rugby-Nationalmannschaft ist bei der Weltmeisterschaft in Japan ein deutlicher Auftakterfolg gelungen. Im britischen Duell besiegte der Weltranglisten-Zweite am Sonntag in Yokohama Schottland mit 27:3 (19:3). Mit fünf Punkten setzte sich Irland vor Japan an die Spitze der Gruppe A. Der Gastgeber hatte zu Beginn der Titelkämpfe Russland mit 30:10 besiegt.

Das aus Nordiren und Iren zusammengesetzte Team erkämpfte sich gegen die enttäuschenden Schotten mit vier erfolgreichen Versuchen den Bonuspunkt. Bei weniger als vier Versuchen gibt es sonst lediglich vier Zähler für einen Sieg.

In der Gruppe C hatte England, Champion von 2003, im letzten Spiel des Sonntags beim 35:3 (18:3) gegen Tonga nur zu Beginn Schwierigkeiten. Bis zum Seitenwechsel hatte der Weltranglisten-Dritte bereits einen Vorsprung von 15 Zählern herausgespielt. Dank des Bonuspunktes für vier erfolgreiche Versuche übernahm England die Tabellenführung vor Frankreich, das am Samstag in einem hart umkämpften Spiel Argentinien mit 23:21 bezwungen hatte. Dabei verpassten die Südamerikaner in der letzten Minute durch einen Weitschuss, der das Ziel knapp verfehlte, den möglichen Sieg und mussten sich mit einem Punkt begnügen, den die verlierenden Teams bei Niederlagen mit höchstens sieben Punkten Differenz erhalten.

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Süddeutsche-Zeitung

22.09.19 Von Ralf Tögel

Die Hulks und ihr Federvieh

Auch in München geben dem Rugby-Turnier die Zuschauer

eine besondere Note.

Das Spiel ist denkbar einfach: Zweimal sieben Spieler stehen sich auf einem etwa fußballfeldgroßen Rasen gegenüber und versuchen einen eiförmigen Ball hinter die Grundlinie des Gegners zu legen - genau das versucht der zu verhindern. Gespielt wird zweimal sieben Minuten, was das Ganze zu einem rasanten Schlagabtausch macht. Es geht hin und her, Bälle und Körper fliegen durch die Luft und am Ende geben sich alle die Hand und feiern zusammen. Fairplay wird bei den harten Kerlen großgeschrieben, Rugby versteht sich als rauer Sport für Gentlemen, wie schon der große irische Schriftsteller Oscar Wilde festhielt.

Der Sport erfreut sich in vielen Ländern dieser Erde, wie Australien, England, Frankreich, Fidschi oder Südafrika, enormer Beliebtheit. Allesamt waren diese in München mit ihren Nationalteams vertreten - und zum ersten Mal überhaupt betrat eine neuseeländische Auswahl deutschen Boden, ein weiteres Indiz für die herausragende sportliche Qualität. In Deutschland fristet Rugby ein Randsportdasein, gleichwohl hat die Aufnahme der Siebener-Variante ins olympische Programm zu einem Popularitätsschub beigetragen. Die Premiere in Rio 2016 wurde auch hierzulande interessiert zur Kenntnis genommen. Die Mannschaften sind meist von ähnlichem Zuschnitt: In der Mitte stehen drei, vier Spieler von Gardemaß über 1,90 Meter Größe, auf den Außenpositionen sind kleinere und wieselflinke Akteure unterwegs. Dass der eine oder andere Spieler dabei 10er-Zeiten auf 100 Meter sprinten kann, ist keine Seltenheit. Wie der US-Amerikaner Carlin Isles, der sich sogar für die US-Trials der Sprinter qualifiziert hatte.

Eines indes ist für alle Spieler kennzeichnend: Sie sind von oben bis unten mit Muskeln bepackt. Was zum einen Schutz bietet - es gab keine nennenswerte Verletzung -, zum anderen ist es besonders spektakulär, wenn diese Hünen im Hulk-Format aufeinanderprallen. Apropos Hulk: Außergewöhnlich sind bei Rugbyspielen auch die Zuschauer, denn die Fans führen sich das Vergnügen am liebsten in den buntesten und schrillsten Verkleidungen zu Gemüte. In diesem Jahr war zwar kein Hulk auf der Tribüne im Olympiastadion zu entdecken, dafür allerlei andere Comicfiguren: Wickie war da, Kermit der Frosch, Robbi (ohne Tobbi und Fliewatüüt) oder Puh der Bär. Ansonsten war Federvieh sehr beliebt, Flamingos und allerlei Hühner, es gab Sonnenblumen, Schlümpfe und massenhaft Fantasiekostüme.

Der Veranstalter brachte bayerisches Brauchtum ins Stadion zu Goaßlschnoizan und Schuhplattlern spielte die Blasmusik auf. Es war ein friedliches Fest mit buntem Rahmenprogramm, gerauft wurde nur auf dem Spielfeld. Das Oktoberfest 7s hätte durchaus ein paar Zuschauer mehr verdient als die 27 500, Geschäftsführer Michael Weber hatte zwar mehr erhofft, war dennoch zufrieden. Denn der Veranstalter denkt perspektivisch: "Wenn das nächste Mal jeder Münchner Zuschauer einen weiteren mitbringt, dann sind wir gut dabei."

1,7 Millionen kostet die Veranstaltung, 200 000 schießt die Stadt dazu, was unter dem Strich einen Verlust ergab, wie Weber sagt. Das Turnier sei jedoch ein Format für die Zukunft, das man entwickeln wolle: "Wir hatten nur positive Rückmeldungen, vor allem von den Teams."

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Stade Français Paris

22.09.19 Online

Das internationale Programm für

die Weltmeisterschaft in Japan

Die 9. Ausgabe der Weltmeisterschaft öffnet am Freitag um 12:45 Uhr (französische Zeit) ihre Pforten. Ein Wettbewerb, den Sie nicht verpassen sollten, wenn 8 unserer Spieler um die ultimative Trophäe kämpfen. Entdecken Sie das Programm, das während der Weltmeisterschaft auf das internationale Paris wartet.

Gaël Fickou, Paul Gabrillagues - FRANCE

France / Argentine, samedi 21 septembre à 9h15 sur TF1
France / USA, mercredi 2 octobre à 9h45 sur TF1
France / Tonga, dimanche 6 octobre à 9h45 sur TF1
Angleterre / France, samedi 12 octobre à 10h15 sur TF1


Pablo Matera, Nicolás Sánchez - ARGENTINE

France / Argentine, samedi 21 septembre à 9h15 sur TF1
Argentine / Tonga, samedi 28 septembre à 6h45 sur TF1
Angleterre / Argentine, samedi 5 octobre à 10h00 sur TF1
Argentine / USA, mercredi 9 octobre à 6h45 sur TMC


Tolu Latu - AUSTRALIE

Australie / Fidji, samedi 21 septembre à 6h45 sur TF1
Australie / Pays de Galles, dimanche 29 septembre à 9h45 sur TF1
Australie / Uruguay, samedi 5 octobre à 7h15 sur TF1
Australie / Géorgie, vendredi 11 octobre à 12h15 sur TMC


Waisea Nayacalevu - FIDJI

Australie / Fidjisamedi 21 septembre à 6h45 sur TF1
Fidji / Uruguay, mercredi 25 septembre à 7h45 sur TMC
Géorgie / Fidjijeudi 3 octobre à 7h15 sur TMC
Pays de Galles / Fidjimercredioctobre à 11h45 sur TMC


Paul Alo-Emile - SAMOA

Russie / Samoa, mardi 24 septembre à 12h15 sur TMC
Ecosse / Samoa, lundi 30 septembre à 12h15 sur TMC
Japon / Samoa, samedi 5 octobre à 12h30 sur TMC
Irlande / Samoa, samedi 12 octobre à 12h45 sur TMC


Giorgi Melikidze - GÉORGIE

Pays de Galles / Géorgie, lundi 23 septembre à 12h15 sur TMC
Géorgie / Uruguay, dimanche 29 septembre à 7h15 sur TF1
Géorgie / Fidjijeudi 3 octobre à 7h15 sur TMC
Australie / Géorgievendredi 11 octobre à 12h15 sur TMC

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Zeit Online

20.09.19 Von Nico Horn

Rugby-WM: Deutschland weiß gar nicht,

was es verpasst

Am Freitag beginnt die Rugby-WM, das größte Sportereignis des Jahres. Nur in Deutschland interessiert das kaum einen. Schade eigentlich.

Die Deutschen sind schon Sonderlinge. Während sich momentan fast die ganze Welt auf das größte Sportereignis dieses Jahres freut, wissen hierzulande die meisten gar nicht, was überhaupt gespielt wird. Zur Beruhigung: Nein, es ist keine Fußball-EM oder WM. Es geht um die Rugbyweltmeisterschaft.

Von Freitag an erwartet das Gastgeberland Japan über sechs Wochen bis zu 1,8 Millionen Besucher, drei Milliarden werden am TV zuschauen. Auf allen Kontinenten wird die WM verfolgt, auch in Deutschlands Nachbarländern, allen voran in Frankreich. Die Deutschen aber werden eher nicht hinschauen. Als Rugby zu Beginn des 20. Jahrhunderts weltweit immer populärer wurde, verschwand es in Deutschland in einer Nische, aus der es bis heute nicht mehr rausgekommen ist.

Mal abgesehen vom Fußball hat es in Deutschland jede Sportart schwer. Kaum ein anderes Land leistet sich solch eine sportliche Monokultur: Der Deutsche bleibt dem Fußball auf ewig treu. Besonders hart trifft diese Ignoranz das Rugby. Der nationale Verband hat gerade einmal knapp 16.000 Mitglieder.

Das ist beinahe tragisch, denn die Deutschen wissen gar nicht, was sie verpassen: einen Sport, von dem Laien wissen, dass sie ihn nie ausprobieren wollen, weil ihnen der existenzielle Kampf der Spieler ein bisschen Angst macht. Und trotzdem begeistert Rugby jeden schon beim ersten Hinsehen, weil die Mischung aus taktischer Disziplin, Geschwindigkeit und aufopferungsvoller Hingabe eben so einzigartig ist. Noch im Fallen werden die unmöglichsten Pässe gespielt. Man kann erkennen, wie sich nicht das stärkste, sondern das am besten zusammenarbeitenden Team in einem Gedränge nach vorne arbeitet. Oder wie manchmal mit einem einzigen, so riskanten wie präzise geschossenen Ball (mit den Händen darf nur rückwärts gepasst werden) die gesamte Verteidigung überspielt wird.

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Süddeutsche-Zeitung

19.09.19 Thomas Hahn

Rugby-Weltmeisterschaft

Riesen im Inselstaat

Die Rugby-WM in Japan ist die erste in Asien, das verleiht dem Turnier einen besonderen Reiz - nicht nur wirtschaftlich. Sportlich stimmt sich der Gastgeber mit dem Auftaktsieg gegen Russland auf ein Großereignis ein.

Die Kleiderordnung im weiten Rund des Tokio-Stadions wirkt ein bisschen einseitig. Auf den Rängen, rund um das Feld, auf dem Japans …

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RP Online

17.09.19 (ako/sid)

Das Sport-Spektakel erobert Asien:

Weltereignis Rugby-WM beginnt in Japan

Am Freitag beginnt in Japan die Rugby-WM. Der Sport erobert damit einen neuen Kontinent. In Deutschland bleibt das Weltereignis wieder einmal Randnotiz.

Tokio/Frankfurt. Die Dimensionen dieses zweimonatigen Sport-Spektakels sind gewaltig. Mehr als 400.000 Gästefans aus aller Welt, die 1,8 Millionen Stadion-Tickets beinahe vergriffen, bis zu drei Milliarden TV-Zuschauer rund um den Globus und ein kalkulierter Umsatz von rund vier Milliarden Dollar im Gastgeberland: Die am Freitag beginnende Rugby-WM in Japan ist ein Weltereignis. Nur auf Deutschland wird der Funke wohl auch diesmal nicht überspringen.

"Die erste Rugby-WM in Asien wird Rekorde brechen", kündigte der Weltverbandsvorsitzende Bill Beaumont jüngst vollmundig an. Wurde bei der letzten Austragung 2015 in England noch ein gewaltiges Fest im Mutterland des kampf- und körperbetonten Sports gefeiert, steht diesmal der Aufbruch in ein neues Zeitalter bevor. Die Faszination für den Rugby-Sport soll einen neuen Kontinent erobern.

Vor vier Jahren hatte Japan sein Erweckungserlebnis. Damals schlugen die Asiaten in der Vorrunde des Turniers in England als 1000:1-Außenseiter den zweimaligen Champion Südafrika und sorgten damit für die größte Sensation der WM-Geschichte. In Japan brach daraufhin das Rugby-Fieber aus. Nach lediglich 2,7 Millionen TV-Zuschauern beim Coup gegen Südafrika sahen die folgende Begegnung gegen Tonga mehr als 25 Millionen.

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Mannheimer Morgen

20.09.19 dpa

Jagd auf das Ei elektrisiert – außer in Deutschland

Rugby WM in Tokio gilt als drittgrößtes Sport-Ereignis der Welt / Nationalmannschaft muss weiter auf erste Teilnahme warten

Hamburg. Mitten in den Vorbereitungen auf die Olympischen Spiele im Sommer 2020 in Tokio ist Japan in den kommenden sechs Wochen Gastgeber der 9. Rugby-Weltmeisterschaft. Zum ersten Mal findet dieses WM-Championat in Asien statt: Angeführt von Titelverteidiger Neuseeland kämpfen 20 Teams an zwölf Sportstätten in 48 Spielen um die WM-Krone – Deutschland allerdings hat die Qualifikation nicht überstanden und ist damit erneut nicht dabei.

Wer sind die Favoriten bei diesen Titelkämpfen?

Der Ausgang dieses WM-Turniers gilt als so offen wie noch nie. Titelverteidiger Neuseeland peilt seinen dritten WM-Triumph in Serie an, wackelte zuletzt aber. Das liegt auch daran, dass gleich mehrere Leistungsträger, darunter in Kapitän Richie McCaw und Dan Carter die wohl besten Akteure in der Geschichte der All Blacks, in Japan nicht mehr dabei sind. Australien, Südafrika sowie Wales und Irlandgelten als die aussichtsreichsten Konkurrenten.

Warum ist Deutschland nicht dabei?

Das deutsche Nationalteam verpasste im November 2018 erneut die erstmalige WM-Teilnahme.

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Frankfurter Allgemeine Zeitung

19.09.19 Sport online/sid

Rugby-WM:

Gastgeber Japan gewinnt das Eröffnungsspiel

Nach anfänglicher Nervosität hat Japan in Tokio das Auftaktspiel der Rugby-Weltmeisterschaft souverän gewonnen. Die Gastgeber setzten sich am Freitag mit 30:10 (12:7) gegen den im zweiten Abschnitt stark abbauenden Außenseiter Russland durch. Herausragender Akteur war der Japaner Kotaro Matsushima, dem drei Versuche gelangen. Ein weiterer zunächst erfolgreicher Versuch Matsushimas wurde vom Videoschiedsrichter wieder aberkannt.

Erster Höhepunkt des bis zum 2. November dauernden Turniers wird an diesem Samstag das Gruppenspiel zwischen Neuseeland und Südafrika in Yokohama (11.45 Uhr MESZ). Die Neuseeländer waren bei den letzten zwei Weltmeisterschaften erfolgreich, …

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Rhein-Neckar-Zeitung

17.09.19 Claus-Peter Bach

Rugby-WM in Tokio

Neuseeland gegen starke Konkurrenten

Am Freitag beginnt die 9. Rugby-Weltmeisterschaft mit 20 Teams - Irland reist als Weltranglistenerster nach Japan

Heidelberg. An diesem Freitag um 12.45 Uhr (MESZ) findet im Rugby-Stadion der japanischen Hauptstadt Tokio das Eröffnungsspiel der 9. Rugby-Weltmeisterschaft zwischen Gastgeber und Asienmeister Japan und Vizeeuropameister Russland statt. Es ist ziemlich sicher, dass diese beiden Mannschaften trotz der in den letzten Jahren enorm gesteigerten Qualität ihres Spiels beim Finale am 2. November in Yokohama nicht auf dem grünen Rasen stehen werden.

Favoriten für die Teilnahme am 48. und letzten WM-Spiel 2019 sind natürlich der dreifache Weltmeister und Titelverteidiger Neuseeland sowie Australien und Südafrika, die beiden zweimaligen Titelträger und Rugby-Großmächte aus der südlichen Hemisphäre. Ladbrokes zahlt bei einem Pfund Sterling Einsatz 2,37 Pfund auf einen erneuten Sieg der neuseeländischen All Blacks, die allerdings nach vielen Jahren ihren angestammten ersten Platz in der Weltrangliste verloren und an Irland abgegeben haben. Die kampfstarken Männer von der Grünen Insel, seit fünf Jahren betreut von dem in Neuseeland geborenen 54-jährigen Joe Schmidt und seither drei Mal Gewinner des Sechs-Nationen-Turniers der besten europäischen Länder, stehen bei den britischen Wettbüros mit ihren versierten Analysten mit 11,0/1 zu Buche.

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RUGBYRAMA

18.09.19 Online

TOP 14 - Französische Bühne:

zweimal Prügel und Zweifel

TOP 14 - Das in Lyon und Bordeaux geschlagene Stade Français Paris zeigte auf beiden Reisen ein sehr verstörendes Gesicht.

Was füttere ich mit einer Reihe von Fragen? Auf der Buchhaltungsebene ist die Situation des französischen Stadions natürlich alles andere als aussichtslos. Mit 5 Punkten, der gleichen Anzahl an Einheiten wie der Titelverteidiger von Frankreich, Toulouse, oder sogar das Castres Olympique, ist der Pariser Klub weit davon entfernt, fallen gelassen zu werden.

Der 13. Platz ist etwas peinlicher. Aber noch mehr als die Rangliste wirft die Stimmung der Männer von Heyneke Meyer auf ihren Reisen nach Lyon und Bordeaux viele Fragen auf.

Von der LOU (43-9), dann der UBB (52-3), zwei Mannschaften in Form zu Beginn der Meisterschaft, gefegt, waren die Pariser Zuschauer ihrer Begegnungen.

"Es ist ein Gefühl der Hilflosigkeit, Sie waren Zuschauer dieses Spiels, wir waren auch Zuschauer unseres eigenen Spiels. Es ist ungefähr das gleiche Szenario wie in Lyon, mit Inkonsistenz, es ruht auf nichts festes ", erkannte am Ende des Spiels die Gedränge-Hälfte Clement Daguin.

Die schlechteste Abwehr der TOP 14

Während sie in der vergangenen Saison draußen ein Siegesgesicht gezeigt hatten und sich insbesondere auf eine starke Abwehr stützten, haben die Pariser nach vier Tagen die schlechteste Abwehr der Meisterschaft (150 Punkte) eingelöst, Ed.).

Dies ist umso besorgniserregender, als Heyneke Meyer kurz vor Beginn der regulären Spielzeit den Wunsch geäußert hatte, mit einer Mannschaft, die nichts zulässt, "in Paris eine Identität zurückzugeben".

Wenn der südafrikanische Techniker nicht zögert, junge Spieler wie Adrien Lapègue (20 Jahre) oder Charlie Francoz (21 Jahre) zu starten, scheint es für ein Kollektiv schwierig zu sein, sich zu entwickeln.

Clermont, Castres, Toulon und Racing 92 Programm

... für die Rückkehr der internationalen Warte zurzeit in der Weltmeisterschaft in Japan (Gaël Fickou Paul Gabrillagues, Pablo Matera, Nicolas Sanchez) konkurriert ausgewählt werden Pariser schnell in den nächsten Rebound Fünferblock mit Clermont, Castres, Toulon und Racing 92.

Ganz zu schweigen von einer Reise nach Agen, wo sie vom ehemaligen Trainer des französischen Stadions Christophe Laussucq erwartet werden.

Diese Situation wacht vorerst erst in den letzten Monaten auf, als die Entlassung von Djibril Camara, der überraschende Abgang von Sergio Parisse und die positive Kontrolle von Hendre Stassen den Verein geschwächt haben.

Und die folgenden Wochen könnten die Teamkollegen von Yoann Maestri weiter destabilisieren. Patricot und Grobon bedroht? Laut Midi Olympique würden Präsident Hubert Patricot und sein Geschäftsführer Fabien Grobon, die maßgeblich für diese Situation verantwortlich sind, von Dr. Wild ernsthaft bedroht.

Es genügt zu sagen, dass das Stade Français immer noch weit von der Gelassenheit entfernt ist, die es braucht, um an die Spitze der Rangliste zu gelangen.

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Le Parisien

18.09.19 von Olivier François

Stade Français: Hubert Patricot ist nicht mehr Präsident, Wild ersetzt ihn.

Präsident Hubert Patricot bezahlt für die schlechten Ergebnisse des Pariser Clubs. Der Besitzer des Stade Français übernimmt die Präsidentschaft selbst.

Das Schlagen hinterlässt immer Spuren. Die Millionen flogen auch. Hans-Peter Wild behauptet jedoch lautstark, er sei schon lange hier. Im Stade Français heißt. Es ist ein bisschen weniger wahr für die um ihn herum.

Der Schweizer Milliardär deutscher Herkunft hat zwar seine Leutnants seit dem Kauf des Pariser Clubs im Juni 2017 vertrieben. Nach der Entlassung seines Vertrauensmannes, des ehemaligen Spielers Robert Mohr, Initiator des Projekts, im vergangenen Januar die septuagenarian (78 Jahre) köpfte seine allgemeine Richtung. An diesem Mittwochabend hat sich Stade Français von seinem Präsidenten, dem sehr diskreten Hubert Patricot, getrennt.

Er wird von Wild persönlich ersetzt. Der frühere CEO von Coca Cola Enterprise Europe zahlt seinem Verein die schlechten sportlichen und finanziellen Ergebnisse. Fabien Grobon, der Generaldirektor, der vor etwas mehr als zwei Jahren zur selben Zeit bei ihm eintraf, sollte den gleichen Weg einschlagen. Unüberwachte Investitionen Wild Effects wurde in letzter Zeit häufig konsultiert, insbesondere in der Pariser Rugby-Community.

Er versucht zu verstehen, warum seine Investitionen nicht verfolgt werden. Sein Verein gerät ins Stocken, sein Image verschlechtert sich, die Zuschauer wenden sich ab, während der Geschäftsmann bereits zwei Jahre lang 38 Millionen Euro gezahlt hat, und er muss 20 hinzufügen, um sein Budget auszugleichen.

Das Management des Stadions Jean-Bouin, das im vergangenen Juni für zehn Jahre erworben wurde, erklärt nicht alles. Stade Français ist von katastrophalen sportlichen Ergebnissen geprägt (drei Niederlagen in vier Top-14-Spielen, darunter zwei Niederlagen in Lyon 43-9 und Bordeaux 52-3).

Er sieht traurig und verloren aus. Das eines Teams, das erfolglos versucht, mit seiner Vergangenheit zu brechen, die großen Charaktere zu ersticken und die Köpfe historischer Spieler wie Parisse oder Camara zu zerschneiden, die sich nicht der Strenge des Managers Heyneke Meyer beugen.

Meyer verführt seine Umkleidekabine nicht Der Südafrikaner, der gezwungen war, den Pariser Club zu trainieren, findet keine Unterstützung in seiner Umkleidekabine.

Während des Vorbereitungsspiels in Bayonne in diesem Sommer hatten die Pink Soldiers ein Bild von ihnen rund um ihren ehemaligen Partner Djibril Camara gesendet, der nach seiner Entlassung im vergangenen Juni Bayonne wurde.

Wild hat bisher sein Vertrauen in Meyer bewahrt und zieht es vor, seine allgemeine Ausrichtung, die auch von den Beschuldigungen der Spieler bestimmt wird, wiederaufzubauen. Es scheint verlockend, sich wieder mit dem historischen Faden von Max Guazzini zu verbinden, der Mitte der 90er Jahre das Stade Français geweckt hatte.

Landreau, der im Januar als stellvertretender Sportdirektor für Training und Rekrutierung zurückkehrte, konnte mit neuen Aufgaben betraut werden. Wild weiß, dass er eine seiner ultimativen Patronen schießt. Wenn seine Umbildung nicht funktioniert, wird er möglicherweise bald müde, so wie Thomas Savare, sein Vorgänger, kurz vor ihm.

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Der Tagesspiegel

20.09.19 Emil Lauer

Sebastian Ferreira vor der Rugby-WM

"Wir Jungs spielen in einer kleinen Nische"

Sebastian Ferreira ist Kapitän des deutschen Rugby-Nationalteams. Im Interview spricht er über die verpasste WM und die Probleme seiner Sportart.

Am Freitag beginnt die Rugby-Weltmeisterschaft in Japan, eines der größten Sportevents der Welt. Die deutsche Mannschaft hat die Qualifikation knapp verpasst. Nationalspieler Sebastian Ferreira, 25, ist in Südafrika geboren und zurzeit Kapitän des Nationalteams. Wir haben vor der WM mit ihm gesprochen.

Herr Ferreira, am Freitag beginnt die Weltmeisterschaft in Japan. Sie haben mit der deutschen Nationalmannschaft die Qualifikation knapp gegen Kanada verpasst. Woran lag es?

Wir waren gut vorbereitet, aber beim Spiel gegen die kanadische Mannschaft haben ein paar Dinge nicht so funktioniert. Deshalb haben wir es am Ende dann nicht geschafft.

Mit dem Abstieg in die dritte europäische Liga folgte auf die verpasste WM-Qualifikation der nächste sportliche Rückschlag für das deutsche Rugby.

Die Probleme gehen ganz weit zurück. Bei diesem Abstieg gab es keine Unterstützung für die Spieler, die jeden Tag arbeiten und sich zum Beispiel extra für ein Spiel in Georgien Urlaub nehmen mussten. Und dann haben wir mit einer falschen Taktik gespielt. Das ist kein Angriff auf die Spieler, die waren bereit für Deutschland zu spielen und auch alles reingehauen haben. Sie wurden aber einfach nicht unterstützt.

Haben Sie die Hoffnung, dass sich das deutsche Team in einer unteren Liga wieder neu aufstellen kann?

Bis jetzt habe ich noch nichts vom Deutschen Rugby Verband gehört. Ich kann dazu nichts sagen. Aber ich hoffe, dass sie einen Plan für eine sehr, sehr starke Saison haben. Bisher weiß ich noch gar nicht, wer Trainer ist oder wie es mit dem Kader aussieht. Ich glaube, wenn ein paar junge und ein paar alte Spieler zusammenkommen und eine gute Vorbereitung spielen, können wir es schaffen. Das wird aber ziemlich schwer, wenn man sich die letzten Jahre von uns in der zweiten Liga ansieht. Die Jungs, die in Frankreich spielen, würden jetzt wahrscheinlich auch nicht immer frei bekommen für die dritte Liga.

Können Sie sich erklären, warum Rugby sich in Deutschland so schwertut?

In Deutschland gibt es mit Fußball, Handball und Leichtathletik die großen bekannten Sportarten. Dann gibt es halt noch eine kleine Nische, in der ein paar gute Jungs Rugby spielen. Die Unterstützung mit Sponsoren für Spieler ist ganz, ganz klein, im Gegensatz zum Fußball. In Frankreich haben sie genug Geld für eine Profiliga. Wenn man einen Sport professionell betreiben kann, ist das besser als auf Amateurniveau.

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Frankfurter Allgemeine Zeitung

19.09.19 Sport online/sid