„Glaube nicht, dass ein Ort zu weit entfernt ist –

gehe nur los und Du wirst ankommen;

denke nicht, es sei zu schwer – tu es einfach!“

Dschingis Chan

Kontakt: info@german-rugby.de

News aktuell (Deutschland und die Rugby-Welt)

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(01.-03.2020 (1)

 

Stade Français Paris – 28.03.20

Der interne Solidaritätsfonds hat

sein Ziel übertroffen: Danke!

Der vor zwei Wochen vom Stade Français Paris eingerichtete interne Solidaritätsfonds „Wir sind das Stade Français Paris"; endet heute Abend, hat aber sein Ziel, 15. 000 Euro zu sammeln, zugunsten der von der Krise und den Kurzarbeitsmaßnahmen am stärksten betroffenen Arbeitnehmer und Clubmitglieder bereits überschritten.

Dr. Hans-Peter Wild, Eigentümer und Präsident des Stade Français Paris, seinerseits wollte sich sofort nach der Eröffnung des Kätzchens persönlich in diese Solidaritätsinitiative einbringen. Er hatte daher seine Bereitschaft bekundet, noch weiter zu gehen und den Betrag der gesammelten Gelder zu verdoppeln, um den ärmsten Anhängern des Clubs angesichts dieser Gesundheitskrise zu helfen, indem er eine Verteilung von Frischwaren organisiert.

Obst- und Gemüsekörbe werden täglich von Collectif Rungis, dem Rugby-Club Rungis sowie von den Spielern und Mitarbeitern des Stade Français Paris persönlich abgegeben.

Am Ende dieses Jackpots freut sich der Pariser Klub über die Solidarität, die rund um diese einzigartige und beispiellose Initiative unter den Profi-Rugbyklubs in Frankreich zum Ausdruck kommt, und über die Großzügigkeit seines Präsidenten gegenüber seinen Anhängern.

Was den „Passe Solidaire"-Jackpot betrifft, der am 25. März zugunsten der AP-HP-Stiftung, Assistance Publique - Hôpitaux de Paris, gestartet wurde und am kommenden Sonntag (12. April) endet, so belaufen sich die gesammelten Gelder inzwischen auf mehr als 20. 000 Euro. Bravo und vielen Dank für Ihre Großzügigkeit.

Gemeinsam sind wir stärker.

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TotalRugby.de

31.03.2020 TotalRugby Team

TR-Update International:
US-Rugby-Verband Pleite,
auch Cardiffs Rugby-Tempel wird zur Corona-Klinik

Die Corona-Epidemie hat die Welt des Rugbys weiter komplett im Griff und die Hiobsbotschaften nehmen nicht ab. So musste der amerikanische Rugby-Verband USA Rugby am späten gestrigen Abend Insolvenz anmelden, will aber eine Restrukturierung wagen und hofft auf die Kooperation der Geldgeber. Wie weit man im ovalen Universum noch von Normalität entfernt ist, kann man dieser Tage in Cardiff sehen - das wohl schönste Rugby-Stadion der Welt wird in ein Behelfs-Krankenhaus umgewandelt, um das strapazierte britische Krankenhaus-System zu entlasten.

Vom Hoffnungsträger zum Sorgenkind

Die Vereinigten Staaten waren für World Rugby seit Jahren ein vielversprechender Wachstumsmarkt, in den der Weltverband kräftig investierte. Die Leistungen des amerikanischen Siebener-Teams mit den Superstars Perry Baker und Carlin Isles auf der World Series, der erfolgreiche Start der amerikanischen Profi-Liga MLR und die ausverkauften Gastspiele der All Blacks in großen NFL-Stadien - all dies befeuerte die Phantasie der World-Rugby-Entscheider in Dublin, der größte Sportmarkt der Welt sollte vom ovalen Ballsport erobert werden.

Doch bereits kurz nach der WM schien sich der US-Verband in schweren finanziellen Turbulenzen zu befinden, nachdem bereits 2018 ein Verlust von 4 Millionen Dollar eingefahren wurde. Die Vorbereitung auf die Rugby-WM 2019 in Japan war äußerst kostspielig und im Endeffekt 900.000 US-Dollar teuerer als vorher budgetiert - schlussendlich konnten die US-Amerikaner dennoch keines ihrer vier Gruppenspiele im Land der aufgehenden Sonne für sich entscheiden. Dazu seien nun Ausfälle von Sponsoren-Geldern zu verzeichnen gewesen, welche die Situation des Verbandes, der die Aktivitäten von über 130.000 registrierten Spielern organisiert, nur noch verschlimmert haben.

Gestern Abend nun hat das Präsidium des US-Verbands einstimmig für den Antrag auf eine Insolvenz nach „Chapter 11“ gestimmt, da "finanzielle Herausforderung durch die C orona-Krise noch drastischer geworden sind", wie USA Rugby in einem offiziellen Statement verkündet. Diese besondere Form der Insolvenz im US-Recht soll dem zahlungsunfähigen Unternehmen die Möglichkeit zur Sanierung bieten und eine endgültige Liquidierung abwenden.

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Kommentare (1)add comment

Ralf Theune said:

3663

Diese Insolvenz ist nicht ungewöhnlich

Ganz im Gegenteil, auch in Deutschland gilt, dass - positive Fortführungsprognose vorausgesetzt - Unternehmen in Insolvenz vorrangig ihren Betrieb aufrechterhalten. Sie werden dabei durch öffentliche Leistungen, z.B. Insolvenzgelder als Gehaltssurrogate, und Einschränkungen der Gläubigerrechte entlastet. Außerdem sorgt ein unbefangener Dritter als Insolvenzverwalter für eine Neuaufstellung. Insolvenz des nationalen Verbandes bedeutet deshalb keinesfalls das Ende für den Rugbysport im Lande.

Mit Pandemieauswirkungen muss das in den USA gar nicht so viel zu tun haben, Ihr habt es im Artikel ja angesprochen. Ursache scheint mir eher die Überschätzung des eigenen Potenzials und die Hintanstellung wirtschaftlicher Vernunft angesichts vermeintlich verlockenden sportlichen Erfolgs.

Kommt mir irgendwie bekannt vor.

April 01, 2020

GR-Team 03.04.20: Wer oder was könnte damit nur gemeint sein?

Stade Français Paris – 28.03.20

Ende der Amateur-Rugby-Wettbewerbe für
die Saison 2019-20

Im Zusammenhang mit der Gesundheitskrise im Zusammenhang mit Covid-19 und nach der Ankündigung des Premierministers, die Sperre zu verlängern, kündigte das Bundesamt des französischen Rugbyverbands gestern, Freitag, den 27. März, die Einstellung aller Amateurmeisterschaften auf allen Ebenen für die laufende Saison an.

Das Stade Français Paris würdigt die Leistungen aller Mannschaften seiner Akademie, die über seinen Verband an den verschiedenen Wettbewerben beteiligt sind, sowie die rosa Raketen für Frauen.

Die Gedanken des Hauptstadtclubs richten sich auch auf das gesamte Amateur-Rugby.

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Süddeutsche-Zeitung

31. März 2020 Redaktion

US-Verband ist pleite

Der Rugby-Verband der USA ist pleite.

Wie die Organisation am Montag auf ihrer Internetseite bekannt gab, will der Dachverband sich nach Chapter 11 des amerikanischen Insolvenzrechts neu strukturieren und finanziell sanieren.

Die Aussetzung des Spielbetriebs am 13. März aufgrund der Corona-Pandemie habe die bestehenden Finanzprobleme verschlimmert, Sponsoren hätten Zahlungen reduziert oder eingestellt, hieß es.

In Zusammenarbeit mit dem Weltverband World Rugby soll die Handlungsfähigkeit von USA Rugby aufrechterhalten werden, auch die Nationalmannschaften sollen - sofern wieder möglich - weiterhin antreten.

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Sportbuzzer:

Märkische Allgemeine Zeitung

27.03.20 Ronny Müller

Potsdamer Rugby-Schiedsrichter Joshua Jahn
international gefragt

Rugby: Der 30-Jährige Joshua Jahn entschied sich früh für den Weg als Referee und kommt in der Welt herum.

Auch im Rugby ruht der Spielbetrieb. Für Joshua Jahn ist das eine ungewöhnliche Pause. Der Potsdamer ist seit Jahren als Schiedsrichter in der Bundesliga und international unterwegs. Wegen der Corona-Krise weiß auch der 30-Jährige nicht, wann er seinen nächsten Einsatz hat. Im Februar war er noch für das Länderspiel Niederlande gegen Polen in Amsterdam als Linienrichter berufen worden – im Team mit Schiedsrichter Killian O’Brien (Hamburg) und Assistent Jonathan Teppler (Nürnberg).

Mit zehn Jahren hatte Jahn beim USV mit dem Rugby begonnen. Später spielte er sogar mit der ersten Mannschaft sechs Jahre in der Bundesliga. Als sogenannter Gedrängehalb mit der Rückennummer 9 war er das Bindeglied zwischen Vorder- und Hintermannschaft. Doch schon mit 20 ließ er sich nebenbei als Schiedsrichter ausbilden. „Darin habe ich die größere Perspektive gesehen.“ Jahn spielt nun nur noch nebenbei aktiv, wurde 2019 mit Potsdam deutscher Studentenmeister. Mit seiner Einschätzung zur Schiedsrichter-Laufbahn behielt er recht, er gehört zu den deutschen Top-Referees und ist auch international immer wieder gefragt. Zwei bis drei Spiele werden ihm pro Monat zugeteilt. Zumeist in der Bundesliga, wo Jahn als Hauptschiedsrichter pfeift. Viel ist er in Süddeutschland unterwegs. Allein in der vergangenen Saison hatte er zwei Heidelberger Derbys geleitet. „Das ist wie Schalke gegen Dortmund im Fußball. Von den fünf besten Clubs in Deutschland kommen vier aus Heidelberg, da kochen die Emotionen hoch. Nach einem Spiel ist aber alles gut.“

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German-Rugby.de - 28.03.20 Onlineteam

Coronavirus 3

Nach wochenlanger Suche lachte
endlich das Jagdglück!!!

Wochenlang stöberten wir durch zahlreiche Supermärkte und wurden jedes Mal bitter enttäuscht. Die Vorräte schmolzen so dahin, langsam kam ein wenig Panik auf.

Da wurde uns klar, dass die alte Taktik nicht mehr funktionierte! Wie es beim Rugby gelehrt wird, müssen gute Rugbyleute die Situation schnell lesen, analysieren und die notwenigen Maßnahmen treffen und umsetzen können. Die nächste Fahrt ins Umland wurde früh morgens gestartet und zuerst die Märkte kontrolliert.

Schon beim ersten Discounter hatten wir volles Jagdglück! Leider reduzierte die Kassiererin unsere Beute um 50%- „nur ein Paket pro Haushalt!“, wies sie mich zurecht.

Zum Glück stand meine Frau an der anderen Kasse. Sie machte die gleiche Erfahrung aber immerhin hatten wir zusammen ganze zwei Pakete Toilettenpapier ergattert! –

Die nächsten Wochen sind gesichert, es darf nur kein Durchfallvirus dazukommen… - Was lehrt uns diese Geschichte? Nicht aufgeben, Taktik verbessern und weiter kämpfen!

Sportbuzzer:

Hannoversche Allgemeine / Neue Presse

25.03.20 Stefan Dinse

Alles spricht gegen Odin/VfR, aber:
Hoffen auf Mini-Chance mit Neu-Trainer Daniel Kerr

Aufgeben gilt nicht, erst recht nicht beim Rugby. Zwar spricht vieles dagegen, dass die SG SV Odin/VfR 06 Döhren noch den Abstieg in die Zweitklassigkeit verhindern kann, aber die Hoffnung lebt. Kapitän Julian de Riva will sich nicht einfach so verabschieden. Er beendet seine Karriere.

Sie haben einen ganz neuen Anlauf genommen, wollten es noch einmal wissen in der 1. Bundesliga. Kapitän Julian de Riva vorneweg. Der 37-jährige Stürmer will seine Karriere im Sommer beenden. Aber mit Aufsteiger SG SV Odin/VfR 06 Döhren gleich wieder zurück zu müssen in die 2. Liga, so hatte sich der Spanier seinen Abschied nicht vorgestellt. Sogar einen neuen Trainer hat die SG verpflichtet: den Nordiren Daniel Kerr.

    "Meine Frau würde mich umbringen"

„Wer hätte schon gedacht, dass sich die Lage so zuspitzen würde“, sagt de Riva, „ich glaube nicht, dass wir diese Saison normal zu Ende bringen können.“ Und das würde für den Abteilungsleiter des SV Odin bedeuten, dass seine Laufbahn ohne eine weitere Partie austrudelt.

„Es ist eine doofe Situation“, sagt de Riva. Eine weitere Spielzeit für Odin/VfR will er nicht dranhängen. „Meine Frau würde mich umbringen. Mein Karriereende wird also präsenter“, lacht der Ingenieur von Continental.

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Heidelberger Ruderklub 1872 e.V. (Rugby)

24.03.20 von Steffen Liebig-Bereichsleiter Öffentlichkeitsarbeit Rugby

Tackle Corona Heidelberg –
Heidelberger Rugbyvereine starten Hilfsaktion

Die Heidelberger Rugbyklubs RGH, SCN, TSV und der HRK bieten mit der Hilfskation Tackle Corona Heidelberg gemeinsam Ihre Hilfe bei der Grundversorgung in dieser schweren Zeit an.

Die Zielgruppen:

Risikopatienten

bereits in Quarantäne befindliche Personen

aber auch die Menschen, die alles dafür tun, dass unser System nicht zusammenbricht und leider oftmals vor leeren Regalen stehen.

Bitte teilt diese Aktion mit Euren Familien, Freunden und Bekannten.

Das System, das wir aufgebaut haben, lässt sich replizieren und darf gerne auch in anderen Städten umgesetzt werden.

Bei Interesse bitte unter der Tackle Corona Hotline 0157 33 96 1 999 melden.

Nähere Informationen zu dieser Aktion findet Ihr auf unserer Aktionsseite: https://abcmedien.de/tackle-corona-heidelberg

Vielen Dank und bleibt gesund.

Euer Team Tackle Corona

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Stern

24./20.03.20 tis/DPA

CoronakriseVirologe:

In diesem Jahr wird kein Profifußball mehr gespielt

Die Fußball-Bundesliga pausiert wegen der Coronoakrise und hofft darauf, die Saison zu Ende spielen zu können. Das wird aber nicht passieren, sagt der Hamburger Virologe Jonas Schmidt-Chanasit.

Der Virologe Jonas Schmidt-Chanasit erwartet, dass wegen der Corona-Pandemie nicht mehr in diesem Jahr Profifußball gespielt wird. "Ich gehe fest davon aus, dass es erst wieder im nächsten Jahr stattfinden kann in dem Umfang", sagte der Mediziner des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin in Hamburg im "Sportclub" des NDR-Fernsehens.

Die Deutsche Fußball Liga hat die 1. und 2. Bundesliga vorerst bis zum 2. April ausgesetzt. Gerechnet wird aber damit, dass frühestens im Mai die Saison mit Spielen ohne Zuschauer fortgesetzt werden könnte. "Ich glaube, es ist nicht realistisch, dass die Saison zu Ende geführt werden kann", sagte Schmidt-Chanasit. "Wir sehen ja, wie die Situation ist in Europa und was uns noch bevorsteht.

Der Virologe Jonas Schmidt-Chanasit erwartet, dass wegen der Corona-Pandemie nicht mehr in diesem Jahr Profifußball gespielt wird. "Ich gehe fest davon aus, dass es erst wieder im nächsten Jahr stattfinden kann in dem Umfang", sagte der Mediziner des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin in Hamburg im "Sportclub" des NDR-Fernsehens.

Schmidt-Chanasit: Fußball kommt erst ganz zum Schluss

Selbst wenn es Deutschland nicht so schlimm treffen sollte wie Italien, "wir es durch diese Maßnahmen schaffen, die Fallzahlen auf einem Niveau halten, das Deutschland verträgt, was wir behandeln können auf den Intensivstationen", hieße das längst noch nicht, dass der Fußball wieder anfangen dürfe. "Das hieße, das würde wieder zu einer deutlichen Verschärfung der Situation führen." Der Fußball werde erst ganz zum Schluss kommen, "weil er einen starken Einfluss auf die Dynamik dieser Ausbreitung hat."

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Sportbuzzer:

Hannoversche Allgemeine / Neue Presse

23.03.20 Stefan Dinse

Nur in Australien wird noch gespielt: Deutsche Rugby-Auswahl verpasst Weltliga-Qualifikation

Die deutsche Siebener-Rugby-Auswahl verpasst durch die Absage des Oktoberfest Sevens wegen der Ausbreitung des Coronavirus eine weitere Chance auf die Qualifikation für die Weltliga. Während der Sport überall ruht, wird in Australien beim Rugby noch hart gekämpft.

Zwar verzichten sie inzwischen auf Zuschauer, der Rugby-Spielbetrieb in Australien ruht trotz Corona-Krise allerdings nicht. Am zweiten Spieltag der National Rugby League ging es gewohnt heftig zur Sache. Liga-Geschäftsführer Todd Greenberg sagte, es würde vorerst bis Ende April weitergespielt, falls von der Regierung nicht anderslautende Empfehlungen kämen. Danach sieht es nicht aus, obwohl die Spieler durch den direkten Kontakt besonders gefährdet scheinen.

In Deutschland hingegen pausieren nicht nur die Bundesligen bis auf Weiteres. Auch sämtliche Jugend-Meisterschaften fallen aus. Nun ist sogar bereits das Oktoberfest Sevens abgesagt worden. Bei diesem internationalen Turnier waren im vergangenen Herbst knapp 30­000 Zuschauer ins Münchner Olympiastadion gekommen.

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Sportbuzzer:

Hannoversche Allgemeine / Neue Presse

23.03.20 Simon Lange

Schneller zurück als erwartet: Ex-78er Michel Himmer igelt sich bei der Familie ein

Es ist noch gar nicht lange her, da nutzte Michel Himmer die spielfreie Zeit in Frankreich für einen Heimatbesuch in Hannover. Jetzt ist der frühere 78er, der mittlerweile für den Topklub Atlantique Stade Rochelais spielt, schon wieder in Deutschland. Der 19-Jährige igelt sich bei der Familie ein.

Michel Himmer hat sich verändert. Das noch jugendliche Gesicht des 19-Jährigen ziert jetzt ein gigantischer Vollbart. Himmer hatte ihn sich zunächst „aus Faulheit“ wachsen lassen. Mittlerweile ist er schon so lang, dass es schade wäre, ihn abzuschnippeln. Es ist gerade mal drei Wochen her, da war der Rugby-Spieler auf Heimatbesuch in Hannover. Dick eingepackt schaute er beim Training von Victoria Linden zu. Sein Papa Jens Himmer ist dort Übungsleiter der Zweitliga-Mannschaft. Sohn Michel will Rugby-Profi werden.

Mit dem Französisch geht es bergauf

Nach einem Jahr an der renommierten Sydney University Academy wechselte Himmer 2019 nach Frankreich und unterschrieb einen Dreijahresvertrag als Jungprofi beim Topklub Atlantique Stade Rochelais. „Es läuft gut“, erzählt das Talent. Mit dem Französisch gehe es bergauf, er sei gut integriert ins Team. Im ersten Jahr spielt er in der U21, mischt aber hin und wieder schon beim Training der Profis mit.

Zu Beginn des Jahres hatte er fast sieben Wochen spielfrei, die Liga ruhte wegen des Six-Nations-Turniers. Himmer fuhr für sieben Tage nach Hause. Die Freundin besuchen – und sich kulinarisch verwöhnen lassen. Baguette kann er nicht mehr sehen, „ich freue mich über dunkles Brot. Und Schnitzel. Und Mettbrötchen zum Frühstück. Typisch deutsches Essen eben“, erzählt Himmer an einem Ecktisch im Vereinsheim von Victoria. Da ahnt er noch nicht, dass er nach seiner anstehenden Rückreise nach Frankreich bald wieder in Hannover landen würde – gezwungenermaßen.

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TotalRugby

21.03.20 Geschrieben von DRV Pressemitteilung

Deutsche Rugby-Jugend sagt alle Nachwuchs-
Meisterschaften ab

Das Präsidium der Deutschen Rugby-Jugend (DRJ) hat heute einstimmig entschieden die Nachwuchs-Meisterschaften abzusagen. Dies gilt für alle 15er- als auch 7er-Meisterschaften der DRJ in dieser Saison. Die Deutsche Rugby-Jugend reagiert damit auf die weitere Verschärfung der Corona-Krise in Deutschland. Nachdem der Deutsche Rugby-Verband (DRV) den Spielbetrieb in Deutschland bis Ende April ausgesetzt hat, sah sich die DRJ zunehmend mit der Frage konfrontiert, ob die Nachwuchs-Meisterschaften so stattfinden können. Mit dem heutigen Tage gibt es für alle Vereine in Deutschland Klarheit.

„Wir mussten eine Entscheidung im Sinne der Gesundheit für die beteiligten Spieler, Betreuer und Vereine treffen. Die Absage der Deutschen Meisterschaften ist die richtige Maßnahme in der aktuellen schwierigen Situation“, sagte der DRJ-Vorsitzende Dr. Uli Byszio. Der Entscheidung vorausgegangen war eine Diskussion über die Verfahrensweise im Umgang mit den Deutschen Meisterschaften. Das Präsidium der DRJ war sich einig, dass die Zeit zwischen der möglichen Wiederaufnahme des Trainingsbetriebes und den Beginn der Meisterschaften zu gering ist. Den Spielern und Vereinen ist eine sportlich sinnvolle sowie verletzungspräventive Vorbereitung auf den eigentlichen Saisonhöhepunkt somit verwehrt. Wie sich die Saison im Rugby-Nachwuchssport trotz Absage der Meisterschaften weiterentwickelt gilt es nach dem Ende der Corona-Krise zu bewerten.

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GR-Kommentar

Zu dem o.g. Bericht gab es einen Kommentar von Christian
Gravenburg vom 22.03.20 – Dieser wurde auf TR leider gelöscht. Nachstehend stellen wir Euch den gelöschten kritischen Kommentar zur Verfügung, damit ihr Euch euere eigenen Gedanken machen könnt:

Christian Gravenburg said:

DRJ Zerstörung

Der Anwalt der Kinder schlägt wieder zu. Nachdem sämtliche U-Nationalmannschaften, die in seiner Verantwortung liegen, inaktiv sind, schafft er wieder keine Alternativen. Ein Schelm der glaubt, Byszio und sein Team handeln mit System. Vielleicht sollte der DRJ-Vorsitzende weniger in Sandkästen nach Kindern gucken und dafür seinen Job machen.

Rhein-Neckar-Zeitung

21.03.20 Von Claus-Peter Bach

Rugby-Schiedsrichter steht vor
internationaler Karriere
 -
Florian Forstmeyer ist in Sachen Rugby viel unterwegs
- Schon viel erlebt

Heidelberg. Florian Forstmeyer, ein 32-jähriger Bankkaufmann aus Heidelberg, war in den letzten zehn Jahren trotz seiner Jugend einer der namhaftesten deutschen Rugby-Schiedsrichter. Er hat über 100 Bundesligaspiele geleitet und 2013 sogar das Halbfinale der deutschen Meisterschaft zwischen dem Sportclub Neuenheim und der Rudergesellschaft Heidelberg, das der SCN nach dramatischem Spielgeschehen mit 32:18 (13:15) gewonnen hat.

Florian Forstmeyer, dessen Opa Fritz ein Rugby-Nationalspieler der Rudergesellschaft Heidelberg war, wo auch Vater Jochen etliche Spiele bestritt, kam durch das Schulrugby zum Heidelberger Turnverein. Der früh verstorbene Neuseeländer Bruce Kerr, damals Landestrainer von Baden-Württemberg, führte ein Schnuppertraining in der Pestalozzischule durch, wodurch sich der siebenjährige Florian mit dem Rugbyvirus infizierte. Als er 15 war, nahm ihn sein Vereinskamerad Clemens Roller mit zu einem Regelabend der Schiedsrichter-Vereinigung. Dann war klar: Florian Forstmeyer und die Trillerpfeife, da wächst zusammen, was zusammengehört. Schnell machte er Karriere: Bei der U20-Europameisterschaft 2010 in Ungarn leitete er zwei Spiele der Schweiz – gegen Litauen und Tschechien.

"Anfangs war ich streng", erinnert sich Florian Forstmeyer an seine Anfangsmonate als 31. Mann auf dem Spielfeld, "doch mit mehr und mehr Erfahrung wurde ich gelassen." Beim ersten Bundesligaeinsatz, einem Spiel zwischen dem Heidelberger Ruderklub und dem RK Heusenstamm musste er zwei Rote Karten aus der Tasche holen, "danach sind nicht mehr viele hinzugekommen." Dieser Schiedsrichter ließ sich während des Spiels nie auf Diskussionen ein und keine Rudelbildung zu, nach dem Schlusspfiff aber ging er während der "dritten Halbzeit keiner Diskussion aus dem Weg." Irgendwann ging man dann freundschaftlich auseinander...

Die Spiele beim SCN waren für Florian Forstmeyer stets besondere Erlebnisse. Einmal musste er zum Rückrundenbeginn ein Match vom Neuenheimer "Museumsplatz" auf den Trainingsplatz verlegen, weil Baumwurzeln aus dem Rasen ragten. Und ein paar Jahre später traf er die gleiche Anordnung, weil Maulwürfe die Winterpause dazu genutzt hatten, das Spielfeld über Gebühr aufzulockern. Um die Maulwürfe zu verscheuchen, nutzten Rote Karten nichts.

Bereits vor zehn Jahren stieg Florian Forstmeyer in die Führungsspitze der Referees auf. Bis 2012 war er Obmann in Baden-Württemberg, bis Ende 2019 auch Schatzmeister der Vereinigung und damit zuständig für die pünktliche Auszahlung der Spesen und Fahrtkosten seiner Kolleginnen und Kollegen. Auch im Deutschen Rugby-Verband (DRV) verantwortet er seit fünf Jahren die Finanzen der Schiedsrichter-Vereinigung und widmete sich in den letzten Jahren mehr und mehr dem Coaching junger Match Officials (wie Schieds- und Seitenrichter heutzutage neudeutsch heißen).

Kürzlich hat Florian Forstmeyer seine aktive Schiedsrichter-Laufbahn beendet, um sich ganz seinem neuen Hobby zu widmen, zu dessen Ausübung er die volle Unterstützung seines sportfreundlichen Arbeitgebers Heidelberger Volksbank genießt. Sein Vorgesetzter Martin Klee war selbst ein guter Rugbyspieler, "der stets Verständnis hat, wenn ich ein paar Urlaubstage benötige."

Nun ist Florian Forstmeyer als Match Commissioner (Oberaufseher) für Rugby Europe (RE) und World Rugby (WR) unterwegs, was zunächst sechs Einsätze bei der WM-Trophy der U20-Nationalteams in Bukarest mit dem Endspiel zwischen Fidschi und Samoa mit sich brachte. Diese ehrenvolle Aufgabe bezeichnet Florian Forstmeyer als "bisheriger Höhepunkt meiner Laufbahn", doch inzwischen wurde er von Rugby Europe in die Division 1 der Europameisterschaft befördert. Match Commissioner bei Belgien - Russland und Rumänien - Spanien waren denkwürdige Einsätze in dieser nun unterbrochenen EM-Saison.

Forstmeyer wirkt somit eine Etage höher als die deutsche Nationalmannschaft.

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German-Rugby.de - 16.03.20 Onlineteam

…Dazu von Facebook

TotalRugby

Kommentare (1)

Christian Gravenburg said:

Transparenz sieht anders aus
Die veröffentlichten Excel-Tabellen haben mit Transparenz nichts zu tun. Haushalt- und Fixkosten-Tabelle widersprechen sich, was mit den ca. 320.000 EUR Mitgliedsbeiträgen tatsächlich passieren soll, wenn die im Haushalt angesetzten Zuschüsse an den DRV abfließen, bleibt offen. 30.000 EUR Unterdeckung (s. Haushalts) brauchen keine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge um mehr als das Doppelte. Darüber, dass die Satzung diesen Murks explizit verbietet, spricht sowieso keiner. Der DRV-Vorstand muss seine Hausaufgaben machen und aufhören die Vereine durch billige Ausreden und unnötiges Geschwafel abzuzocken.

März 16, 2020

German-Rugby.de - 16.03.20 Onlineteam

Coronavirus 2

a.o. Rugbytag – Endlich abgesagt!!!

Das war eine sehr schwierige Geburt beim DRV. Während massenweise andere Verbände und Organisationen ihre Veranstaltungen absagten, zierte sich der DRV seiner bis heute. Alles andere wäre total unverantwortlich gewesen.

Nichtsdestotrotz sollten sich die Verantwortlich ihre Empfehlungen an die Delegierten noch einmal durch den Kopf gehen lassen, denn das Schreiben strotzt nur so von „No-gos“.

DOSB

15.03.20 DOSB-News

DOSB-PRÄSIDENT ALFONS HÖRMANN
ZUR CORONA-EPIDEMIE

Appell an Sportdeutschland: Spiel-, Trainings- und Wettkampfbetrieb in Vereinen und Verbänden einschränken oder im Idealfall komplett niederlegen.

DOSB-Präsident Alfons Hörmann richtet einen Appell an Sportdeutschland.

Liebe Sportfreund*innen, liebe Vereinsmitglieder,

wir alle erleben derzeit eine Krisensituation, die weitreichende Auswirkungen auf alle Lebensbereiche hat.

Unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel hat jüngst für die gesamte Gesellschaft empfohlen, die physischen sozialen Kontakte soweit irgend möglich zu reduzieren, um die Corona-Pandemie in unserem Land zu verlangsamen.

Auch und gerade wir im Sport wollen und müssen unserer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden. Daraus ergibt sich, dass wir den kompletten Spiel-, Trainings- und Wettkampfbetrieb in unseren Vereinen und Verbänden in SPORTDEUTSCHLAND nunmehr einschränken oder im Idealfall sogar komplett niederlegen sollten.

Das tut weh und das sind schmerzvolle Eingriffe in unseren Lebensalltag, doch es ist wichtig, jetzt verantwortungsvoll zu handeln, um dieser großen gemeinsamen Herausforderung wirkungsvoll zu begegnen.

Deshalb können wir nur an alle appellieren: Seid vernünftig, verzichtet auf das, was euch allen lieb geworden ist – auf das sportliche und soziale Miteinander im Verein zunächst für einige Wochen, so schwer das auch fällt.

In dieser besonderen Situation ist Verantwortung und Vernunft angesagt. Als größte Personengruppe Deutschlands müssen wir unsere Werte wie Solidarität und Teamgeist einmal mehr unter Beweis stellen und damit einen wirkungsvollen Beitrag zum Meistern dieser gesellschaftlichen Krise leisten.

Danke für Ihr Verständnis und Ihre aktive Mithilfe!

Vielen Dank

Ihr Alfons Hörmann

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LandesSportBundes Niedersachsen

13.03.2020 – Newsmeldungen

Empfehlung für Vereine, LFV, SB und Sportjugenden wegen COVID-19 (Corona)

Pressemitteilung 13. 3. 2020

LSB-Präsidium: Empfehlung für Vereine, Landesfachverbände, Sportbünde und Sportjugenden wegen COVID-19 (Corona)

Das Präsidium und der Vorstand des LandesSportBundes (LSB) Niedersachsen haben nach der Beschlussfassung der Niedersächsischen Landesregierung am heutigen Vormittag, den Schul-, KITA- und Hortbetrieb vom 16.03. bis zum 18.4.2020 einzustellen und den aktuellen politischen Erklärungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel in einer Telefonkonferenz am heutigen Freitag diese Erklärung für Sportvereine, Landesfachverbände sowie an die Sportbünde als Gliederungen des LSB beschlossen:

1. Empfehlung für Sportvereine und Landesfachverbände

Der LSB empfiehlt seinen Mitgliedsvereinen und-verbänden ab sofort die vollständige Einstellung des Wettkampf- und Trainingsbetriebes zunächst bis zum 19. April 2020. Darüber hinaus empfehlen wir die Absage bzw. Verschiebung aller sonstigen Veranstaltungen, Aktivitäten und Maßnahmen in dem genannten Zeitraum. Hierzu zählen u.a. Maßnahmen der Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Sportfachtagungen.

2. Regelung für Maßnahmen des LSB, seiner Sportjugend und der Sportbünde als Gliederungen des LSB, der Akademie des Sports, des Lotto-Sport-Internats und des OSP Niedersachsen.

Der LSB und seine Sportjugend haben im Rahmen ihrer eigenen Verantwortung ihre sämtlichen Aus-, Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie sämtliche Maßnahmen seiner Gliederungen ab heute bis zum 19. April abgesagt.

Die Akademie des Sports stellt den Tagungs- und Seminarbetrieb mit dem heutigen Tag bis 19.4. an ihren Standorten Hannover und Clausthal-Zellerfeld ein. Alle Belegungen für den genannten Zeitraum werden storniert.

Das Lotto Sportinternat wird ab dem 16.3.2020 bis zum 19.4.2020 geschlossen.

Der Betrieb des OSP Niedersachsen erfolgt – solange keine vollständige Schließung des Sportleistungszentrums (SLZ) angeordnet wird – für den Zeitraum vom 16.03.2020 bis zum 19.04.2020 in deutlich eingeschränktem Umfang. Die Betreuung in den einzelnen Servicebereichen des OSP Niedersachsen (Laufbahnberatung, Sportpsychologie, Ernährungsberatung, Trainingswissenschaft, Athletiktraining, Sportmedizin, Sportphysiotherapie) wird für diesen Zeitraum ausschließlich für ausgewählte volljährige Bundeskader auf ein Mindestmaß reduziert. Dabei werden insbesondere persönliche Kontaktzeiten durch alternative Formen der Beratung (Telefon, Skype o.ä.) ersetzt oder in deutlich eingeschränktem Umfang realisiert. Die Festlegung der ausgewählten Bundeskader erfolgt in den nächsten 2-3 Tagen in Abstimmung mit dem jeweiligen Spitzenverband.

Für die Nutzung der sportartspezifischen Trainingsstätten im SLZ gelten die gleichen Empfehlungen an die Landesfachverbände wie oben beschrieben.

Präsidium und Vorstand sind der Auffassung, dass der Sport in Niedersachsen schnell und aktiv handeln muss, um seinen Beitrag dazu zu leisten, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Wir teilen die Auffassung der Bundes- und der Landesregierung, dass in dieser schwierigen Phase das Freizeitverhalten jedes und jeder Einzelnen überdacht werden muss und Sozialkontakte möglichst zu vermeiden sind. Die Entscheidung für die ausgesprochene Empfehlung ist uns sehr schwergefallen, da gerade der Sport eine tragende Säule des sozialen Miteinanders in unserer Gesellschaft ist. Da aber gerade in der gemeinsamen Sportausübung und in dem sozialen Miteinander im Sportverein aktuell besondere Risiken für eine Erkrankung mit dem Coronavirus liegen, haben wir uns mit voller Überzeugung für diese einschneidende und eindeutige Empfehlung entschieden. Einige Landesfachverbände innerhalb des LSB haben bereits entschieden und innerhalb ihrer Mitgliedsvereine kommuniziert, dass der Wettkampfbetrieb ab sofort eingestellt wird. Zahlreiche Sportveranstaltungen sind bereits abgesagt worden. Wir halten es für erforderlich, dass der Sportbetrieb auch innerhalb der Sportvereine in den nächsten Wochen ruhen sollte und es damit ein einheitliches Handeln innerhalb des Sports in Niedersachsen gibt. In zahlreichen Gesprächen in diesen Tagen mit Vertretern von Sportvereinen, Landesfachverbänden und Sportbünden ist deutlich geworden, dass genau dieses einheitliche Handeln dringend geboten ist.

Unsere Empfehlungen an die Mitgliedsvereine und-verbände sowie die für den LSB selbst beschlossenen Maßnahmen sind von weitreichender Bedeutung für den Sport und weit darüber hinaus. Wir sind uns der Tragweite unserer Empfehlungen und Beschlüsse bewusst, halten sie aber für unverzichtbar und bitten Sie gleichzeitig um Verständnis.

Über Empfehlungen und Beschlüsse, die über den 19.4.2020 hinauswirken, wird der LSB die Sportorganisation rechtzeitig informieren.

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Rhein-Neckar-Zeitung

02.03.20 Von Claus-Peter Bach

Absagen wegen Corona

Vorsichtsmaßnahmen auch im Regionalsport (Update)

Wegen der Coronavirus-Pandemie Absagen von Rundenspielen, Wettkämpfen und Schulungen

Sportschulen sind geschlossenDie Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, hat für den organisierten Sport in Baden-Württemberg oberste Priorität. Daher haben die drei Sportbünde in Nordbaden, Südbaden und Württemberg die Schließung der Sportschulen vereinbart. Vom heutigen Samstag bis vorerst am 19. April wird der Betrieb an den Sportschulen Albstadt, Ostfildern-Ruit, Schöneck und Steinbach komplett eingestellt. Alle Aus- und Fortbildungen sowie Kader-Lehrgänge der Sportverbände sind abgesagt. Ob der Bildungsbetrieb in den Sportschulen danach wiederaufgenommen werden kann, hängt von der weiteren Entwicklung und den Empfehlungen der Behörden ab. Der BSB Nord empfiehlt den Fachverbänden, den Spielbetrieb bis auf weiteres einzustellen. (wei)

Volleyballer beenden Spielbetrieb: Die Volleyball-Verbände in Nordbaden und Südbaden haben sich darauf geeinigt, den gesamten Spielbetrieb für alle Ligen sofort zu beenden. Auch alle Kaderaktivitäten sind eingestellt. (hsch)

Fecht-Turniere abgesagt: Aufgrund der Entscheidung, nun auch die Schulen zu schließen, wurde das Margarethe-Uthardt-Turnier der TSG Rohrbach sowie die für Mittwoch geplante Stadtschulmeisterschaft im Fechten verschoben. "Es tut uns leid, dass wir diese Entscheidung treffen mussten, aber uns blieb keine andere Wahl", sagte die Laura Schmidt-Thomée, die Sportliche Leiterin der Fechtabteilung nach Rücksprache mit Abteilungsleiter Brandon Bedair. (gst)

Auch HTV stellt Betrieb ein: Aufgrund der aktuellen Entwicklung des Coronavirus und der Pressemeldung der baden-württembergischen Landesregierung hat der Vorstand des Heidelberger Turnvereins beschlossen, den Trainings- und Spielbetrieb des gesamten Vereins mit sofortiger Wirkung einzustellen. Diese Regelung gilt zunächst bis zum 19. April. (eh)

RugbyDer gesamte Spielbetrieb in Deutschland ruht. Gestern wurde auch das EM-Spiel zwischen Deutschland und Litauen am 21. März in Heidelberg abgesagt. Es soll nach der Pandemie nachgeholt werden. Die Surrey Schools aus der kanadischen Provinz British Columbia haben ihre für die letzte März-Woche geplante Europatournee mit Spielen in Großbritannien, Frankfurt/Main und Heidelberg auf den Herbst verlegt. Die SAS Heidelberg Juniors & Girls Sevens, die am 20./21. Juni stattfinden sollten, wurden abgesagt. Ob der Außerordentliche Deutsche Rugby-Tag am 21. März am OSP Rhein-Neckar stattfinden kann, wird zeitnah entschieden.

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Frankfurter Allgemeine Zeitung

14.03.2020 Von Rebecca Boucsein 18:18  

Die Hauptstadt kämpft nun mit harten Bandagen gegen das Virus: Berlin verbietet alle öffentlichen und nicht-öffentlichen Veranstaltungen ab 50 Personen

Berlin. Die Verordnung gelte ab sofort, teilte ein Sprecher der Senatskanzlei am Samstagabend mit. Kneipen, Bars, Kinos und Clubs sowie öffentliche und private Sportstätten müssen ab sofort schließen. Auch für Krankenhäuser und Pflegeheime gibt es strenge Regeln.

 

18:28   Carsten Knop

·         Köln. Die Stadt Köln untersagt von Sonntag an und bis einschließlich 10. April jegliche Veranstaltung im Kölner Stadtgebiet.

·          In seiner heutigen Sitzung hat sich der Krisenstab der Stadt Köln mit der Umsetzung des Erlasses des Landes Nordrhein-Westfalen befasst. Das Land hatte die Kommunen angewiesen, auch Veranstaltungen mit einer erwarteten Teilnehmerzahl unter 1.000 Teilnehmern grundsätzlich zu untersagen.

·         Dies setzt Köln nun um.  Das Verbot gilt auch für Gottesdienste und sonstige Veranstaltungen von Religionsgemeinschaften.

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German-Rugby.de - 14.03.20 Onlineteam

Coronavirus 2

a.o. Rugbytag – Leider keine Absage vom DRV

Trotz der zunehmenden Verbreitung des Coronavirus und zahlreicher Ansteckungen, ignoriert der DRV die Tatsachen und beharrt auf der Durchführung des ao. Rugbytages.

Die getroffenen und empfohlenen Abwehrmaßnahmen:

-   möglichst keine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln

-   Räumliche Bedingungen: Abstand zwischen den Plätzen mindestens 1,5 Meter

-   Offene Türen während der gesamten Veranstaltung

-   Selbstverpflegung

-   Desinfektionsmittel

-   möglichst wenige Teilnehmer durch Bündelung /Übertragung des Stimmrechts

-   Möglichst keine Teilnehmer von U65 = über 55 Jahre (!) 

Usw.

Forderung für eine Absage:

Es ist zu bezweifeln, ob diese Maßnahmen das Coronavirus abschrecken, einzelne oder mehrere Delegiert des ao. Rugby-Tages zu befallen.

Ansonsten bräuchten viele Städte auch keine Veranstaltungsverbote erlassen. Siehe dazu unten die Informationen der Stadt Offenbach und der gastgebenden Stadt Heidelberg.

Mit diesen zahlreichen Vorgaben greift der DRV-Vorstand in die Selbstbestimmung der Vereine und Verbände ein. Unter diesen Umständen ist eine ordentliche Durchführung des Rugby-Tages nicht möglich und deshalb sollte eine Absage erfolgen.

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Stadt Offenbach:

-      „Das gilt für alle Veranstaltungen, egal ob drinnen oder draußen und egal ob öffentlich oder privat“, unterstrich der Oberbürgermeister. Unter die Regelung fallen auch Veranstaltungen auf den städtischen Friedhöfen (zum Beispiel Trauerfeiern und Beisetzungen) sowie private Veranstaltungsstätten wie Diskotheken, Konzertsäle oder Kinos. „Zudem werden alle Veranstaltungen über 100 Personen, auch Tanzveranstaltungen, per Einzelverfügung bis zum 20. April untersagt. Oberbürgermeister Schwenke forderte außerdem alle Organisatoren kleinerer Veranstaltungen auf, diese bis auf Weiteres zu verschieben. „Wir rufen alle auf, unserem Beispiel zu folgen und ebenfalls alle unnötigen sozialen Kontakte zu vermeiden. Auch im privaten oder familiären Bereich.“

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Stadt Heidelberg:

Allgemeinverfügung zu Veranstaltungen
Die Stadt Heidelberg hat zu Veranstaltungen im Stadtgebiet eine Allgemeinverfügung erlassen. Sie tritt am Sonntag, 15. März, in Kraft.

·         Veranstaltungen ab 100 Personen: Im gesamten Stadtgebiet Heidelberg sind öffentliche und/oder private Veranstaltungen und Zusammenkünfte mit einer Teilnehmerzahl ab 100 Personen verboten; sowohl in geschlossenen Räumen als auch im Freien. Wochenmärkte gelten nicht als Veranstaltungen.

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German-Rugby.de - 11.03.20 Onlineteam

Coronavirus

Länderspiel Deutschland - Litauen abgesagt

Wird auch der a.o. Rugbytag abgesagt?

Länderspiel-.

Der DRV folgte den Empfehlungen und sagt für kommenden Samstag das Länderspiel gegen Litauen in Heidelberg ab.

Das ist auch die bessere Lösung, als ein Spiel ohne Zuschauer.

Außer ordentlicher Rugby-Tag - kommt Absage?

Immer mehr Veranstaltungen, auch solche mit relativ wenigen Teilnehmern, werden aus vorbeugenden Gründen - Eingrenzung/Verhinderung der Ausbreitung des Coronaviruses abgesagt.

Da ein Großteil der Teilnehmer u.a. aus den stärker betroffenen Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg kommen werden, wäre eine Absage des ao. Rugby-Tages zwingend zu empfehlen.

Dazu gehört ein Großteil der potentiellen Teilnehmer der Risikogruppe „ältere Menschen“ an. Da wäre dieser Schritt doch angebracht.

Eine „Viren-Verteilungsplattform Rugby-Tag“ würde kaum zur positiven Werbung für den Rugbysport beitragen.

German-Rugby.de - 11.03.20 Onlineteam

Lieber ein Ende mit Schrecken –
als einen Schrecken ohne Ende!

Versprochen war Aufklärung, es kam leider nur weitere Vernebelung!

Liga-Reform /7er Rugby

Erich Kraft Stiftung

Deutsche Rugby-Marketing GmbH

Oktoberfest7s Gmbh

Profess. Aqusiteur

German-Rugby.de - 11.03.20 Onlineteam

N a c h r u f

Unser verdienter Sportkamerad Manfred Büch
ist am 05. Februar 2020 verstorben

Wie uns seine Frau Chr. Büch mitteilte, ist ihr Mann Manfred Büch am 02.Februar im Alter von 79 Jahren verstorben.

Manfred Büch hat sich in vielen Funktionen und Vereinigungen um unseren Rugbysport sehr verdient gemacht:

- Als langjähriges Mitglied und Spieler des BSC 1899 Offenbach,

- sowie im Hessischen Rugby-Verband in verschiedenen Ämtern,

- als Gründungsmitglied vom Rugby-Verband Bayern und

- vom Rugby-Verband Rheinland-Pfalz aktiv.

- In der Deutschen Rugby-Jugend begleitete er zuerst das Amt als stv. Jugendwart und später als Jugendwart.

Durch seine sachliche und zielstrebige Arbeit war er überall ein geachteter und gern gesehener Gesprächspartner.

Wir sprechen seinen Hinterbliebenen unsere tiefe Anteilnahme aus und werden Manfred in unserem Andenken bewahren.

Zur Erinnerung:

Beitrag zum 70. Geburtstag von Manfred Büch

Heidelberger Ruderklub 1872 e.V. (Rugby)

09.03.20 von Steffen Liebig-Bereichsleiter Öffentlichkeitsarbeit Rugby

HRK verlängert Partnerschaft
mit Hauptsponsor Capri-Sun

Die Rugbyabteilung des Heidelberger Ruderklubs (HRK) freut sich die Verlängerung der erfolgreichen Partnerschaft mit dem langjährigen Hauptsponsor Capri-Sun bekanntgeben zu können. Darauf einigten sich die Abteilungsleitung um Holger Xandry und dem Bereichsleiter Sponsoring Peter Ulrik Kessel mit dem Geschäftsführer der Capri-Sun Vertriebs GmbH, René Püchner sowie der Senior Marketing Managerin, Judith Förster.

Abteilungsleiter Holger Xandry bezeichnet die Vertragsverlängerung um weitere drei Jahre als einen wichtigen Meilenstein in der Neuausrichtung des Vereins. „Seit rund 15 Jahren steht die Partnerschaft des Heidelberger Ruderklubs mit Capri-Sun für außerordentlichen Erfolg. In dieser Zeit konnte der HRK 22 DM-Titel bei den Herren und Frauen sowie drei DM-Titel im Jugendbereich feiern. Noch wichtiger ist jedoch, dass wir parallel unsere damals brach liegende Jugendarbeit neu aufstellen konnten und heute in allen Altersklassen konkurrenzfähige Mannschaften stellen, die mit großer Freude den Rugbysport ausüben.

Diese Erfolge wären ohne die großartige Unterstützung von Capri-Sun nicht möglich gewesen“, so Abteilungsleiter Holger Xandry.

Capri-Sun und Rugby verbindet gemeinsame Werte

René Püchner, Geschäftsführer der Capri Sun Vertriebs GmbH, äußert sich ebenfalls positiv über die sich stetig weiterentwickelnde Partnerschaft. „Wir freuen uns, dass wir als traditionsreiches Familienunternehmen auch in den kommenden drei Jahren den ältesten Rugbyklub Deutschland unterstützen werden. Die Werte des Rugbysports wie Teamgeist, Leidenschaft und Disziplin sind Eigenschaften, die auch wir in unserem Unternehmen besonders wertschätzen.“

Erlebbar werden diese Werte unter anderem in gemeinsamen Events, wie dem jährlichen Rugbytag mit den Azubis des Eppelheimer Traditionsunternehmens. Dieser Tag ist fester Bestandteil der bestehenden Ausbildungskooperation, in der Kinder und Jugendliche des HRK gezielt mit den Ausbildungs-, Studien und Praktika Angeboten in Verbindung gebracht werden, um den Nachwuchsspielern auch im beruflichen Umfeld Perspektiven zu eröffnen und den Vereinspartner bei der Suche nach qualifiziertem Nachwuchspersonal zu unterstützen.

Der HRK bedankt sich herzlich für die langjährige Unterstützung und freut sich auf die Fortsetzung dieser besonderen Partnerschaft.

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German-Rugby.de - 04.03.20 Onlineteam

…Dazu von Facebook

Französisch:

Philippe Ducau  Le niveau du championnat Allemand est beaucoup trop faible et pour remonter, l’Allemagne devra faire jouer les joueurs qui évoluent dans les clubs étrangers sinon il n’y aura pas de bon résultat et jamais de remontée.

Après ca n’interresse peut etre pas non plus les bons joueurs allemands qui jouent à l’etranger de revenir pour jouer a un niveau aussi faible

Deutsch:

Philippe Ducau: Das Niveau der deutschen Meisterschaft ist viel zu niedrig und um wieder aufzusteigen, muss Deutschland gegen Spieler spielen, die in ausländischen Vereinen spielen, sonst gibt es kein gutes Ergebnis und nie ein Comeback. Dann könnte es auch die guten deutschen Spieler, die im Ausland spielen, nicht interessieren, wieder auf so niedrigem Niveau zu spielen

GR-Kommentar:

Wie wahr, wie wahr!!!

Von den negativen Auswirkungen, in Bezug auf die nur noch rein theoretisch bestehenden Möglichkeiten für die Vermarktung des deutschen Rugbysports, ist ganz zu schweigen.

Die Mitglieder des DRV müssen sich den letzten Erfahrungen entsprechend, leider auf weitere Bettelbriefe des DRV-Vorsitzenden, beziehungsweise auf weitere Beitragserhöhungen oder Zwangsumlagen, zu den schon bekannten, einstellen.

German-Rugby.de - 03.03.20 Onlineteam

Kommentar zum

Länderspiel der RE Trophy

Deutschland – Schweiz in Heidelberg 20:33

Die Rhein-Neckar-Zeitung fragt:

Ist das die Talsohle?

Bei der 20:33-Niederlage in Heidelberg gegen die Schweiz zeigten die Deutschen eine erschreckende Leistung

GR-Kommentar:
Die deutsche Nationalmannschaft zeigte nur das, was ihnen vom DRV ermöglicht wurde:

-      Die Abwanderung der guten Spieler ins Ausland,

-      Desinteresse an einer Berufung in die Nationalmannschaft aufgrund der grottenschlechten Betreuung und Unterstützung. (ein lächerliches Training vor der Begegnung)

-      Keine dem Anlass entsprechende Unterbringung, sondern als „Heimschläfer“.

-      Zahlreiche Neulinge

-      Überforderte Spieler mit mangelnder Physis und ein 2.Liga Spieler der da nichts zu suchen hat

-      Die Mannschaft wurde in den letzten zwei Jahren ihres guten Niveaus beraubt.

Zur Frage der RNZ:

Wir glauben leider nicht, dass die deutsche 15-er Mannschaft die Talsohle“ bereits erreicht hat! Wir glauben, dass es weiterhin abwärts geht!

Es ist der gleiche Verantwortliche, der seit Jahren den Abstieg der 15-er Nationalmannschaft betreut und verantwortet.

Aber vielleicht hat er bei seinen zahlreichen Neben-Engagements keine Zeit und Interessen mehr für die 15-er Nationalmannschaft?

Offenbach-Post 03.03.20 cd

BSC-Rugger fegen Erstligist
Leipzig mit 71:0 vom Platz

Offenbach – Perfekter Einstand für Coen von Rossum bei Rugby-Zweitligist BSC Offenbach: Der Winter-Zugang vom niederländischen Verein The Dukes war beim beachtlichen 71:0-Testspielsieg beim Tabellenzweiten der 1. Bundesliga Nord/Ost, RC Leipzig, auf Anhieb der „Man of the match“, so BSC-Spielertrainer Wynston Cameron-Dow. „Er hat in allen Bereichen eine starke Leistung gezeigt. “.

Cameron-Dow hatte bei seiner Videoanalyse Schwächen bei Leipzig ausgemacht, das bis auf vier Ausnahmen mit seinem stärksten Team angetreten sei, während beim BSC fünf Akteure fehlten. Hauptgrund für den klaren Sieg sei die spezielle „Goon Defence“ gewesen. „Wir üben damit so viel Druck aus und kommen dadurch zu Punkten“, sagte der gebürtige Südafrikaner und wertete den deutlichen Sieg als Ergebnis der Arbeit, die die Spieler leisten. Mit der Vorbereitung auf die Restsaison ist er sehr zufrieden: „Wir sind bereit. Ich glaube zu 120 Prozent daran, dass wir mit der aktuellen Struktur jeden Gegner in 20 Minuten zerstören können.“

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Rhein-Neckar-Zeitung

02.03.20 Von Claus-Peter Bach

Rugby-Europameisterschaft

Ist das die Talsohle?

Bei der 20:33-Niederlage in Heidelberg gegen die Schweiz zeigten die Deutschen eine erschreckende Leistung

Heidelberg. Nachdem am 23. November letzten Jahres 2731 Zuschauer im Fritz-Grunebaum-Sportpark nach der 7:37-Niederlage der deutschen Rugby-Nationalmannschaft erschrocken waren, kamen am Samstag nur noch 1239 Rugby-Fans ins Heidelberger Stadion. Wie viele Besucher werden es am 21. März zum letzten Heimspiel der Europameisterschafts-Saison 2019/20 gegen Litauen sein?

Diese und viele weitere bange Fragen mussten sich die Verantwortlichen des Deutschen Rugby-Verbandes (DRV) nach der 20:33 (20:16)-Niederlage gegen die Schweiz gefallen lassen, die erste Pflichtspielschlappe gegen die Eidgenossen überhaupt, das Ergebnis einer zweiten Halbzeit, in der überhaupt nichts gelingen wollte und kein Aufbäumen zu erkennen war. Angesichts dieser miserablen Vorstellung überraschte die Zuversicht des Stürmertrainers Alexander Widiker (Heidelberg): "Wir wollten eigentlich schnell spielen und gewinnen. Aber keine Sorge: Gegen Litauen holen wir fünf Punkte!" Cheftrainer Melvine Smith blieb der Pressekonferenz fern und plauderte auf dem Platz mit Freunden...

Fünf Punkte sind auch notwendig, wenn die DRV-Fünfzehn das Abrutschen in die EM-Division 3 verhindern will. Doch man darf ganz sicher sein, dass die Balten, deren einzige Markenzeichen ein unbändiger Kampfgeist und eine starke körperliche Verfassung sind, nicht nach Heidelberg kommen werden, um die Punkte kampflos abzuschenken.

Die Deutschen werden sehr viele Dinge besser machen müssen als bei den Niederlagen gegen Tabellenführer Niederlande und den Tabellenzweiten Schweiz, dessen Präsident Peter Schüpbach unverhohlen bekannte: "Wir haben uns monatelang intensiv auf dieses Spiel vorbereitet. Nun sind wir stolz, gegen die größere Rugby-Nation Deutschland endlich einmal gewonnen zu haben." Im Leitungsteam der Fédération Suisse de Rugby (FSR) wirkt übrigens die Neuenheimerin Barbara Frauenfeld mit, die viele gute Nachrichten per social media in ihre Wahlheimat absenden durfte.

Die deutsche Mannschaft begann sehr fehlerhaft und kam, wie Alexander Widiker ganz treffend bemerkte, "irgendwie nie richtig ins Spiel." Das lag daran, dass das angeordnete Gedränge zu schwach war, wackelte, zappelte, zusammenkrachte und keine sauberen Angriffsbälle produzierte. Es lag an der läuferischen Immobilität einiger Stürmer, die permanent zu spät an den Kontaktpunkten eintrafen. Und es lag an mangelndem Krafteinsatz gegen das geschickt und machtvoll rollende Paket der Schweizer, die auch den Eindruck vermittelten, dieses Spiel mehr gewinnen zu wollen als die Deutschen, deren Mannschaftsgefüge durch die Vielzahl von Einwechslungen nicht stabiler wurde. Die deutschen Trainer neigen neuerdings wieder dazu, unsinnige Länderspielgeschenke zu verteilen – das macht man eigentlich nur dann, wenn man hochführt und besonderen Trainingsfleiß belohnen möchte. Dazu aber bestand kein Anlass.

Denn aus wirtschaftlichen Gründen hatte der Verband sein Nationalteam – das Aushängeschild! – erst am Freitagabend in Heidelberg versammelt. Ein Training musste genügen, um sich für den Kampf gegen die Schweizer zu wappnen. Kein Wunder, dass eine spielerische Einheit nicht zu entdecken war. Kein Wunder auch, das zahllose Regelfehler und technische Schwächen zu 15 Straftritten gegen Deutschland führten. Simon Perrod trat sieben Mal zum Goal, traf sechs Mal ins Ziel und einmal die Stange.

Zwischen der 20. und 40. Minute spielte das deutsche Team gut und schaffte es tatsächlich zwei Mal, die Verteidigungslinie der Schweizer zu durchbrechen. Aus dem 3:13 wurde durch die Versuche von Johannes Schreieck und Luke Wakefield ein 17:13, die 20:16-Halbzeitführung ließ hoffen. Schreieck, ehemaliger Zehnkampfmeister der Pfalz, profitierte von einem durch Robert Lehmann abgeklatschten Ball. Wakefield wurde von Pierre Mathurin wundervoll angespielt und hatte freie Bahn.

Doch nach der Pause liefen die Deutschen nur noch ermattet hinterher, auch in der 70. Minute, als Niklas Hohl – neben Marcel Becker, Johannes Schreieck, Pierre Mathurin und Luke Wakefield auf gutem Niveau – einen Konter über 70 Meter lief und niemand herbeieilte, um den möglichen Versuch zu vollenden.

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Stade Français Paris – 01.03.20

Paris holt (nur) einen Punkt (19:18)

In der spannenden Schlussphase unterlag SFP mit dem Abpfiff

Die Rose et Bleu verlor trotz einer guten Rückkehr von den Stadistes und zwei in den letzten zehn Minuten registrierten Versuchen durch einen letzten verwandelten Straftritt von Louis Carbonel.

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German-Rugby.de - 29.02.20 Onlineteam

Länderspiele RE Trophy

Deutschland – Schweiz in Heidelberg 20:33

Trotz kämpferischen Einsatzes unterlag die deutsche 15-er Nationalmannschaft den herzhaft kämpfenden Gästen aus der Schweiz mit 20:33.

Da der Tabellenführer Niederlande einen weiteren, wohl sehr knappen 7:6 Sieg gegen Polen einfuhr, kann das deutsche Team den Aufstieg abschreiben und steuert nun rapide in Richtung Abstieg.

Deutschland rangiert jetzt auf dem vorletzten, dem 5. Platz, während Litauen noch die Rote Laterne auf Platz 6 trägt.

Folgende Spiele stehen für das deutsche Team noch an:

Sa.21.03.2020 15:00 Deutschland - Litauen

So.17.05.2020 15:00 Ukraine - Deutschland

Das Spiel gegen Tabellenletzten Litauen könnte rein theoretisch von der deutschen XV der Herren noch gewonnen werden. Aufgrund des schlechten Managements und der überaus „sparsamen“ Vorbereitung kommen da schwere Bedenken auf!

Die Spieler können einem da aufrichtig leidtun, sie strengen sich an und werden vom Verband hängen gelassen.

Stern.de – 29.02.20 Online

Coronavirus

+++ Coronavirus bei Mitarbeiter von Bonner Schülerbetreuung nachgewiesen

Das Coronavirus breitet sich weiter aus. Längst sind auch Europa und Deutschland betroffen. Auch die Wirtschaft leidet inzwischen unter der Epidemie. Verfolgen Sie alle Entwicklungen im stern-Ticker.

+++ Schweiz verbietet Veranstaltungen mit mehr
als 1000 Menschen +++

Wegen der steigenden Zahl von Coronavirus-Fällen hat die Schweiz bis auf Weiteres alle Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen abgesagt. Das teilte Innenminister Alain Berset am Freitag mit.

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German-Rugby.de - 28.02.20 Onlineteam

Länderspiele RE Trophy

Sa.29.02.2020 15:00 Deutschland – Schweiz in Heidelberg

Das Länderspiel scheint doch trotz der Bedrohung durch das neuartige Coronavirus nicht abgesagt zu werden.

Vielleicht sind hier andere Verbände und/oder Veranstalter mit ihren Absagen übervorsichtig. Doch gibt es aus dem Expertenlager auch die Empfehlung, Menschenansammlungen zu meiden.

Für alle, die nicht dem Spiel in Heidelberg beiwohnen wollen oder können, hier der Link zur Website von Rugby Europe:

Deutschland - Schweiz

Wir wünschen viel Spaß!

German-Rugby.de 26.02.20

TOP 14 - 17. Spieltag: So. 01.03.20 um 16:50 h

Rugby Club Toulonnais (4.) empfängt Stade Français Paris (13.)

Joris Segonds vor Toulon:

"Viel zu verlieren, aber auch viel zu gewinnen"

Die Pariser ziehen diesen Sonntag nach Toulon!

Das Coaching-Duo Loic Godener und Joris Segonds planen für den nächsten Tag. Entdecken Sie die Pressekonferenz vor diesem siebzehnten Tag der Top 14!

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German-Rugby.de - 28.02.20 Onlineteam

Absage von vielen Sport- und Trainingsveranstaltungen wegen dem neuartigen Coronavirus.

Immer mehr Menschen infizieren sich weltweit mit dem neuartigen Coronavirus. Jetzt hat dieser Virus auch in Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen zugeschlagen.

Viele Sportarten, beziehungsweise Vereine haben bereits ihre Sport- und Trainingsveranstaltungen abgesagt. Wie schaut es im deutschen Rugby aus? Findet das Länderspiel Deutschland Schweiz überhaupt statt?

Wo können sich Besucher über den Stand und die Entwicklung der Krankheit informieren?

German-Rugby.de - 27.02.20 Onlineteam

Einladung zum außerordentlichen Deutschen Rugbytag am 21.03.20 in Heidelberg

Nachstehend findet ihr den „Offenen Brief des Hamburger Rugby-Verbandes“ mit der Bitte um Kenntnisnahme und Prüfung:

Offener Brief des Hamburger Rugby-Verbandes zum ADRT und den geplanten Beitragserhöhungen

Stellungnahme des Hamburger Rugby-Verbandes und seiner Vereine Eimsbüttler Koalas im ETV Hamburg, FC St. Pauli, Hamburg Exiles RFC, Hamburger Rugby-Club, Hamburger Sport-Verein

zur geplanten Erhöhung der Beiträge der Vereine und Verbände auf dem außerordentlichen Rugby-Tag des Deutschen Rugby-Verbandes am 21.3.2020 in Heidelberg.

Verehrte Rugby-Gemeinde in Deutschland,

der DRV ist pleite oder von der Insolvenz bedroht. Dieses Szenario begleitet uns nun schon seit mehreren Jahren und immer neue Präsidenten oder heilbringende Sponsoren und Mäzene konnten daran allem Anschein nach nichts ändern, so dass das jetzige Präsidium sich erneut und nach allen Informationen offensichtlich verschärft der Situation gegenübersieht, den Verband retten zu müssen.

Dem Protokoll des Rugby-Bundesligaausschusses zufolge fällt den Verantwortlichen dazu nichts Langweiligeres ein, als die Vereine in unterschiedlicher Weise zur Kasse zu bitten. Das wäre vollkommen in Ordnung, wenn es sich um eine spezielle Notsituation handeln würde wie sie vor Jahren schon einmal bestanden hat und womit einer Sonderumlage eben diese Notlage ausgeglichen wurde. Davon kann in der jetzigen Situation allerdings keine Rede sein, weshalb wir ein solches Vorgehen so vorgetragen ablehnen und als Vertreter der Hamburger Vereine und des Verbandes uns entschieden gegen eine solche Politik und Maßnahme aussprechen. Gleichwohl wissen wir, dass ein Bundesverband aus verschiedenen Gründen wichtig ist, um im Rahmen des deutschen Sportsystems Leistungssport zu betreiben und eine vollständige Insolvenz, gar die Liquidierung des Verbandes, u.a. die erfolgreiche Arbeit des 7er-Programms gefährden würde – welches allerdings nicht oder nur wenig von der monetären Notlage des Verbände betroffen ist. Insofern würden auch Hamburg seine Unterstützung leisten, allerdings nur unter Auflagen und Vorbehalten, die wir hiermit kurz begründen wollen.

Warum die Erhöhung von Beiträgen eine Zumutung, wenn nicht gar eine Frechheit darstellt

Der finanziell prekäre Weg des DRV ist seit Jahren regelmäßig Thema auf den DRT. Passiert ist wenig. Im Gegenteil wurde der Rugby-Gemeinde immer wieder versprochen neue Sponsoren zu suchen, mit dem Mäzen Wild enger zusammenzuarbeiten, das Deutsche Rugby insgesamt zu neuer Blüte zu führen. Nichts davon ist passiert. Im Gegenteil hat sich die fatale Abhängigkeit von Wild als Weg in die Katastrophe entpuppt, die nun vonden Vereinen ausgebadet werden soll. Das jetzige Präsidium hat sich zudem zu einer Reihe von absolut, in unseren Augen vollkommen unsinnigen Schritten entschlossen, die uns zu den im Weiteren ausgeführten Punkten bringen.

Jede Zahlung mehr an den DRV zum jetzigen Zeitpunkt ist ohne einen Mehrwert für das deutsche Rugby – schon gar nicht für die Vereine und Verbände, denen wertvolle Ressourcen für ihre Arbeit als absolute Randsportart in einem hart umkämpften Umfeld sportlicher Angebote fehlen würden.

Es bleibt zudem vollkommen unklar, wofür die Beiträge im Detail verwendet werden sollen. Da es sich um so unterschiedliche Kostenpunkte wie Mitgliederbeiträge einerseits und Passgebühren oder Bundesligalizenzen andererseits handelt, wäre hierzu folgendes zu bemerken.

Die Passgebühren und BL-Lizenzen betreffen rund 48 Bundesligavereine und die sie vertretende Körperschaft des RBA. Von dem Geld haben die Vereine und der RBA nichts. Es kommt der Durchführung der Bundesliga schon jetzt nicht zugute, obwohl es durchaus gute Ideen gibt, hier mit Geld etwas für die Sichtbarkeit der BL zu tun und diesen Wettbewerb auch nach außen hin attraktiver zu machen. Das wird sich auch mit dem Mehr an gezahltem Geld nicht ändern, insofern ergibt es keinen Sinn jetzt einfach so mehr zu zahlen.

Die gegenwärtige Politik des Präsidiums verfolgt einen Sparkurs. Das ist vernünftig nach den absurden Geldausgaben infolge von substanzlosen Träumen wie einer WM-Teilnahme, der bizarren Abhängigkeit von Wild sowie seinem und dem Gebaren einer Nationalmannschaft, die in den Streik tritt. Dabei aber auf den Nachwuchs zu verzichten und die U18-Mannschaft der männlichen Jugend von internationalen Wettbewerben abzumelden, zeugt von absoluter Konzeptlosigkeit der Verantwortlichen. Den DRV zu retten, bei vielleicht erfolgreicher Rettung keinen Nachwuchs mehr zu haben, verbrannte Erde bei vielen Beteiligten zu hinterlassen, von den Organen des deutschen Sports, DOSB und DSJ einmal abgesehen, ist vor allem kopflos, kann aber nicht als sinnvolles Konzept einer Sanierung begriffen werden.

Zahlungen an den DRV zu seiner Rettung können daher nur mit einer sofortigen Wiedereinsetzung der U18-Mannschaft (und anderer Bundesauswahlen im Jugendbereich) einhergehen. Ähnliches gilt in abgeschwächter Form auch für die Frauen, wobei hier durchaus zu bedenken ist, dass eine weitere Unterstützung an den Ausbau der Bundesliga und der Anzahl von Spielerinnen gekoppelt sein könnte. Dafür bräuchte es aber auf jeden Fall ein Konzept, in dem Kriterien benannt werden. Ein solches fehlt auf allen Feldern, nicht nur bei den Frauen. Die alleinige Ausrichtung an der Männer 15er-Nationalmannschaft kann nicht in allem Ernst das Konzept eines ganzen Verbandes sein.

Wie wir uns eine Unterstützung trotz allem vorstellen könnten

Eine wie auch immer gestaltete Unterstützung könnten wir uns vor allem unter folgenden Bedingungen vorstellen: Sofortige Wiedereinsetzung der U18/U16-Auswahlen der DRJ. Erstellen eines Konzeptes, was und wohin der DRV in den nächsten Jahren sich entwickeln soll und wie das jeweils umgesetzt werden kann. Das muss konkrete Schritte und Vorstellungen zur Ausbildung (Deutsche Rugby-Akademie, auch hier wird der Verantwortliche nicht weiterbeschäftigt), der Entwicklung des Breitensports, dem Leistungssport (ohne 7er-Männer, allerdings 7er-Frauen), der Bundesliga sowie der Jugendarbeit beinhalten. Mehr Transparenz, sowohl was die Finanzen als auch alle anderen Entwicklungen im Verband angeht. Die jetzige Informationspolitik ist schlecht, die Politik undurchsichtig.

Es scheint sehr viel um Einzelinteressen zu gehen, selten um das große Ganze. Eine klare und offene Kommunikation findet nicht statt. Gerüchte und Hörensagen bestimmten die Informationen über den Verband. Die zu machenden Zahlungen müssen begrenzt sein, spätere Erhöhungen zur Anpassung an Inflation etc. sind hiervon ausgenommen, müssten dann aber nachvollziehbar begründet sein. Wir können uns Zahlungen als Darlehen vorstellen, ebenso wie zweckgebundene Sonderumlagen, womit der DRV zu mehr Transparenz genötigt wäre. Jede Erhöhung muss konkrete Folgen haben, das heißt genau erläutert werden. Zahlungen in einen großen Pott, dessen Verwendung im Unklaren bleibt, lehnen wir ab.

Die Rettung des DRV muss zu einer Veränderung des DRV führen, im positiven Sinne und für die Vereine – wobei auch die Vereine und Verbände ihre oft kleinlich-provinziellen Interessen zurückstellen müssen, um zu begreifen, dass es ein "Weiter so" im deutschen Rugby (Verletzung von Lizenzordnung, Blockadehaltungen, Macht-Charaden) nicht geben darf.

Dazu brauchen wir ein sichtbares Konzept für die Leitung des DRV innerhalb der neugestalteten Satzung, die bisher kaum gelebt wird. Und wir brauchen Verantwortliche, die dieser Bezeichnung auch gerecht werden, wobei die Erfahrung im Rugby und das ehemalige Spielniveau das geringste aller Kriterien sein sollte.

Ein solches Konzept sollte bereits beim ADRT in Heidelberg am 21.3. 2020 präsentiert werden.

Wir lassen uns auf dem ADRT durch den Niedersächsischen Rugby Verband vertreten, welcher sowohl unser Vertrauen besitzt als auch unsere Stimmen in unserem Sinne einsetzen wird.

Mit sportlichen Grüßen

für den Hamburger Rugby-Verband  

Hamburg im Februar 2020

Dr. Nils Zurawski (im Namen aller Mitgliedsvereine des HHRV)

Eimsbüttler Koalas im ETV Hamburg

FC St. Pauli

Zum Original

German-Rugby.de 26.02.20

TOP 14 - 17. Spieltag: So. 01.03.20 um 16:50 h

Rugby Club Toulonnais (4.) empfängt Stade Français Paris (13.)

Mit dem Tabellenvierten Rugby Club Toulonnais folgt der nächste schwere Gegner für Paris. Das Trainergespann Arias/Sempéré muss das SFP Team bis dahin wieder voll motivieren. Ein knappes Ergebnis, möglichst mit den Defensiv-Punkten wäre schon ein Erfolg, geschweige ein knapper Sieg!

Wir drücken den „Soldaten“ alle erdenklichen Daumen und wünschen viel Erfolg und die zahlreich, lautstarke Unterstützung der Fans!

Schiedsrichter

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German-Rugby.de 26.02.20

Sevens Challenger Series 2020 – Montevideo

Deutsche 7-er Team in Montevideo nur 5. Platz
– Gesamtwertung 3. Platz

Es war leider doch kein Fassnachtsscherz:
Die hochgepriesene deutsche 7-er Nationalmannschaft unterlag in Montevideo unerwartet dem Team von Chile mit 12:17 (7:7). Das Spiel um Platz fünf gegen Italien gewannen die Deutschen dann noch mit 19:10.

Kommentar: Eine Mannschaft, die in der allerhöchsten internationalen Spielklasse den Anspruch auf einen „Stammplatz“ erhebt, darf sich solche Schwächen nicht leisten.

Der Spielmodus wird vom internationalen Dachverband festgelegt und überwacht. Daran haben sich alle Teams zu halte!

Die auf deutsche Seite gefallen Bemerkungen/Ausreden:

-      Fehlerhafte Schiri-Entscheidungen,

-      Bevorzugung der japanischen Mannschaft

-      Benachteiligung der deutschen Mannschaft

-      Forderung nach einem dritten Turnier

zeugen von einer schwachen sportlichen Einstellung und Nichtbeachtung der wirtschaftlichen und organisatorischen Kriterien.

-      Der DRV hat seit Jahren massive wirtschaftlich Probleme, wiederholt wurde auch offiziell von einem möglichen Insolvenzantrag gesprochen.

-      Der deutsche 7-er Kader hat eine sehr dünne Personaldecke. Zahlreiche Verletzungen verstärken die Engpässe.

-    Der Unterbau im Jugendbereich ist auch sehr dünn und leidet oft unter einem ungenügendem Spielverkehr (Anzahl und Qualität).

-    Streichung des internationalen Spielbetriebes der Junioren- und Frauennationalmannschaft.

-    Der Development-, der Verbreitungs- und der Ausbildungsbereich werden personell ausgedünnt.

-        Auch bisher haben diese nicht effizient gearbeitet:
trotz der gemeldeten stattlichen 65.000 Teilnehmer beim „Get into Rugby-Programm“, sind die offiziellen Mitgliederzahlen für 2019 in den relevanten Altersgruppen rückläufig!

-      Der gesamte Spielverkehr im Erwachsen- und Jugendbereich müsste neu organisiert werden.

Was würde die Öffentlichkeit über den Verband „World Rugby“ herfallen, wenn der einen Aufsteiger zulässt, bei dem die Gefahr besteht, dass dieser während der Saison Insolvenz anmelden muss,

und/oder aufgrund der dünnen Spielerdecke sehr viele und sehr hohe Niederlagen einstecken und seine Mannschaft zurückziehen muss.

Deutscher Rugby-Verband

24.02.20 Jens Beeskow

Wolfpack muss sich in Montevideo
mit Rang 5 begnügen

Enttäuschung bei den deutschen 7er-Rugbymännern: Nach dem überzeugenden Turniersieg vor Wochenfrist im chilenischen Vina del Mar musste sich das Wolfpack nun beim zweiten Turnier der World Rugby Sevens Challenger Series in Montevideo (URU) trotz nur einer einzigen Niederlage am Ende mit Rang fünf begnügen. Damit hat die DRV VII die angepeilte Gesamtführung in der Series nach den beiden Turnieren in Südamerika verpasst und liegt dort gar nur noch auf Rang drei. Auf Platz eins liegt nach dem Turniersieg in Uruguays Hauptstadt Japan vor Hong Kong.

„Wir sind natürlich sehr enttäuscht“, gab DRV-Co-Trainer Clemens von Grumbkow zu. „Wir haben im Viertelfinale sicher auch nicht gut gespielt, aber selbst das Schiedsrichter-Management sagte später, dass es einige klare Fehlentscheidungen gegeben hätte. Aber nur darauf kann man es auch nicht schieben. Aber in so einem knappen und entscheidenden Spiel ist das umso ärgerlicher. Trotzdem sind wir stolz auf die Jungs, wie sie sich nach diesem Rückschlag noch mal aufgebäumt und die beiden folgenden Spiele mit viel Herz und Courage gewonnen haben. Diese zwei Wochen haben merklich an uns genagt. Jetzt wollen wir mal schauen, wie der Weltverband bezüglich der Aufstiegsregelung entscheidet. Wir hoffen natürlich darauf, dass es noch ein Finalturnier geben wird, aber im Moment steht es noch in den Sternen.“

Ob der noch immer nicht geklärten Frage des endgültigen Aufstiegsmodus’ in der Sevens World Series und der derzeitigen Zugewandtheit des Weltverbandes gegenüber Japan scheint es zumindest fraglich, ob es das ursprünglich in Hong Kong angedachte Aufstiegsturnier geben wird. Das eigentlich für April terminierte Turnier in der chinesischen Sonderverwaltungszone, wo die acht bestplatzierten Teams der Südamerika-Turniere den Aufsteiger in die Weltserie ausspielen sollten, wurde wegen des Coronavirus’ kurzfristig abgesagt und auf Oktober verlegt. Denkbar ist inoffiziell auch, dass der Erstplatzierte der beiden Challenger-Series-Turniere, also Japan, nun zum Aufsteiger erklärt wird. Die endgültige Entscheidung wird wohl aber erst im März fallen.

Das Ende des Traums vom zweiten Turnier- und damit vom Gesamtsieg in Südamerika kam unglücklich im Viertelfinale von Montevideo gegen Chile.

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RUGBYRAMA - 16.02.20 Von Arnaud REY

TOP 14 - Bayonne kehrt zum Sieg zurück

Nach acht erfolglosen Spielen unterzeichnete Aviron Bayonnais an diesem Samstagabend seinen ersten Meisterschaftssieg des Jahres gegen das Stade Français (28-17).

Ein Treffen, das in der ersten Periode sehr geschlossen war und das schließlich in der zweiten mit einer großen Pariser Disziplin gespielt wurde, die von den baskischen Spielern sanktioniert wurde.

Der 12. Oktober 2019 ist das Datum des letzten Bayonnaise-Sieges in den Top 14. Es dauerte mehr als vier Monate, bis die Spieler von Yannick Bru nach einem Treffen mit Jean-Dauger ein Lächeln fanden. In Montpellier gab es bereits letzte Woche ein gutes Spiel mit einem Defensivbonus im Hérault (31-29). Angesichts eines direkten Konkurrenten in der Wartung zeigte der Aviron an diesem Samstagabend viel mehr Kontrolle.

Der erste Akt wurde erstmals in einem großen Kampf zusammengefasst und ein Torschützen-Duell von Maxime Lafage (12-9) nach einem Misserfolg von Sanchez gewonnen.

Nach der Rückkehr aus dem Umkleideraum, in dem die Wände ein wenig zitterten, war endlich alles für die baskischen Spieler gepackt. Paris verlor den Nervenkrieg "Zur Halbzeit drückte Yannick sein Geschrei und er hatte Recht, weil wir schliefen".

Zurück an der Spitze nach einem Zwischenspiel in der spanischen Auswahl erklärte Guillaume Rouet offen die Veränderung in Bayonnes Gesicht in der zweiten Periode. Zugegeben, es gab diese Worte des baskischen Managers, aber es gab auch ein vernünftiges Coaching mit den bemerkenswerten Beiträgen von Van Jaarsveld und Luamanu, die Bayonne weiterhin in den Vormarsch gebracht haben. Unter anderem mit der enormen Aktivität von Van Lill und dem von Lafage gut verwalteten Spiel am Fuße der Besatzung brachte das Rudern das französische Stadion an seine Grenzen, was zu einer großen Disziplinlosigkeit der Pariser führte. Dem ehemaligen La Rochelle-Auftaktspieler, der am Fuß (8/8, 23 Punkte) für sein fünftes Spiel in Blau und Weiß tadellos war, blieben so viele Möglichkeiten.

Talalelei Gray, der nach der gelben Karte für Etien vor der Pause bereits auf 14 reduziert worden war, ließ seine Teamkollegen wenige Minuten nach der Wiederaufnahme zahlenmäßig unterlegen.

Während Sanchez ausgeglichen hatte, verursachte Bayonne in 20 Minuten ein 13: 0, einschließlich eines tödlichen Tisseron-Tests (47.). Der Test von Lucas Da Silva auf Maul (69.), seinem ersten in der Meisterschaft, war ebenfalls anekdotisch, da die Fehler den Spielplan des Duos Sempéré-Arias verrotteten.

Der Aviron Bayonnais gewinnt daher dieses Match der Angst (28-17) und beendet eine Serie von acht Spielen ohne Sieg in den Top 14. Vier wertvolle Punkte für das Überleben in der Meisterschaft, da die Basken jetzt auf fünf Einheiten aus der Zone zeigen rot.

Mit diesem Rückschlag am Nullpunkt fällt das Stade Français auf den 13. Platz zurück und muss in einer Woche in Toulon ein völlig anderes Gesicht zeigen.

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Stade Français Paris 22.02.20

TOP 14 - 16. Spieltag: Paris fällt im Baskenland

Aviron Bayonnais gewinnt mit 28:17 gegen SF Paris

Paris verlor am 16. Spieltag gegen Bayonnais Rowing mit 28-17 Punkten.

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German-Rugby.de 21.02.20

TOP 14 - 16. Spieltag: Sa. 22.02.20 um 20h30

SF Paris (12.) tritt bei Aviron Bayonnais (11.) an

Stade Français Paris tritt bei Aviron Bayonnais an. Die Pariser belegen derzeit den 12. Platz und sie trennt nur einen Punkt vom Gastgeber Aviron Bayonnais (11.).

Die Gastgeber sind eine erfahrene Mannschaft und dürften es den Hauptstädtern recht schwer machen. SFP ist auf dem aufsteigen Trend und wird alles daransetzen, die Punkte nach Paris zu entführen. Es dürfte wieder eine sehr kämpferische Partie geben.

Wir wünschen viel Erfolg!

Stade Français 21.02.2020

Alexis Palisson wechselt nach Paris

Alexis Palisson wird am 21.02.2020 zu Paris wechseln

Alexis Palisson wird für den Rest der Saison als medizinischer Joker von Ruan Combrinck zum Stade Français Paris wechseln.

Das Stade Français Paris freut sich, Alexis Palisson in seinem professionellen Team begrüßen zu dürfen, und setzt auf die Erfahrung und Professionalität von Alexis, um am Ende der Saison erfolgreich zu sein.

Der gebürtige Montaubaner, fast 33 Jahre alt, begann seine Karriere in den Top 14 in Brive und ging dann durch Toulon, Stade Toulousain und Lou Rugby. Der französische Nationalspieler (21 Auswahlen mit dem XV von Frankreich) steht jetzt der Berufsgruppe im Stade Français Paris zur Verfügung.

Die Vereinbarung ist nach Alexis 'ärztlicher Untersuchung und der Genehmigung des Medical Joker-Vertrags durch die National Rugby League endgültig. Der ganze Club heißt Alexis willkommen!

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Rhein-Neckar-Zeitung

20.02.20 Von CPB

Rugby-Nationalmannschaft

Deutschland spielt entscheidende Spiele in Heidelberg

Siegen für eine gute Zukunft gegen Litauen und Schweiz

- Verlust von Zuschüssen droht

Heidelberg. (CPB) Die deutsche Rugby-Nationalmannschaft steht in der Europameisterschafts-Division 2 vor zwei entscheidenden Länderspielen, die beide im Heidelberger Fritz-Grunebaum-Sportpark ausgetragen werden.

Nach dem unerwartet deutlichen 35:15-Sieg in Polen und der ebenso unerwartet klaren 7:37-Niederlage in Heidelberg gegen die Niederlande muss die nach dem Abstieg aus der Division 1 neu formierte deutsche Fünfzehn als gegenwärtiger Tabellenvierter diese beiden Spiele gewinnen, um den Klassenverbleib zu schaffen.

Ein erneuter Abstieg hätte den Verlust jeglicher Reputation beim Weltverband World Rugby und die Streichung sämtlicher Zuschüsse zur Folge. Denn das letzte Saisonspiel am 17. Mai in der Ukraine ist eine Hürde, deren Höhe unkalkulierbar ist.

Erster Spielpartner im Rugby-Jahr 2020 ist am 29. Februar um 15 Uhr in Kirchheim der Tabellenzweite Schweiz, der über einen guten und routinierten Sturm verfügt. Das Vorspiel um 12.30 Uhr bestreiten die U18-Auswahlen von Baden-Württemberg und der Eidgenossen. Die Schweizer haben die Saison zwar mit einem 40:9-Sieg in Litauen begonnen, dann aber zu Hause gegen Polen mit 20:23 verloren.

Schon am 21. März um 15 Uhr spielt der Tabellenletzte Litauen in Heidelbergs feinem Rugby-Stadion. Für die Balten stehen zwei Niederlagen zu Buche. Außer gegen die Schweiz wurde auch das Auftaktmatch in der Ukraine mit 10:27 abgegeben. Die Vorspiele bestreiten dann die U16- und U18-Auswahlen Baden-Württembergs gegen Tschechien.

Die deutsche Fünfzehn hat mit Byron Schmidt und Melvine Smith zwei neue Trainer. Die beiden Frankfurter ersetzen die Interimstrainer Mark Kuhlmann (Heilbronn) und Lars Eckert (Heidelberg), die ihr Zwei-Spiele-Engagement im November sofort beendet hatten.

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RUGBYRAMA

16.02.20 Par Arnaud Beurdeley

TOP 14 - Maestri: "Die Trainer werden streng sein“

Das französische Stadion wartete fünf Minuten nach der Glocke von Notre-Dame de Paris, um den Test von zu registrieren Sieg gegen La Rochelle. Ein solcher Erfolg muss zwangsläufig gefeiert werden.

General Manager Thomas Lombard öffnete die Umkleidekabinen erneut für die Presse. Eine Garderobe war erleichtert, aber auch über die Mängel informiert.

Yoann Maestri (zweite Zeile des Stade Français): "Das Wichtigste heute Abend (Samstag) sind die Punkte. Es tut dem Kopf sehr gut. Der Sieg war wichtig. Aber wenn man nicht diszipliniert ist, das Wir folgen nicht den Anweisungen, wir sind immer in Gefahr. Wir müssen die einfachsten Dinge tun, so gut wir können. Leider spielen wir manchmal ein bisschen wie Kadetten. Vor dem Spiel sagen wir, wir spielen nicht mit Unser Camp, besonders wenn wir die Partitur anführen und es schließlich trotzdem tun.

Heute Abend (Samstag) lächelt es nach einer Reihe von Gedränge, wo es heiß war, aber es wird uns nicht jede Woche anlächeln. "Wir sind kälter, mehr" Killer ". Ich denke, dass die Trainer am Montag streng mit uns sein werden und sie Recht haben werden. Über die Energie-Ausschweifung jedes Spielers gibt es nichts zu beanstanden, aber weiter der Rest ... "

Victor Vito (Mitte der dritten Reihe des Stade Rochelais): "Ein Rugby-Spiel in der 85. Minute zu verlieren, ist nicht sehr verbreitet. Aber es ist Rugby. Das französische Stadion ist ein hochkarätiges Team mit großem Stolz. Ich glaube nicht, dass wir die günstigen Situationen genug ausnutzen konnten, es fehlte uns auch an Effizienz bei der Eroberung.

Ehrlich gesagt fällt es mir schwer zu verstehen, wie wir dieses Match verloren haben. Wir haben unseren Start auf jeden Fall verpasst Tatsächlich spiegelte die Punktzahl diese Beobachtung wider. Für uns ist es eine Enttäuschung. Auch wenn dieser defensive Bonuspunkt wichtig sein mag, wollten wir gewinnen.

Leider haben wir verloren. Und das ist es nicht die Schuld von Jules (Plisson, der sich einer Schuld schuldig gemacht hat, die ihn in der 79. Minute eine gelbe Karte gekostet hat). Er hat seit seiner Ankunft viele Spiele für uns gewonnen. Ich denke, er ist heute Abend wirklich enttäuscht, weil es hat eine besondere Geschichte mit dem Stade Français. "

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Stade Français Paris 17.02.20 Online

TOP 14 - 15. Spieltag: Nachtrag zum Spielbericht

Die vollständige Zusammenfassung
des Sieges gegen das Stade Rochelais

Es passiert in Jean Bouin - Paris / La Rochelle

Die vollständige Zusammenfassung des Sieges gegen

das Stade Rochelais

Die Spieler der Hauptstadt kehrten mit 21 zu 20 zum Sieg gegen das Stade Rochelais zurück! Erleben Sie die Höhepunkte des Meetings noch einmal.

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Es passiert in Jean Bouin - Paris / La Rochelle

Am Samstagabend schwebte im Stade Jean Bouin ein Duft von Liebe und Sieg. Erleben Sie die Atmosphäre auf den Tribünen während des Sieges der Pariser noch einmal!

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Heidelberger Ruderklub 1872 e.V. (Rugby)

17.02.20 von Steffen Liebig-Bereichsleiter Öffentlichkeitsarbeit Rugby

HRK und Heidelberg iT bauen Partnerschaft aus

Der Heidelberger Ruderklub, vertreten durch den Herrenrugby HRK e.V., freut sich mitteilen zu können, dass der IT-Dienstleister Heidelberg iT Management GmbH & Co. KG auch in dieser Saison den HRK unterstützt. Die Partnerschaft mit dem Lösungspartner für alle Themen rund um Infrastruktur, Netzwerk und Internet sowie IT-/ITK-Outsourcing und Cloud-Lösungen, geht somit bereits in das sechste Jahr.

"Die gemeinsamen Werte wie Teamgeist und soziales Bewusstsein sowie die tiefe Verbundenheit zu Heidelberg sind nach wie vor beste Voraussetzungen für eine gute Zusammenarbeit mit dem IT-Systemhaus Heidelberg iT", erläutert Bereichsleiter Sponsoring Peter Ulrik Kessel im Rahmen der Vertragsunterzeichnung.

Heidelberg iT Geschäftsführer Matthias Blatz freut sich ebenfalls über die weitere Zusammenarbeit: „Der HRK als traditionsreicher Verein mit modernem Sportmanagement ist für uns ein attraktiver Partner: dynamisch, erfolgreich und verantwortungsbewusst. Das sind Eigenschaften, die auch Heidelberg iT für sich beansprucht. Nicht nur aus diesen Gründen passen wir gut zusammen und freuen uns sehr auch in diesem Jahr den ältesten Rugbyklub Deutschlands unterstützen zu können“.

Heidelberg iT tritt HRK-Unternehmensnetzwerk bei

Im Rahmen der Vertragsverlängerung gab Heidelberg iT zudem bekannt, dem HRK-Unternehmensnetzwerk beizutreten. Ziel des Anfang 2019 ins Leben gerufenen Netzwerkes ist es, die Partner des Heidelberger Ruderklubs mit den Mitgliedern des HRK zu vernetzten und so die Partnerunternehmen auf der Suche nach qualifiziertem Personal zu unterstützen bzw. Ausbildungs- und Studienplätze sowie Praktika zu vermitteln. Mit Heidelberg iT verfügt das vereinseigene Netzwerk nun auch über einen kompetenten Partner in der zukunftsträchtigen IT-Branche.

Der Heidelberger Ruderklub freut sich auf die Fortsetzung der Partnerschaft mit Heidelberg iT und dankt insbesondere Geschäftsführer Matthias Blatz für seine fortwährende Unterstützung.

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RUGBYRAMA

15.02.20 Par Julien Plazanet

Das französische Stadion kehrt aus der Ferne zurück

(21-20) gegen Tabellendritten Stade Rochelais

Rote Laterne gegen Platz 12* getauscht!

Das französische Stadion kehrt aus der Ferne zurück

TOP 14 - Die Pariser haben gerade gewonnen (21-20) und behalten somit alle ihre Chancen im Rennen um die Wartung, hatten aber Angst gegen Rochelais zwei Finger, um eine Bewegung zu machen.

Wir mussten uns an diesem Samstagabend bei Jean-Bouin den Magen hängen lassen, weil endlose Scrums einem atemlosen Finale Drama verliehen. Fünf Minuten lang drängten die Pariser und versuchten es mit Rochelais am Limit. Und es ist endlich ein Ball von James Halles in der 85. Minute, der auf die kleine Seite ausgerichtet ist und es Nicolas Sanchez ermöglicht, sich mit voller Geschwindigkeit zu werfen, um einen Test zu glätten, der gleichbedeutend mit Sieg und vielem mehr ist. Weil das französische Stadion die Hoffnung aufrechterhält, dass bei einer Niederlage die Puste ausgehen könnte ...

Als Symbol wurde der Argentinier wenige Momente zuvor Opfer eines harten Zweikampfs von Jules Plisson, nachdem er einige Monate nach seiner Abreise zum ersten Mal in seinem Garten die gelbe Karte gegen den Auftakt von Rochelais gezogen hatte.

Darüber hinaus hatten die Nr. 10 der Maritimes Probleme, ihre Emotionen beim Schlusspfiff zu bewahren. Sie waren sich des Schlags ihrer Mannschaft bewusst, aber auch der Bedeutung dieses Erfolgs für diesen Verein, der ihm so am Herzen liegt Herz.

Dies ist auf jeden Fall der Blitz an einem bisher traurigen Abend, an dem die Intensität fehlte. Ein gehacktes Duell, ein launischer Wind Die Pariser und Rochelais hatten Probleme, Kontinuität in ihr Spiel zu bringen, und wir werden zu wenig von den gebauten Sequenzen gesehen haben. Die beiden Eroberungen litten, während der Wind nicht half. Ohne zu vergessen, dass die Torschützen nicht wirklich erfolgreich waren: Nicolas Sanchez (3 von 5), Joris Segonds (0 von 3) und James Hall (0 von 1) auf der Pariser Seite sowie Jules Plisson (2 von 5) in den Reihen von La Rochelle. Das hinderte ihn nicht daran, Prüfungen zu sehen, und wenn Paris den Ball schloss, öffnete er ihn auch dank Alex Arrate an einer Kette von drei Vierteln hinter einem soliden Scrum (8 ’).

Aber La Rochelle kann frustriert sein, nachdem er einen zusätzlichen Erfolg verzeichnet hat, den Wiaan Liebenberg in Flügelposition gestartet hat, und dies nach einer guten Animation des Scharniers (21 ’). Die beiden Hakler Pierre Bourgarit und Facundo Bosch zeichneten sich ebenfalls auf ihre eigene Art aus, die erste durch einen Framing-Überlauf bei Naivalu und eine Aufregung um Sanchez (52 '), die zweite in Geschwindigkeit und Kraft hinter einem guten Maul nach dem 'einer seiner Würfe in Kontakt (70'). Trotzdem sind die Maritimes mit dem Defensivbonus zufrieden.

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*geändert 19.02.20

Stade Français Paris 15.02.20 Online

TOP 14 - 15. Spieltag:

SF Paris besiegt Stade Rochelais mit Abpfiff

Paris holt sich einen entscheidenden Sieg (21-20)

Die Pariser schnappen sich den Sieger am Ende des Treffens mit einem Versuch in den letzten Augenblicken, die Nicolas Sanchez aufgezeichnet hat.

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RUGBYRAMA

15.02.20 Par Rugbyrama

TOP 14 - 15. Spieltag: Tabellenletzter SF Paris (14.) bezwingt Stade Rochelais (3.) hauchdünn mit 21:20

Paris ringt um den entscheidenden Sieg!

Was für ein Finale! Nach mehr als fünf Minuten haben die Pariser einen wertvollen Sieg für die Wartung errungen, während die Rochelais den perfekten Zug machten, indem sie den Vorteil im Finale nutzten. In einem gehackten Match, in dem die Eroberungen nicht glänzten, wurde es mit kleinen Details gespielt.

GR-Online gratuliert Hans Peter Wild, dem Trainergespann Arias / Sempéré, sowie dem Team von SF Paris zu diesem wichtigen Erfolg!

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Sportbuzzer:

Hannoversche Allgemeine / Neue Presse

14.02.20/30.11.19 Stefan Dinse

"Wollen Zusammenarbeit verbessern":

Germania List unzufrieden mit DRV

Wegen des offenen Briefs der RG Heidelberg in gleicher Angelegenheit, hier der Bericht vom Sportbuzzer vom 30.11.2019:

Bundesligisten müssen ihre Nationalspieler abstellen, damit sie in der Nationalmannschaft spielen können. Auch Germania List ist davon betroffen. Ihre Spieler fehlen ihnen dann in den wichtigen Bundesliga-Partien. Die Zusammenarbeit zwischen den Vereinen und dem Verband könnte besser laufen.

Die hervorragende Rugby-Jugendarbeit von Germania List wird dem Erstligisten gefährlich. So ist die Sichtweise der Lister, die zunehmend Leistungsträger für das olympische Siebener-Rugby abstellen – die dem Erstligisten in den Punktspielen fehlen. „Dieser Spagat zwischen Profisport und Bundesliga droht uns zu zerreißen. Für unsere Abteilung ist das existenzbedrohend. Wir wissen nicht, wie wir damit umgehen sollen“, sagt Spartenleiter Martin Gerlach.

Am Montag reist ein Perspektivteam zu den Dubai Sevens, wo vom 5. bis 7. Dezember ein großes Siebener-Turnier über die Bühne geht.

Steht Nationalmannschaft an, sind Spieler für die Bundesliga gesperrt

Beim Deutschen Rugby-Verband (DRV) versteht Sportdirektor Manuel Wilhelm die Aufregung nicht: „Die jeweiligen Spieler haben Athletenvereinbarungen unterschrieben. Sie verdienen Geld damit und werden durch den Olympiastützpunkt in Hannover bestmöglich unterstützt.“ Stehen Maßnahmen der Nationalmannschaften an, sind die Spieler in der Regel für die Bundesliga gesperrt – um Verletzungen zu vermeiden.

Für Maurice Riege und Felix Hufnagel (U19), die ebenfalls in Dubai dabei sind, hatte Germania eine Ausnahme von der Sperre erwirkt.

Wenig Personal in Deutschland

Viel Personal gibt es hierzulande nicht, der Verband ist sehr klein. Im Siebener-Rugby haben die Deutschen inzwischen dennoch Kontakt zur Weltspitze. Nur knapp verpassten sie die Teilnahme an der Weltliga, das große Ziel des amtierenden Europameisters ist Olympia 2014. Das Geschehen konzentriert sich daher immer mehr auf das Siebener- statt auf das klassische 15er-Rugby, das international nur noch drittklassig ist und für das kaum Geld zur Verfügung steht. Die olympische Variante hingegen wird mit rund 2,6 Millionen Euro pro Jahr gefördert.

Germanen-Coach Daniel Stephens kritisiert nicht nur die aus seiner Perspektive mangelhafte Kooperation und Kommunikation zwischen DRV und Vereinen. Er erkennt einen Riss, der sich zwischen den Siebener-Spielern und dem Rest auftut. „In der Mannschaft ändern sich langsam, aber spürbar Sozialgefüge und Zusammenhalt.“ Der Teamgeist nehme Schaden.

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Rudergesellschaft Heidelberg 1898 e. V.
- Rugbyabteilung –

14.02./23. Januar 2020 - RGH Redaktion/ Leander Heimpel

Offener Brief zum Siebener-Programm

Von RGH-Ehrenmitglied Leander Heimpel gibt es einen offenen Brief zum Siebener-Programm und zur Verfügbarkeit der RGH 7er-Asse.

Lesen Sie seinen Beitrag im Folgenden:

Liebe RGH-ler,

ich schreibe Euch diesen Brief, weil sich im Verein immer mehr Mitglieder gegen unser Siebener-Programm aussprechen. Die Sperren der Siebener Nationalspieler werden immer umfangreicher und es steht im Raum, das die Siebener Spieler komplett aus den Vereinsspielbetrieb genommen werden. Ich habe die Meinungen, Forderungen der RGH - Mitglieder zusammengefasst.

    alle Siebener Aktivitäten und Programme in der RGH, z. Bsp RGH Young Sevens, zu streichen und alle personellen und finanziellen Ressourcen in den 15-er Spielbetrieb umschichten.

    durch die umfangreichen Sperren ist die RGH nur in der Vorrunde konkurrenzfähig und somit die Bundesligarunde nach der Vorrunde beendet ist.

    unterschiedliche Handhabung der Sperren für die Siebener Nationalspieler durch den DRV.

    durch die nicht konkurrenzfähige Mannschaft in der Rückrunde, ist der Zuschauerzuspruch gegen Null gesunken.

    durch die nicht konkurrenzfähige Bundesligamannschaft springen die Sponsoren ab bzw. es können keine neue gewonnen werden. Das Produkt „RGH Bundesligamannschaft“ ist nicht zu vermarkten.

    Unsere großzügigen Gönner sind nicht mehr bereit uns mit Spenden zu unterstützen.

    unsere Siebener Nationalspieler sind in unseren Verein große Vorbilder für unser Kids. Die Kids und der Zuschauer wollen diese auch im Bundesligaspielbetrieb sehen.

    die Bundesliga ist kein fairer Spielbetrieb. Es werden die Vereine belohnt, denen der DRV egal ist.

    der neue Siebener Bundestrainer McGrath äußerte sich nicht gerade positiv zum Niveau des Bundesligaspielbetriebes. Durch die Sperren der Siebener Nationalspieler ist er auch für das Niveau der Bundesliga mitverantwortlich.

    es sollen nur noch Spieler unterstützt werden, die keine Spielberechtigung für den DRV haben.

    für die 15-ern Nationalmannschaft nur noch Spieler aus der Deutschen Rugby-Bundesliga nominieren.

Ich war jahrelang Vorstand Sport und habe gegen viel Kritik unsere Siebener Spieler unterstützt und den Rücken freigehalten. Durch die immer umfangreicheren Sperren sehen ich auch die Probleme die bei den RGH Mitgliedern für Unmut sorgen. Ich bin bereit mittwochs am „Alte Herren Tisch“ die Probleme zu diskutieren und bei der RGH Mitgliederversammlung die Bedenken bzw. die Anträge vorzutragen.

Ich sehe auch, dass wir einige Punkte umsetzen müssen, sonst geht die RGH vor die Hunde. Wir müssen dem Abteilungsvorstand zeigen, dass die RGH Mitglieder hinter diesen Entscheidungen stehen und mitgetragen werden.

Dieser Brief ist eine persönliche Aktion von mir und nicht mit dem Abteilungsvorstand der RGH abgestimmt.

Liebe Grüße

euer (RGH) Ehrenmitglied Leander Heimpel

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Stade Français Paris 13.02.20 Online

TOP 14 - 15. Spieltag: Sa. 15.02.20 um 20h45

SF Paris (14.) empfängt Stade Rochelais (3.)

Julien Arias vor La Rochelle: Kein Plan für die 12 Spiele

Das Stade Français Paris empfängt diesen Samstag das Stade Rochelais! Das Coaching-Duo Kylan Hamdaoui und Talalalei Gray planen für den nächsten Tag. Entdecken Sie die Pressekonferenz vor diesem fünfzehnten Tag der Top 14!

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Stade Français Paris

13.02.20 Online

Flashback Paris / La Rochelle

Diesen Samstag treffen sich die Stadisten mit Jean Bouin, um sich dem Rochelais-Stadion zu stellen! Hier finden Sie einige großartige Prüfungen, die von Parisern gegen die „Maritimes“ durchgeführt wurden.

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Frankfurter Allgemeine Zeitung

11.02.2020 Von Christian Henkel

Aufregung im Rugby:

„Eines der hässlichsten Spiele, dass ich je gesehen habe“

Es geht hart zu im Rugby, manchmal mit Worten, manchmal mit Taten – zu sehen beim Six-Nations-Duell zwischen Schotten und Engländern. Anschließend werden Befürchtungen laut.

Mit zwei Sachen müssen sich die Kick-Spezialisten bei Rugby-Spielen auf professioneller Ebene nur äußerst selten auseinandersetzen. Mit dem Wind und den Pfiffen der Zuschauer. Mit beidem bekam es allerdings Englands Kapitän Owen Farrell am Wochenende im schottischen Rugby-Tempel Murrayfield in Edinburgh zu tun. Beim Six-Nations- Turnier, das so etwas wie eine Europameisterschaft im Rugby ist.

Und England, der Weltmeisterschaftszweite, hatte nach der Auftaktniederlage gegen Frankreich bereits mit dem Rücken zur Wand gestanden. Lediglich 3:3 stand es nach etwas mehr als einer Stunde – und das vor allem auch, weil Farrell gleich drei Penalties aus aussichtsreicher Position vergeben hatte. Ob es dabei Sturm Ciara oder die Abneigung des schottischen Publikums gewesen war, was dem eigentlich sicheren Farrell die Sicherheit genommen hatte, war nach dem 13:6-Sieg der „Red Roses“ aber kein Thema mehr. Denn für noch mehr Getöse hatten andere Begleiterscheinungen gesorgt.

Dreck an der „Teekanne“

„Es war eines der hässlichsten Spiele um den Calcutta-Cup, die ich in meiner Karriere gesehen habe“, fasste Sir Ian McGeechan, der wohl erfolgreichste Nationaltrainer Schottlands, seine Eindrücke zusammen. „Hier zählte das Ergebnis sichtbar mehr als die Performance.“ Die Männer von Englands Nationaltrainer Eddie Jones waren hingegen erleichtert. Sie waren mit viel Pragmatismus und „Kicking Rugby“ erfolgreich gewesen. Der Calcutta-Cup ist die Trophäe, die dem Sieger des Rugby-Spiels zwischen England und Schottland innerhalb des Six-Nations-Turniers verliehen wird. Und dieses Mal klebte sozusagen einiges an Dreck an der 1879 erstmals verliehenen „Teekanne“.

Dass der 127. Calcutta-Cup ein besonderer werden würde, ahnte man bereits, als zahlreiche schottische Anhänger ankündigten, die Erzrivalen aus dem Süden mit EU-Flaggen und Anti-Brexit-Statements zu begrüßen. Besonderes Ziel sollte jedoch Jones sein, der vor zwei Jahren an gleicher Stelle schon einmal von zwei schottischen Fans aufs übelste beschimpft worden war und den auch dieses Mal, beim Eintreffen des Mannschaftsbusses etwa, eine aufgepeitschte Meute erwartete. Am Ende war Neil Craig, einer der englischen Teambetreuer, von einer Plastikbierflasche am Kopf getroffen worden, was jetzt einen Untersuchungsausschuss beschäftigt und Jones zu einem seiner sarkastischen Kommentare veranlasste. „Wir hatten nicht damit gerechnet, dass wir hier mit Bierflaschen beworfen werden, das ist ein neuer Trick“, sagte der Australier. „Es ist eine ziemlich gute Leistung, Bierflaschen zu werfen. Du musst mutig sein, eine Bierflasche zu werfen. Neil hat einen harten Kopf ... es wird ihm nicht viel ausmachen am Ende.“

Zwar zeigte ein in den sozialen Medien veröffentlichtes Video, dass die Flasche wohl vielmehr vom starken Wind vom Dach des englischen Teambusses geweht worden war. Aber der Vorfall illustriert in jedem Fall, dass in den Six Nations und vor allem dann, wenn England samt Jones involviert ist, ein sehr scharfer Ton angeschlagen wird. Schon vor dem Spiel gegen Frankreich hatte Jones in Richtung Paris die Nachricht geschickt, dass die Franzosen mit „absoluter Brutalität“ zu rechnen hätten. Jetzt sagte Jones unter anderem, dass die Schotten kleinlich seien. Auch sein Flügelstürmer Lewis Ludlam mischte sich ein, er sagte: „Sie hassen uns, und wir hassen sie.“ Und: „Im Spiel wird es Krieg geben.“

Einigen Beobachtern schien es deshalb angebracht, ein paar klare Botschaften an die Polemiker zu senden. So hieß es beispielsweise im britischen „Telegraph“: „Natürlich kann man das so im Boxen machen – sich hassen und dann nach dem letzten Gong umarmen. Aber die Six Nations sind kein Preiskampf mit der Absicht, den anderen zu verletzen, und es ist sicherlich kein Krieg. Und genau deshalb haben wir im Rugby auch keine Probleme mit Fangewalt. Es ist an der Zeit, dass Eddie Jones daran erinnert wird.“ Der wiederum deutete auf den schottischen Anhang: „Ich habe, ehrlich gesagt, in noch keinem meiner Rugby-Spiele solch ein unfaires Publikum erlebt. Mir kann es ja egal sein, ich werde hier vielleicht nie wieder an der Seitenlinie stehen. Aber es ist kein gutes Gefühl zu merken, wenn Rugby auf dem Weg ist, seine Kultur des Respekts zu verlieren.“

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Offenbach-Post 27.01.20 Sport/dpa

Olympia 2020: Welche deutschen Teams dabei sind

Hockey-Teams folgen den Fußballern nach Tokio

Auf dem Weg zu den Olympischen Spielen 2020 nach Tokio sind schon einige deutsche Teams gescheitert, allen voran die Fußball-Frauen. Eine Reihe von Mannschaften kann das Ziel aber noch erreichen. So wie die beiden Hockey-Teams, die sich am Wochenende qualifiziert haben.

Rugby:

Männer/Frauen - Beide Teams sind in der Ausscheidung gescheitert. Die Männer im Viertelfinale an Irland, die Frauen schon in der Vorrunde.

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Stade Français Paris 06.02.20 Online

Ryan Chapuis und Lucas Da Silva verlängern um

zwei Jahreszeiten

Nach Ablauf ihres Vertrags in dieser Saison bleiben unsere beiden Stadistes in Paris. Der Klub begrüßt die Erweiterung seiner beiden jungen Spieler aus dem Trainingszentrum. Erster Profivertrag für Ryan Chapuis. Der ehemalige U-21-Kapitän ist seit 2012 beim Klub und wird sich für zwei weitere Spielzeiten verpflichten.

Mitten in einer vielversprechenden neuen Saison, trotz seines jungen Alters und des Wettbewerbs um seine Position (17 Spielbögen zu seinen Gunsten, darunter 11 Starts in allen Wettbewerben), ist Ryan Chapuis mindestens bis 2022 engagiert.

Ebenfalls 2012 angekommen, kennt Lucas Da Silva auch das Maison Rose sehr gut. Mit 11 Spielbögen, darunter acht Starts in allen Wettbewerben in dieser Saison, beschloss der junge Talonist, seine Ausbildung eine Saison lang in Paris fortzusetzen, bevor er im folgenden Jahr einen Profivertrag unterschrieb.

Sie verpflichtet sich auch mindestens bis 2022:

- Ryan Chapuis, 22 Jahre alt, seit 2012 beim Klub (bei Vertragsende), 39 Spiele unter den Pariser Farben: + 2 Jahre Profi

- Lucas Da Silva, 22 Jahre alt, seit 2012 beim Klub (bei Vertragsende), 24 Spiele unter den Pariser Farben: + 1 Jahr CDF + 1 Jahr Pro

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Stade Français Paris - 05.02.20 Online

Académie et Féminines

Freier Eintritt für die U15, U16 und U18 bei Jean Bouin am Samstag

Am Samstag, dem 8. Februar, öffnet das Jean-Bouin-Stadion kostenlos seine Türen, damit die Fans des Vereins kommen und die Stadistes von morgen anfeuern können.

Weiteres Ruhewochenende für die Profimannschaft
des Stade Français Paris.

Die Gelegenheit für unsere Unterstützer, insbesondere die jungen Pariser Start-ups zu verfolgen.

An diesem Samstag wird das Tor A des Stade Jean Bouin um 12. 30 Uhr geöffnet, damit möglichst viele Personen an den 3 Sitzungen der Akademie teilnehmen können.

Der Club zählt auf Sie, um die U15, U16 und U18 zu Jean Bouin anzufeuern!

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Sportbuzzer

Schaumburger Ztg./Schaumburger Nachrichten 

04.02.2020 Uwe Kläfker

Schaumburger Rugby-Hochburg wird

zunehmend professioneller

Nordsehler Rugbyverein Royal RFC Schaumburg verpflichtet Nationalspieler als hauptamtlichen Sportdirektor, um die Jugendarbeit zu forcieren.

In vielen Sportvereinen wird viel über ehrenamtliche und hauptamtliche Strukturen diskutiert. Dem Royal RFC Schaumburg ist es gelungen, mit dem Briten Alexander Liddell die Position des Sportdirektors im Verein zu besetzen.

Liddell ist im deutschen Rugby kein Unbekannter und debütierte im März 2018 gegen Russland in der deutschen Nationalmannschaft. Der 25-Jährige wurde als Sohn eines britischen Soldaten in Paderborn geboren und ist aufgrund dessen für die deutsche Nationalmannschaft spielberichtigt.

Seit Oktober 2017 spielt Liddell für den Bundesligisten TV Pforzheim und war als Development Officer am Aufbau des Kinder- und Jugendbereiches beteiligt. In Schaumburg wird er hauptamtlich als Sportdirektor tätig sein. Seine Hauptaufgabe: die bestehende Kinder- und Jugendarbeit weiter zu fördern. Der Royal RFC Schaumburg schließt deshalb Kooperationspartnerschaften mit den Kindertagesstätten und Schulen ab, um den Kindern zum einen Rugby beizubringen und zum anderen für das bestehende Vereinsangebot zu werben.

„Wir sind sehr froh, dass es uns gelungen ist, Alex von unserem Konzept zu überzeugen. Sein Profil passt wirklich sehr gut auf die zu besetzende Stelle. Neben den vereinsüblichen administrativen Tätigkeiten wird er sich auch als Trainer einbringen und durch seine Erfahrung die bisherige gute Arbeit der Übungsleiter in unseren Altersklassen auf ein neues Level heben“, sagt Sven Maibaum, Vorsitzender der Royals. Die Stärkung der Teams in den Altersklasse U6, U8 und U16 sowie im Erwachsenenbereich bei den Damen und Herren habe oberste Priorität.

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Stade Français Paris - 03.02.20 Online

Die Ergebnisse des Wochenendes, Termine

Aktiver Nachwuchs und Rugby-Frauen bei SF Paris

An diesem Wochenende verteidigten die Pink Rockets die Pariser Farben im französischen Rugby 10-a-side Cup.

Entdecken Sie die Ergebnisse:

Espoirs:

Pause. Wiederaufnahme am 8. Februar.

Crabos Juniors:

Pause. Wiederaufnahme am 8. Februar.

Alamercery-Kadetten:

Pause. Wiederaufnahme am 8. Februar.

Kadetten Gaudermen:

Pause. Wiederaufnahme am 8. Februar.

Senioren-Frauen 1

Stade Français Paris 0 - 5

Bobigny

Stade Français Paris 10 - 0

Ovalie Caennaise

Stade Français Paris 14 - 5

Rouen

Die Pink Rockets spielen am dritten und letzten Tag am Sonntag, dem 16. Februar, zu Hause in Meudon.

Senioren-Frauen 2

Pause. Wiederaufnahme am 16. Februar.

Weibliche U18

Pause. Wiederaufnahme am 8. Februar.

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German-Rugby.de - Kommentare

Kommentar 3 vom GR-Team:

Wo sind nur die vielen Kritiker, die sich über Herr Dr. Wild, Capri-Sun und die frühere deutschen Nationalmannschaft (Wildtitans) pausenlos und mit „wahnsinniger Empörung“ ergießen konnten.

Hat sich deren Rechtsempfinden um 180 Grad gedreht?

Oder waren da personelle und oder inhaltliche Überschneidungen zwischen den Kommentatoren und den Führungskreisen?

Kommentar 1 von XP

Lieber Klaus-Uwe,

Sehr hilfreich, was Du von der Ligasitzung der Öffentlichkeit an Einblick ermöglicht hast.

Von den 3 Tagen und Veranstaltungen

24. - 26.01.2020 ohrenbetäubendes Schweigen bei TR und DRV.

Haben die überhaupt stattgefunden?

FB inkl. von der Basis auf Rugbydeutschland hat auch niemand was gebracht.

Antwort: Leider sind sehr viele der deutschen Rugbyleute im Bereich Verbands- und Vereinsarbeit noch recht unerfahren.

Die wenigen, die mehr wussten und sich auch trauten, dies kundzutun, „dünnen altersbedingt“ leider immer mehr aus.

Damit sind die Unerfahren oft den „Rhetorikern“ weit unterlegen und ausgeliefert. Leider nutzen das die „Rhetoriker“ meist aus und setzen „Ihre“ Ideen auf Kosten der Allgemeinheit um.

Es wird jetzt allerhöchste Zeit, dass die „jüngeren“ Kameraden/innen sich vordringlich um die Thematik „Vereins- und Verbandsarbeit“ kümmern und schnellstmöglich in den Vereinen- und Verbänden die „Führung“ übernehmen und die „Traumtänzer“ zu verdrängen.

Auf den jetzigen DRV-Vorstand muss Druck ausgeübt werden, damit die echten Wahrheiten vollumfänglich bekannt und veröffentlicht werden.

GR Onlineteam

Kommentar 2

„Verlegung der Geschäftsstelle von Hannover nach Heidelberg (Wegfall der Raumkosten)

Beide hauptamtliche Mitarbeiter haben Angebote mit geänderten flexiblen Arbeitszeitmodellen“

Da wurde leider der Hinweis vergessen, dass damit auch die Personalkosten gesenkt werden sollen.

Mit dem Hinweis auf „geänderten flexiblen Arbeitszeitmodellen“ wird indirekt angedeutet, dass „weniger Arbeitszeit“ honoriert wird.

Die gleiche Arbeit muss in der Konsequenz nun in kürzerer Zeit absolviert werden oder wird sie in Billiglohnländer ausgelagert?

German-Rugby.de - 03.02.20 Onlineteam

Kommentar zum Protokoll des Bundesliga-Ausschusses

„Manuel Wilhelm als hauptamtlicher Vorstand u.  weiterhin schwerpunktmäßig den Bereich Leistungssport verantworten.“

Manuel Wilhelm (39) wurde bei seiner Beförderung zum Vorsitzenden des Deutschen Rugby-Verband vom Präsidenten Harald Hees hochgelobt: Siehe Bericht auf der DRV-Homepage:

„Wer in dieser Phase im operativen Geschäft Verantwortung übernimmt, braucht gesunden Optimismus und Vertrauen in sich selbst und das Team“, sagt DRV-Präsident Harald Hees. „Die Vita der beiden macht deutlich, dass wir keine Besseren hätten finden können. Ich spreche für das ganze Präsidium, wenn ich sage: Das ist der Wendepunkt in der Krise.“

Während seiner Laufbahn u.a.

      gründete das größte deutschsprachige Rugby-Portal TotalRugby.de und

      Wilhelm ist Mitbegründer der Oktoberfest 7s,

      hat als Dozent an verschiedenen Hochschulen gearbeitet und

      fungiert als TV-Experte für

           DAZN,

           Sport1,

           Eurosport und

           Pro7Maxx.“

Da stellt sich erstens die Frage, ob die Leitung der zwei Ämter als hauptamtlicher Vorsitzender und hauptamtlicher Sportdirektor satzungsgemäß zulässig ist.

Zweitens, werden zwei Gehälter bezahlt?

Drittens, wird der Vorsitzende seine Nebenjobs als

-      Dozent bei den Hochschulen,

-      als Rugbyexperte bei den Sportsendern

-      Unterstützer der Oktoberfest7s von der Oktoberfest7s GmbH

weiter nebenher ausüben?

German-Rugby.de - 03.02.20 Onlineteam

Kommentar zum Protokoll des Bundesliga-Ausschusses

Scheibchenweise, „versteckt“ im Protokoll des Bundesliga-Ausschusses, kommen langsam die „wahren und erdrückenden“ Fakten zur Finanzlage des DRV ans Licht

Da stellen sich viele gewichtige Fragen:

-      Wie kann sich so eine finanzielle Schieflage entwickeln?

-      Die beiden Hauptverantwortlichen Manuel Wilhelm (Sport) und Jürgen Zeiger (Finanzen) müssen die Ausgaben für den sportlichen Bereich doch genehmigt haben. Wie konnten sich diese Summen auftürmen?

-      Hat das Präsidium seine Kontroll-Pflichten erfüllt.

-      Wie hoch sind die gesamten Verbindlichkeiten des DRV, incl. der Privat- und sonstiger Darlehen?

-      Wo sind die Finanzberichte

-      DRV

-      Erich Kraft-Stiftung

-      Deutsche Rugby-Marketing GmbH

-      Welche Zahlungen hat der DRV an die Oktoberfes7s GmbH geleistet, bzw. sind noch zu leisten

-      Hat der DRV offene Forderungen an die Oktoberfes7s GmbH,

Wo bleibt die zeitnahe und umfassende Aufklärung aller Mitglieder?

Deutscher Rugby-Verband

02.02./18. Jan 2020 | Bundesliga-Ausschuss

Protokoll der RBA-Sitzung vom 18.01.20

Die nächsten „schmerzlichen Wahrheiten“ beim DRV

Abschrift - Zum Original

Bundesliga-Ausschuss, Sitzung vom 18.01.2020 DJK Hain, Seebachtal 1, 63846 Laufach/Hain

1)       Begrüßung:

Begrüßung durch Jens Poff

Anwesende Gäste: Harald Hees, Ralf Tietge

2)       Feststellung der Anwesenheit und Stimmberechtigung:

Von den 44 stimmberechtigten Vereinen sind 21 Vereine anwesend. Eine Stimme entfällt auf den RBA Vorstand, damit sind insgesamt 22 Stimmen anwesend.

Die Beschlussfähigkeit der Versammlung wurde festgestellt.

3)     Das Protokoll vom 06.07.2019 wurde einstimmig angenommen.

4)       Bericht des DRV Präsidenten oder Präsidiumsmitglied

"Jetziger Stand des DRV"

Bericht und Erläuterungen durch Harald Hees und Jens Poff über die prekäre finanzielle Situation des DRV.

Einlage durch private Darlehen

Verlegung der Geschäftsstelle von Hannover nach Heidelberg (Wegfall der Raumkosten)

Beide hauptamtliche Mitarbeiter haben Angebote mit geänderten flexiblen Arbeitszeitmodellen

Einige mögliche potentielle Sponsoren sind in Aussicht

Keine Maßnahmen für Jugend- und Frauenmannschaften im Haushalt möglich

   Evtl, private Förderung von einzelnen DRJ Maßnahmen durch DRJ Vorsitzenden

   Keine Verlängerung der bei den Development Stellen. Die Arbeit wird möglichst aufgeteilt. Teilzeitmodelle sind möglich

Frage nach der Kontrolle des vorherigen Vorstands? Kontrolle fand statt (siehe auch öffentliche Diskussion) und hat schließlich auch zum Rücktritt geführt. Regressansprüche werden derzeit geprüft und evtl. auch durchgeführt.

Erhöhungen der Mittel des DRV sind unumgänglich. Um die reinen Fixkosten für das Jahr 2020 zu decken, sind Mittel in Höhe ca. 305.000 -- nötig.

Mögliche Finanzierungsvorschläge seitens des Vorstandes:

   Erhöhung des Mitgliedsbeitrags von 8,50 auf 10,00 (per Sonderumlage, beschließen auf einem ADRT. vor 31.7.)

   Erhöhung der BL Lizenzen von jetzt 500 € gestaffelt auf: a) 2. BL auf 750,00 b) 1. BL auf 1.000.-- evtl. weitere Staffelung im Folgejahr

   Anteilige Rückzahlung der Passgebühren an die Landesverbände für weitere 3 Jahre aussetzen

   Erhöhung der Passgebühr von 15,- auf 20,-- Euro

Vorschläge der Mitglieder:

   Temporärer "Solidaritätszuschlag"

   Dynamik bei der Beitragszahlung

   Erhöhung des Mitgliedbeitrags auf 20 €

Kontroverse Diskussion mit dem Ergebnis: keine Mischfinanzierung. sondern Erhöhung des Mitgliedsbeitrages auf 20 € als einzige Maßnahme

Weiterer Beschluss:

   Erhöhung der Lizenzgebühr für die Vergabe von Deutschen Meisterschaften:

a) 15er = 2.500,00

b) 7er = l.000,00

   Wichtig: Die Lizenzgebühr soll nicht auf die Teilnehmer umgelegt werden.

Bericht Ralf Tietge:

   Neue Richtlinie für Sportplätze. Abnahmeprotokoll geht demnächst per Mail an alle Vereine. Bitte vorbereiten, die Abnahme erfolgt im Laufe des Jahres

   Es wird daraufhin jedoch keine Sperrungen geben. Hintergrund ist das Eruieren von weiteren Plätzen für evtl, Länderspiele.

   Bericht über das vergangene, bisher erfolgreichste Jahr des SDRV im internationalen Bereich und die finanzielle Situation, die ein Null-Budget in 2020 vorsieht.

Ralf stellt daher den Antrag:

Erhebung einer einmaligen, freiwilligen Umlage von 50 € pro Verein für den SDRV.

Abstimmung: einstimmig angenommen

5)       Berichte der laufenden Saison

5.1) Vorsitzender des RBA Jens Poff

Da Jens Poff jetzt dem DRV Vorstand angehört, lässt er sein Amt als RBA Vorstand im DRV-Präsidium ruhen, da er keine Doppelfunktion haben darf. Herbert Lütge wird in dieser Zeit das Stimmrecht für den RBA im Präsidium wahrnehmen.

5.2) 2. Vorsitzender Ingo Goessgen

   Liveticker: Leider gib es noch konsequente Live-Ticker Verweigerer. Appell an alle Vereine, den Liveticker weiter zu pflegen.

   Sportdeutschland - TV ist gut angenommen worden. Bei Fragen hierzu an Ingo wenden

   Spielprotokolle: der Heimverein ist verantwortlich für die Übermittlung, es fehlen noch etliche Spielprotokolle

   Das Rugby-Bundesligalogo sollte konsequenter genutzt werden. Es ist in allen möglichen Dateiformaten beim RBA kostenlos erhältlich

   Eigene Bundesligaseite ist auf allen Socialmedia Kanälen aktiv, bitte nutzen

5.3) Stellvertretender Vorsitzender 15er Spielbetrieb Werner Cromm

   In den Bundesligen spielen 45 Teams, in den Ligen darunter sind es 80 Teams

   Änderungswünsche bei Anfangszeiten bitte an Werner stellen

   Ablauf bei Spielverlegungswünschen: a) Abstimmung beider Vereine b) Zustimmung des Schiedsrichters c) Zustimmung des Spielleiters d) Information an Rugby Web

   Temporärer Spielerwechsel während der drei Wintermonate ins Ausland: es gibt momentan keine Rechtssicherheit seitens des Sportgerichts in Sachen Clearance.

Eine Änderung hierzu in der Spielordnung muss auf dem DRT erfolgen 5.4) Spielleiter l. BL Carsten Stamm (stellvertretend durch Werner Cromm)

        Keine besonderen Vorkommnisse, lediglich eine Absage am ersten Spieltag.

5.5) Spielleiter BL 2 Süd Steve Kotza

Karten: 3 rot, 30 gelb 1 Absage

9 Spielverlegungen durch Platzsperren.

80% der Spielberichtsbögen fehlerhaft

5.6) Spielleiter BL 2 Nord + West Ingo Goessgen

• Nord: 2 Spielprotokolle fehlen

• Einige Verfahren wegen roter Karten eingeleitet Rote Karten Verfahren eingeleitet

• Sonst keine besonderen Vorkommnisse

West: ebenfalls fehlende Spielberichte

         Verfahren wegen roter Karten

5.7) Spielleiter BL 2 Ost Wolfram Dudenhausen, Gregor Grüttner (stellvertretend durch Werner Cromm)

Strafe gegen RC Dresden weg fehlender Spielerpässe

2 Spielberichte fehlen

Auch hier rote Karten Verfahren eingeleitet.

Der DRV Ergebnisdienst für alle Ligen erfolgt nicht immer fristgerecht. Alle Presseagenturen werden von hier bedient und die Medienwirksamkeit wird durch fehlende oder unvollständige Meldungen beeinträchtigt.

5.8) Spielleiter Cup/Plate - findet zurzeit nicht statt

5.9) Vorsitzender Sportbericht Mahmud Marachi (stellvertretend durch Herbert Lütge verlesen)

   Die Zahl der Verfahren hat sich gegenüber dem Vorjahr verdoppelt

   Besorgniserregend ist, dass die Schwere der Vergehen im Bereich der Tätlichkeiten zugenommen hat

5.10) Passstelle Herbert Lütge

   Ca. 2300 Herrenpässe sind ausgestellt

   Vorschlag als Übergangslösung, falls das Digitale Passwesen 2020/2021 nicht zeitnah installiert werden kann:

1.        Herkömmliche Passvordrucke entfallen und werden durch 2 Formulare ersetzt

1.1 Verpflichtung/Einverständniserklärung, dass sich jeder Spieler bei jedem Spiel mit einem amtlichen Lichtbild-Dokument (Personalausweis, Führerschein, Krankenkassenkarte etc.) ausweisen kann. Erfolgt in Listenform und muss vom Spieler unterschrieben werden. Wird bei der Passstelle archiviert.

1.2 Spieler/Passliste. Jeder Verein trägt alle seine Spieler mit Namen und Geburtsdatum (Vermerk 1. Reihe auch?) ein. Die Liste wird von Herbert mit den Passnummern ergänzt, geprüft und an die Vereine mit aktuellem Datum als unveränderbares PDF zurückgesendet. Bei Veränderungen, Ergänzungen gleiche Prozedur nach erfolgtem Zahlungseingang. Muss auf Verlangen bei jedem Spiel zusammen mit den Ausweisen vorgelegt werden können

1.3 Hinweis dazu: es ist möglich, am Anfang der Saison ein bestimmtes Passkontingent im Voraus zu bezahlen. Dadurch schnellere Erteilung der Spielberechtigung 1.4 Bitte beachten: Passanträge. die nach Donnerstagabend 22.00 Uhr eingehen, werden für das kommenden Wochenende nicht mehr ausgestellt

Die Versammlung ist mit dem Vorschlag einverstanden

6)       Saisonplanung

   7er DM: Änderung der 7er Richtlinien: bei Absagen von weniger als 4 Wochen wird eine Strafe von 1.000 Euro erhoben

   Ausrichter der 15er Deutsche Meisterschaft: RK 03 Berlin

   Ausrichter der 7er Deutsche Meisterschaft: Rudergesellschaft Heidelberg

7. Diskussion über Änderung

7.1 Eine Änderung der Spielordnung kann nur durch den DRT erfolgen

7.2 Änderungen der RBA Ordnung werden im RBA entschieden und müssen vom ORT bestätigt werden

7.3 Änderungen bei der Bundesligarichtlinie und dessen Anhang sowie der 7-er Richtlinie werden im RBA entschieden

7.4 Vormals 7.3          

7.5 vormals 7.4 Die Umstellung der Saison auf das Kalenderjahr ist momentan nicht zielführend. Sollte frühestens in zwei bis drei Jahren diskutiert werden.

8. Anträge

8.1 Änderungsantrag 1er Richtlinien DM: Bei Absagen von weniger als 4 Wochen ist eine Strafe von 1.000 Euro zu zahlen

Abstimmung: einstimmig angenommen

8.2. zurückgezogen, siehe 7.4 

9. Abrechnung der Teilnahmegebühren:

Jens Poff berichtet über die Einlagen bzw. den Kontostand. In den nächsten Tagen werden die neuen Rechnungen versandt

10. Verschiedenes

10.1 Sonstiges: keine Beiträge

10.2 Festlegung der nächsten RBA:

Ende 16.00Uhr

Hain

Gez. Ingo Goessgen u. Jens Poff

Offenbach-Post 30.01.20 VON CHRSTIAN DÜNCHER

Rugby Bundesliga:

RK Heusenstamm droht der Abstieg /

BSC Offenbach winkt der Aufstieg

Die verflixte 13. Erstliga-Saison

Offenbach – Vor allem für einige langjährige Mitglieder des RK Heusenstamm ist es ein Horrorszenario. Markus Walger, der Präsident des Rugby-Klubs, sieht dem Fall der Fälle aber recht gelassen entgegen. „So ist das eben: Manchmal geht es hoch, manchmal runter“, sagt er.

„Sollten wir in der Relegation auf den BSC Offenbach treffen, wäre das ebenso. Und falls sie uns dann schlagen? Sie waren ja schon mal vor uns. “.

Seinerzeit wurde hierzulande noch mit D-Mark bezahlt. 2001/02 spielte der BSC zuletzt eine Liga über den damals zweitklassigen „Füchsen“. Und genau diese Konstellation droht dem RKH, der 1979 von abtrünnigen Offenbachern gegründet wurde, nun erneut.

Während die Heusenstammer nach der ersten Hälfte der Saison Schlusslicht in der 1. Bundesliga Süd/West sind (punktgleich mit dem Vorletzten RC Luxemburg und zehn Zähler hinter dem ersten Nichtabstiegsplatz), marschiert der BSC als souveräner Spitzenreiter der 2. Bundesliga West mit großen Schritten den Aufstiegs-Play-offs entgegen. Dass den Offenbachern die Rückkehr ins Oberhaus gelingt, scheint derzeit realistischer als der Klassenerhalt des RKH.

Kein Wunder, dass Walger den bisherigen Verlauf der Saison als „sehr bescheiden“ bezeichnet. „Wir hatten uns das anders vorgestellt. Es ist allerdings auch doof gelaufen. Wir hatten viele Verletzte.“ Bereits in der Auftaktbegegnung erwischte es Gino Gennaro. „Dann kam quasi in jeder Partie mindestens ein weiterer Spieler hinzu. In der Spitze fehlten uns 15 bis 16 Leute, die mehr oder weniger zum Stamm zählten.“ Den Grund sieht der Vereinsboss, der auch zum Trainerteam zählt, in den unterschiedlichen Voraussetzungen. „Wir trainieren zwei-, dreimal pro Woche, unsere Gegner zum Teil fast täglich. Verletzungen bleiben da nicht aus. Das ist Erstliga-Niveau, da müssen wir durch.“

Das Oberhaus scheint für den RKH ausgerechnet in dessen 13. Erstliga-Saison in Folge eine Nummer zu groß zu sein. Von den bisherigen acht Spielen verlor Heusenstamm sieben, gegen die SG TV/CFR Pforzheim gelang ein Remis (31:31), wobei man wie so oft eine Führung verspielte.

In der Restsaison wollen es die „Füchse“ besser machen. „Ich gehe davon aus, dass wir stärker sein werden, vor allem im Sturm“, sagt Walger, der in diesem Teil der Mannschaft unter anderem mit der Rückkehr von Chris Howells, Gino Gennaro und Markus Otterbein rechnet. Auch Lucas Schmitt, Lars Schreiber und Nationalspieler Zinzan Hees stehen wieder parat. „Wir haben dadurch wieder mehr Konkurrenzkampf. Alle sind willig“, hat der Vereinspräsident unlängst beim Trainingsstart festgestellt.

Die Vorbereitung auf die Restsaison wird „sehr lang“ sein, betont Walger.

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