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Wie bei der Titanic ? 100 Jahre DRV und
NRV ! - ein Grund zum Feiern? |
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Der Deutsch Rugby-Verband e.V. wurde am 04.
November 1900 in Kassel und der Niedersächsische Rugby-Verband am 14. Mai
1900 gegründet und feiern beide dieses Jahr ihren hundertsten Geburtstag. Der DRV-Vorstand hat aus diesem Anlass in
Heidelberg und der NRV-Vorstand in Hannover jeweils eine
Top-Geburtstagsparty geplant. 100 Sponsoren haben es ermöglicht, dass es am
Pfingstwochenende in Heidelberg hoch her geht: |
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Freitag, den 09. Juni 2000 -
17.00 h Oldiespiel „Neckarschleimer“ gegen Marlow RFC (GB), -
19.00 h RBW-Auswahl gegen Young Lions Gauteng (RSA) (die U-21 von
Nord-Transval), Samstag, den 10. Juni 2000 -
13.00 h 7er-WM-Qualifikation (1. Spieltag) -
18.00 h große Rugbyparty am Sportplatz Sonntag, den 11. Juni 2000 -
09.30 h 7er-WM-Qualifikation (2. Spieltag), -
17.15 h 7er-WM-Qualifikation (Siegerehrung nach dem letzten Spiel), -
19.30 h DRV-Geburtstagsfeier im Heidelberger Schloss, mit Abendessen,
Showprogramm und Brilliantfeuerwerk Montag, den 12. Juni 2000 DRV-XV gegen Young Lions Gauteng (RSA) |
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In Hannover wird am 12. August 2000 gefeiert: |
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Samstag, den 12. August 2000 -
anlässlich der Expo in Hannover
Spiel der Nationalmannschaft gegen die British Barbarians (Eintritt
Festbankett ohne Spiel DM 150,-) -
Vorspiel A Frauen-Länderspiel
Deutschland gegen Schweden -
Vorspiel B Herren- Länderspiel
Deutschland A - British Forces Germany Unsinkbar und edel, wie beim Untergang der
Titanic? Während die großen sehr
aufwendigen Jahrhundert-Feierlichkeiten mit einem feinen und hochklassigen
Programm und sehr deftigen Eintrittspreisen stattfinden, schlägt das
DRV-Schiff immer mehr leck. Seit Jahren laufen die Probleme immer mehr auf.
Anstatt sie zu bewältigen, werden sie schöngeredet, verdrängt oder einfach
einem „Schuldigen“ in die Schuhe geschoben, der dann das „Bauernopfer“
spielen muss. Gibt es bei den anstehenden Schwierigkeiten überhaupt einen
Grund zum Feiern: -
Die 15er-Nationalmannschaft ist trotz Top-Trainer, aufgrund einer
schwachen Leistung verdient abgestiegen; -
Die Top-BL-Vereine halten sich vorwiegend nur mit eingekauften oder
abgeworbenen Spielern über Wasser; -
Die Jugendarbeit wird in vielen Vereinen vernachlässig oder findet
gar nicht statt; -
Das Schiedsrichtwesen blutet quantitativ und qualitativ aus; -
Die Trainerausbildung wird fast nur zwangsweise betrieben; -
Die Vereine, die Landesverbände und der DRV werden kaum zeitgemäß
gemanagt, -
Die Öffentlichkeitsarbeit liegt meistens brach; -
Die neugegründeten Vereine und Landesverbände werden als lästige
Konkurrenz oder Problemfälle betrachtet; -
Die kleinen Vereine und
Landesverbände werden kaum unterstützt, die Beiträge aber knallhart
eingetrieben. -
Die DRV-und DRJ-Geschäftsstelle erfüllen kaum ihre eigentliche
Aufgabe; -
DRV-und DRJ-Vorstand streiten sich lieber untereinander oder mit den
Vereinen und Landesverbänden, als ihren satzungsgemäßen Führungsauftrag
wahrzunehmen und innovative Leistungen für den deutschen Rugbysport herbei
zuführen. Potentielle Mitarbeiter und Unterstützer werden durch das vorherrschende Klima eher abgeschreckt als zur Mitarbeit animiert. |
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Das hundertjährige
Jubiläum soll natürlich gefeiert werden, denn was die deutschen Urväter des Rugbysports
geleistet haben, davon zehren viele heute noch! Es hätte auf der anderen
Seite auch viel einfacher und preiswerter gefeiert werden können, damit
Finanzen und Energien für die Problembewältigung übrigbleiben (Vornehm geht
die Rugby-Welt zugrunde). Spätestens nach dem
Jubiläum sollten aber schnellstens die Weichen für eine bessere Zukunft mit
allen Beteiligten gestellt werden. Oder verfällt der DRV dann wieder
einhundert Jahre in den „Dörnröschenschlaf“? |
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Was ist Euere Meinung? Schreibt uns eine sachliche Mail über Euere
Erfahrungen mit dem DRV und der DRJ und macht falls möglich Vorschläge für
konstruktive Änderungen!!! |
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