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DRV-Leistungskonzept |
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Der
Kommentar von Klaus-Uwe Gottschlich: |
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Endlich
wird seitens des DRV-Vorstandes ein „Konzept“ zur Entwicklung des Rugbysports
„vorgestellt“! Das ist an sich sehr begrüßenswert. Nur warum werden die
Fakten/Bedingungen nicht vorher genau geprüft und ausdiskutiert? |
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Nationalmannschaften: Die Leistung der Nationalmannschaften ist unter
anderem abhängig von -
den Landesverbänden, -
den Vereine, -
den Spieler, -
den Auswahltrainer -
und von den grundsätzlichen Arbeitsbedingungen. In welchem Bereich hat
sich etwas wesentliches geändert um diese hochgesteckten Ziele zu erreichen.
Oder was ist geplant um diese Änderungen herbei zu führen? |
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Vereine: -
Das erste Ziel „60 aktive Spieler
aller Altersklasse“ zu erreichen, ist für die bestehenden starken Vereine
ein Kinderspiel. Mit einer bestehenden ersten und zweiten Mannschaft und
einer fünfzehner Jugend- oder Juniorenmannschaft/Frauenmannschaft,
ersatzweise zwei 7-er Schülermannschaften, ist das Soll oft schon erfüllt.
Warum sollen sich in diesem Bereich gerade die potenten Vereine ausruhen
können?
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Das zweite Ziel „Jeder Klub verdoppelt bis 2003
die Anzahl seiner lizenzierten Trainer und Schiedsrichter“, hat die umgekehrte
Wirkung: Die fleißigen Vereine, die sich bisher vorbildlich um die Anwerbung,
Ausbildung und Pflege der Schiedsrichter und Trainer bemüht haben, werden
bestraft, sie müssen z. B. innerhalb von eins bis zwei Jahren von fünf auf
zehn Trainer, von drei Schiedsrichtern auf sechs, etc. kommen. Die „weniger aktiven“ Vereine können sich freuen: von null auf einen
Schiedsrichter/Trainer oder von einem auf zwei, das ist in diesem Zeitraum
doch machbar. -
Das dritte Ziel „jeder Klub verdoppelt bis 2004
die Anzahl seiner Nachwuchsmannschaften“ bestraft und belohnt die
gleichen Teams, wie zuvor. Nur der Zeitraum bis 2004 ist „etwas
länger“. -
Das vierte Ziel „Wer keinen Nachwuchs hat,
verfügt bis Ende 2002 über mindestens zwei Mannschaften“ klingt etwas
moderater. Aber was hilft es, wer eine bisher nicht geschafft hat, wird auch
die zweite Mannschaft kaum schaffen! Es ist ja nicht nur der böse Wille der
Verantwortlichen! Klartext: Was hilft es den betroffenen Vereinen,
speziell den jungen/schwachen, wenn sie bei der Umsetzung nicht entsprechend
unterstütz werden. Wie sehen denn die Unterstützungen durch den IRB und DRV
bei der Umsetzung der hohen Vorgaben aus? Gibt es fachmännisches Personal,
Know-how, Material und Geld? Es bleiben sehr viele Fragen, die seitens des DRV und der DRJ schnellstens beantwortet werden sollten, speziell dann, wenn -
total überraschend die zugesagten
Unerstützungen für die Schulsportbeauftragen widerrufen werden, obwohl sich
die Vereine aufgrund der DRV/DRJ-Zusage längerfristig gebunden haben! -
Auswahlspieler noch auf ihre Sportförderung von
98/99 „warten müssen“ (siehe Eintrag „manu.wilhelm“ im Gästebuch srum.de vom
04. Oktober 2000)! - Die Vereine und Verbände wurden zu diesem Konzept noch gar nicht
gehört. Weder auf dem Rugby-Tag in Hannover oder in Hennigsdorf wurde ein
diesbezügliches Konzept vorgetragen, noch beschlossen. |
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Schade,
dass mit wichtigen „Zukunftsthemen“ so „undemokratisch“ umgegangen wird. Gemeinsame
Ziele sind eine wesentliche Voraussetzung für den gemeinsamen Erfolg!
Die vom IRB und/oder DRV-Vorstand „verordneten“ Vorgaben werden auf jedem
Fall wegen des einseitigen Verfahrens den Widerspruch/-stand anregen! |
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Dies, obwohl mindestens einige der Ziele unter Umständen
erreichbar wären. Nur dazu gehören gemeinsam erarbeitete Ziele, ein
gemeinsamer Wille und gemeinsamer Weg zur Umsetzung - und keine Anordnung
von „Oben“, gespickt mit der „Androhung“: „Der IRB
schreibt vor, dass ihr ...“! KUG |
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