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Deutsches Rugby-Journal 09/2000 September 2000
(Seite 7) Spieler und Klubs werden
unterstützt und sind stärker gefordert Am 5. September weilte Robert Antonin zum zweiten Male
binnen vier Monaten in Deutschland, um mit dem geschäftsführenden Vorstand
des Deutschen Rugby-Verbandes das Leistungssportkonzept zu entwickeln. Dem
Entwicklungsmanager des International Rugby Board für Europa liegt es sehr am
Herzen, dass das deutsche Rugby einen sorgfältig geplanten und stetigen
Aufschwung nimmt, weshalb der IRB die Leistungssport- und Entwicklungsarbeit
des DRV seit Anfang 2000 auch mit beträchtlichen finanziellen Mitteln
unterstützt. Gemeinsam mit Antonin wurden folgende verbindlichen
Leistungsziele
vereinbart: -
Aufstieg der Herren-Nationalmannschaft in die
EM-Gruppe A bis Anfang 2004; -
Aufstieg der U-19-Nationalmannschaft in die Spitze
der WM-Gruppe B bis Anfang 2003; -
Teilnahme der Siebener-Nationalmannschaft am
EM-Endturnier 2002, -
Teilnahme
der Frauen-Nationalmannschaft an der WM 2005. Für die knapp über 100 Vereine des DRV wurden folgende Ziele
gesteckt: -
Jeder Klub hat bis 2003 60 aktive
Spieler (aller Altersklassen) in seinen Reihen, -
Jeder Klub verdoppelt bis 2003 die
Anzahl seiner lizenzierten Trainer und Schiedsrichter, -
Jeder Klub verdoppelt bis 2004 die
Anzahl seiner Nachwuchsmannschaften, -
Jeder Klub, der keinen Nachwuchs hat,
verfügt bis Ende 2002 über mindestens zwei Mannschaften. Um
dieses zu unterstützen schafft der DRV-Vorstand nach dem bewährten Prinzip
„Zuckerbrot und Peitsche" finanzielle Anreize und Bestrafungen
in Form von Punktabzug für die erste Herrenmannschaft. Antonin wörtlich:
,,Hierfür lässt der IRB dem DRV-Vorstand keinen Spielraum!" Die Schulung der Nationalmannschaften nach einem
am 1. Mai in Rottweil verabschiedeten Maßnahmenkatalog beginnt ab sofort und
wird mit anspruchvollen Lehrgängen der U 17, U19, Herren und Frauen in
Frankreich begleitet. Außerdem werden fünf Clubtrainer pro Jahr jeweils für
eine Woche in Bordeaux und La Teste bei Erstligisten hospitieren. Die Beratungen in Rottweil und Heidelberg
professionell-freundschaftlicher Atmosphäre statt und basieren auf einem
großen Vertrauen, das IRB und FIRA-AER in die Führungsspitze des DRV setzen
(CPB) |
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