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Die Satzung des DRV dazu:
§2 Zweck des Verbandes:
(1) Zweck des Deutschen Rugby-Verbandes ist die Durchführung, Entwicklung und
Förderung des Rugbysports (Rugby Union, hier insbesondere 15er- und 7er Rugby)...
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Der DRV zählt zur Zeit nur 98
Vereine und 8.823 Mitglieder.
Das ist bei einer Bevölkerung von
ca. 82,4 Millionen Einwohnern verdammt wenig. Einige Beispiele:
Im Saarland mit 1.066.470
Einwohnern gibt es keinen Rugby-Verein,
In Sachsen-Anhalt bei 2.648.737
Einwohner nur zwei schwache Rugby-Klubs,
In Mecklenburg-Vorpommern
bei 1.789.322 Einwohnern nur einen Verein,
In Bayern bei 12.154.967
Einwohnern nur 16 Vereinen/Gruppen mit sehr unterschiedlicher Stärke,
In Baden-Württemberg gibt
es bei 10.475.932 Einwohnern insgesamt 14 Vereine,
Davon alleine in Heidelberg,
bei 142.600 Einwohnern 6 Vereine.
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Der Posten
des DRV-Vizepräsidenten ist seit dem Rugby-Tag im Juni 2004
unbesetzt, zuvor gab es keine Aktivitäten.
Ein wichtiges Problem,
das schnellstmöglich gelöst werden muss!
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Viele Vereine sind über das
gesamte Bundesgebiet verstreut sind.
Viele Teams müssen mangels
regionaler Gegner weite Fahrten für den Spielverkehr unternehmen. Das
bedeutet für sie
- hoher
Zeitaufwand
- hohe
Kosten,
- viele
Absagen aus beruflichen und familiären Gründen. Dies führt dazu, dass viele
Teams auswärts deutlich schwächer besetzt sind als bei Heimspielen.
Fazit:
Es bleiben somit kaum zeitliche, personelle und finanzielle Ressourcen für
die, an sich so wichtige Vereins- und Jugendarbeit übrig.
Es ist
wirtschaftlich und sportlich unverantwortlich, dass unterklassige Teams für
ein Punktspiel mehrere hundert Kilometer zurücklegen müssen.
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Warum verhindert
der DRV eine offene Diskussion über dieses wichtige Problem?
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Im Gegensatz dazu haben die
Teams in den Hochburgen, wie z.B.: Heidelberg und Hannover deutliche
Vorteile:
- Die Klubs liegen sehr nahe beisammen, ein
Großteil der Pflichtspiele kann pflegeleicht mit der Straßenbahn oder S-Bahn
absolviert werden.
Fazit: Die
eingesparten Kosten und Personalressourcen stehen so der wichtigen Vereins-
und Aufbauarbeit zur Verfügung
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Er hätte doch,
neben den Landesverbänden und Vereinen, auch den Nutzen davon.
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Bei einer gesunden Verbandspolitik
muss einfach die Verbreitung des Rugbysports in Deutschland im Vordergrund
stehen, damit viele Zentren entstehen, die die gleichen Vorteile, wie die
o.g. Hochburgen haben.
Nur so entsteht eine gesunde
Konkurrenz, die Grundvoraussetzung für ein Erstarken des deutschen Rugbysport
und dessen Anschluss an das internationale Niveau ist.
Lippenbekenntnisse oder Taten, das ist
hier die Frage
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